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Art.-No.: LOTAYBE
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Bird-Eröffnung

234 pages, hardback, Everyman, 1. edition 2010.

€7.25
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Die Bird-Eröffnung ist ein unterschätztes und dynamisches System für Weiß, das die Partie von Anfang an in relativ unbekanntes Gewässer steuert und den Gegner im Gegensatz zu etablierteren Eröffnungen früh zum selbstständigen Denken zwingt. Das hier behandelte System gilt zudem als äußerst flexibel. Das Spektrum reicht von scharfem Angriffsspiel, wie z.B. dem From-Gambit, bis hin zu eher ruhigen und positionellen Ansätzen.

In diesem Buch führt Sie der Internationale Meister Timothy Taylor in die Geheimnisse der Bird-Eröffnung und ihrer zahlreichen Ableger und Verzweigungen ein. Anhand von Beispielpartien werden taktische und positionelle Ideen für beide Seiten verdeutlicht und vielversprechende Wege in den Haupt- und Nebenvarianten aufgezeigt. Der vorliegende Band vermittelt das notwendige Wissen, um die Bird-Eröffnung sowohl mit Weiß als auch mit Schwarz erfolgreich aufs Brett zu bringen.

IM Timothy Taylor gewann mehrere wichtige Turniere, darunter das U.S. Open. Auch als Autor hat sich Taylor einen Namen gemacht. So avancierte How to Defeat the Smith-Morra Gambit (1993) zum Bestseller der United States Chess Federation.

Details
Language German
Author Taylor, Timothy
Publisher Everyman
Edition 1.
Medium Book
Weight 375 g
Width 15.2 cm
Height 22.8 cm
Pages 234
ISBN-13 9783942383035
Year of Publication 2010
Binding hardback
Contents

004 Bibliographie

005 Vorwort

009 Einleitung - Die historische Bird-Eröffnung

Teil I: 1. f4 d5 - Holländisch mit vertauschten Farben 030 1 Die Klassische Bird-Eröffnung

053 2 Das weiße Damenflügelfianchetto

068 3 Das Rezept - Schwarz spielt ein frühes ...Lg4

087 4 Bird - Leningrader Variante im Anzug

113 5 Die Antoschin-Variante

128 6 Der Stonewall

Teil II: Froms Gambit 141 7 Froms Gambit - Lasker-Variante

163 8 Froms Gambit - Mestel-Variante

184 9 Froms Gambit - Andere Möglichkeiten

Teil III: Sizilianisch und weniger gebräuchliche Verteidigungen 193 10 Schwarz wählt einen sizilianischen Aufbau

209 11 Weniger gebräuchliche Verteidigungen

230 Index der Partien

232 Index der Varianten

Bei der Bird-Eröffnung, benannt nach dem englischen Schachspieler Henry E. Bird, scheiden sich die Geister. Während die einen Bird als Geheimwaffe sehen, "schnauben starke Spieler verächtlich, als ob ein starker Spieler einen solchen Zug unmöglich wagen könnte" so Taylor.

Aber auch starke Spieler haben in sehr frühen Jahren mit dieser Eröffnung ihren Gegner überraschen können. So beispielsweise Emanuel Lasker, der im Jahre 1889 Johann Hermann Bauer durch ein spektakuläres doppeltes Läuferopfer mit Bird bezwang.

In neuerer Zeit wird der "Holländer im Anzug" nur noch von wenigen Großmeistern gespielt, wie z.B. Henrik Danielsen. Aber gerade deswegen mag diese Eröffnung für den Gegner ein gelungene Überraschung sein.

Timothy Taylor stellt in seinem Buch 53 Partien vor, unter denen auch 12 eigene besprochen werden. Die Partien sind nicht immer ganz fehlerfrei und nicht immer ohne Risiko. Als kleines Beispiel schreibt Taylor zu der Partie H. Danielsen - B. Halldorsson (der Stonewall): "Es gibt bestimmte günstige Stonewall-Stellungen, z.B. Aljechin-Rosselli, Larsen-Spasski oder - vielleicht erinnern Sie sich daran - Malanjuk-Sulskis ... . Doch um diese günstigen Stellungen zu erreichen, braucht man die Mithilfe des Gegners. Wenn Schwarz gutes, solides Schach spielt, dann kann er gegen den Stonewall ausgleichen, selbst wenn sein Gegner Bronstein ist! ... " Aber wer gerne korrekte, auf Sicherheit bedachte Spiele mag, für den ist die Bird-Eröffnung sowieso nicht zu empfehlen.

Das Buch enthält viel Text, oft auch mit vielen Varianten. Gerade Einsteiger im Bird-System sollten hier zusätzlich immer ein Brett aufstellen um gewissen Abhandlungen folgen zu können.

Fazit: Für Spieler die das Risiko nicht scheuen oder vielleicht ihren Gegner mit Bird überraschen möchten ist das Buch geeignet. Schacheinsteiger werden sich aber mit diesem Buch sehr schwer tun, da ein gewisses Maß an Schachwissen vorausgesetzt wird. Zu empfehlen ist dieses Buch ab einer Spielstärke von 1600-1800 DWZ.

Mit freundlicher Genehmgung

Martin Rieger, November 2010

**********

Mit dem Buch "Bird-Eröffnung" von Timothy Taylor hat ein weiteres englischsprachiges Werk den erfreulichen Weg in eine deutsche Übersetzung gefunden. Everyman Chess hat damit "Bird´s Opening" aus dem Jahre 2005 speziell für den deutschen Markt aufbereitet. Zwar sind seit der englischen Erstausgabe fünf Jahre ins Land gegangen, dies aber ist für "1.f4" usw. in keiner Weise ein Nachteil. Das Werk ist so aktuell wie in den Tagen seines ersten Erscheinens auf der Insel.

Timothy Taylor bietet ein vollständiges Repertoire an und verbindet dies mit einer sehr gelungenen Einführung in das Wesen der Eröffnung und die einzelnen Linien. Der Schwerpunkt ist zugleich auf das Verstehen der Theorie und auf die "guten Züge" gelegt.

Sehr eindrucksvoll zeigt Taylor auf, dass die Bird-Eröffnung ein unterschätztes System ist und abwertende Urteile oft jeder belastbaren Grundlage entbehren. Er geht, und dies wohl nicht zu Unrecht, davon aus, dass so mancher "Bird" schlecht einschätzt, weil man Bird eben einfach schlecht einschätzen muss, wenn man nicht als Anfänger gelten will. Er nimmt sogar das Wort der "Massenhalluzination" in den Mund.

Mit seinem Werk leistet Taylor einen bemerkenswerten Beitrag zum Beweis, dass die Bird-Eröffnung ein gesundes System ist. Seine Argumente sind dabei ausgesprochen gut. So zeigt er auf, dass "Bird" sogar in den Stellungen einen zweifelhaften Ruf hat, in denen stellungsgleich Holländisch bestens etabliert ist, obwohl Weiß dabei sogar noch ein Extra-Tempo hat. Zurecht stellt er die Frage, wie denn unter diesen Umständen "Bird" schlecht sein soll, während Holländisch selbst auf höchster Bühne gespielt wird.

Diese Zeilen bestätigen, dass Taylor mit seinem Werk ein überzeugendes Plädoyer für die Bird-Eröffnung hält. Dabei vergisst er auch nicht, einen weiteren Trumpf zu erwähnen: Weiß ist beinahe zwingend in der Lage, dem Gegner die Eröffnung zu diktieren, wenn er es denn will. Und er erhält mit dem Repertoire aus diesem Buch auch Möglichkeiten an die Hand, mittels Übergängen aus anderen Eröffnungen in das Wunschsystem zu wechseln. "Bird" kann beispielsweise auch gut über g3 auf dem Brett entstehen.

Der bereits qualifizierten Einleitung mit dem Zusatz "Die historische Bird-Eröffnung" schließen sich drei Teile an, die

- 1.f4 d5 - Holländisch mit vertauschten Farben

- Froms Gambit

- Sizilianisch und weniger gebräuchliche Verteidigungen

Beinhalten. Die einzelnen "Sub-" Systeme wie beispielsweise "Die klassische Bird-Eröffnung" oder "Leningrader Variante im Anzug" bilden dann den Gegenstand einzelner Kapitel, von denen es insgesamt 11 im Werk gibt. Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen theoretischen Einführung, in der zugleich ein Ausblick wie auch eine Übersicht auf die folgenden Partien gegeben wird. Diese Partien enthalten dann das Repertoire, das sehr anschaulich, auf das Verstehen abzielend und angemessen um Varianten ergänzt dargestellt wird. Die Partien, von denen zwei im Fernschach gespielt worden sind, stammen aus allen Epochen bis ins Erscheinungsjahr der englischen Originalausgabe.

Die Übersetzung ist sehr gut gelungen. Man merkt dem Werk nicht an, dass es nicht gleich in Deutsch verfasst worden ist.

Ein Partienverzeichnis und ein Variantenverzeichnis schließen dieses gelungene Werk ab.

Für mich ist "Bird-Eröffnung" eine klare Kaufempfehlung, denn für einen angemessenen Preis von 24,95 Euro erhält der Käufer ein Werk zu "Bird", das ihm diese Eröffnung wirklich näher bringt und ihm das Verstehen erlaubt. Auch dem Fernschachspieler eröffnet es alle Möglichkeiten zum Einstieg in das eigene kreative (Bird-) Spiel.

Mit freundlicher Genehmigung

Uwe Bekemann, Deutscher Fernschachbund

www.bdf-fernschachbund.de

The Bird Opening 1.f4 has a unique charm. It often leads to original positions where the players get an opportunity to play very creatively.

In some variations, White is playing the Dutch defense with an extra tempo. Taylor presents a rather broad system for White, which depending on what Black does, includes both classical Dutch setups, which can lead to a Queens-Indian type of position and also a Leningrad setup.

As an example White can play a Nimzo Indian setup with e3, b3, Lb2 and if e.g. ... d5, ... c5 and ... Sc6 then Lb5. If allowed White will also often play e4, following up with d3, Le2, Sf3, 00 and a possible attack on the kingsside. A Leningrad setup with Sf3, g3, Lg2 is also covered. In general White can to some extent chose a setup based on the line that Black plays.

It should not be forgotten that Black has the sharp and critical 1 ... e5 move. IM Taylor looks at this line in detail and shows interesting ways for White to fight Black´s initiative.

I can recommend this book to players that like original and creative chess. I can also recommend it to players that are interested in broadening their chess understanding and in looking at a bit unorthodox positions. In the Bird it is all about plans and setups, which is quite different from the computer dominated analysis current times. This book can also be recommended for players that play the Bird. They will no doubt find ideas on how they can broaden their handling of this opening and see interesting analysis in the critical 1 ... e5 line.

With kind permission

Hedinn Steingrimsson

www.schach-welt.de

Bird-Eröffnung

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