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Schachtaktik in Russland und der Sowjetunion

1845 - 1925 Zarenzeit und frühe Sowjetjahre

52 Seiten, geheftet, Blauer Punkt, 1. Auflage 2009.

7,00 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Die dreiteilige Reihe führt von den Anfängen des organisierten Schachspiels im Zarenreich über die Wirren von Krieg und Revolution und dem kometen­haften Aufstieg zum Volkssport in der Sowjetunion bis zu deren Ende.

Der Leser erfährt viel über die Hintergründe dieses Höhenflugs und kann gleichzeitig mit ca. 260 Kombinationen nicht nur diese Entwicklung verfol­gen, sondern auch viele interessante taktische Motive kennen lernen.

Band 1 behandelt die Anfänge in der Zarenzeit, die Revolution und die ers­ten Jahre der Sowjetunion bis zum Moskauer Turnier 1925. Besonders wird Alexander Iljin-Genevsky gewürdigt, der maßgeblichen Anteil am Aufstieg des sowjetischen Schachs hatte.

Band 2 behandelt die Zeit von 1926 über das berühmte Moskauer Turnier 1935, den Gewinn der Weltmeisterschaft durch Botwinnik und die sowjeti­sche Hegemonie.

Band 3 beinhaltet den "Fischer-Schock" 1972 und den folgenden Aufstieg Karpows und Kasparow, die neue Maßstäbe für das Weltklasseschach setz­ten.

Jeder Band ist in sich abgeschlossen und separat nutzbar. Alle Aufgaben sind ausführlich kommentiert und werden mit Lösungsdiagramm präsentiert.

Details
Sprache Deutsch
Autor Weteschnik, Martin
Verlag Blauer Punkt
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 150 g
Breite 20,7 cm
Höhe 29,7 cm
Seiten 52
ISBN-13 9783941117051
Erscheinungsjahr 2009
Einband geheftet
Inhalte

004 Einleitung

005 Schach im zaristischen Russland und in der Sowjetunion

011 Alexander Iljin-Genewski - Die Biographie

017 Die Anfänge - Schach im Zarenreich

023 Turniere und Schachorganisation (ab ca. 1900)

028 Schach nach der Revolution bis zum Internationalen Turnier Moskau 1925

033 Kurzlösungen

034 Lösungen 1-58

047 Das Moskauer Turnier 1925 - Ein Meilenstein der Schachpsychologie

048 Das Psychogramm des Schachmeisters

049 Lösung der Aufgabe vom Titelblatt

050 Fußnoten

Die vorliegen­den großforma­tigen Hefte über das Schach in Russ­land bzw. der Sowjetunion verstehen sich in erster Linie als Sammlung schachtakti­scher Stellungen und weniger als historische Abhandlung, wie der Au­tor und Herausgeber einleitend in Band 1 seiner Trilogie kundtut. Gleichwohl ist es sicher löblich, wenn der gemeine Schachkonsu­ment angehalten wird, auch einmal über den Tellerrand seiner 64 Felder hinauszublicken und sich mit den schachhistorischen Begleitumstän­den auseinanderzusetzen, die vor al­lem im ersten Band in recht ausführ­lichem Maße präsentiert werden. Hier findet man nicht nur einen Auf­satz von Heinz Brunthaler über die Schachentwicklung im alten Russ­land, exemplifiziert anhand der Karriere von Alexander Iljin-Genewski, sondern auch eine Kurzfassung der grundlegenden Eigenschaften eines Schachmeisters, eine psychogrammartige Typisierung, die anlässlich des Moskauer Turniers 1925 von drei russischen Professoren erstellt wor­den ist und durchaus nichts von ihrer einstigen Aktualität eingebüßt hat.

Weteschnik legt dem Leser im ersten Band insgesamt 58 Teststellungen in Diagrammform vor, wonach man bei Bedarf die Lösungen entweder in Kurzform oder aber in ausführli­cher Darlegung inklusive einer wei­teren Diagrammstellung konsultie­ren kann.

Die Bände 2 und 3 sind im Prinzip nach dem gleichen Muster gestrickt mit dem Unterschied freilich, dass sich dort etwas weniger schachhistorische Textpassagen befinden, was natürlich der Anzahl der Stellungs­bilder zugute kommt. So weist Band 2 fast doppelt so viele Tests auf, nämlich 102 an der Zahl, während der dritte Band immerhin 96 Positio­nen zu bieten hat, wiederum jeweils wahlweise mit Kurz- oder Langlö­sung.

Wie schon mehrfach in diesem Zu­sammenhang vom Unterzeichner be­tont, ist das gewählte DIN A 4 For­mat zwar nicht unbedingt bücherre­galfreundlich zu nennen, es macht jedoch insofern Sinn, als sich die Hefte bestens zu Kopierzwecken als Basis eines Gruppenlerntrainings eignen.

Mit freundlicher Genehmigung

E. Carl, Rochade Europa 6/2009

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In diesen 3 Broschüren stellt der Autor jeweils ca. 260 Kombinationen vor, die im Zeitraum 1845-1990 in der Sowjetunion gespielt wurden. Sämtliche Aufgaben sind rein taktischer Natur und der Schwierigkeitsgrad dürfte sich auf normalem Vereinsspielerniveau bewegen. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und behandelt einen jeweiligen Zeitraum, Band 1 beginnt im Jahre 1845 und führt über die frühe Zarenzeit bis ins Jahr 1925 zum internationalen Turnier in Moskau. Band 2 nimmt die Jahre 1926 bis 1961 unter die Lupe, Band 3 den Fischer Schock und die nachfolgende K&K&K (Karpov, Kortschnoi, Kasparov) Ära. Neben den Taktikaufgaben hat der Autor einiges Wissenswertes über diese Zeitspanne mit einfließen lassen, hier hätte es meiner Meinung nach ruhig etwas mehr sein können. Die Aufgaben beinhalten die verschiedensten taktischen Motive und sind in keiner thematischen Reihenfolge, sprich, der Leser weiß nicht, welches bestimmte Motiv nun an der Reihe ist. Dieser Umstand ermöglicht ein praxisnahes Training mit sofortiger Erfolgskontrolle, durch regelmäßiges Lösen der Aufgaben sollte die taktische Schlagfertigkeit spürbar verbessert werden können.

Fazit:

Taktiktraining gepaart mit geschichtlichem Hintergrundmaterial bietet hervorragendes Trainingsmaterial und Kurzweile für heiße Sommertage wahlweise im Freibad oder im Biergarten!

Mit freundlicher Genehmigung

Martin Rieger, www.freechess.info

April 2009

Schachtaktik in Russland und der Sowjetunion

EUR

7