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Art.-Nr.: SCSHR532
Vergriffen

Shredder 5.32

51,08 €
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten

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Shredder ist der amtierende Computerschachweltmeister aller Klassen. Das Programm hat seine überragende Spielstärke durch die WM-Titel von 1996 (Jakarta), 1999 (Paderborn) und 2000 (London) unter Beweis gestellt und zahlreiche weitere internationale Turniere gewonnen. Shredders Stärke kommt durch ein hohes Maß an Schachwissen zustande, das zu einem soliden und strategisch orientierten Spielstil führt. Seine legendären Endspielfähigkeiten sind allen anderen Schachprogrammen überlegen.

Shredder 5.32 wird mit der Fritz6-Oberfläche geliefert und kann als Analyse-Engine in ChessBase 8.0 verwendet werden. Shredders Stil unterscheidet sich deutlich vom taktischen Haudegen Fritz, so daß die beiden ein ideales Analyseteam abgeben.

Peter Schreiner, ein Experte bei der Beurteilung von Schachprogrammen, schreibt dazu:

"Bei der Analyse von Großmeisterpartien mit positionell geprägten Stellungsbildern und im Übergang vom Mittel- zum Endspiel weist die neue Engine häufig eine große Übereinstimmung mit den real gespielten Partiezügen auf. Fernschachspieler, die in der Regel Langzeitanalysen durchführen, dürften daher mit dem Programm sehr viel Freude haben."

Im Lieferumfang sind die Engine Deep Shredder 5.32 für Multiprozessorsysteme und ein aktuelles großes Eröffnungsbuch enthalten.

Sprachen:

English, German, French, Spanisch, Italian, Dutch, Slovenian

Systemvoraussetzungen:

Win98, WinME, Win NT4.0, Win 2000

Details

Sprache Deutsch, Englisch
Autor Meyer-Kahlen, Stefan
Hersteller ChessBase
Medium CD
Brettanschlüsse DGT-Brett
Druck Analyse in Datei, Diagramm in Grafik, Partie
Funktionen 3D-Brett, Alternativzüge, Analyse Partie, Analysedatenbank, Automatische Partiewiederholung, Autoplayer, Berechnungen konfigurierbar, Bibliothek erweiterbar, ECO-Anzeige, ECO-Zuordnung, Elo-Bewertung, Endspieldatenbanken, Eröffnungsname, Fernschachverwaltung, Kommentare, Layout veränderbar, Lehrfunktion, Lernfähigkeit, Online-Hilfe, Positionsbaum, Spielstil konfigurierbar, Stellungswiedererkennung, Suche nach Stammdaten, Suche nach Stellungen, Varianten, Zugumstellungen
Soundkartenunterstützung Ja
Kopierschutz CD-Abfrage alle 20 Starts
Voraussetzung: CPU min. Pentium
Betriebssystem Palm OS, Pocket PC, Windows 2000, Windows 95, Windows NT, Windows Vista, Windows XP
Anzahl Partien 320.000
Exportformate CBF, CBH, PGN
Importformate CBF, CBH, PGN
Elo (Hardware) 2650 (PIII)

Ein neues Mitglied in der Fritz-Familie - Shredder 5.32

Juni 2001 - von Peter Schreiner

Das mit Abstand erfolgreichste Programm der wichtigsten Computerschachturnieren in den letzten Jahre ist das amtierende WM-Programm Shredder von Stefan Meyer-Kahlen. Die Erfolgsbilanz bei den offiziellen WM-Turnieren der ICCA (International Computer Chess Association) spricht für die Klasse des WM-Programms. Besonders beeindruckend ist dabei die Tatsache, dass es seit zwei Jahren keinem der starken Konkurrenten bei einem offiziellen Turnier gelungen ist, dem Programmkind von Stefan Meyer-Kahlen eine Niederlage beizubringen. In der Szene wird vor offiziellen Computerschachturnieren oft scherzhaft darüber diskutiert, wer bei dem nächsten Turnier den zweiten Platz hinter Shredder belegen wird...

Jakarta 1996 (Mikro-WM)

Platz 1 unter 24 Teilnehmern = Weltmeister Mikro-Computer

Paris 1997 (Mikro-WM)

Platz 3 unter 36 Teilnehmern

Paderborn 1999 (Mikro-WM + Offene WM)

Platz 1 unter 32 Teilnehmern = Weltmeister Mikro-Computer + Weltmeister aller Klassen!

London 2000 (Mikro-WM)

Platz 1 unter 14 Teilnehmern = Weltmeister Mikro-Computer

Paderborn 2001 (IPCCC-Turnier)

Platz 1 unter 18 Teilnehmern

Genau wie ein normaler Schachspieler hat auch der Programmautor aus Düsseldorf schachliche Vorbilder, deren spieltypische Eigenschaften nach Möglichkeit auch in das eigene Programm mit einfließen sollen. Zu den schachlichen Heroen von Stefan gehören begnadete Positionsspieler wie Capablanca oder Karpow. Also lag es nahe, das der Autor seit Beginn der Entwicklung von Shredder immer wieder versucht hat, ein solide agierendes Programm mit möglichst viel positionellem Wissen zu entwickeln. Diesen Anspruch erfüllt das Programm ohne Zweifel, hinzu kommt noch eine geradezu unglaubliche Zähigkeit und ein extrem starkes Konterspiel bei der Verteidigung von schlechteren Stellungen. Die spieltechnischen Qualitäten des Programms werden von vielen Anwendern, die Shredder intensiv als Trainings- und Analysepartner einsetzen, durchweg positiv und von Fernschachspielern geradezu euphorisch gewürdigt. Ein Top-Programm, keine Frage, aber aus meiner persönlichen Sicht gibt es noch einen weiteren Aspekt, der viel zu wenig gewürdigt wird. Zum ersten Mal seit dem WM-Verlust von Lasker gegen Capablanca im Jahr 1921 hat Deutschland in einer immer bedeutsameren Teildisziplin des Schachspiels wieder einen offiziellen Weltmeister!

Shredder als Fritz-Engine

Viele User werden überrascht sein, dass die neueste Version von Shredder jetzt unter der von Fritz 6 bekannten ChessBase-GUI läuft. Stefan Meyer-Kahlen gehört zu den wenigen Autoren, die sich neben der Weiterentwicklung ihrer Schachalgorithmen intensiv mit der Programmierung einer eigenen Benutzeroberfläche beschäftigt haben.

Das unter der Ägide der Millennium 2000 GmbH veröffentlichte Shredder 5.0 bot eine ausgereiftes Interface inkl. einem kompletten Multi-Engine-System plus einer neu entwickelten Schnittstelle zur Einbindung von externen Schachengines, dem UCI-Protokoll. Warum jetzt noch ein Shredder unter dem Fritz-Interface? Viele Awender möchten sich bei der Arbeit oder dem Training vor allem auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich Schach pur verbunden mit Analysieren und Spielen. Die Akzeptanz gegenüber einer neuen Benutzeroberfläche mit dem entsprechenden Arbeitsaufwand für die Einarbeitung ist aus diesem Grund außerhalb der typischen Computerschachszene sehr gering. Die Oberfläche von Fritz ist im Lieferumfang aller aktuellen Top-Programme von ChessBase enthalten und wird dementsprechend häufig eingesetzt. Nach meinen Erfahrungen aus vielen Gesprächen und im eigenen Schachklub dürfte die Fritz-GUI die am häufigsten eingesetzte Benutzeroberfläche für Schachprogramme sein. Dafür gibt es einen guten Grund: neben den zahlreichen Lern- und Trainingsfunktionen, die im Unterschied zur Original Shredder-GUI auch den Einsteiger und Gelegenheitsspieler ansprechen, bietet das Fritz-Interface z.B. eine erstklassige Datenbankschnittstelle und außerordentlich vielseitige Analysefunktionen, die vor allem von ambitionierten Schachspielern intensiv genutzt werden. Nachdem Stefan Meyer-Kahlen von vielen Schachfreunden immer wieder auf eine Portierung seines WM-Programms für diese Plattform angesprochen wurde, ist es jetzt endlich soweit.

(Seit Mitte) ... Juni ist Shredder 5.32 erhältlich, das zusammen mit der Fritz-Oberfläche als eigenständiges Schachprogramm angeboten wird. Selbstredend kann das Programm auch unter der Datenbank ChessBase als Analysemodul eingesetzt werden. Mir wurde relativ kurz vor Redaktionsschluss von Stefan Meyer-Kahlen die neue Engine Shredder 5.32 zur Verfügung gestellt, die im wesentlichen mit der Finalversion identisch sein wird und im Vergleich zur WM -Version einige Erweiterungen und Verbesserungen bietet.

Native Engine

Viele Anwender, die in erster Linie ihre eigenen Partien analysieren oder dagegen spielen wollen, interessieren sich vor allem für die reinen Spiel- und Analysefähigkeiten ihres Programms. Diese Zielgruppe dürfte mit dem vorliegenden Programm sehr viel Freude haben. Gerade bei der Analyse von positionell geprägten Stellungsbildern und im Übergang vom Mittel- zum Endspiel überzeugt das Programm mit gehaltvollen Analysen. Für Fernschachspieler, die häufig Langzeitanalysen durchführen, dürfte das Programm aufgrund seiner spezifischen Spieleigenschaften unverzichtbar sein.

Zuerst noch einige Anmerkungen zu der technischen Umsetzung des neuesten Vertreters im ChessBase Team. Die Stärke und der Erfolg des Fritz-Konzeptes beruht neben der exzellenten Ausstattung darauf, dass die Oberfläche und die Schachengine zwei voneinander unabhängige Anwendungen sind, die über ein vordefiniertes Protokoll miteinander kommunizieren. Dies ist z.B. der Fall, wenn eine neue Spielstufe eingestellt wird oder der Anwender einen Zug auf dem grafischen Schachbrett eingibt. Eine Engine, die optimal an das Protokoll angepasst wurde, kann alle Features der Fritz-Oberfläche uneingeschränkt nutzen. In der ChessBase-Terminologie werden diese optimal angepassten Engines als "native" Engines bezeichnet, quasi ein Qualitätsstandard, der in vollem Umfang auch auf die neueste Kreation von Stefan Meyer-Kahlen zutrifft. Shredder 5.32 ist also eine "native" Engine. Die Portierung ist ebenfalls außerordentlich gut gelungen, denn ich konnte bei der mir vorliegenden Beta keinerlei Performanceeinbußen im Vergleich zum Original feststellen. Eines der Highlights der Fritz-Oberfläche besteht darin, dass es hervorragende Funktionen für aussagekräftige Vergleiche von unterschiedlichen Schachengines bietet. Um mir einen ersten Eindruck von dem neuesten Mitglied im ChessBase-Team zu verschaffen, habe ich Shredder 5.32 gegen zwei hausinterne Konkurrenten in Matches mit 30 Minuten Bedenkzeit pro Partie antreten lassen. Gegen Deep Fritz, das zur Zeit in der SSDF-Liste führt, gab es ein ausgeglichenes 5:5, während der neue Shooting Star Chess Tiger 14.0 in einem zäh umkämpften Match mit 11,5:8,5 bezwungen wurde.

Natürlich herrschen bei Schachpartien von Computerprogrammen untereinander andere Gesetze als im Spiel gegen Menschen, aber zumindest bestätigen sowohl Ergebnisse und vor allem die Partien, dass Shredder für jedes aktuelle Spitzenprogramm einen extrem schwierig zu bezwingenden Gegner darstellt. Etwas anderes war aufgrund der in der Einleitung beschriebenen, beeindruckenden Erfolgsbilanz in den wichtigsten Computerschachturnieren der letzten Jahre vom amtierenden Computerschachweltmeister auch nicht zu erwarten.

Ein weiteres Schmankerl entpuppt sich, wenn man den Enginedialog von Shredder 5.32 aufruft. In der Dialogmaske findet man den Eintrag Threads, der in der Grundeinstellung auf den Wert 1 eingestellt ist. Shredder 5.32 unterstützt Parallelsysteme und man kann über diesen Schalter die Anzahl der verfügbaren Prozessoren einstellen. Damit hat ChessBase ein weiteres, multi-prozessorfähiges Programm der Spitzenklasse im Angebot, das selbstverständlich auch auf Single-Systemen mit einem Prozessor hervorragend läuft!

Nachdem Stefan Meyer-Kahlen jetzt festes Mitglied im ChessBase Team ist, können sich die Schachfreunde neben Shredder 5.32 auf ein weiteres innovatives Projekt freuen. Noch in diesem Jahr wird es eine modifizierte Version des Weltmeister-Programms für die immer beliebteren, mobilen Handheld-PCs geben. Das neue Programm feiert seinen Einstand bei den Chess Classics in Mainz und kann sich dort bei seinem Einstand gleich mit zwei Spielern aus den Top Ten, den

GMs Peter Leko und Michael Adams, messen.

Fazit

Der neue Shredder 5.32 stellt eindeutig eine Bereicherung für die Computerschachszene dar. Nach den mir vorliegenden Resultaten schließt sich der Neuling in der Fritz-Familie nahtlos an die bewährten Qualitäten des Vorgängers an und dürfte aufgrund der Verbesserungen noch etwas besser als der Vorgänger Deep Shredder spielen. Die Anbindung des amtierenden WM-Programms an die mit

Features opulent ausgestattete Fritz-Oberfläche ist perfekt gelungen, so dass Shredder 5.32 ohne Einschränkungen von allen Optionen des Programms bestens profitiert .

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Shredder gewann 1996 in Djakarta erstmals die Weltmeisterschaft der Mikrocomputer. Seinen größten Erfolg errang das Programm bei der Weltmeisterschaft in der offenen Klasse in Paderborn 1999. Shredder ist seitdem der amtierende Computerschachweltmeister aller Klassen (wird alle vier Jahre ausgetragen). Das Programm von Stefan Mayer-Kahlen hat seine überragende Spielstärke aber auch danach unter Beweis gestellt und die WM der Mikrocomputer in London 2000 sowie zahlreiche weitere internationale Turniere gewonnen.

Shredder 5.32 wird mit der Fritz6-Oberfläche geliefert und kann als Analyse-Engine in ChessBase 8.0 uneingeschränkt verwendet werden. Shredders Spielstil unterscheidet sich deutlich vom taktischen Haudegen Fritz, so dass sich die beiden gut ergänzen. Im Lieferumfang sind die Engine Deep Shredder 5.32 für Multiprozessorsysteme und ein aktuelles großes Eröffnungsbuch enthalten.

Schach Magazin 64/ 13/2001

  • inklusive engine Deep Shredder 5.32 für Multiprozessorsysteme

Optisch wie funktional entspricht die Benutzeroberfläche weitestgehend dem von Fritz 6 her bekannten Standard. Allerdings wurde die Oberfläche weiterentwickelt und leicht verbessert.

Es besteht uneingeschränkte Kompatibilität mit dem Endspielturbo, den Eröffnungsbüchern (z. B. dem Powerbook) und den Datenbanken (cbh- wie auch cbf-Format).

Verwaltung von Hashtabellen:

Windows 95/98/ME hat ein 256 MB Limit für einzelne Speicherstücke, was in der Praxis auch die Hashtabellen begrenzt, da die im Prinzip aus einem grossen Stück Speicher bestehen. Bei einem Speicherausbau jenseits der 256 MB Marke ist Windows 2000 anzuraten, ab 512 MB dringend. Das kleine Windows ist dafür nicht konzipiert.

Unter NT4/Win2000 kann Shredder > 512 MB Hashtabellen verwalten.

inclusive engine Deep Shredder 5.32 for multi-CPU

Shredder 5.32