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Art.-Nr.: LOBROTCKS

The Colle-Koltanowski System

Deceptive Peace behind the Stonework

223 Seiten, gebunden, Kania, 1. Auflage 2004.

19,80 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Bei Klubspielern schon lange beliebt ist das Colle-Koltanowski-System mit d4, Sf3, e3, Ld3, c3, 0-0, Sbd2. Weiß errichtet von Beginn an quasi eine "Festung", er steht selbst indes jederzeit bereit, Schläge auszuteilen, z.B. mittels des typischen Läuferopfers auf h7. In anderen Fällen kann er aufgrund der ebenfalls charakteristischen Bauernmehrheit am Damenflügel auf das bessere Endspiel setzen.

Auch wenn es sich um eine typische "Amateureröffnung" handelt, hebt sich Bronznik wohltuend von der verklärerischen Art der "Gewinnen mit"-Bücher ab. In jeder Stellung geht er den Dingen auf den Grund und demonstriert, daß in vielen Varianten die besten Züge noch unerprobt sind. Dies in einem Zeitalter, in dem so mancher glaubt, alles erdenkliche Wissen sei schon längst in den elektronischen Medien - sprich Datenbanken - abgespeichert.

Faszinierend sind die Analysen diverser Opferspiele am Königsflügel, grundlegend und klar die Erläuterungen positioneller Themen. Durch das Wechselspiel von eher elementaren Dingen mit anspruchsvollen Inhalten sollten hier alle Spielstärkegruppen auf ihre Kosten kommen.

Der aus der Ukraine stammende und in Stuttgart lebende IM Valeri Bronznik erhielt bereits für sein erstes Buch über die Tschigorin-Verteidigung (2001) viel Lob. Insbesondere in didaktischer Hinsicht stellt sein vorliegendes Werk eine weitere Steigerung dar.

The Colle-Koltanowski System with d4, Nf 3, e3, Bd3, c3, 0-0, N bd2 is very popular among club players. White builds up a kind of "fortress", but at the same time prepares to hand out some blows himself, e.g. the typical bishop sacrifice on h7. In other cases he can rely on the characteristic queen-side pawn majority and go for the endgame. This is a book about a typical "amateur opening", but nevertheless Bronznik re­fuses to go for the "Winning with" approach. He does very thorough research and shows that, in fact, in many lines the best moves are still untested. Fascinating is Bronznik's analysis of the various sacrifices on the kingside (Bxh7+, Bxh6 and so on), and his explanation of the positional themes is clear and deep. Due to the blend of basic with advanced material this book should be useful for average players, as well as for masters.

"Excellent treatment of the Colle" (TWIC, John Watson Book Review # 60)

Details

Sprache Englisch
Autor Bronznik, Valeri
Verlag Kania
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 500 g
Breite 14,7 cm
Höhe 21,7 cm
Seiten 223
ISBN-10 3931192253
Erscheinungsjahr 2004
Einband gebunden

Inhalte

003 Contents

004 Symbols

005 Introduction

010The most important strategic and tactical motifs in The Colle-Koltanowski System

017 Chapter 1 Black plays ...\'01Nbd7

110 Chapter 2 Black plays ...\'01Nc6

183 Chapter 3 Black plays an early ...b7-b6

196 Chapter 4 Black plays an early ...c5-c4

204 Chapter 5 Black avoids the Colle-Koltanowski System

221 Bibliography

222 Index of Variations

Rezensionen der deutschsprachigen Ausgabe: Das Colle-Koltanowski System

Der internationale Meister Valeri Bronznik hat zwei Jahre lang am Das Colle-Koltanowski-System gearbeitet, und die sorgfältige Arbeit merkt man dem Buch auch deutlich an, So wurden alle Stellungen per Computer analysiert, dabei sind viele neue Ideen aufgetaucht, die Eingang in das Das Colle-Koltanowski-System gefunden haben. Die Grundposition entsteht nach den Zügen 1.d4 d5 2.Sf3 Sf6 3.e3 e6 4.Ld3 c5 5.c3 und wird in den ersten vier Kapiteln abgehandelt. Das 5. Kapitel schließlich befasst sich mit den Möglichkeiten von Schwarz, dem Colle-System auszuweichen. Nicht behandelt dagegen wird das Colle-Zuckertort-System 5.b3.

Interessant ist das Colle-System für positionelle Spieler, die allerdings auch dem gelegentlichen Königsangriff nicht abgeneigt sind. Außerdem ist weniger eröffnungstheoretisches Wissen notwendig, da man dem Orthodoxen Damengambit, Albins Gegengambit und der Tarrasch-Verteidigung ausweicht. Das Colle-System ist außerdem eine sehr solide Eröffnung mit geringem Verlustrisiko, mit der viele Schwarzspieler nicht viel anfangen können. Auf höchstem Niveau allerdings ist das System kaum anzutreffen, da es im Gewinnsinne wohl doch nicht druckvoll genug zu sein scheint.

Neben den nötigen und ausführlichen Varianten erläutert Valeri Bronznik die strategischen und taktischen Motive der Eröffnung sowie der einzelnen Varianten. So finden sich viele Diagramme mit den jeweils vorkommenden Bauernstrukturen und Darstellung der Vorgehensweise. Das vorliegende Buch gibt nicht nur dem Weißspieler das nötige Rüstzeug zur Hand, sondern vergisst auch nicht den Schwarzspieler. Mit Das Colle-Koltanowski-System hat Valeri Bronznik nämlich ein ausführliches Eröffnungsbuch - und keinesfalls nur ein Repertoirebuch - verfasst. Wer sich - egal ob mit den weißen oder den schwarzen Steinen - für das Colle-System interessiert, sollte unbedingt die knapp 20 € anlegen.

Thomas Schian, Rochade Europa 09/2003 Der Schachverlag Kania mit seinem "Macher" FM Harald Keilhack hat sich in den letzten Jahren einen ausge­zeichneten Ruf erworben durch die Herausgabe höchst fundierter Eröff­nungsbücher abseits des Mainstream, so etwa über die Tschigorin-Verteidi­gung im Damengambit oder jüngst der "Linksspringer 1.Sc3". Der in Stuttgart lebende IM Valeri Bronznik, Trainer des DSB, hat zwei Jahre Schaffenskraft investiert, um das neueste Werk über die Colle-Koltanowski-Eröffnung zu vollenden und die gute Verlagstradition erfolgreich fortzusetzen.

Der scheinbar zurückhaltende weiße Aufbau 1.d4 d5 2.Sf3 Sf6 3.e3 e6 4.Ld3 c5 5.c3 ("trügerisch ruhig") kann leicht zu einem vehementen Königsangriff auf die kurze Rochadestel­lung des Schwarzen führen, vor allem dann, wenn dieser nicht mit den Fein­heiten des Systems vertraut ist. Der früh verstorbene belgische Meister Ed­gar Colle (1897-1932) hat das System zwar nicht erfunden, spielte es aber als Erster regelmäßig und mit beachtli­chen Erfolgen. Heutzutage sieht man diese Eröffnung im Spitzenschach sel­tener, gleichwohl hat sie auf den darunter liegenden Ebenen kaum etwas von ihrer Attraktivität eingebüßt. Bronznik stellt zunächst die wichtigs­ten strategischen und taktischen Moti­ve des Systems vor - verschiedene mögliche Bauernstrukturen einschließ­lich von d4/d5-Isolanibauern, den Zug e3-e4 als Auftakt zum Königsangriff, den Pillsbury-Angriff Se5 nebst f2-f4, sowie schwarze Verteidigungsideen mit ...e5 bzw. ...f5 - (S. 5-16), und wendet sich dann den einzelnen Ab­spielen zu, wobei er den theoretischen Stoff anhand von 44 vollständigen Par­tien (und 26 weiteren im Verlauf des Textes) und vielen Partiefragmenten (zurückreichend bis in die 193 Oer-Jah­re) sorgfältig und ziemlich ausführlich erläutert.

Die einzelnen Kapitel, jeweils mit einer kompakten Zusammenfassung am En­de, haben folgende Themen zum Inhalt:

1) Schwarz spielt ...Sbd7: nach 5... Sbd7 6.Sbd2 werden die Hauptvari­anten 6...Ld6 und 6... Le7 in extenso erörtert, wobei die weißen Angriffs­möglichkeiten am Königsflügel und die schwarzen Verteidigungsressourcen im Vordergrund stehen (S. 17-109).

2) Schwarz spielt ...Sc6: hier besteht der weiße Hauptplan ebenfalls in e3-e4 und Königsangriff, wobei der Autor nach 5...Sc6 6.Sbd2 Le7 7.0-0 0-0 8.d:c5 S:c5 9.e4 Dc7/...Lb6/...Te8/ ...e5!?/...d:e4 als schwarze Ausgleichs­fortsetzungen empfiehlt (S. 110-182).

3) Schwarz spielt frühzeitig ...b6: also etwa 5...Le7 6.0-0 0-0 7.Sbd2 b6 (Schwarz hält sich die.Optionen seines Sb8 noch offen) - hier entsteht nach 8.e4/8.Se5/8.De2 ein komplizierter Kampf; hingegen erscheint bei dem Abspiel 1.d4 d5 2.Sf3 Sf6 3.e3 e6 4. Ld3 b6 5.0-0 Lb7 6.Se5 nebst 7.f4 für Weiß am besten (S. 183-195).

4) Schwarz spielt frühzeitig ...c5-c4: dies ist nur dann gut, wenn der Ld3 zum Rückzug nach e2 gezwungen wird. Hat Weiß schon c3 gespielt und dadurch Ld3-c2 mit Verbleib des Läufers auf seiner Lieblingsdiagonale b1-h7 ermöglicht, geht der Vorstoß ...c4 ins Leere (S. 196-203).

5) Schwarz weicht dem Colle-Koltanowski-System aus: hierzu gibt es vie­le Möglichkeiten, u.a. etwa 1...f5 (Hol­ländisch), 1.d4 d5 2.Sf3 Lf5/Lg4, Ld4 d5 2.Sf3 c6/...Sc6/...c5, 1.d4 d5 2. Sf3 Sf6 3.e3 c6/....Lf5/...Lg4/ ...g6/...c5, oder der Stonewall-Aufbau 1.d4 d5 2.Sf3 e6 3.e3 c6 4.Ld3 f5. Weiß kann dann nicht immer am Colle-System festhalten, und der Verfasser gibt differenzierte Ratschläge zu den jeweiligen Alternativen (S. 204-220). Das mit Festeinband und Fadenheftung auch rein äußerlich höchst gediegen aufgemachte Buch besticht durch seinen sorgfältig zusammengestellten und um größtmögliche Objektivität bemühten Inhalt (es ist viel mehr als ein bloßes Repertoirebuch aus Sicht des Weißen) sowie durch seine anschaulichen Erläu­terungen der vorgestellten Abspiele, nicht zuletzt auch durch seine äußerst instruktiven Kapitel-Zusammenfassun­gen. Es kann sicher schon jetzt als das zeitgenössische Standardwerk über das Colle-Koltanowski-System gelten.

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 11/2003

Extract

The Colle-Koltanowski System