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Art.-Nr.: SCOFTATSS

The Sicilian Scheveningen

Sizilianisch Scheveningen

ChessBase, 2009.

Aus der Reihe »Fritz Trainer Opening«

26,99 €
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten

Lubomir Ftacnik ist slowakischer Großmeister mit jahrzehntelanger Erfahrung auf der internationalen Schachbühne. Als junges Mitglied der starken Schachgeneration in der früheren Tschechoslowakei (Hort, Smejkal, Kavalek, Jansa, Plachetka...) leistete er einen wesentlichen Beitrag zum Gewinn der Silbermedaille bei der Schacholympiade Luzern 1982 - 1. UdSSR 2. CSSR 3. USA. Mit 14 absolvierten Olympiaden und 17 kompletten Spielzeiten in der Deutschen Bundesliga ist der Slowake ein Muster an Beständigkeit.

Der Name Sizilianische Verteidigung (1.e4 c5) beschreibt eine Anzahl an Systemen, von denen jedes einzelne durchaus als eigenständige Eröffnung gelten könnte. Aber so komplex die Probleme im Paulsen-, Richter-Rauser- oder Sveshnikov-System auch sind,eines verbindet sie alle miteinander - die Sizilianische Bauernstruktur. Der Sizilianische Scheveninger bildet den Schlüssel zum Verständnis sämtlicher individuellen Versionen der beliebtesten Erwiderung auf den Zug 1.e4 - darunter das verwandte Najdorf-System. GM Ftacnik hat sich daran gemacht, die Dynamik des Hauptabspiels dieser Variante zu erläutern, einer gehaltvollen Stellung, die beiden Seiten eine Fülle an verschiedenen Plänen bietet. Man lernt, die Bedeutung der zentralen schwarzen Bauernstruktur d6-e6 zu respektieren sowie ihre tiefgehende und essentielle Beziehung zu der verwandten Formation d6-e5. Mit Hilfe der Partien der weltbesten Spieler werden alle wichtigen Angriffspläne für Weiß erklärt, allen voran die aggressive Idee g2-g4 in Form des Keres-Angriffs oder auch des aktuell sehr beliebten Englischen Angriffs. Die Scheveningen-DVD wird Ihre Sichtweise sämtlicher Sizilianisch-Systemeverfeinern und Sie in die Lage versetzen, diese besser zu verstehen. Videolaufzeit: 7 Stunden

Systemvoraussetzungen:

  • Pentium Prozessor 300 MHz oder besser
  • 64 MB RAM
  • Windows XP ®, Windows Vista ®
  • DVD-ROM Laufwerk
  • Maus
  • Soundkarte

The name Sicilian Defence (1.e4 c5) describes a number of systems, each of which could easily be considered as an independent opening. The problems in the Paulsen, Richter Rauzer or Sveshnikov are complex, but the Sicilian pawn structures tie them all together. The Scheveningen Sicilian is central to an understanding of all the individual versions of the most popular response to the move 1.e4 - including the related Najdorf system. GM Ftacnik sets out to explain the vitality of the key Scheveningen line, a rich position offering scores of different plans for both sides. Players will learn to respect the importance of Black's central pawn structure d6, e6 and its deep and essential relationship to the different d6, e5 formation. All the grand attacking plans for White, led by the aggressive g2-g4 idea in the form of the Keres attack or currently by the wildly popular English attack, are explained with the help of the games by the world's best players. The Scheveningen DVD will enhance the way you see and understand all Sicilian systems.Video running time: 7 hours

System requirements:

  • Pentium-Processor at 300 Mhz or higher
  • 64 MB RAM
  • Windows XP, Windows Vista
  • DVD drive
  • mouse
  • soundcard

Details

Sprache Deutsch, Englisch
Autor Ftácnik, Ljubomir
Verlag ChessBase
Reihe Fritz Trainer Opening
Medium CD PC
Gewicht 100 g
Breite 10,1 cm
Höhe 92 mm
ISBN-13 9783866811218
Erscheinungsjahr 2009

Über das gesamte Varianten-Spektrum mit der sizilianischen Bauernstruktur d6/e6 lässt Ftacnik seine Video-Clips in 21 Ab­schnitten zu Abspielen schweifen. Im Un­terschied zur Najdorf- oder Richter-Rauser-Variante kommt Weiß hier nicht zu Lg5. Das Hauptaugenmerk gilt der Keres-Variante mit 6. g4, dem Jugoslawischen Angriff mit 6. Lc4 a6 7. Lb3, der 6. g3-Variante, dem Englischen Angriff mit 6. f3 sowie dem positionellen Aufbau mit 6. Le2. Ftacnik meint, dass Weiß oftmals "halb­genial" spielen müsse, um sich durchzusetzen. Wichtig ist für Schwarz, den Bauern e6 als Anker seiner Verteidigung zu halten. In ruhigem, teilweise pointiertem Stil zeigt der HSK-Bundesligaspieler wie sich Ma­növer für beide Seiten gestalten. Ihm geht es darum, das Grund­verständnis für die vielfältigen Vorgehens weisen zu stärken, denn in diesen Systemen gibt es immer noch massiv Platz für Verbesserungen, was diese für Spieler jeder Spielstärke so attraktiv macht. Insgesamt viel "Gedankenfutter" für Sizilianisch-Liebhaber.

Mit freundlicher Genehmigung

Harald Fietz, Schach Magazin 64 10/2009

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Der slowakische Gross­meister Lubomir Ftacnik hat es sich in seiner für Chessbase ersten DVD zur Aufgabe ge­macht, dem Zuschauer das Scheveninger Sys­tem in der sizilianischen Verteidigung näher zu bringen. Dieses wird gekennzeichnet durch die Bauernaufstellung bei Schwarz mit e6 und d6.

In insgesamt 24 Kapi­teln mit einer Laufzeit von 7 Stunden wird klar, dass das Material hier­zu ziemlich komplex ist. Ftacnik stellt zu Anfang die Varianten vor, be­spricht den englischen Angriff, die Keres-Variante und den jugosla­wischen Angriff. Hierzu wählt er hauptsächlich Partien von Spielern auf sehr hohem Niveau wie z.B. Kasparov oder Anand. Ftacnik gelingt es, die typischen Moti­ve und Pläne für beide Seiten dem Zuschauer aufzuzeigen. Er stellt sich heraus, dass sich im Scheveniger System letztendlich alles um das Bauerngerüst f7 und e6 bei Schwarz dreht. Fast sämtliche weiße Angriffe zielen auf diese Bauern ab. Oft wird der weiße g-Bauer früh nach g5 vor­gestoßen, vertreibt dort den Springer auf f6 und versucht sogar bis nach g6 zu kommen, um die­se Bauernstellung f7-e6 zu unterminieren. Im jugoslawischen An­griff wird der Läufer f1 nach c4 entwickelt und zielt auch schon mal in diese Richtung. Ftacnik zeigt viele Partien, wo die schwarze Bauernstellung mit spektakulä­ren Figurenopfern zer­stört und der Schwarze regelrecht auseinander genommen wird. Doch werden auch Verteidi­gungsmöglichkeiten für Schwarz aufgezeigt. Man erfährt viel über die Dynamik der ent­stehenden Stellungen, in denen teilweise je­des Tempo zählt. Nach Durchsicht der DVD kann ich behaupten, einiges über die typi­schen Pläne und Moti­ve in den Scheveninger Stellungen erfahren zu haben. Das Feeling für die Gefahren und Möglichkeiten für beide Seiten wurde gestärkt. Doch ist die DVD nicht gerade einfach anzu­schauen. Ftacnik rast in vielen Partien in ei­nem Affentempo durch die Varianten, so dass man dem Geschehen irgendwann nicht mehr folgen kann. In hoch­taktischen Stellungen werden die Züge nur so runter geblitzt, dass man nur noch ungläu­big auf den Monitor schaut. Zudem ist die monotone Sprechwei­se des Großmeisters gewöhnungsbedürftig. Im Vergleich dazu er­klären z.B. GM Dani­el King oder auch IM Andrew Martin in ihren DVDs wesentlich mehr und das langsamer und kraftvoller, sodass man immer auf der Höhe des Geschehens bleibt und nach einem Ka­pitel auch das Gefühl hat, die gezeigte Partie verstanden zu haben. Dagegen ist Ftacniks Präsentation teilweise schwere Kost. Wenn ich z.B. Kapitel 20 (Ju­goslawischer Angriff mit 7. Lb3 b5) nehme, dort werden in rund 13 Minuten die Parti­en Georgiev-Ivanchuk 1993, Kasparov-Gelfand 1993 und del Rio Angelis - Areshenko mit vielen Varianten im Eiltempo gezeigt. Es ist klar, dass da nicht viel beim Betrachter hän­gen bleiben kann. Es bleibt somit dem Zu­schauer nichts ande­res übrig, als sich den Videoclip mehrmals anzuschauen oder vor­her die Partien selbst in Ruhe nachzuspielen. Die Möglichkeit dazu ist gegeben, da auf der DVD eine Datenbank mit rund 8000 hoch­karätigen Partien zum Scheveninger System enthalten ist. Zusätz­lich wurde ein Eröff­nungsbaum integriert, mit dem man die Eröff­nung trainieren und die Erfolgsaussichten ge­wisser Varianten über­prüfen kann.

Wer etwas über das Scheveninger System in der sizilianischen Verteidigung erfahren will, ist mit Ftacniks DVD gut beraten, vor­ausgesetzt man nimmt sich viel Zeit, um das Material ausgiebig und öfters zu studieren. Dann kann man Nut­zen für sich und seine eigenen sizilianischen Partien daraus ziehen, weil man versteht, wie­so nun wer was gezo­gen hat und welche Varianten man besser meiden sollte.

Mit freundlicher Genehmigung

Jürgen Jordan, Schach-Zeitung 7/2009

The Sicilian Scheveningen