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Art.-Nr.: LOJUNMTUTZS1
Vergriffen

Mit Trompowsky- und Torreangriff zum Sieg

Das Repertoire

372 Seiten, kartoniert, Neu-Jung, 1. Auflage 2003.

24,80 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

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18.04.2008: Unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 2002!

Anhand von 15 Varianten wird dem Weißspieler ein komplettes Repertoire angeboten mit einer sehr interessanten Eröffnung, die noch viel Spielraum für eigene Ideen offen läßt. Ergänzt wird das ganze noch mit 98 zum großen Teil ausführlich kommentierten Partien.

Details

Sprache Deutsch
Autor Jung, Karl-Otto
Verlag Neu-Jung
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 470 g
Breite 14,5 cm
Höhe 20,6 cm
Seiten 372
ISBN-10 3933648203
Erscheinungsjahr 2003
Einband kartoniert

Für Freunde von originellen und anspruchsvollen Eröffnungen ist bei Edition Jung eine interessante doppelbändige Abhandlung über den Themenkomplex Trompowsky- und Torre-Angriff erschienen.

Im uns vorliegenden ersten Band erstellt Karl-Otto Jung ein aggressives Weiß-Repertoire, und zwar jeweils für Trompowsky (1.d4 Sf6 2.Lg5) als auch Torre, wobei Weiß gewöhnlich erst im dritten Zug den Läufer nach g5 spielt.

Im zweiten Band soll dann eine komplette Theorie zu beiden Er­öffnungen zusammengestellt werden.

Doch nun zurück zum Repertoire-Band. Die aggressive Ausrichtung ist kein leeres Versprechen, wir wollen dies anhand einer kurzen Übersicht der empfohlenen Varianten belegen:

Die ersten zehn Kapitel beschäftigen sich mit der Zugfolge 1.d4 Sf6 2.Lg5. Je ein Kapitel behan­delt die Varianten nach 2...Se4 3.h4 Sxg5, 3...d5, 4.Sd2, 3...c5 4.e3, und 3...h6 4.Lf4. Als Alternative wird auch 3.Lh4 g5 vorgestellt. Weitere Kapitel untersuchen schwarze Abwei­chungen im zweiten Zug wie 2...e6 3.e4, 2...c5 3.d5 und Sonstiges wie 2...d6, 2...g6 und 2...d5 3.Sd2.

Die nächsten vier Kapitel sind dem Torre-Angriff gewidmet, hier stehen die Varianten 1.d4 d5 2.Sf3 Sf6 3.Lg5, 1.d4 d5 2.Sf3 g6 3.Lg5 und 2..e6 3.Lg5 auf dem Programm.

Im letzten Kapitel wird dann auch noch 1.d4 g6 (mit 2.d4 Lg7 3.c3) untersucht, damit das Repertoire auch wirklich komplett ist.

Zu empfehlen ist dieses Repertoire vor allem Spielern, die großen Wert auf Aktivität legen, dafür auch gern einmal einen Bauern investieren und Freude an originellen und ungewohn­ten Stellungsbildern haben.

Sie finden hier ein akribisch aufgeschlüsseltes Repertoire, zu dem praktisch alle möglichen Gegenzüge untersucht werden, sowie nützliche verbale Kommentare und anregende Varianten. Zur Vertiefung hat Jung zusätzlich noch 98 mehr oder weniger umfassend kommentierte Musterpar­tien aufgenommen

Störend sind lediglich einige Un­sauberkeiten, die mir bei Stichproben aufgefallen sind.

Ich tue mich zum Beispiel schwer mit widersprüchlichen Anmerkungen wie im folgenden Ausschnitt:

"10...Lxd4 (10...exd4? 11.Sd5 Kd8 12.c3 c6 13.Sxe3 dxe3 14.e5+=) 11.Sxd4 exd4 12.Sb5+- Kd8 (12...Sa6+=)." Hier schwankt mir die Stellungsbewertung doch etwas zu stark.

In taktisch geprägten Fahrwassern scheint nicht alles durch Fritz & Co geprüft zu sein.

Bei der folgenden Partie, die wir hier aus Platzgründen ohne Kommen­tare wiedergeben, überzeugen mich Jungs Analysen nicht.

Jung-Charitonow, Moskau 1991

1.d4 Sf6 2.Lg5 Se4 3.h4 c5 4.e3 Da5+ 5.c3 Sxg5 6.hxg5 cxd4 7.g6 dxe3 8.gxf7+ Kd8 9.fxe3 Dg5 10.Df3 Sc6 11.Th5 Df6 12.Tf5 Dg6 13.Sh3 e6? 14.Tg5 Dc2 15.Dg3 Dxb2 16.Txg7 Dxa1 17.Ld3 Sb4!? 18.Dh4+ Kc7 19.Dc4+ Sc6 20.Tg8 d5 21.Df4+?! e5 22.Df6 Lxh3 23.gxh3?? Db2 24.Kd1 e4! 25.Lc2 Sb4! 26.Sa3 Sd3! 27.Lxd3 exd3 28.Sb5+ Dxb5 29.Kd2 Db1! 0-1

Zum 18. Zug bietet er folgende Variante an: 18.Tg8!? Sxd3+ 19.Ke2 Sc1+20.Kd1 Dxb1 21.Txf8+!! Ke7!! 22.Txh8 Dd3+ 23.Kxc1 Dxc3+ 24.Kb1 Dxh8-+

Selbst auf meinem langsamen Rechner protestiert Fritz sofort und energisch: 22...Dd3+? verschenkt den Sieg, der mit 22...Sd3+! und Matt in 10 möglich gewesen wäre; 24...Dxh8? verpasst dann auch noch das Remis (24...Dd3+ mit Dauer­schach), und wenn Weiß nach 24...Dxh8 noch 25.Dg8 spielt stellt sich das "-+" als "+-" heraus.

Bei einer weiteren Variante zu die­ser Partie beendet der Autor seine Analysen wieder einen Zug zu früh. Er schreibt zum 23. Zug: "23.Dxh8!+- hätte mir immer noch eine Gewinnstellung gebracht 23...e4 24.Lc2 Db2 25.Kd2+-", doch wieder stellt ein einziger Zug alles auf den Kopf: 25...d4!!, und -+ dürfte die Sache besser beschreiben!

Dies sollte man aber nicht zu krumm nehmen. Wie zu sehen, han­delt es sich eher um taktische Abspie­le in späteren Partiephasen, die ande­re Autoren vielleicht einfach unkommentiert oder gar ganz weg gelassen hätten!

Neugierig macht die Ankündigung, dass der zweite Band mit der kom­pletten Theorie dünner(!) sein soll, wir werden Sie bei Gelegenheit infor­mieren, was es damit auf sich hat.

Schachmarkt 02/2004 Der saarländische Meisterspieler Karl-Otto Jung hat sich auch als Autor von Schachbüchern einen Namen gemacht, welche er seit einigen Jahren im eige­nen Verlag herausbringt. Jung spielt seit langem mit den weißen Steinen den Trompowsky-Angriff (1. d4 Sf6 2. Lg5) und den nahe ver­wandten Torre-Angriff (1.d4 d5 2.Sf3 Sf6 3. Lg5) mit beachtlichen prakti­schen Erfolgen. Somit lag es für ihn nahe, sich auch als Eröffhungsautor mit diesem Thema zu beschäftigen, das im riesigen Spektrum der EröfT-nungsliteratur noch keinen adäquaten Platz gefunden hatte. Im vorliegenden Band l stellt er ein Repertoire für den Weißspieler vor, welches zu aggressivem Spiel und leb­haften Stellungsbildern ftlhrt, und hat sich ausführlich mit 15 Varianten be­schäftigt.

Zunächst behandelt er den Trompowsky-Angriff mit zehn Abspielen (S. 14-137). So dann kommt der Torre- Angriff zur Sprache (S. 138-290). Um das Repertoire mit 1.d4 zu ver­vollständigen, führt Jung als 15. Vari­ante noch das folgende, nur entfernt verwandte System an (S. 291-305).

In den laufenden Text sind neben vielen Partiefragmenten insgesamt 117 vollständige Partien auf Meisterebene eingearbeitet.

Am Ende des Buches führt der Autor 98 ergänzende und z.T. kommentierte Partien auf (S. 306-369), wobei die Führer der weißen Steine nicht weniger als 83-mal den Sieg davongetragen haben - aber schließlich handelt es sich ja um ein Repertoirebuch!

Die sorgfältig konzipierte Jung'sche Fleißarbeit bietet jedem Interessierten einen fundierten Einstieg in den Trompowsky- und Torre-Angriff . Im Band 2 (zum gleichen Preis), der die gleiche Einteilung in 15 Varianten beibehält, führt der Autor alle anderen plausiblen Eröffnungszüge in den je­weiligen Abspielen auf (die nicht zum engeren Repertoire gehören), und bringt dazu weitere 202 Muster- und Ergänzungspartien. Dieser Band 2 trägt den Untertitel "Die Theorie".

Dr. W. Schweizer , Rochade Europa 04/2004

Mit Trompowsky- und Torreangriff zum Sieg