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Art.-Nr.: LOPETTMB

The Modern Benoni

GM Repertoire 12

304 Seiten, kartoniert, Quality, 1. Auflage 2013.

Aus der Reihe »Grandmaster Repertoire«

24,99 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

The Modern Benoni arises after 1.d4 Nf6 2.c4 c5 3.d5 e6. It leads to unbalanced structures and exciting play, so it has naturally been a favourite of ambitious attacking players such as Tal, Fischer and, more recently, Topalov, Ivanchuk and Gashimov.

The Modern Benoni is a bold answer to 1.d4 and GM Marian Petrov shows it is possible to play this line confidently without memorizing extreme levels of theory. Black must certainly be well prepared, but the workload is less than for most aggressive defences - this book supplies all Black needs to know.

  • Expert guidance on an exciting counterattacking line

  • Fight against 1.d4 with a concise effective repertoire

  • Hundreds of novelties

Marian Petrov is a grandmaster and former Bulgarian Champion. He has great experience in the Modern Benoni and has used it to win many international events.

Details

Sprache Englisch
Autor Petrov, Marian
Verlag Quality
Reihe Grandmaster Repertoire
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 510 g
Breite 17,2 cm
Höhe 24 cm
Seiten 304
ISBN-13 978-1-907982-59-0
Erscheinungsjahr 2013
Einband kartoniert

Inhalte

004 Key to symbols used & Bibliography

005 Introduction

f4 Systems

009 1. Mikenas Attack

018 2. The Four Pawns Attack

032 3. Flick-Knife Attack – 8...Nbd7

042 4. Flick-Knife Attack – 8...Nfd7 without 9.a4

049 5. Flick-Knife Attack – 9.a4 Qh4+

062 6. Flick-Knife Attack – 9.a4 0– 0

e4 Systems

079 7. Classical Variation with 9...Re8

101 8. Classical Variation with ...Bg4

117 9. Modern Main Line

127 10. Modern Main Line – without 9...b5

160 11. Kapengut

160 12. 7.Nge2

165 13. 7.Bd3 and 8.Nge2

184 14. Sidelines

Lines without e4

192 15. 7.Bf4 Bg7

205 16. 7.Bf4 a6

221 17. Fianchetto System

248 18. Knight’s Tour Variation

261 19. Lines with an early Bg5

269 20. 4.g3

290 21. Rare 4th moves

298 Index of Variations

Kompendium zu Benoni

Mit dem in englischer Sprache erschienenen Marian Petrov "TheModern Benoni“ (broschürt, 304 Seiten, Euro 24,99 bei www.schachversand.de) stellt der schottischen Quality-Chess-Verlag eine weitere Ausgabe aus der Serie "Grandmaster Repertoire“ vor. Mit Marian Petrov, GM und bulgarischer Landesmeister, konnte der Verlag einen exzellenten Kenner dieser Eröffnung gewinnen, der sie bei vielen internationalen Turnieren erfolgreich angewendet hat. Speziell für Schwarzspieler geschrieben, setzt er sich in sachlich präziser Sprache mit dem modernen Benoni auseinander, das nach den Zügen 1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d5 e6 entsteht. Das Buch vermittelt leicht verdauliches Spezialwissen. Den Übungsstoff bietet der Autor in den drei großen Blöcken "7.f4-Systeme“, "Abspiele mit 6.e4“ und "Abspiele ohne e4“ an, wobei die Abspiele mit 6.e4, ihrer praktischen Bedeutung entsprechend, in zehn Kapiteln auf 142 Seiten besonders umfangreich erläutert werden. Hier kommen auch alle weißen Möglichkeiten im 7. Zug, nämlich Ld3, f3, Sge2 und 7.Ld3/8.Sge2 zur Sprache. Den scharfen sich nach 7.f4 ergebenden Systemen (sechs

Kapitel mit 70 Seiten) und denen mit dem Verzicht auf e2-e4 (fünf Kapitel mit 77 Seiten) ist jeweils rund ein Viertel des Buchumfangs gewidmet.

Was sonst noch gefällt:

  • Variantenübersicht im Vorspann jeden Kapitels.

  • Wertende Zusammenfassung nach jedem Kapitel.

  • Deutliche Unterscheidung von großen Text- und kleineren Analysediagrammen.

  • Computergestützte Analysen.

  • Übersichtlicher Variantenindex im Anhang.

Fazit: Nicht nur dem fortschreitenden, ehrgeizigen Schwarz-Turnierspieler empfohlen, der ein probates Mittel gegen 1.d4 sucht.

Heinz Däubler

neuer Tag Weiden 23./24. Januar 2016


Die Moderne Benoni-Verteidigung, die außerhalb von Zugumstellungen über die Folge 1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d5 e6 auf dem Brett entsteht, ist der Gegenstand des 12. Bandes aus der Grandmaster-Repertoire-Serie von Quality Chess. Sein Verfasser Marian Petrov, GM aus Bulgarien, greift selbst seit rd. 10 Jahren in seinen Partien auf die Verteidigung zurück. Er verfügt damit über viel Erfahrung zum System und einige Neuerungen, von denen es insgesamt bemerkenswert viele im Werk gibt, dürften auch seiner Vorbereitung und Analyse als Turnierspieler entstammen. "The Modern Benoni", wie der Titel korrekt in der Buchsprache Englisch lautet, ist eine Neuerscheinung aus 2013. Ich habe inzwischen etliche Rezensionen über Bücher aus der Grandmaster Repertoire-Serie geschrieben und nehme jeden neuen Band gerne in die Hand, weil immer auch die Hoffnung und die Erwartung mitschwingen, dass dieser die hohe Qualität seiner Vorgänger bestätigen möge. "The Modern Benoni" hält, was es als Glied der herausragenden Eröffnungsreihe verspricht. Im Vergleich zu anderen Bänden sind mir hier zwei erwähnenswerte Unterschiede aufgefallen. So ist "The Modern Benoni" ein Repertoirebuch für Schwarz, es dürfte aber mehr als andere Werke dieses Genres auch sehr gut für den mit weiß spielenden Gegner geeignet sein. Gewöhnlich ist es so, dass sich der Autor eines Repertoirebuches, der sich einer der beiden Seiten zuwendet, gewöhnlich auf eine bestimmte Zugmöglichkeit festlegt, wenn sich in einer Stellung mehrere Alternativen ergeben. Ausnahmen gibt es eher dann für Situationen, in denen sich gleich gute Züge anbieten. Petrov aber handelt nach dem Prinzip, den Leser entscheiden zu lassen, in welche Abzweigung er sich begeben möchte. Regelmäßig empfiehlt er zwar eine bestimmte Fortsetzung, gibt dann aber auch andere zur Wahl an, z.B. wenn diese ein interessantes Spiel versprechen oder einem in einer bestimmten Weise veranlagten Spieler eher entsprechen. Ich denke, dass dieses Vorgehen die Möglichkeiten eines Autors gut nutzt, der ein Repertoirebuch über eine Eröffnung wie die Moderne Benoni-Verteidigung schreibt, deren Theoriebreite mehr Spielraum für ein solches Vorgehen als viele andere Systeme lässt. Weiter im Vergleich mit anderen Bänden aus der Serie lässt sich feststellen, dass Petrov weniger über Hintergründe etc. von einzelnen Zügen oder Zugfolgen erklärt und auch die Gründe, warum er eine Stellung in der einen oder anderen Richtung bewertet, zumeist nicht angibt. Da die Benoni-Verteidigung weniger eine Eröffnung für den Anfänger am Brett ist, dürfte der entsprechend fortgeschrittene Spieler zumeist selbst die Einschätzung Petrovs hinterfragen und bewerten können. Varianten und Partiefragmente, die mit einem Schachzeichen zur Stellungsbewertung oder mit einem kurzen verbalen Statement enden, nehmen nach meiner Einschätzung einen breiteren Raum als in den meisten Vorgängerbänden der Serie ein. Der Rückentext verspricht Hunderte von Neuerungen. Ich habe sie nicht gezählt, kann aber - wie vorne kurz schon angedeutet - bestätigen, dass viele Züge mit dem "magischen N" gekennzeichnet sind. Diese Neuerungen durchziehen die sowohl von Petrov als solche geadelten Hauptlinien als auch die Nebenwege. Wie alle Bänder der Grandmaster Repertoire-Serie ist "The Modern Benoni" klassisch als Eröffnungsbuch aufgebaut. Es unterscheidet in Haupt- und Nebenvarianten, wobei es sich bei den Hauptlinien sowohl um Analysewege als auch um Partiefragmente aus der Praxis handeln kann. Beispielpartien enthält das Werk nicht, es bietet dem Leser "Theorie pur" an. Das Material ist in insgesamt 21 Kapitel untergliedert. Diese wiederum teilen sich auf drei übergeordnete Abschnitte auf, "f4 systems", "e4 systems" und "Lines without e4". In der bewährten Weise der Buchserie wird ein Abspiel zu Beginn des Kapitels mit seiner Variantenübersicht kurz eingeleitet, wobei Schlüsselstellungen mittels Diagramm und Verweis auf den späteren Darstellungsort hervorgehoben werden. Wesentliche allgemeine Gedanken zur Variante sind zu Beginn der theoretischen Behandlung zu finden, sofern Petrov diese als geboten ansieht. Eine kurze wertende Zusammenfassung schließt das Kapitel ab. Petrov bedient sich der dezimalen Gliederungsform, wobei er die Ziffern nicht durch Punkte trennt. In seltenen Fällen kann sie bis in die sechste Stelle führen und damit akademische Ausmaße annehmen, was unterstreichen mag, in welche Tiefe der Autor seine Darstellungen treibt, wenn es denn die betreffende Variante hergibt. Das für die Serie bekannt qualifizierte Variantenverzeichnis am Ende des Werkes gibt dem Leser Übersicht über alle Kapitel und Inhalte und erlaubt ihm die komfortabele Navigation. Das Quellenverzeichnis enthält die wichtigsten Theoriewerke zum Thema, es bestätigt auch die Nutzung der aktuellen Literatur. Im Werk werden auch zahlreiche Fernschachpartien referenziert, die zumeist mit "e-mail" bezeichnet werden. Dies ist aber eher "elektronisch" zu verstehen, da ich auch Serverpartien darunter identifizieren konnte. Auch Beispiele deutscher Spieler sind zu finden. Ich kann nicht zuordnen, aus welcher Quelle diese Partien stammen dürften. So nehme ich an, dass Petrov auch Partiendatenbanken genutzt hat, die nicht ins Quellenverzeichnis aufgenommen worden sind. Die Englisch-Fremdsprachkenntnisse des Lesers sollten zumindest ein gutes Schulniveau aufweisen, um das Werk ausreichend gut verstehen zu können. Fazit: Von mir gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung für das Werk! Uwe Bekemann, BdF

April 2013

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Das moderne Benoni kennzeichnet sich durch die Zugfolge 1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d5. Sie verspricht dem Schwarzen genügend Gegenspiel oder zumindest aktives Spiel mit Konterchancen. Koryphäen wie Fischer, Tal, Topalov oder Ivanchuk haben sie regelmäßig angewendet und damit beträchtliche Erfolge erzielt.

In der Reihe Grandmaster Repertoire hat sich GM Petrov sich ihrer angenommen und aus dem modernen Benoni ein komplettes Schwarzrepertoire gegen 1.d4 gebastelt. Es dürfte sich mittlerweile herum gesprochen haben, dass diese Reihe in Sachen Qualität ihrem Verlagshaus alle Ehre macht.

Was soll ich sagen? Das Buch macht mich etwas ratlos. Eigentlich ist es zu perfekt. Irgendwie stimmt hier einfach alles. Das Layout, das Schriftbild, die Papierqualität - vorbildlich. Der Variantenindex, das Inhaltsverzeichnis, die Gliederung der einzelnen Kapitel - vorbildlich.

Der schachliche Inhalt, sprich, die Analysen, die Einbettung zahlreicher ungespielter Neuerungen (!), die Kommentare, die Bewertungen - vorbildlich.

Langweilig, oder?

Okay, probieren wir es anders:

Was brauchen Sie, wenn Sie

a) vorhaben, zukünftig modernes Benoni zu spielen?

b) ein vernünftiges Schwarzrepertoire gegen 1.d4 brauchen?

c) endlich mal wieder ein exzellentes Eröffnungsbuch lesen wollen?

Antwort:

Sie brauchen "The Modern Benoni“ von GM Marian Petrov.

Absolut brillantes Eröffnungswerk das keine Wünsche offen lässt.

Mit freundlicher Genehmigung

Martin Rieger


Ein Buch über Modernes Benoni. Super!

Das war jedenfalls meine erste Reaktion, denn die Eröffnung wird nicht allzu oft behandelt (in den letzten Jahren gab es lediglich, soweit ich mich erinnere, 2011 ein Buch von Palliser im Rahmen der Reihe "Chess Developments“, in der er sich mit den aktuell am häufigsten gespielten Abspielen auseinandersetzte, und ein paar vereinzelte Varianten im Benoni-Benkö-Band der "Dangerous Weapons“-Serie aus dem Jahr 2008) und verliert auch immer mehr Anhänger. Sie stand zwar noch nie in dem Ruf, völlig korrekt zu sein, galt aber lange als interessante, dynamische Option für Spieler, die auch mit Schwarz auf Gewinn spielen wollen. In der Computerära ist die Eröffnung aber (gerade in den letzten Jahren) immer weiter unter Druck geraten und in einigen kritischen Abspielen sind die prozentualen Werte des Schwarzen in den Datenbanken vernichtend schlecht. Umso interessanter daher die Frage, wie sich die Sache aus der Sicht eines engagierten Autors darstellt.

Zunächst einmal ist das Buch - kaum überraschend - als Repertoirebuch aus schwarzer Sicht aufgebaut (wobei dem Schwarzen in manchen kritischen Varianten auch die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten geboten wird). Der Autor ist der bulgarische Großmeister und Benoni-Experte Marian Petrov, der hier erstmals ein Schachbuch verfasst. Erschienen ist das Werk im Rahmen der "Grandmaster Repertoire“-Serie von Quality Chess. Das alles ließ auf besondere Qualität schließen - und meine Vorfreude nahm weiter zu.

Als nächstes nahm ich mir nun die beiden aktuell wahrscheinlich kritischsten Abspiele (zum einen Aufbauten mit frühem Lf4 und zum anderen die "moderne Hauptvariante“ mit Sf3, Ld3 und h3) vor und ich glich einige Varianten mit früheren Werken ab. Soviel vorab: Ich fand viel Licht, aber auch Schatten!

Licht: Im gesamten Buch spürt man das Engagement des Autors. Es ist ihm ein echtes Anliegen, Verstärkungen für "seine“ Eröffnung zu finden, und das ist ihm auch an vielen, vielen Stellen auf beeindruckende Weise gelungen. Der Leser wird zahllose Neuerungen des Autors finden und kann sich damit in vielen Varianten gut gerüstet auf seine zukünftigen Benoni-Partien freuen. Sehr gut hat mir die Behandlung des Variantenkomplexes mit frühzeitigem Lf4 gefallen (hier besonders mit frühem a7-a6 - für die Variante ohne diesen "kleinen“ Zug konnte er mich trotzdem nicht begeistern). Hier ist die statistische Ausbeute des Schwarzen besonders schlecht, aber Petrov bringt eine klare Linie ins schwarze Spiel, indem er nicht nur schlüssige Varianten anführt, sondern auch je einen soliden und einen dynamischeren Plan klar und nachvollziehbar beschreibt.

Schatten, Teil 1: Der Abgleich mit dem Buch "Dangerous Weapons: The Benoni and Benko“ hat ergeben, dass Marian Petrov in der Variante 1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d5 e6 4.Sc3 exd5 5.cxd5 d6 6.Sf3 g6 7.Da4+ nach 7 ... Sbd7 nur den Zug 8.Sb5 (von ihm selber mit "?!“ bewertet) behandelt und die weiße Aufstellung damit auf 8 Zeilen abtut. An sich wäre das nichts Besonderes, denn man kann ja nicht alle Nebenvarianten detailliert behandeln. In diesem Fall ist das aber doch ein bisschen anders, denn in dem genannten Dangerous Weapons-Band hat John Emms dieser Variante ein 20-seitiges Kapitel gewidmet, in dem er hier (statt Petrovs 8.Sb5?!) mit 8.Lf4! fortsetzt. Dieses Abspiel ist sicher keine echte Bedrohung für das Moderne Benoni (und auch Emms selber "besteht“ hier auch nicht auf weißen Vorteil), aber das Buch kommt in Petrovs Literaturverzeichnis vor und wird auch von ihm im Fließtext genannt, also muss ihm dessen Inhalt präsent gewesen sein. Warum er dieses Abspiel nicht wenigstens einigermaßen ernsthaft (und sei es auch nur in der Größenordnung von einer Seite) behandelt, ist mir daher unklar.

Schatten, Teil 2: Das eben beschriebene Versäumnis ist zwar etwas überraschend und überflüssig, aber für den Status der Theorie nicht allzu bedeutend. Für wesentlich gravierender halte ich aber folgenden Punkt. Vielleicht der Schauplatz der aktuellen Theorie ist die "moderne Hauptvariante“ (1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d5 e6 4.Sc3 exd5 5.cxd5 d6 6.e4 g6 7.Ld3 Lg7 8.h3 0-0 9.Sf3 b5), und jetzt eher 10.Sxb5!?, da 10.Lxb5 dem Weißen ein zwar etwas angenehmeres, aber nur schwer zu gewinnendes Endspiel verspricht. Nach weiter 10.Sxb5 Te8 11.0-0 Sxe4 12.Te1 a6 haben wir die momentan vielleicht wichtigste kritische Position im Modernen Benoni erreicht. Petrov widmet dieser Stellung nur etwas mehr als eine Seite, was für meinen Geschmack für ein so ambitioniertes Werk etwas wenig ist. Natürlich muss der Autor seine Prioritäten setzen, aber die Positionen, an denen der Wert der Eröffnung steht oder fällt, sollten dem Autor doch besonders am Herzen liegen. Konkret geht es darum, dass Petrov die Züge 13.Txe4, 13.Da4 und 13.Sa3 behandelt, aber auf das weiße Bauernopfer 13.Sc3!? "verzichtet“ - vielleicht die kritischste aller weißen Möglichkeiten, auf jeden Fall aber eine sehr wichtige. Zum Vergleich: Palliser bespricht diese weiße Option in "Chess Developments: the Modern Benoni“ (Everyman, 2011) - ein Buch, das Petrov in seinem Literaturverzeichnis angibt ... Und für Alexej Drejew ist 13.Sc3 sogar der Zug, mit dem er in seinem Repertoirewerk "Dreev vs. the Benoni“ (Chess Stars, 2013) um weißen Vorteil kämpft.

Um nun keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich brauchte etwas mehr Platz, um die Mängel des Buchs konkret und fair zu beschreiben, aber das bedeutet nicht, dass sie die positiven Seiten überwiegen. Im Gegenteil: Ich finde es äußerst bedauerlich, dass Marian Petrov den Wert seines ansonsten brillanten Buchs durch diese Nachlässigkeiten geschmälert hat. Beide von mir angeführten Beispiele hätten durch Prüfung von Vorgängerbüchern, die der Autor selbst in seiner Bibliografie genannt hat, vermieden werden können. Oder hat er Probleme gesehen und keine befriedigende Lösung gefunden? Wahrscheinlich war das eher nicht der Fall, aber wer weiß? Wie auch immer - das Buch ist zum überwiegenden Großteil absolut hervorragend und als aktuelles Standardwerk für diese Eröffnung geeignet. Der vermutlich kleine Teil unter den Lesern, der wirklich "mit den (Theorie-)Haien schwimmt“, muss aber noch zusätzliche Arbeit leisten, um zuversichtlich in die nächsten Benoni-Partien zu gehen. Viel Arbeit wird aber auch den besonders anspruchsvollen Lesern in zahlreichen anderen Varianten abgenommen, so dass sie wahrscheinlich gut damit leben können.

Klaus Kögler

September 2013

The Grandmaster Repertoire series by Quality Chess is regarded as one of the finest opening books and rightly so! After all they deal with topical openings and sometimes even bring old-fashioned openings back to life (i.e. The Catalan back in 2008).

In this volume, GM Marian Petrov , a very strong player and former Bulgarian Champion shows his secrets in a fascinating opening, rich in ideas, plans and tactical resources!

As printed on the back of the book “The Modern Benoni arises after 1.d4 Nf6 2.c4 c5 3.d5 e6. It leads to unbalanced structures and exciting play, so it has naturally been a favorite of ambitious attacking players such as Tal, Fischer and, more recently, Topalov, Ivanchuk and Gashimov.

The Modern Benoni is a bold answer to 1.d4 and GM Marian Petrov shows it is possible to play this line confidently without memorizing extreme levels of theory. Black must certainly be well prepared, but the workload is less than for most aggressive defences - this book supplies all Black needs to know.

Let me see if the words put on the back of the book really apply for it ...

It leads to unbalanced structures and exciting play

Certainly, the Modern Benoni is one of the very openings, in which tons of different plans exist for Black! This means, Black is very flexible in his approach and can really confuse his opponent! The unbalanced structure arises as early as on move 4 usually so your goal is clear - play for win! You get pawn majorities and try to push them as hard as you can, casting either doom or glory on your position! The game is definitely exciting by means of danger! As Black most of the time you have to breathe thin air and show nerves of steel in order to survive. But even though this opening contains potential dangers, Mr. Petrov’s advice and suggestions will prove sufficient to entangle and start your own play!

It has naturally been a favorite of ambitious attacking players such as Tal, Fischer and, more recently, Topalov, Ivanchuk and Gashimov.

That’s true. All these players have played this opening from time to time or on a regular basis. They are known for their termless attacking styles and will to squeeze the full point out of their opponents! You’ll find some notes of those players in the book, so it gives you a reference which players to follow.

The Modern Benoni is a bold answer to 1.d4 and GM Marian Petrov shows it is possible to play this line confidently without memorizing extreme levels of theory.

Although ‘extreme levels of theory’ is a rather undefined phrase you should not expect this book to be an easy guide to the Benoni. After all playing an opening, which contains certain positional risks (i.e. less space?) is nothing for the faint-hearted and you should expect to put some work into it. Although the material presented here is well presented and keeps the stuff you need to memorize to a minimum, it still requires some brain-work to play it with confidence. But hey ... after all you consider playing the Benoni, not the Queen’s Gambit Declined.

\pagebbBlack must certainly be well prepared, but the workload is less than for most aggressive defences

As I said, Black has to do his homework but the amount of theory is considerably less than for the Najdorf variation of the Sicilian Defence. Quite often the path to play is clear and you need to know some tricks and traps which you should avoid.

this book supplies all Black needs to know.

There’s nothing to add. Marian Petrov managed to write a fine opening manual on the Benoni and I would even dare to say, that thanks to this book the Modern Benoni will crop up even more frequently in both, amateur and professional chess! Thanks to his efforts, many lines are improved upon with hundreds of novelties. Many players might find his recommendations against Boris Avrukh’s suggestion (GM Repertoire 1.d4 Vol. 2) especially interesting.

Conclusion:

A fine book! I like it very much although it took some time to go through it. I liked the material presented and the layout of the book. Both will suit the audience and should give you a dangerous weapon to play for a win!

Rating: ***** (5/6) Recommended!

Lukas Wedrychowski

DailyChess.org - lectures & reviews

Mai 2013

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The Bulgarian Benoni expert Grandmaster Marian Petrov provides the reader of this book with a impressive move to move repertoire book on the Modern Benoni where the author is not afraid to cover more than one line. In the Mikenas Flick Knife attack the author thinks that black is able to survive in the line with: 8 ... Nbd7; 1.d4 Nf6 2.c4 c5 3.d5 e6 4.Nc3 exd5 5.cxd5 d6 6.e4 g6 7.f4 Bg7 8.Bb5+ Nbd7 9.e5 dxe5 10.fxe5 Nh5 11.e6 Qh4+ 12.g3 Nxg3 13.hxg3 Qxh1 14.Be3 Bxc3+ 15.bxc3 a6 16.exd7+ Bxd7 17.Bxd7+ Kxd7 18.Qg4+ This move, a suggestion of the Spanish GM Miguel Illescas 18 ... .f5 19.Qf3 Qxf3 20.Nxf3 Rhe8! This move is much better than the move 20 ... Rae8 that Rowson played against Palliser,Blackpool 2005. 21.Kf2 Re4 22.Bxc5 Rc8! 23.Bd4 Kd6 24.Rd1 Kxd5 25.Ng5 Ree8 26.Nxh7 Kc4 27.Ng5 Rc6 28.Rb1 b5 29.a4 bxa4 30.Rb4+ Kd3 31.Rxa4 and it looks that white is only a little bit better. The move 8.Bb5+ has driven numerous Benoni players away from the pure 2 ... c5 3.d5 e6 but with this book from Petrov they can easy return to it! John Watson did not even mention any line with 8 ... Nbd7!? in his book on the Benoni! The most reliable of blocking the bishop check is 8 ... .Nfd7 and after the populair move order: 1.d4 Nf6 2.c4 c5 3.d5 e6 4.Nc3 exd5 5.cxd5 d6 6.e4 g6 7.f4 Bg7 8.Bb5+ Nfd7 9.a4 0-0 10.Nf3 Na6 11.0-0 Nc7 12.Bd3 a6 13.Re1 Re8 14.Be3 Rb8 15.Bf2 b5 16.axb5 axb5 17.e5 Petrov comes with the interesting novelty 17 ... c4! As we can learn from Petrov that the Benoni is a dynamic attacking defence and it is not strange that Bobby Fischer used it as a playing for a win defence against Boris Spassky in the 1972 World Championship match!Conclusion: This is a very important book on the Benoni!

BOOKS REVIEWS BY JOHN ELBURG

April 2013

Extract

The Modern Benoni