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Art.-Nr.: LOSOLPTQID

Play the Queen's Indian Defence

320 Seiten, kartoniert, Chess Stars, 1. Auflage 2018.

22,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

The Queen's Indian Defence has the reputation of a very reliable system for Black. Although his chances of obtaining sharp double-edged positions are restricted, good knowledge of piece set-ups and different plans should offer Black chances of seizing the initiative even in calm variations.

The opening monographs on the QID, as a rule, focus on the move order 1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nf3 b6. What is Black supposed to do if the opponent wishes to avoid the QID and begins the game with the moves 1.Nf3 Nf6 2.c4, or 1.d4 Nf6 2.Nf3?. How should Black deploy his pieces and what should he aim for in the middlegame? The book of the grandmaster from Saint Petersburg and chess-coach Evgeniy Solozhenkin answers these questions!

Details
Sprache Englisch
Autor Solozhenkin, Evgeniy
Verlag Chess Stars
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 420 g
Breite 14,5 cm
Höhe 21,5 cm
Seiten 320
ISBN-13 978-6197188219
Erscheinungsjahr 2018
Einband kartoniert
Inhalte

006 Preface

Part 1. Deviation from the Main Road

007 1 1.Nf3 Nf6 2.c4 b6 (w/o 3.d4)

029 2 1.d4 Nf6 2.Nf3 e6 (w/o 3.c4) 3.a3; 3.Nc3; 3.Nbd2; 3.c3

048 3 1.d4 Nf6 2.Nf3 e6 3.e3 b6

060 4 1.d4 Nf6 2.Nf3 e6 3.Bf4 b6

069 5 1.d4 Nf6 2.Nf3 e6 3.Bg5 h6

080 6 1.d4 Nf6 2.Nf3 e6 3.g3 b5

THE MAIN ROAD

Part 2. Miles, Averbakh & Botvinnik Variations

1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nf3 b6

105 7 4.Bf4 Bb7

116 8 4.e3 Bb7

147 9 4.Nc3 Bb4 w/o 5.Bg5

187 10 4.Nc3 Bb4 5.Bg5 h6

Part 3. The Petrosian System 4.a3 Bb7

199 11 Rare; 5.Nc3 d5 w/o 6.cxd5

215 12 5.Nc3 d5 6.cd Nxd5 7.g3; 7.Bg5; 7.e4; 7.Nxd5; 7.Qa4+; 7.Bd2

225 13 5.Nc3 d5 6.cd Nxd5 7.e3 g6

238 14 5.Nc3 d5 6.cd Nxd5 7.Qc2 Nxc3

Part 4. The Nimzowitsch Variation 4.g3 Ba6

249 15 5.e3; 5.Bg2; 5.Qb3

258 16 5.Qa4 Bb7

275 17 5.Nbd2 Bb7

283 18 5.Qc2 c5

296 19 5.b3 Bb4+

316 Index of Variations

Im bulgarischen Chess-Star-Verlag ist 2018 in gutem Englisch Evgeniy Solozhenkin "Play the Queen’s Indian Defence“ erschienen. Es ist top-aktuell, weil nicht nur Weltklassespieler, sondern auch sehr viele Klubspieler Damenindisch in ihrem Eröffnungsrepertoire haben. Ist es dann nicht überflüssig? Ist es nicht! Als reines Eröffnungsbuch, das Varianten nicht durch gespielte Meisterpartien unterlegt, sondern nur auf diese hinweist, bietet es dem Leser eine Fülle von Informationen.

Didaktisch sinnvoll ist der Autor - Großmeister, Coach der Russischen Schachföderation und Direktor einer GM-Schachschule - insofern vorgegangen, als er Nebenlinien erörtert und diese jeweils voranstellt. Dies bezieht sich sowohl auf die Auswahl der Varianten, als auch auf die Zugfolgen innerhalb einer Variante.

So ist Teil 1 mit sechs Kapiteln den Nebenlinien, also den Abweichungen von den Hauptvarianten, gewidmet, bei denen Weiß nicht (sofort) zu 1.d4 oder nach 1.Sf3 zu 2.c4 greift. Derartige Untersuchungen finden sich nur selten in der gängigen Eröffnungsliteratur. Doch auch darauf sollte sich der Damenindisch spielende Schwarzspieler einstellen.

Die Teile 2 bis 4 sind den nach 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sf3 b6 entstehenden Hauptvarianten gewidmet. Teil 2 befasst sich in vier Kapitel mit der Miles-Variante (4.Lf4 mit einer Fülle von Ideen), der Averbach-Variante (4.e3) und der Botwinnik-Variante (4.Sc3 Lb4), wobei der Autor in Kapitel 9 die Fortsetzungen 5.Lf4, 5.e3, 5.g3, 5.Dc2 und 5.Db3 untersucht, während in Kapitel 10 die Fortsetzung 5.Lg5 unter die Lupe genommen wird. In Teil 3 kommt in vier Kapiteln die bevorzugte Spielweise von Ex-Weltmeister Petrosjan (4.a3 Lb7) zur Sprache.

Im abschließenden Teil 4 wird die Nimzowitsch-Variante (4.g3 La6) gründlich untersucht. Gegenstand sind neben dem seltenen 5.Db3 Sc6 die Fortsetzungen 5.Da4 Lb7 6.Lg2 c5, 5.Sbd2, 5.Dc2 und 5.b4.

Fazit: Ein äußerst nützliches Damenindisch-Werk, aus dem sowohl der Weiß- als auch der Schwarzspieler beträchtlich Honig saugen wird.

Heinz Däubler,

Oberpfalz Medien Magazin 7.4.2019


"Play the Queen's Indian Defence" von Jewgeni Soloschenkin" folgt einem spezifischen übergeordneten Ziel: Weiß soll nicht verhindern können, dass man sich als Spieler mit den schwarzen Steinen der Damenindischen Verteidigung bedient. Das Motto ist also mit etwas anderen Worten: Damenindisch aus allen Lagen.

Soweit Weiß geschlossene Systeme ansteuert, aus denen die Themaeröffnung theoretisch und ggf. unter Zugumstellung erreicht werden kann, soll der Leser die Chance auch auf der Basis der Informationen aus diesem Buch nutzen können. Deshalb legt Soloschenkin viel Wert auf die Darstellung der verschiedenen Zugfolgen und der Übergänge zwischen den Systemen, über die auch außerhalb des Standardweges 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sf3 b6 die Damenindische Verteidigung auf das Brett kommen kann.

"Play the Queen's Indian Defence" kommt aus dem bulgarischen Verlag Chess Stars, ist aber nicht nach dem für dessen Repertoirebücher bekannten besonderen Format aufgebaut. In der Behandlung der Theorie folgt es somit nicht einer Dreiteilung der einzelnen Kapitel in "Quick Repertoire", "Step by Step" und "Complete Games", sondern geht monologartig vor. Es gibt eine Baumstruktur aus Haupt- und Nebenvarianten, vollständige Partien sind nicht aufgenommen (außer jenen, die als Nebenvariante fungieren und ausnahmsweise komplett abgebildet sind).

Beim Durcharbeiten des Werkes sind mir zwei Besonderheiten aufgefallen, die ich für sehr erwähnenswert halte.

1. Das Werk stützt sich nicht nur auf viel aktuelles Praxismaterial aus den Meisterduellen am Brett, sondern auch aus dem Fernschachspiel. Dies freut mich nicht nur als Fernschachspieler, sondern überzeugt hinsichtlich der rechnerischen Korrektheit der Varianten. Im modernen Fernschach ist davon auszugehen, dass die Partien in herkömmlichen Turnieren allesamt technikunterstützt gespielt worden sind. Die Varianten sind also sauber mittels Engines gecheckt. Nun könnte der Leser, der das Duell im Nahschach bevorzugt, das Buchkonzept hinterfragen, indem er darauf hinweist, dass die rechnerische Genauigkeit der Varianten nicht zugleich deren Spielbarkeit bei kurzer Bedenkzeit auf der Turnierbühne belegt. Genau dies berücksichtigt Soloschenkin. Besonders deutlich wird dies auf Seite 133. Anhand einer Fernschachpartie belegt er, dass eine Stellung theoretisch Remis ist. Er verweist darauf, dass die Spielführung am herkömmlichen Brett sehr schwierig und fehlergeneigt ist, so dass der Remisausgang - anders als im Fernschach - nicht zwingend angenommen werden kann. Ob mit dem Gegner gegenüber oder irgendwo auf der Welt - Soloschenkin widmet seine Betrachtung beiden Bereichen des Schachspiels.

2. Solochenkin tut nicht so, als ob der Klubspieler immer die neuesten Entwicklungen auf der Turnierbühne kennen und die Modevarianten spielen müsste, um nicht unterzugehen. Wenn eine frühere Hauptspielweise inzwischen abgelöst ist, aber auch heute noch ein vollwertiges Spiel verspricht, geht er gewöhnlich darauf ein, selbst wenn es dann nur in der Form eines Hinweises geschieht. So kann sich der Leser entscheiden, ob er nicht doch die Alternative zu seiner ersten Wahl machen möchte, eventuell unter Beiziehung eines anderen Buches. Ein gutes Beispiel für dieses Vorgehen ist Kapitel 15 zur Nimzowitsch-Variante mit 4...La6.

Insgesamt ist "Play the Queen?s Indian Defence" in vier Teile gegliedert, auf die sich 19 Kapitel verteilen. Der Inhalt lässt sich im Abriss wie folgt zusammenfassen:

Teil 1: Abweichungen von den Hauptsystemen.

Teil 2: Miles-, Awerbach- und Botwinnik-Varianten.

Teil 3: Petrosjan-System.

Teil 4: Nimzowitsch-Variante.

Das Repertoire ist aus der Sicht von Schwarz geschrieben. Die damit verbundene Konzentration auf ausgewählte schwarze Alternativen wird über die og. Hinweise des Autors auf andere Möglichkeiten abgemildert.

Soloschenkin gibt sich große Mühe den Leser die Spielweisen verstehen zu lassen. Er erklärt sehr intensiv und geht insbesondere auch auf die strategischen Ideen und Anforderungen ein. Soweit die Grundgedanken eines Systems erstmals auftreten, passiert dies sogleich zu Beginn eines Kapitels.

Das Buch arbeitet mit einem Mix aus Varianten und Texterläuterungen. Für den herkömmlichen Klubspieler wird das Maß dessen, was er für sein Spiel als Vorbereitung als Varianten im Gedächtnis braucht und er sich merken will und kann, nach meiner Einschätzung häufig unterhalb der Darstellungstiefe liegen. Hier kann er seinen Weg festlegen, auf der Basis seines (neu erlangten) Wissens zur Spielführung mit zusätzlichen konkreten Zugfolgen zu arbeiten, oder eben auch nicht.

Der Fernschachspieler wird die Variantenbreite begrüßen.

Der Leser, der über Englischkenntnisse auf Schulniveau verfügt, wird sprachlich vor keine bemerkenswerten Anforderungen gestellt.

Fazit: "Play the Queen's Indian Defence" ist ein gelungenes Repertoirebuch zur Damenindischen Verteidigung, das ich dem Klubspieler sowie dem Fernschachspieler empfehlen kann.

Uwe Bekemann,

Deutscher Fernschachbund


Die Damenindische Verteidigung nach den Zügen 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sf3 b6 ist eine recht flexible und solide Verteidigung gegen 1.d4, der einzige Nachteil ist, dass Weiß früh Sf3 spielen muss, damit Schwarz schnell genug mit b6 und Lb7 den Vorstoß e4 verhindern kann. Nach 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sc3 benötigt man darum eine andere Verteidigung mit Schwarz, aber zum Glück ist die Nimzoindische Verteidiugng mit 3. ...Lb4 derzeit aus theoretischer Sicht recht unproblematisch und strategisch nah mit der Damenindischen verwandt. Es wundert darum auch nicht, dass Aaron Nimzowischt selbst einer der ersten war, die den "Dameninder" ausprobiert haben.

Für den Chess Stars Verlag untersucht jetzt der russische Großmeister Evgeniy Solozhenkin in "play the queen`indian defence" dieses interessante System. Eigentlich wäre diese strategische Waffe mit all ihren Zugumstellungen und ruhigeren Stellungen ein idealer Kandidat für das bewährte Chess Stars Modell gewesen, in dem eine Eröffnung nicht nur in ihre wichtigen Hauptvarianten unterteilt, sondern diese anhand der Hauptideen, erst dann der theoretischen Varianten und schließlich wichtiger Modellpartien besprochen werden. Stattdessen gibt es leider ein strenges Arbeitsbuch, in dem nur selten mal verbale Erklärungen über typische Phrasen hinaus gehen und behandelte vollständige Partie meist kurzzügige Remispartien sind, die mit einem Dauerschach oder ähnlichem enden. Ansonsten gibt es extrem viele Partiefragmente zu Abweichungen mit den typischen monographischen Zeichen. Ich gebe hierzu ein Beispiel. In der Hauptvariante nach 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sf3 b6 4.g3 wird der moderne Hauptzug La6 empfohlen und sogar ein wenig erklärt, was die Idee dahinter ist 5.Sbd2 Lb7 6.Lg2 Le7 7.0-0 0-0 8.Dc2 d5 9.cxd5 exd5 10.Se5 c5 11.dxc5 bxc5 ergibt dann ein häufiges Bild im Damenindischen Komplex. Schwarz hat die sogenannten Hängenden Bauern. Diese Struktur hätte man darum gut extra in einem Kapitel behandeln können, aber diese Chance wurde vertan. Der weiße Hauptzug des Autoren ist jetzt 12.Sdc4. Als Kommentar zu den Abweichungen gibt er unter anderem "12.Td1 Dc7 13.Sdf3 Ld6 14.Lf4 Te8 15.Sd3 Sbd7 16.e3 Tac8 17.Tac1 Lxf4 18.Sxf4 Db6= Oliveira-Depasse, ICCF 2005" an. Natürlich ist es schön, dass er solche Partien erwähnt, aber copy&paste aus der Fernschachdatenbank kann jeder, das ist keine Leistung! Stattdessen muss sich der Leser viele Feinheiten aus diesen Partiefragmenten herausanalysieren, um die Feinheiten zu verstehen, die auch der Autor hätte erklären können. Ich finde das unnötig und hätte mir mehr Text gewünscht, der dann die typischen Ideen so gut erklärt, dass viele dieser Kommentare wie oben einfach unnötig geworden wären.

Dabei ist das Buch fachlich auf einem guten Niveau. Der Autor zeigt häufig mehrere Ideen für Schwarz gegen bestimmte Varianten und man kann als Leser wählen, ob man die supersolide Wahl trifft oder etwas zweischneidiger spielen möchte. Zudem gibt er dem Leser auch Material gegen 1.Sf3 und die Damenbauernspiele an die Hand. Gerade seine Empfehlung nach 1.Sf3 Sf6 2.c4 b6 3.g3 c5 4.Lg2 Lb7 5.0-0 g6 ergibt manchmal sehr dynamische Möglichkeiten, ohne dass man sich mit dem in meinen Augen schwierigeren klassischen Igel nach 5. ...e6 auseinandersetzen muss. Die Partienauswahl ist eine Mischung aus Nah- und Fernschachpartien, die bis ins Jahr 2018 reichen.Die Hauptvarianten enden dabei meist zwischen dem 20. und 30. Zug mit einem monographischen Zeichen zur Stellungseinschätzung. Manchmal gibt es noch etwas Text dazu, der aber oft oberflächlich erscheint.

Wie oben gezeigt, muss der Leser sehr viel mit dem Buch arbeiten, um wirklich davon zu profitieren. Aufgrund der wenigen Kommentare zu den Strukturen und den Mittelspielen sollte man auch eine höhere Spielstärke mitbringen. Unter 1800 DWZ kann ich dieses Buch nicht empfehlen!

IM Dirk Schuh

Februar 2019

Play the Queen's Indian Defence

EUR

22.95