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Art.-Nr.: LOPERPTTG

Playing the Trompowsky

An Attacking Repertoire

264 Seiten, gebunden, Quality, 1. Auflage 2013.

29,99 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

This book provides an attacking repertoire for White in the ambitious Trompowsky Attack. To provide a wide repertoire, 2.Bg5 against the Dutch Defence is also covered, as well as the Pseudo-Tromp, 1.d4 d5 2.Bg5.

Richard Pert is an English international master who has played the Trompowsky with success more than ten years.

Details

Sprache Englisch
Autor Pert, Richard
Verlag Quality
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 580 g
Breite 17 cm
Höhe 24 cm
Seiten 264
Erscheinungsjahr 2013
Einband gebunden

Inhalte

004 Key to Symbols used & Bibliography

005 Preface

007 Introduction

011 1 2...e6 3.e4

047 2 2...e6 3.Nd2!?

061 3 2...c5 3.Nc3!?

079 4 2...c5 3.d5

093 5 2...Ne4 3.Bf4 c5 4.d5

107 6 2...Ne4 3.Bf4 c5 4.f3

141 7 2...d5 3.Bxf6

157 8 2...d5 3.e3

171 9 2...Ne4 3.Bf4 d5 4.e3

193 10 Rare 3rd Moves

201 11 Rare 2nd Moves

211 12 2.Bg5 against the Dutch

233 13 1.d4 d5 2.Bg5

263 Variation Index

Aus einem ganz besonderen Grund beginne ich meine Rezension über "Playing the Trompowsky" von IM Richard Pert, vor wenigen Wochen bei Quality Chess erschienen, mit meinem Fazit: "Playing the Trompowsky" ist ein gelungenes Werk, das ich zum Kauf empfehlen kann. Es bietet eine breite Übersicht über die Theorie zum Trompowsky-Angriff, strukturiert das Material sehr gut und enthält eine Reihe von Neuerungen. Ergänzend zur Titeleröffnung enthält das Buch theoretische Ausführungen zu 2.Lg5 gegen Holländisch (1.d4 f5 2.Lg5) sowie zum Läuferspiel ("Pseudo-Trompowsky", 1.d4 d5 2.Lg5). Auch wenn der Untertitel des Werkes auf "An Attacking Repertoire" lautet, geht es über die Darstellungen eines reinen Repertoirebuches hinaus.

Während meiner Arbeit mit dem Werk zur Vorbereitung der Rezension stieß ich auf die Besprechung eines Kollegen, die im Internet veröffentlicht worden ist. Der Kollege kam zu einem sehr schlechten Urteil und verglich die Ausführungen Perts mit Grimms Märchen und ließ auch die Vermutung offen, der Autor könnte bewusst Varianten vernachlässigt haben, die für den Trompowsky-Angriff als solchem nicht gut sind. Einer solchen Veröffentlichung kann man sich nicht verschließen, wenn man selbst an einer Rezension arbeitet. Deshalb habe ich in Unterbrechung des normalen Ablaufs meiner Arbeit zunächst geprüft, ob der Kollege Recht hat. Mein Ergebnis fasse ich wie folgt zusammen: 1. Der Verfasser der angesprochenen Rezension hat mehrere Varianten aufgeführt, in denen Richard Pert, aus seiner Sicht, nicht ausreichend gut gearbeitet hat. Insbesondere hat er in mehreren Fällen Alternativen zu Perts Ausführungen bezeichnet, die Stellungsverhältnisse grundsätzlich anders beurteilen lassen. In den ausgewiesenen Varianten kann ich das Urteil des Kollegen in seiner Rezension hinsichtlich der Stellung und der Variantenwahl nur bestätigen, er hat gut recherchiert. 2. Für alle genannten Varianten habe ich in meiner Datenbank zu den Schlüsselpositionen keine praktischen Partien gefunden, obwohl ich mich in diesem Punkt als gut aufgestellt betrachte. Wenn der Verfasser der Rezension nicht auf eigene Analysen zurückgegriffen haben sollte, wofür ich keine Anhaltspunkte habe, muss es andere Fundstellen geben, die Richard Pert nicht genutzt hat oder in denen er aufgrund einer anderen Ursache nicht fündig geworden sein sollte (wenn nicht der Vorwurf eines bewussten Auslassens zutreffen sollte). 3. In allen fraglichen Buchvarianten kann Pert für sich reklamieren, Engines auf seiner Seite zu haben.

Im Ergebnis gehe ich davon aus, dass der Kollege nach dem Finden der von ihm aufgeführten diskussionswürdigen Varianten das Vertrauen in "Playing the Trompowsky" schlechthin verloren hat. Dies mag begründen, dass er in seinem Urteil sehr streng geworden ist und aus meiner Sicht deutlich überzogen hat. Er mag den Vorwurf gegen sich gelten lassen müssen, nicht mehr immer die angemessenen Worte gefunden zu haben, Fehler in der eigenen Recherche muss er sich aber nicht vorwerfen lassen.

Jedes Theoriebuch enthält Fehler, über die sich, wenn sie denn erkannt werden, der Autor selbst am meisten ärgert. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung, denn ich nehme mich und eigene Buchveröffentlichungen dabei überhaupt nicht aus. Es gehört aber gerade auch zum Wesen des Schachspiels und dabei auch seiner Theorie, dass Fehler gemacht werden, man über Einschätzungen diskutieren und unterschiedlicher Meinung sein kann. Manchmal sind Stellungen auch ganz und gar Geschmacksache.

Fehler in der Form, dass Pert die Leser seines Buches ins partieliche Verderben führt, habe ich nicht erkennen können und ein solches Ergebnis haben auch nicht die vom Kollegen aufgeführten Varianten.

"Playing the Trompowsky" ist unter den vorgenannten Aspekten ein Buch wie jedes andere. Wie immer sollte der Leser die Möglichkeit auf dem Schirm haben, dass der Autor auch mal irrt. Pert ist Autor und damit so wenig unfehlbar wie jeder andere auch.

Richard Pert unterteilt das Werk in insgesamt 13 Kapitel mit den folgenden Inhalten:

1. 2 ... e6 3.e4

2. 2 ... 3.Sd2!?

3. 2 ... c5 3.Sc3!?

4. 2 ... c5 3.d5

5. 2 ... Se4 3.Lf4 c5 4.d5

6. 2 ... Se4 3.Lf4 c5 4.f3

7. 2 ... d5 3.Lxf6

8. 2 ... d5 3.e3

9. 2 ... Se4 3.Lf4 d5 4.e3

10. Seltene 3. Züge

11. Seltene 2. Züge

12. 2.Lg5 gegen Holländisch

13. 1.d4 d5 2.Lg5.

Wie man sieht, betreffen die Kapitel 12 und 13 nicht den Trompowsky-Angriff, sondern die beiden schon oben genannten verwandten Systeme.

Auf den letzten Buchseiten findet sich ein Variantenindex, der eine ausgezeichnete Navigation über eben die Zugfolgen erlaubt.

Die Kapitel sind in der für Quality Chess typischen Struktur aufgebaut. Sie werden von einer Variantenübersicht eingeführt, die zur Schlüsselposition um ein Diagramm ergänzt wird. Dem folgt die theoretische Behandlung in der Form eines klassischen Eröffnungsbuches, also in der Gliederung nach Varianten und Nebenvarianten und nicht anhand fortlaufend abgebildeter Partien aus der Praxis. Solche sind im Werk nicht zu finden, der Käufer erhält Theorie pur. Eine in der Regel kurze wertende Zusammenfassung schließt das Kapitel ab.

Der Gesamtheit der Kapitel vorangestellt findet der Leser eine auf jeweils wenige Sätze begrenzte charakterisierende Zusammenfassung aller in der Folge behandelten Systeme. Sie bietet ihm einen ersten Überblick und fungiert sicher auch als Appetithäppchen so wie der "Gruß aus der Küche" im Restaurant.

In der Kommentierung setzt Pert in erheblichem Umfang auf Varianten, die oft als Fragmente gespielten Partien entnommen sind. Aber auch theoretische Analysen sind bemerkenswert vertreten. Pert spielt den Trompowsky-Angriff auch selbst seit vielen Jahren. So hat er offenkundig nicht nur viel Erfahrung aufgebaut, sondern verfügt auch über eigenes praktisches Material, das gehäuft im Buch zu finden ist. Im Zusammenhang mit seinen eigenen Partien wird er über die Jahre hinweg auch etliche Analysen geschaffen haben, die Eingang in das Buch gefunden haben.

Perts Zuganmerkungen sind überwiegend taktisch geprägt, strategische Aspekte kommen weniger gehäuft zur Sprache.

Da wir gerade bei der Sprache sind: "Playing the Trompowsky" ist in Englisch geschrieben. Obwohl dies die Muttersprache des Autors ist, lässt sich gut mit dem Werk arbeiten, ohne als Fremdsprachler gehobene Fertigkeiten entwickelt zu haben. Gesichertes Schulenglisch und ein Wörterbuch, in dem der eine oder andere nicht alltägliche Begriff nachgeschaut werden kann, machen die Tür zum Verstehen auf.

Die Bibliografie ist umfangreich und enthält die wichtigsten Buchquellen, aktuelle und auch schon leicht betagte. Bei den elektronischen Medien fehlt mir der Hinweis auf die eine oder andere wichtige Partiendatenbank.

In den einzelnen Kapiteln verweist Pert recht oft auf genutzte Quellen, was ich als zusätzlichen Beleg für die intensive Feststellung des Theoriestandes ansehe.

Alles in allem überzeugt mich das Werk, weshalb ich meine Kaufempfehlung im Fazit gleich zu Beginn der Rezension als gerechtfertigt ansehe.

Uwe Bekemann, Deutscher Fernschachbund

www.bdf-fernschachbund.de

**********

Es war einmal in einer weit, weit entfernten Galaxis. Moment, wir sind bei den Gebrüdern Grimm und nicht bei Georg Lucas.

Also noch mal von vorne:

Es war einmal ein böser Rezensent. Dieser üble Genosse hatte die seltsame Angewohnheit, Schachbücher zu lesen und anschließend zu vertilgen wenn sie ihm nicht gefielen. Im ganzen Königreich war er gefürchtet und gehasst, ja nicht einmal die Wölfe in der Nacht trauten sich vor sein Haus. Eines Tages kam jemand auf eine Idee, wie man diesen griesgrämigen Kauz ein für alle Mal den Garaus machen könnte!

Man bräuchte nur ein besonders unbekömmliches Schachbuch vor seine Türe legen und der Alte würde zum letzten Mal seinen Schrecken verbreiten!

Gesagt, getan. Nach der Lektüre fiel der alte Eigenbrötler für mehrere Tage in einen tiefen, dunklen Schlaf.

Das gesamte Königreich feierte 3 Tage lang den vermeintlichen Tod des alten Miesepeters.

Doch noch schlummerte etwas Leben in seinen klapprigen Knochen!

In einer überdimensionalen Arena verfolgten ihn riesige Schachfiguren während tausende von Buchstaben fröhlich auf der Tribüne umher hüpften.

Solch wirre Träume und die Bettwanzen sorgten schließlich dafür, dass er schweißgebadet erwachte.

Von da an schwor er sich, nie wieder ein Schachbuch in die Hand zu nehmen, das mit "Playing the“ beginnt!

Nach seinem Tod fand man nicht unweit seiner Behausung in einem hohlen Stamm eine Schriftrolle. In diesem Schriftstück, das auch als Warnung für nachfolgende Generationen gelten sollte, berichtet der Kauz über dieses ominöse Buch:

Titel:

Playing the Trompowsky.

Autor:

Ein gewisser Richard Pert. Ein englischer IM mit einer GM-Norm. Spielt diese Eröffnung seit ca. 15 Jahren.

Inhalt:

Durch manuelle Auswahl der Schreiberlings zusammengestellte Zugfolgen die als Eröffnungsrepertoire aus weißer Sicht dem geneigten Leser dienen mögen.

Der dazugehörige Untertitel "An Attacking Repertoire“ soll eine gesunde aber doch aggressive Zusammenstellung suggerieren.

Ausgangslage des gesamten Unternehmens ist die Zugfolge 1.d4 Sf6 2.Lg5 und 1.d4 d5 2.Lg5. Es werden auch noch Zugfolgen wie zum Beispiel 1.d4 f5 2.Lg5 näher besprochen und vorgestellt.

Durch Analysen und Kommentare versucht der Autor seine These von "Attacking“ und "Repertoire“ zu untermauern.

Kritik:

Als erstes möchte ich auf eine Variante gegen Holländisch näher eingehen:

1.d4 f5 2.Lg5 h6 3.Lh4 g5 4.e4 Sf6 5.e5 e6 6.Lg3 f4 7.Ld3 d5 8.exf6

(der Autor weist hier noch auf den "interessanten“ Zug 8.Lg6+ hin. Danach geht es weiter mit 8 ... Kd7 9.Lxf4 gxf4 10.Sh3 und Weiß hat Angriff nach Meinung des Autors. Wie es aber nach zum Beispiel 10 ... c5 11.Sxf4 cxd4 12.c3 dxc3 13.Sxc3 Sc6 14.Lf7 Sxe5 15.Lxe6+ Kc7 16.0-0 Sc6 17.Sfxd5+ Sxd5 18.Sxd5+ Kb8 19.Lxc8 Dxc8 und unklarer Stellung weitergehen soll, darüber schweigt er sich aus.)

8...Dxf6 9.Dh5+ Kd8 10.Sf3 Sc6 11.c3

hier geht die Variante im Buch mit 11 ... Ld7 weiter und nach ein paar weiteren Zügen steht Weiß klar besser.

Hier kann Schwarz meiner bescheidenen Meinung nach mit 11 ... e5 12.dxe5 Sxe5 13.Sxe5 Dxe5+ 14.Kd1 c6 15.Sd2 Ld6 16.Kc2 Lf5 problemlos ausgleichen.

Ein anderes Beispiel:

In einer der Hauptvarianten 1.d4 Sf6 2.Lg5 e6 3.Sd2 h6 4.Lh4 c5 5.e4 cxd4 6.e5 g5 7.Lg3 Sd5 8.h4 gxh4 9.Txh4 Sc6 10.Sgf3 bezeichnet der Autor den Zug 10 ... Tg8 als interessant und gibt darauf 11.Th3 Le7 N an und Weiß besitzt nach einigen weiteren Zügen die Initiative.

Dass aber 11 ... Da5 12.a3 Se3! völlig ausgleicht, wird ebenso verschwiegen wie die Tatsache, dass nach 1.d4 Sf6 2.Lg5 e6

3.e4 h6 4.Lxf6 Dxf6 5.c3 d5 6.Sd2 c5 7.Sgf3 cxd4 8.Sxd4 Lc5 9.S2b3 Lxd4 10.Sxd4 dxe4 11.Sb5 De5 12.Sd6+ Ke7 13.Sc4 Dd5 14.Dc2 Sc6 15.Td1 Df5 16.Da4 Dc5 17.b4 b5! (im Buch wird nur 17...Dg5? 18.b5 Se5 19.Db4++- betrachtet)

18.Dc2 Df5 ebenso ausgleicht.

Was soll ich sagen? Ich glaube nicht, dass es sich hierbei um ein Versehen handelt. Wäre dem so, würde es sich hierbei vielleicht um 1-2 Varianten handeln. Hat das Ganze aber System und werden dabei mit grausamer Regelmäßigkeit kritische Abspiel "geschönt“, kommen beim Betrachter doch Zweifel auf. Doch Grimms Märchenstunde ist noch nicht vorbei!

Zum Abschluss noch ein paar "märchenhafte“ Abspiele, die mir persönlich den Rest gegeben haben:

1.d4 Sf6 2.Lg5 d5 3.e3 c5 4.Lxf6 exf6 (diesen Zug nennt der Autor einen Fehler . Nach 4...gxf6 5.dxc5 e6 6.Sc3 Lxc5 7.Dh5 Sc6 8.Lb5 Ld7 9.Sge2 a6 10.La4 De7 11.0-0-0 b5 12.Lb3 b4 bringt der Autor das Turmopfer 13.Txd5, vergibt dafür ein Ausrufezeichen und ist der Meinung, Weiß stehe hier besser.

Nimmt man aber nun den Turm einfach weg mittels 13 ... exd5

ergibt sich eine erzwungene Zugfolge die da lautet:

14.Sxd5 De5 15.Sc7+ Kd8 16.Dxe5 Sxe5 17.Sxa8 Lc6 18.Td1+ Kc8 19.Ld5 Kb7 20.Lxc6+ Kxc6 21.Sd4+ Lxd4 22.Txd4 a5 23.Tf4 Txa8 24.Txf6+ Kd5 mit Ausgleich )

5.Sc3 Le6 6.dxc5 Lxc5 7.Dh5 Lb4 8.Lb5+ Sc6 9.Sge2 0-0 10.0-0-0 Se5 11.h3 Db6 12.La4

im Buch wird nun wieder einmal geträumt: 12...Tfd8 13.Lb3 und Weiß steht besser.

Stimmt.

Aber wenn Schwarz hier den viel besseren Zug 12 ... Da5! aufs Brett setzt, bleibt Weiß nur noch 13.Kb1(aber bitte nicht

13.Lb3?? d4!! 14.Txd4 Sd3+-+ ) 13 ... Lxc3 14.Sxc3 Tac8 15.Lb3 Txc3 16.bxc3 Dxc3 mit Ausgleich.

Fazit:

Ich weiß nicht, was den Quality Chess Verlag geritten hat ohne vernünftige Abschlussprüfung solch ein Buch vorzulegen.

Das Buch gleicht einem Auto, bei dem in der Werkstatt vergessen wurde, die Radmuttern fest zu ziehen. Der ahnungslose Käufer/Kunde wird grob fahrlässig auf die Reise geschickt. Schon an der nächsten Kurve können sich die Räder lösen und einen schweren Unfall verursachen. Ebenso kann man, nein eigentlich ist es erzwungen, mit diesem Buch schweren Schiffbruch erleiden. Halbgare Analysen und Wunschvarianten machen aus einer Randeröffnung noch lange kein Angriffsrepertoire!

Martin Rieger

www.schach-welt.de

Richard Pert is an English International Master with one GM norm under his belt at the time of publication. He has been playing the Trompowsky with success for fifteen years. This is his very first book and one can expect great further works by Richard Pert, soon to be a Grandmaster!

The Trompowsky was for long regarded as an inferior opening, violating the opening principles because it allows Black to immediately attack the bishop while ‘improving’ his knight. But in recent times, especially the last 15-20 years, this opening dropped its bad reputation and established itself as an aggressive choice for players who prefer piece play over pure positional play. The Trompowsky belongs to the Queen’s Pawn Openings where Black answers 1.d4 with ... Nf6 instead of the traditional ... d5. The difference is obvious: Black does not care about central stability, which he would if he took a pawn in the centre, but relies on piece play, i.e. the central control with his pieces. This gives White the opportunity to question this very piece and to either exchange it off or to relocate it (in most cases to e4), where It might be less stable.

This book is written from White’s point of view and provides a complete repertoire based on 1.d4 & 2.Bg5!?. Despite the title, which belongs only to the moves 1.d4 Nf6 2.Bg5, the author provides analysis and material to other Black responses, such as 1.d4 d5 2.Bg5!? or 1.d4 f5 (the Dutch Defence) 2.Bg5!?, an attack which is currently considered critical, as it completely avoids typical Dutch structures and gives White dangerous piece play as proven by GM Lars Schandorff and Mr. Kaufman.

Therefore those, who search for an interesting approach with 1.d4 and at the same time want to avoid endless hours of study, can get along with the Trompowsky. In the following I would like to show you the content and some of the analysis included:

Contents

1 2 ... e6 3.e4

2 2 ... e6 3.Nd2!?

3 2 ... c5 3.Nc3!?

4 2 ... c5 3.d5

5 2 ... Ne4 3.Bf4 c5 4.d4

6 2 ... Ne4 3.Bf4 c5 4.f3

7 2 ... d5 3.Bxf6

8 2 ... d5 3.e3

9 2 ... Ne4 3.Bf4 d5 4.e3

10 Rare 3rd moves

11 Rare 2nd Moves

12 2.Bg5 against the Dutch

13 1.d4 d5 2.Bg5

For this review I chose to give a comparison between Richard Pert’s analysis and the one GM Boris Avrukh published in his recent book Grandmaster Repertoire 11 - Beating 1.d4 sidelines. IM Richard Pert includes Avrukh’s analysis and expresses interesting thoughts as well as noteworthy analysis, which players, who play according to Avrukh’s work, should definitely get!

The line is from the ninth chapter 1.d4 Nf6 2.Bg5 Ne4 3.Bf4 d5 4.e3

Both books reach the following position:

4 ... c5 5.Bd3 Nf6!? 6.c3 Nc6 7.Nd2 Bg4 8.Ngf3 e6 9.0-0 Rc8! (given by Avrukh) 10.Qa4 Nfd7 11.Ne5 Ndxe5 12.Bxe5 Qd7 13.Bg3 Bh5

GM Boris Avrukh: “Safeguarding the bishop from the enemy queen. Black intends to complete development by means of ... Be7 and ... 0-0, and I don’t see any particular way for White to cause problems.&rdquo

IM Richard Pert: “Avrukh gives this position as unclear, but I marginally prefer White.&rdquo

With full respect to Avrukh, but the position contains some interesting possibilities for White. While analyzing the lines in his book I found one interesting idea for White which Pert covers too, but one I miss completely, because I assessed it to be irrelevant.

A) 14.dxc5!? which is the idea I had stored in my files and so did Richard Pert

The following, rather forced continuation looks good for White and I would assess it as +=.

14.dxc5 Bxc5 (otherwise the pawn might just be lost) 15.Qh4! (attacking the Bishop) g6

(15 ... Bg6 seems to be awkward due to 16.Bxg6 fxg6 17.Nf3 0-0 18.e4 += and Black has rather weak central pawns)

After 15 ... .g6 the light-squared bishop might get into danger, especially after White plays f2-f3 and moves the bishop, creating the threat of g2-g4, winning the piece. This is an important motif Black has to keep in mind.

16.Nb3 Be7 17.Qa4 0-0 18.f3

Richard Pert: “With the black bishop shut out on h5, I slightly prefer White.&rdquo

I would agree with him. Richard Pert gives 14.Rfe1!? as his main line, which also leads to interesting play and one where White seems to have slightly better chances, although one can argue whether it’s relevant. In the exchange variation of the Queen’s Gambit declined it is said that White has a long-term plus due to his pawn structure and thus slightly better central control. This doesn’t stop Black players from drawing games. This is a similar case: White has the more pleasant position, over the board being somewhere around += and =, but objectively speaking it’s fully playable for Black.

However, it’s interesting that both sides don’t cover alternatives for Black along the way. I myself have the following line in my database, which looks quite interesting and involves a pawn sacrifice from Black:

Instead of 10 ... Nfd7 I like the idea to solve the issue with Black’s light-squared bishop by playing 10 ... Bxf3!? 11.Nxf3 c4! (an idea which Avrukh mentiones in his introduction to the chapter but does not include in his notes) 12.Bc2 Bd6!?

A) 13.Be5

B) 13.Bxd6

A)) 13.Be5 Bxe5 14.Nxe5 (14.dxe5?! Nd7 and Black is likely to take over the initiative) ... a6 15.Nxc6 Rxc6= with good play for Black

B)) 13.Bxd6 Qxd6 14.b3!? (immediately challenging Black’s c-pawn, which takes over the initiative) cxb3 15.axb3 Nd7!? (the comp does not like this move, but as I go down this line, especially after the pawn sac, he thinks differently) 16.b4!? Nb6 (after 16 ... a6 17.b5! axb5 18.Qxb5 b6 19.e4 White gets the initiative) 17.Qb5 0-0 18.Qd3 g6 19.b5 Ne7! 20.Rxa7 Qc7 (hitting the weaknesses on the c-file) 21.Rc1 Nf5! (aiming to d6, to control the light squares which seems to give Black good counterplay for the pawn) 22.Nd2 (22.e4? dxe4 23.Qxe4 Nd5 =+) Nd6 23.Bd1 Ra8! 24.Rxa8 (24.Rca1 Rxa7 25.Rxa7 Rc8! 26.Ra3 Nbc4 27.Nxc4 Nxc4 with good compensation for the pawn) ... Rxa8 25.e4 Ra2! 26.Bb3 Rb2 27.f3 (27.e5 Nxb5) Nbc4 28.Bxc4 Nxc4 29.Nxc4 dxc4 with counterplay.

Certainly it takes an IM or GM to check and verify this analysis, but the pawn sacrifice looks good at first sight.

Conclusion:

For his first book definitely a very good one! At some points I found the analysis a bit insufficient and the conclusions a bit biased but overall the analysis was quite good! It’ll give you a good theoretical background if you want to apply the Trompowsky in your own games! Especially those with limited time (due to work, family etc.) will find this repertoire particularly useful!

Rating: (4/6) **** Good!

Lukas Wedrychowski

DailyChess.org - lectures & reviews

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Playing the Trompowsky