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Art.-No.: MXMARADA
Out of Production

Accelerated Dragon Assault !

VHS-video-cassette, Bad Bishop, 2003.

€29.95
Incl. 19% Tax, excl. Shipping Cost

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The Accelerated Dragon is a versatile and easy-to -learn system for Black, who can force the variation using the Sicilian Defence (1 e4 c5 2 Nf3 Nc6 3 d4 cxd4 4 Nxd4 g6). The unsuspecting opponent can also fall into cunning transpositions via different openings, such as I c4. Using illustrative games Andrew Martin reveals how White can quickly go astray, and how refutation attempts rebound. Against routine development Black shocks his opponent with the early pawn advance ...d5. Against the positional Maroczy Bind system, Martin shows how Black can gain dynamic counterplay with thematic breaks.

Running Time: 2 hours

  • Inspirational Games Maroczy Pawn Structure Piece Placements

Classical System 6 Nb3 Bxc3+ . Classical 6 Be3 Nf6 7 Be2 o-o 8 o-o d5!

  • 7 Nb3 o-o 8 Be2 a5 Summary
  • Pseudo - Yugoslav 7 Bc4 o-o 8 f3 Qb6! 7 Bc4 o-o 8 Bb3 a5
  • 7 Bc4 o-o 8 Bb3 a5 9 f3 d5! 9 f3 d5 10 Nxd5 & main line 10 Bxd5
  • 9 f3 d5! 10 Bxd5 Summary
  • White's Early Nxc6: Galdunts-Kupreichik Delanoy-Wiersma Summary

  • Maroczy Bind, Gurgenidze System: Introduction White's early Bez & Be3

7 f3 Nxd4 8 Qxd4 Bg7 9 Be3 o-o 10 Qd2 Be6 II Rci Qa5

7 Be2 Nxd4 8 Qxd4 Bg7 9 o-o o-o 10 Qd3 Leko-Anand

  • 10 Qd3 Zvjaginsev-Sorokin 10 Qe3 Nijboer-Tiviakov Summary

Details

Language English
Author Martin, Andrew
Publisher Bad Bishop
Medium VHS
Width 89 mm
Height 14.7 cm
ISBN-10 0954293401
Year of Publication 2003
Binding VHS-video-cassette

Nach seinem ersten Video über "The Scheming Scandinavian" (siehe Ausgabe 6/2002) hat IM Andrew Martin bei der englischen Firma Bad Bishop jetzt seine zweite Arbeit vorgelegt.

Auf diesem Video entwickelt er wieder ein interessantes Schwarzrepertoire gegen 1.e4, das hier aber auf dem sogenannten beschleunigten Drachen aufbaut, der nach den Zügen 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 g6 entsteht.

Im Vergleich zum "normalen" Drachen verzichtet Schwarz dabei einstweilen auf den Zug d6 und hofft, den wichtigen Vorstoß d7-d5 später direkt (anstatt via d7-d6-d5) durchzusetzen und so ein Tempo zu sparen.

Wie im Video überzeugend gezeigt wird funktioniert dies tatsächlich sehr gut, wenn Weiß mit 5.Sc3 die üblichen Drachenformationen anstrebt.

Warum aber spielt dann nicht jeder den beschleunigten Drachen?

Der Grund liegt in der anderen Möglichkeit 5.c4, mit der Weiß den Maroczy-Aufbau einleitet. Weiß setzt vor allem auf Raumvorteil und gibt Schwarz viel weniger Gelegenheit zu aktivem Spiel, befreiende Vorstöße wie z.B. d5 sind hier wesentlich schwerer durchzuführen.

Doch auch für diesen Aufbau zeigt Martin wirksame Gegenmittel, so dass sich der beschleunigte Drachen auf dem Video als eine aussichtsreiche Waffe für Schwarz präsentiert.

Damit nun zum Video, auf dem Andrew Martin zunächst anhand Dreier inspirierender Partien einen Eindruck von den wichtigsten Syste-men und den Chancen für Schwarz vermittelt.

Der erste große Block beschäftigt sich mit klassischen Ansätzen nach 5.Sc3 Lg7 wie z.B. 6.Sb3, 6.Le3 Sf6 7.Le2 0-0 8.0-0 d5 und 7.Sb3 0-0 8-Le2 a5. Wie nach jedem größeren Abschnitt fasst Martin auch hier zum Schluß die wichtigsten Punkte und Varianten noch einmal kurz zusammen.

Ein weiteres wichtiges Thema sind weiße Versuche, mit 7.Lc4 den berühmten Jugoslawischen Angriff in Gang zu bringen. Martin zeigt die Nachteile der naheliegenden Züge (7... 0-0) 8.f3 und 8.Dd2 und stellt gegen die Hauptvariante 8.Lb3 mit 8...a5 9.f3 d5 ein interessantes Bauernopfer vor.

Da das Spiel dabei schnell sehr kompliziert wird nimmt sich der Autor hier etwas mehr Zeit für die taktischen Besonderheiten der Varianten.

Die schwarze Zugfolge bietet Weiß natürlich noch eine sonst wenig gebräuchliche Option: den Abtausch 7.Sxc6 mit der Idee 7...bxc6 8.e5. Auch hier empfiehlt Martin mit 8...Sd5 ein Bauernopfer und macht den Zuschauer mit den sich bietenden Möglichkeiten vertraut.

Last but not least steht nun natürlich der größte Block über 5.c4 auf dem Programm. Bereits in der Einführung hatte sich Martin mit der Bauernstruktur, möglichen Hebeln wie b5, d5 oder f5 und verschiedenen Figurenanordnungen beschäftigt, die Schwarz vermeiden bzw. anstreben sollte.

Eine weitere Einführung macht uns mit dem hier empfohlenen Gurgenidze-System 5.c4 Sf6 6.Sc3 d6 und den weiteren Plänen Da5, a6, Tfc8, Tab8 und letztendlich b5 bekannt. Dann folgt Schritt für Schritt das Repertoire gegen die verschiedenen Varianten von Weiß, wobei es dem Autor wirklich gelungen ist, attraktive Varianten zusammenzustellen.

Auch wenn Martin natürlich keine Wunderwaffe aus dem Hut zaubern kann, mit der Schwarz gegen dieses solide System ein ähnliches Feuerwerk wie z.B. das oben gegen den jugoslawischen Angriff genannte 9...d5 abfackelt: Zumindest bekommt hier Schwarz Wege gezeigt, wie er aktiv mitspielen kann.

Der Kassette ist wiederum ein Faltblatt beigelegt, auf dem alle im Video genutzten Partien komplett abgedruckt sind.

Übrigens wurden allein 8 der insgesamt 21 Partien mit dem Maroczy-Aufbau gespielt, ein Beleg für die Bedeutung dieses Systems. Die Partien sind aktuell und meistens sehr eindrucksvoll, besonders faszinierend ist z.B. das schwarze Spiel in der Partie Fossum - Stokke gegen die Variante 5.Sc3 Lg7 6.Le3 Sf6 7.Lc4 0-0 8.Lb3 a5 9.a4.

Abschließend noch einige allgemeine Bemerkungen. Andrew Martin ist es erneut gelungen, sein interessantes Repertoire gut und anschaulich zu erklären, so dass vor allem Neueinsteiger in diese Verteidigung ein gutes Verständnis entwickeln werden.

Das Material ist gut gewählt und wird lehrreich und dennoch unterhaltsam und kurzweilig vorgetragen. Pluspunkte vergebe ich besonders für den Akzent des Autors und seinen Humor, hier lohnt sich sogar ein Blick auf den Abspann.

Es sei hier noch einmal betont, dass das Thema des Videos die Position nach 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 g6 ist, es werden also keine früheren Abweichungen wie z.B. 2.c3 oder der Grand-Prix-Angriff besprochen. Die Laufzeit der Kassette beträgt zwei Stunden, der Preis für "Accelerated Dragon Assault!" liegt bei 31,50 Euro. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage unter www.badbishop.com.

Zumindest grundlegende Englischkenntnisse sollten natürlich vorhanden sein, um den Kommentaren vernünftig folgen zu können.

Schachmarkt 02/2003 Nach "The Scheming Scandinavian with 2...Qxd5" erschien nun das zweite Schachvideo des Londoner Bad Bishop Teams. Erneut ist der Internationale Meister und bekannte Schachautor Andrew Martin der Verfasser.

Thema ist diesmal der "Beschleunigte Drachenaufbau" nach 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cd4: 4.Sd4: g6, zu dessen Anhängern Großmeister wie Anand, Larsen oder Tiviakov zählen. Eine der Grundideen des Systems ist es, im Gegensatz zum klassischen Drachenaufbau den Zug 2..d6 einzusparen, um in manchen Varianten den d-Bauern gleich in einem Zuge nach d5 bringen zu können. Ein Übergang in klassische Drachenvarianten ist freilich nicht ausgeschlossen, aber das beschleunigte Fianchetto gibt die Möglichkeit zu eigenständigen, aktiven Varianten und geht auch so manchen schon weit ausanalysierten Varianten aus dem Weg, wie sie zahlreich in dem zweibändigen Werk "Ultimate Dragon" von Gufeld/ Stetsko (Batsford 2001) zu finden sind. Zum Accelerated Dragon fällt mir dagegen vor allem der Überblick von IM John Donaldson ein (Inside Chess Openings; Sicilian Accelerated Dragon), allerdings schon von 1995. Wie beim ersten Video führt Martin zunächst mit drei Partien in die Grundideen der Eröffnung ein und macht sie zugleich schmackhaft für den Nachziehenden. Dann geht er auf typische Bauernstrukturen ein sowie auf zu vermeidende und möglichst zu erzielende systemgemäße Figurenaufstellungen. Nach rund 25 Minuten folgt dann anhand von insgesamt 21 Musterpartien die Ausarbeitung eines Repertoires für Schwarz in verschiedenen Varianten, an deren Ende Martin jeweils mit einem "Summary" nochmals die wesentlichen Erkenntnisse zusammenfasst. Bei der Ausarbeitung erklärt Martin zudem Züge und Pläne, nennt Regeln und weist auch auf taktische Fallen hin. Insgesamt wieder ein sachkundiges und lehrreiches Werk, bei dem dank Sehen und Hören sicher einiges hängen bleibt. Wünschenswert wäre nur, dass die Beilage statt den blanken Text der vorkommenden Partien noch mehr gliedernde Hinweise enthielte, sozusagen ein "Summary" der dargebrachten Empfehlungen. Doch nun im Einzelnen zum Inhalt des Videos, wobei in Klammern jeweils die Stelle im Video in Minuten angegeben ist, an der der Abschnitt beginnt.

Abschnitt 1: Kurze Einführung und erste Kennzeichnung der Eröffnung (00')

Abschnitt 2; Drei typische Partien zur Einführung und zugleich Motivation (02')

(1): Ilic - Sarlamanov (Gevgelija 2002) 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6: 3.d4 cd4: 4.Sd4: g6 5.Sc3 Lg7 6.Le3 Sf6 7. Sc6: bc6: 8.e5 Sd5! 9.Sd5: cd5: 10. Dd5: Tb8. Die Partie zeigt die Problematik des weißen Tausches auf c6 und eine typische aktive Gegenspielmöglichkeit unter Bauernopfer. (02')

(2): Kasparov - Hracek (Bürotel Trophy Simul 2001) 1.c4 c5 2.Sf3 g6 3. d4 cd4: 4.Sd4: Sc6 5.e4 Sf6 6.Sc3 d6 7.f3 Lg7 8.Le3 0-0 9.Le2 Sd4: 10.Ld4: Le6 11.0-0 Da5 12.Kh1 Tfc8 13.b3 Sd7 Hier wird ein typischer Figurenaufbau des Schwarzen deutlich und zur Motivation gezeigt, dass man mit dieser Eröffnung schon auch gegen einen Kasparow bestehen kann. (07')

(3) Bayramov - Guseinov (Azerbeidschan-U20-Meisterschaft 2000) 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cd4: 4.Sd4: g6 5.Sc3 Lg7 6.Le3 Sf6 7.Le2 0-0 8. 0-0 d5! Damit bringt Martin schon einen Blick auf den für bestimmte Varianten typischen Vorstoß d5, der in dieser Partie schnell zu deutlichem positioneilen Vorteil führt (13').

Abschnitt 3: Ein Blick auf einige Bauernformationen und typische Figurenaufstellungen (19') Beispiel Bauernformationen Maroczy-Aufbau: Weiß: h2, g2, f3, e4, c4, b3, a2 Schwarz: h7, g6, f7, e7, d6, b7, a7 mit schwarzen Bauernvorstoßmöglichkeiten auf f5, d5 und b5.

Beispiel Figurenaufstellung: Zu vermeidende Linienöffnung der e-Linie nach weißem Rösselsprung auf d5 und nachfolgendem Tausch Ld5: ed5:

Beispiel für gute Figurenaufstellung: Schlussphase (4) Serper - Sorenson (U20-WM 1989): W: Kg1, De1, Lc2, h2, g2, f3, a3, b3, c4; S: Kh7, Dg7, Sc5, h5, g6, f7, d6, b6, a5

Abschnitt 4: Konkreter Blick auf wichtige Varianten (25')

I. Klassisches System 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6: 3.d4 cd4: 4.Sd4: g6 5.Sc3 Lg7

a) 6.Sb3 Lc3:! 7.bc3: Sf6 8.Ld3 d5! (5) Josenhans - La Flair (Nassau 1992) (9.ed5: Dd5: 10.0-0 Lf5 11.c4 Dd7 12.Sc5 Dc8 13.Lh6 Sg4 14.Lg7 Dc7! 15.g3 Tg8 16.Lc3 Sce5 mit Vorteil für Schwarz. (25')

b) 6.Le3 Sf6 7.Le2 0-0 8. Le2 d5! 9.ed5: Sd5: 10.Sd5: Dd5: 11.Lf3 Dc4 (6) Hendriks - Hoffmann (Kleve 1999) samt mögliche Varianten. (28')

c) 6.Le3 Sf6 7.Sb3 0-0 8.Le2 a5! (7) Barua - Yurtaev (Commonwealthmeisterschaft 2000) 9.a4 Sb4 (mit der Idee d5!) 10.0-0 d5 11.e5 e4 12.f4 g5! mit Unterminierung von e5! (35')

d) Summary (39')

II. Pseudo-Yugoslav - Antworten auf Systeme mit 6 Lc4 (41')

1.e4 c5 2.Sf3 Sc6: 3.d4 cd4: 4.Sd4: g6 5.Sc3 Lg7 6.Le3 Sf6 7.Lc4 0-0

a) 8.f3?! (Martin hält hier 8..Lb3 für den besten Zug) Db6! (41') a1) 9.0-0 Db2: 10.Sdb5 Db4 11.De2 Da5 12.Tfd1 d6

a2) 9.Dd2 Se4:! 10.Sc6: Sd2: 11.Le7:+ Kh8 12.Lb6: Sc4:

a3) 9.a3 d6 10.Sce2 Da5+ 11.c3 Se5 12.La2 Da6 (8) Keres - Larsen Hoogovens 1964

a4) 9.Lb3 Sg4

b) 8.Lb3 a5! (46') b1) 9.a4 (9) Fossum - Stokke (Bergen Open 2002) 9..Sg4 10.Dg4: Sd4:

b11) 11.Dd1 Sb3: 12.cb3: d6

b12) 11.Dh4 Sb3: 12.cb3: Sa6

b2) 9.f3 d5 10.ed5: Sb4 (10) Sewambar - Berkovich (Andorra la Vella 2002) 11.Sdb5 (11.Se2 a4! ?: 12. Sa4: Sfd5: 13.a3 Sc2:+!) a4 12. Lc4 (12.Sa4: Sfd5: 13.Ld2 Ld7 14.S5c3 La4: 16.Ta4: La4: 17.La4: Lb2: 18.Tb1 Sc3 19.Lc3: Lc3:+ 20.Kf1 Da5 21.Lb3 Td8) a3 13.Ld4 Lf5

b3) 9.f3 d5 10.ed5: Sd5: 11.ed5: (11.Ld5:? Sd4: 12.Ld4: Ld4: 13.Dd4: e6-+) Sb4 (? 14.c4 a4 15. Lc2 e5 15.Se2 Dh4+)

b4) 9.f3 d5 10.Ld5: Sd5: 11.ed5: (11.Sd5 f5!) Sb4 12.Sde2 Lf5 13. Tc1

(11) Ramesh - Wajih (Calcutta 2001) b5 14.0-0 (14.a3 Sc2: 15.Tc2: Lc2: 16.Dc2: b4) Tc8 15.Sd4 Tc3:! 16. bc3: Sa2: 17.Ta1 Sc3: 18.Dd2 Dc7 (62')

c) Summary (66')

III. Weiß spielt früh Sc6: (68') 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6: 3.d4 cd4: 4.Sd4: g6 5.Sc3 Lg7 6.Le3 Sf6 7.Sc6: bc6: 8.e5 Sd5! 9.Sd5: cd5: 10.Dd5: Tb8

a) 11. Lc4 e6 12.Dc5 Lb7

a1) 13.0-0 Tc8 14.Db4 Dc7 15.f4 a5 15.Db5 Lg2: 16.Kg2: Dc4: 17. Dc4: Tc4: 18.c3 a4=+

a2) 13.0-0-0 Tc8 (12) Galdunts - Kupreichik (Bad Wörishofen 1994)

a21) 12.Db4 Lg2: 13.Tg1 Lf3 14. Lg5 f6 15.Le6:!? Ld1: 16.Td1: Tc7 17.Df4 Tf8

a22) 12.Da7: Lg2: 13.Tg1 Tc4: 14. Tg2: Le5: 15.f4 Lf4: 16.Lf4: Tf4: 17.Dc5 Ta4 18.Kb1 Da8 19.a3 Dc6

a23) 12.Dd4 (Stein - Nei UdSSR 1960)0-0 13.f4 d6

b) 11.La7 Tb2: 12.Ld4 Tb8 13. Lc4 0-0 14.0-0 d6! (?: Le6) 15.Lb3 (15.Sab1 Le6 16.Tb8: Db8: 17. Db5 Db5: 18.Lb5: de5: nebst La2:) Lb7 16.Dc4 de5: 17. Lb2 e6

(13) Delanoy - Wiersma (Groningen 1999) (75')

c) 11.0-0-0 Ab7 I2.^d4 0-0 13.f4 d6 14.1.C4 Wc7 15.JLb3 de5: 16.fe5: Ag2:

Summary (80')

IV Maroczy-Svstem mit e4 und c4 (1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cd4: 4. Sd4; g6 5.c4) (82')

a) Einführung

b) Gurgenidze-System: Weiß spielt früh Le2 und Le3

b1) Erstes Beispiel: (14) Rodriguez Lopez - Nanu (Szeged 1998) 5..Sf6 6.Sc3 Sd4: 7.Sd4: d6 8.Le2 Lg7 9.Le3 0-0 10.Dd2 Le6 11.0-0 Da5 12. Tab1 Tfc8 13.b3 a6 14.Tfc1 Db4 15.f3 b5 (Der Standardzug ist durchgesetzt!) 16.cb5: ab5: 17.a4 Tc3:! 18.Tc3: Sd5 19.Td3 Sc3 20.Tc1 Se2: 21.De2: ba4: 22.ba4: Lc4

b2) Gurgenidze-System nach 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cd4: 4.Sd4: g6 5.c4 Sf6 6.Sc3 d6 7.f3 Sd4: 8.Dd4: Lg7 9.Le3 0-0 10.Dd2 Le6 11.Tc1 Da5 (88')

b21) 12.Le2 Tfc8 13.b3 a6 14.Sd5 (14.Sa4 Dd2:+ 15.Kd2: Sd7 16. Sc3 f5 [(15) Rubinetti - Arambel (Mar del Plata 2002) Dd2:+ 15.Kd2: Sd5: 16.cd5: Ld7 (16) El Taher -Kiril Georgiev (FIDE WM 2001)

b22) 12.Sd5 Da2: 13.Se7:+ Kh8 14.Ld4 (14.Le2 Sg8) Tfe8 15. Sd5 Ld5: 16.cd5: Tac8

b23) 12.L.d3 Tfc8 13.b3 a6 14.Se2 Dd2:+ 15.Kd2: Sd7 (17) Kasparov - Kasimdzhanov (Bitumi 2002); Vorschlag Martin: 15..b5! 16.Sf4 Ld7 17.Sd5 Sd5: 18.cd5: Lb2) b3) 7.Le2 Sd4: 8.Dd4: Lg7 9.0-0 0-0 10.Dd3 (97') 10...Le6 11.Ld2 a6 12.b3 Sd7

b31) 13.Tac1 (18) Leko - Anand (Bastia 2001)

b32) 13. f5 b5 14.cb5: ab5: 15.f5 Lb3:! (19) Zvjaginsev - Sorokin (Elista 1996)

b4) 7.L.e2 Sd4: 8.Dd4: Lg7 9.0-0 0-0 10.De3 (102')

10.L.e6 11.Lb1 Db6 12.Dd3 Tfc8 13.b3 Sd7 14.Sd5 Ld5: 15.ed5:

b41) 15..Da5 (20) Nijboer - Tiviakov (Niederländische Meisterschaft 2000)

b42) 15..Dd4 (21) Krasenkow - Khalifman(Elista 1995) Summary (107') Abschnitt 5: Schlusswort (109') Soweit ein ausführlicher Überblick, der aber weder den kompletten Baum der im Video behandelten Varianten wieder gibt, noch die instruktiven Erklärungen Martins enthält. Für den Zuschauer bleibt also eine Menge übrig. Gewisse Englischkenntnisse sind freilich Voraussetzung und gesprochener Text ist zudem schwieriger als in Buchform vorliegender. Dennoch sind das zwei für die meisten Schachspieler machbare Hürden.

Helmut Riedl, Rochade Europa 07/2003

Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift "Rochade Europa"

Der Internationale Meister Andrew Martin hat nach The Scheming Scandinavian with 2...Qxd5 mit Accelerated Dragon Assault! sein zweites Schachvideo herausgebracht, das hier als DVD vorliegt. Eine DVD hat gegenüber dem Video eigentlich nur Vorteile: der Verschleiß ist geringer, man kann über die Menüführung einfach an die gewünschte Stelle gelangen und man kann sie auf seinem Laptop abspielen, sofern dieser entsprechend ausgestattet ist. Der DVD liegt - wie bei allen Videos von Bad Bishop - ein Beiheft mit den im Video gezeigten Partien bei. In diesem Fall sind das 21 Partien, alle leider unkommentiert. Technisch ist die DVD sehr gelungen, so werden z.B. die grafischen Hilfsmittel (farbige Hervorhebungen, Pfeile) gezielt eingesetzt. An den richtigen Stellen erfolgt eine Zusammenfassung, bei der Martin allerdings die Schlussstellung nur kurz anzeigt. Während man sich seine Schlussfolgerungen und Varianten durch den Kopf gehen lässt, beginnt schon die nächste Partie. Hier hilft nur der Griff zur Fernbedienung! Der Stil ist humorvoll/flapsig, was den Betrachter manchmal auch verwirren mag. Wenn Martin sagt, dass "A guy called xxx against a guy called yyy" spielt, könnte man denken, da spielen zwei unbekannte Größen auf Vereinsniveau. Tatsächlich aber werden gleich zwei IMs/GMs die Klingen kreuzen. In Accelerated Dragon Assault! beschäftigt sich Martin mit der Stellung nach 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 g6, dem beschleunigtem Drachen also. Dabei erläutert er ausführlich die verschiedenen Bauernformationen und Figurenstellungen und die sich daraus ergebenen Pläne in den einzelnen Varianten. Seiner Meinung nach ist der beschleunigte Drachen einfach zu erlernen und vielseitig anzuwenden. In fast allen Varianten kann Schwarz zwar in die normale Drachenvariante einlenken, dies wird aber von Andrew Martin konsequent vermieden. Nach einer kurzen Einführung startet Accelerated Dragon Assault! mit drei "inspirational Games", in denen der beschleunigte Drachen kurz vorgestellt wird. Spätestens hier wird übrigens klar, dass ein Repertoire-Video für Schwarz vorgestellt wird. Martin erreicht für Schwarz in allen -Varianten mindestens Ausgleich, wobei Weiß hin und wieder einmal auch kräftig auf die Nase fällt. Damit wird dann die Dynamik und Gefährlichkeit des schwarzen Aufbaus ohne den "Tempoverlust" d7-d6 dargestellt.

Die gefährlichste Variante für Schwarz ist der Maroczy-Aufbau (5.c4), deshalb beschäftigt sich Martin konsequenterweise auch ausführlich damit. Auch hier werden dem Schwarzspieler genaue Zugfolgen sowie typische Bau-ernstrukturen und Pläne erläutert. Inhaltlich gelungen wird dem Schwarzen eine interessante Waffe gegen den offenen Sizilianer ausführlich und anschaulich nahe gebracht. Auf unterem Niveau sollte allein schon das (mehr-malige) Ansehen des Videos als Vorbereitung ausreichen, ansonsten muss man sich eben die weitere Theorie anlesen. Wer Englisch gut versteht und an einer interessanten Variante gegen den offenen Sizilianer interessiert ist, sollte sich überlegen, ob er nicht € 31,50 für Accelerated Dragon Assault! entbehren kann.

Thomas Schian, Rochade Europa 01/2004

Accelerated Dragon Assault !

EUR

€29.95

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