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Art.-Nr.: LXANAMBGOC
Vergriffen

Vishy Anand: My best games of chess

1. Auflage

kartoniert, Gambit, 1998.

12,68 €
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Vishy Anand is the strongest chess player ever to come from India, and is currently rated number two in the world, with Garry Kasparov in his sights. His friendly, unpretentious personality makes him extremely popular with chess players around the world.

In this, his first book, he presents detailed and entertaining commentaries to forty of his best games. Anand's ability to get to the heart of complex positions, which makes him a deadly opponent over the board, comes over supremely well in his notes, which will amply repay careful study.

  • Flowing attacking masterpieces - explained logically step-by-step

  • Anecdotes from top-level events

  • Practical hints from a world-championship challenger

  • Game introductions set each game in its practical context

Details

Sprache Englisch
Autor Anand, Viswanathan
Verlag Gambit
Medium Buch
Gewicht 400 g
ISBN-10 1901983005
Erscheinungsjahr 1998
Einband kartoniert
Diagramme 321

Iwantschuks Idee

Der Inder kommentiert 40 seiner Partien, am Schluß folgen 30 Kombinationen. Verglichen mit den Büchern anderer Spitzengroßmeister ist die Variantenzahl geringer, der Anteil an Text erfreulich hoch. Enthalten ist auch der Skandinavisch-Sieg gegen Lautier (Biel 1997), freilich wird die Eröffnungsphase dieser Begegnung in Wahls' Modernem Skandinavisch gründlicher untersucht. Das Eröffnungsrepertoire des Inders ist erstaunlich vielseitig, so spielte er beispielsweise 1. c4 c5 2. Sf3 Sc6 3. Sc3 Sd4!? gegen Tal (diese kommentiert er in dem vorliegenden Buch) und gegen Karpow, jeweils mit Erfolg.

Nebenbei wird eine beeindruckende Eröffnungsidee von Iwantschuk in der Katalanischen Eröffnung (E 05 - CA 4.2.3) verraten: 1. d4 Sf6 2. c4 e6 3. Sf3 d5 4. g3 Le7 5. Lg2 0-0 6. Sc3 dxc4 7. Se5 c5 8. dxc5 Dc7 (angeblich ein guter Zug) 9. Sxc4 Dxc5 10. b3!. Eine erstaunliche Kombination; die Pointe ist nämlich 10. ... Td8 11. La3! Txd1 12. Txd1 Dc7 13. Sb5, die schwarze Dame ist gefangen!

Wie kommt Anand eigentlich dazu, diese Geheimvariante eines Kollegen öffentlich zu machen?

Nun, diese Variante war es, welche Anand zu einer Glanzkombination inspirierte; in der Partie Anand - Benjamin, Wijk aan Zee 1989, geschah folgendes: 1. e4 c5 2. Sf3 d6 3. d4 cxd4 4. Sxd4 Sf6 5. Sc3 Sc6 6. Lg5 e6 7. Dd2 Le7 8. 0-0-0 0-0 9. Sb3 Db6 (B 63 - SI 28.2) 10. f3 Td8 11. Kb1 d5?!12. Lxf6 dxe4? 13. Lxe7 Txd2 14. Sxd2!

Die Idee von Weiß besteht in 14. ... Sxe7? 15. Sc4 Dc7 16. Sb5 +-, und die schwarze Dame geht verloren. Zwar ist sie nicht direkt gefangen wie in Iwantschuks Vorbild, aber die Mattdrohung auf d8 verhindert, daß die schwarze Dame sich rettet.

In der Partie geschah daher 14. ... exf3, worauf Anand mit 15. Sc4! Dc7 16. Ld6 fxg2 17. Lxg2 Dd8 18. Lg3 De7 19. The1 unmittelbar hätte gewinnen können (Analyse Anand). Tatsächlich zog er 15. gxf3? und hatte danach mehr Probleme (1:0, 31).

Stefan Bücker

Vishy Anand: My best games of chess