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Art.-Nr.: LXLINSDL
Vergriffen

Schach - Das Lexikon

456 Seiten, gebunden, Sportverlag, 1996.

20,35 €
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Details

Sprache Deutsch
Autor Linder, Isaak
Linder, Wladimir
Verlag Sportverlag
Medium Buch
Seiten 456
ISBN-10 3328006656
Erscheinungsjahr 1996
Einband gebunden
Diagramme 300

... Selbst hochgebildete Schachfreunde kommen hier sehr wohl auf ihre Kosten, man erfährt eine Unmenge von Dingen rund um das Schachspiel: Biographien, Schachtheorie, Historie, Problemschach, die diversen Organisationen (wußten Sie, daß es einen internationalen Verband der Schachsammler, die "CCI", gibt?), schachliche Länderkunde, Mathematik und Schach, Folklore (!) und Schach, Notizen über schachspielende Prominenz, und und und. Und alles fachkundig zusammengetragen und bearbeitet.

Auch wenn dies bei einem solchen Buch vielleicht wirklich nicht das wichtigste ist: Die verblüffende Aktualität verdient Bewunderung. Erwähnt ist beispielsweise der Endstand des Matches Kasparow - Deep Blue, und gerade mal 5 (!) Wochen lagen zwischen diesem Ereignis und dem Eintrudeln des Rezensionsexemplars. Da kann selbst manche Schachzeitung nur mit Mühe mithalten...

Zwei kleine - zugegebenermaßen subjektive - Kritikpunkte dennoch: Die russischen Autoren entwerfen ein m.E. viel zu positives Bild des zwielichten Campomanes. Und zahlreiche eher mittelmäßige Großmeister der Gegenwart fanden einen Eintrag, während andererseits "Großmeister der Schachpublizistik" außen vor blieben. Ich denke da weniger an unseren Redaktionsstab, aber solch große Künstler der Feder wie beispielsweise Kurt Richter oder Theo Schuster hätten vielleicht nicht übergangen werden sollen.

Harald Keilhack, Schachreport 5/96

Zweifellos besitzen Lexika von jeher einen besonderen Aufforderungscharakter. Das schnelle Nachschlagen nach dem Motto "gewußt wo" spart nicht nur dem Schachspieler wertvolle Gedächtniskapazität. Und obwohl ich schon ein Dutzend schachspezifische Lexika im Bücherregal stehen habe, freut es mich besonders, in Linders modernem Werk blättern zu können. Dieses Buch besitzt auch eine spezielle Note. Neben dem umfangreichen informellen Teil erfahren vor allem die Persönlichkeiten im Schach, Legenden vergangener Jahre als auch Spitzenkönner der Gegenwart, eine ausführliche Würdigung... Der "persönliche" Faktor dominiert, wobei die Namen im deutschsprachigen Raum stärker bedacht wurden. Genau wie beim großformatigen russischen enzyklopädischen Wörterbuch (Chefredakteur A. Karpow, 1990) werden die Personennamen mit vollständigen Geburts- und evtl. Sterbedaten genannt. Gleichzeitig gewinnt man dabei den Eindruck, daß zahlreiche Passagen des curriculum vitae der Großmeister mit viel Herz und Esprit geschrieben wurden. Wer Isaak Linders Einleitungskapitel "Der Sinn für das Schöne" in seinem Buch "Faszinierendes Schach" aus dem gleichen Verlag (1986) noch in Erinnerung hat, der wird über Stichpunkte wie Franklin und Schach, Goethe und Schach, Lessing und Schach, Voltaire und Schach, Tolstoi und Schach u.a.m. nicht verwundert sein. Dem engagierten Schachhistoriker und seinem Sohn gelang es, aufgrund ihrer langjährigen Forschungen mittels Dokumenten aus Nachlässen bislang unbekannte Details aufzuspüren und den Lesern zu präsentieren. Sollte diesem gelungenen Werk noch eine zweite Auflage beschieden sein, dann wäre es sicher angepaßt, wenn zum Beispiel so bekannte Schachmeister und Publizisten wie Kurt Richter und Senioren-Weltmeister Alexej Suetin einen Platz erhielten. Ebenfalls dürfte der 30jährige "Internationale Deutsche Meister 1996" GM Rustem Dautow (Rating 2615) aus dem südhessischen Seeheim nicht fehlen. Auch sollten bei der Eintragung "Deutschland" auf Seite 81 einige Vervollständigungen bzw. Berichtigungen vorgenommen werden: Neben den bereits genannten Schacholympiaden in München und Siegen fand 1966 in Oberhausen (Damen) eine weitere in der Bundesrepublik statt. Da die beiden Europäischen Mannschaftsmeisterschaften mit angegeben sind, müßten auch die Studenten-Weltmeisterschaft 1969 in Dresden und die Jugendweltmeisterschaft 1995 in Halle genannt werden. Der Deutsche Schachverband brachte es Ende der 80er Jahre gerade auf 43000 (nicht 50000) Mitglieder, und die Wissenschaftliche Konferenz zum Thema Schach fand nicht 1977, sondern 1972 in Halle statt.

Dr. E. Bönsch, Rochade Europa 1/97

Isaak und Wladimir Linder, die sich schon mit den lehrreichen und unterhaltsamen Biographien über Lasker, Capablanca und Aljechin sowie dem Band "Faszinierendes Schach" einen guten Namen im Bereich der Schachhistorie und Schachästhetik erworben haben, stellen hier nun ein Schach-Lexikon vor, das gemäß ihrem lebendigen Stil mehr ist als nur ein trockenes Nachschlagewerk, sondern vielmehr auch ein lohnenswertes Schach-Lesebuch!

Auf 367 Seiten behandeln Vater und Sohn Linder einerseits sachkundig die traditionellen Gebiete eines Schachlexikons wie Schachhistorie, Meisterbiographien, Weltmeisterschaftszyklen, Turnierergebnisse, Eröffnungsübersichten oder das Problemschach. Andererseits sind auch überraschende Themen wie Folklore und Schach, Hypnose und Schach, Schachsammler oder das Verhältnis bekannter Literaten oder Politiker zum Schach vertreten. Das alles bei einer ansprechenden Aufmachung mit den üblichen Querverweisen und mit rund 200 Fotos, Zeichnungen und Karikaturen.

An der Auswahl der behandelten Großmeister merkt man dem Buch an, das es schwerpunktmäßig für den deutschen Markt konzipiert worden ist. Dafür fehlt leider so mancher bekannte Großmeister, darunter etwa die WM-Kandidaten Lilienthal, Filip, Panno und Pilnik, aber ohne Schwerpunktsetzung fände ein Schachlexikon schließlich kaum ein Ende. Vielleicht wäre ein Tabellenteil am Buchende noch nützlich gewesen.

Zu loben ist schließlich auch die bemerkenswerte Aktualität, denn Turnierergebnisse, ELO-Zahlen u.a. sind bis wenige Wochen vor dem Druck auf dem neuesten Stand.

Insgesamt zweifellos ein empfehlenswertes Buch, dessen Lektüre dem Schachfan Freude bereiten wird.

Helmut Riedl, Rochade Europa 9/96

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