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Art.-No.: SCOEL2010UPD
Out of Production

Eröffnungslexikon / Opening Encyclopaedia 2010 - U

DVD-box, ChessBase, 10. edition 2010.

€49.90
Incl. 19% Tax, excl. Shipping Cost

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Das ChessBase Eröffnungslexikon ist die vollständige Darstellung aller Eröffnungsgebiete und bietet einen optimalen Einstieg in das Eröffnungstraining. Für das ChessBase Eröffnungslexikon haben viele renommierte Spezialisten ihres Gebietes Zuarbeiten geleistet, u.a. Anand, Avrukh, Dr. Hübner, Jussupow, Kortschnoj, Krasenkow, Marin, Postny, Ribli, Rogozenko und Stohl. Eine einzigartige Materialsammlung stellen die 506 aus den ChessBase Magazinen übernommenen Theorieartikel (jeweils Einleitungstext + kommentierte Partien) dar. Zu jedem der 500 Eröffnungsgebiete nach ECO-Standard liegt mindestens eine Partie-Eröffnungsübersicht vor, insgesamt sind es nun über 4800, davon wurden über 500 für die Neuauflage des Lexikons aktualisiert. Damit eignet sich die Datenbank ideal für den Aufbau eines kompletten Eröffnungsrepertoires. Die Partiendatenbank enthält nun 3,7 Millionen Partien, die Anzahl der kommentierten Partien liegt bei über 79.000.

  • über 3,7 Millionen Partien, jede mit ECO-Code versehen
  • davon mehr als 79.000 kommentiert
  • über 4800 Eröffnungsübersichten, viele aktualisiert
  • Zugriff auf die Partien mit großem Eröffnungsschlüssel
  • 506 spezielle Theoriedatenbanken
  • großer Baum aller Partien für den schnellen Überblick und Statistiken
  • ChessBase 9 Reader zum Lesen aller Daten auf der DVD

Systemvoraussetzungen:

  • Pentium Prozessor 300 MHz oder besser, 64 MB RAM
  • Windows 2000, Windows XP, Windows Vista, Windows 7 ®
  • DVD-ROM Laufwerk
  • Maus,
  • Soundkarte

The ChessBase Opening Encyclopaedia 2010 features the complete coverage of all opening sectors, offering an optimal start for opening training. Many well-known specialists have made contributions in their field of expertise, such as Anand, Avrukh, Dr Huebner, Jussupow, Kortschnoj, Krasenkow, Marin, Postny, Ribli, Rogozenko and Stohl. The DVD contains a separate directory with 506 (69 of them are new) special theory databases from the CBMs. For each of 500 opening sectors according to ECO standard there is at least one opening survey, so that the database is the ideal tool for building up a complete opening repertoire. The game database includes 3.7 million games, about 79.000 of them with annotations.

  • more than 3.7 million games, all featuring ECO codes
  • more than 79.000 of them annotated
  • more than 4.800 opening surveys
  • access to the games with a big opening key
  • 506 special theory databases
  • big tree of all games for quick overview and statistics
  • ChessBase 9 Reader with access to all databases

System requirements:

  • Pentium Prozessor 300 MHz or higher, 64 MB RAM
  • Windows 2000, Windows XP, Windows Vista, Windows 7 ®
  • DVD-ROM drive
  • mouse
  • sound card

Details
Language German, English
Publisher ChessBase
Edition 10.
Medium DVD
Weight 100 g
Year of Publication 2010
Binding DVD-box

REZENSION ZUR VORGÄNGERVERSION 2009:

Die Rezension gliedert sich nachfolgend in 6 Bereiche auf. Diese Vorgehensweise erscheint notwendig, denn die Opening Encyclopaedia steht im Schatten der Mega Database. Ein direkter Vergleich ist angebracht. Die Mega Database erfreut sich nach meinen Kenntnissen einer höheren Popularität, weniger Schachspielern ist die zweite mächtige Datenbank von ChessBase hinreichend bekannt. Die beiden DVDs sind allerdings nur bedingt vergleichbar. Insofern wird es mein Ziel sein, die Unterschiede zwischen den beiden Datenbanken herauszufiltern. Auch möchte ich den Baum des Eröffnungslexikons 2009 dem PowerBook 2010 gegenüberstellen.

Auch wenn die Mega Database 2010 in der Rezension der SCHACHWELT 03/2010 eine 5 von 5 Bewertung erhalten hat, ist die Opening Encyclopaedia nicht minder hochwertig.

1. Anzahl der Partien Im direkten Vergleich zur Mega Database 2010 bietet das Eröffnungslexikon 2009 1.107.500 Partien weniger. Bei der Mega wird Wert auf vollständige Turniere gelegt, beim Eröffnungslexikon liegt der Schwerpunkt bei Partien, die sich logischerweise für Eröffnungsübersichten eignen.

Für die Qualität einer Eröffnungsdatenbank ist die Anzahl der Partien weniger entscheidend. Wichtiger ist eher, dass für jedes Eröffnungssystem eine ausreichende Anzahl an geeigneten Partien zur Verfügung steht. Noch wichtiger ist es, dass die Aktualität der Eröffnungsübersichten gewährleistet bleibt (Thema: Aktuelle Theorie-Ideen).

2. Anzahl der kommentierten Partien

Ein weiterer Unterschied ist, dass beim Eröffnungslexikon ca. 15.000 kommentierte Partien mehr enthalten sind. Nach meinen Stichproben handelt es sich offenbar und überwiegend um Material aus den ChessBase Magazinen. Die Eröffnungsübersichten, die im ChessBase Magazin publiziert werden, wurden mit dem Eröffnungslexikon verschmolzen.

Anmerkung: Auch Anwender, die das ChessBase Magazin nicht abonniert haben, kommen in den Genuss der Eröffnungsübersichten. Das ChessBase Magazin fokussiert vielseitige Themenbereiche, die Eröffnungsübersichten selbst bilden nur einen Schwerpunkt. Bei so umfangreichen Produkten besteht immer die Gefahr, sich in Kausalketten zu verirren. Daher weise ich bereits jetzt darauf hin, das dass ChessBase Magazin nicht Thema der Rezension ist.

3. Eröffnungsbuch / Baum Mehr oder weniger als Plugin zum Fritz Spielprogramm , wird das in der SCHACHWELT 03/2010 besprochene PowerBook 2010 von ChessBase angeboten. Nun fragen sich Schachspieler, ob es überhaupt notwendig ist, sich ein PowerBook zuzulegen, wenn doch mit dem Eröffnungslexikon ein umfassendes Buch zur Verfügung gestellt wird? Die beiden Eröffnungsbücher können allerdings ganz und gar nicht miteinander verglichen werden.

Trotz mehr als doppelt so vieler Partien, finden sich verhältnismäßig weniger Positionen im Eröffnungslexikon. Das PowerBook 2010 greift also tiefer in die Eröffnungssysteme ein. Offenbar wurde die Strategie von ChessBase geändert, denn das Eröffnungslexikon 2006 geht bei deutlich weniger Partien tiefer in die benutzten Partiefragmente. Im Grunde spiegelt diese Statistik nur einen Anhaltspunkt wieder, denn die Tiefe oder die Anzahl der Positionen sagt nur bedingt etwas aus. Ich habe sehr viele Stichproben zu beliebten Varianten der Sizilianischen Eröffnung durchgeführt, und denke, dass die erreichte Tiefe bei dem aktuellen Eröffnungslexikon mehr als ausreichend ist. Offenbar wurden Verbesserungen durchgeführt und nicht notwendige Positionen wurden herausgefiltert. Immerhin ist das Eröffnungsbuch der Encyclopaedia 2009 im Vergleich zur Ausgabe 2006 um sage und schreibe 1,6 Gb geschmolzen. Die Festplatte bedankt sich um das Mehr an Kapazität!

Beim PowerBook sind die Ausspielpräferenzen durch verwendete ELO-Statistiken genauer. Jede der eingeflossenen Partien enthält eine Weiß/Schwarz ELO. Dies ist bei dem Eröffnungslexikon nicht der Fall. Die beiden Bücher verfolgen also ein ganz anderen Anwendungsbereich: Training contra den vermutlich besten Zügen für ein Schachprogramm!

4. Eröffnungsschlüssel (*.cko Datei)

Sowohl die Mega Database 2010 als auch das Eröffnungslexikon 2009 sind dem Super-Key von Joachim Zunke zugeordnet. Warum bei der Mega die Version 2004 und bei dem Eröffnungslexikon eine Version aus dem Jahr 2005 benutzt wird, entzieht sich meiner Kenntnis.

An dieser Stelle können wir den Vergleich zwischen der Mega Database 2010 / PowerBook 2010 und dem Eröffnungslexikon 2009 abschließen.

Zu erwähnen sind allerdings noch drei ganz wesentliche Unterschiede:

1. Bei der Mega Database 2010 befindet sich das aktuelle Spielerlexikon im Lieferumfang (nicht bei der unkommentierten Big Database 2010 oder der Opening Encyclopaedia).

2. Bei der Mega Database 2010 können in Kombination mit ChessBasse 10 und einer beiliegenden Aktivierungs-Nummer die neuesten Partien Online bezogen werden.

3. Bei der Mega Database 2010 sind die Schlüssel: Themen, Taktik, Strategie und Endspiele besetzt bzw. werden genutzt, nicht beim Eröffnungslexikon!

5. Theoriedatenbanken

in Verbindung mit kommentierten Partien Kommen wir nun zum ersten der beiden Aufhänger des Eröffnungs-Nachschlagewerkes, die Theoriedatenbanken . 437 Theorie-Artikel aus dem ChessBase Magazin befinden sich ergänzend im Lieferumfang. Die Einleitungen der Artikel stehen wahlweise in deutsch und englisch zur Verfügung. Hinzu kommen ausgewählte Partien der jeweiligen Autoren, die besonders gut ausgewählt und kommentiert sind.

Text des Herstellers: "Für das ChessBase Eröffnungslexikon haben viele renommierte Speziallisten ihres Gebietes Zuarbeiten geleistet, u. a. Anand, Avrukh, Dr. Hübner, Jusspow, Kortschnoj, Krasenkov, Marin, Postny, Ribli,, Rogozenco und Stohl. Eine einzigartige Materialsammlung stellen die 437 aus dem ChessBase Magazinen übernommenen Theorieartikel (jeweils Einleitungstext + kommentierte Partien) dar. Zu jedem er 500 Eröffnungsgebiete nach ECO-Standard liegt mindestens eine Partie-Eröffnungsübersicht vor, insgesamt sind es nun über 4.500, davon wurden über 500 für die Neuauflage des Lexikons aktualisiert."

Hinweis:

ECO-Standard = A00 - E99 = 500 Eröffnungsgebiete!

Die Autoren der jeweiligen Theoriedatenbanken stellen die Eröffnungen vor, anhand von kommentierten Partien werden die Systeme näher beleuchtet.

6. Eröffnungsübersichten Als zweite Besonderheit wurden 4.504 Surveys (Eröffnungsübersichten) der Datenbank beigelegt. Die Surveys befinden sich auf den Positionen 3- 4.506 der Datenbank oder sind z. B. mittels Turnier-Schlüssel unter Survey zu finden. 532 dieser Surveys sind seit der letzten Ausgabe (Eröffnungslexikon 2008) hinzugekommen.

Was ist eigentlich ein Survey?

Bei einem Survey werden die wichtigsten Partien einer Variante zusammengefügt. An geeigneten Stellen werden Partien abgeschnitten (diese werden dann zu Untervarianten) und an den Endstellungen mit einer Bewertung versehen. Die Bewertungen bestehen meist aus Informatorzeichen, nur selten aus Textkommentaren. Besonders unter Zuhilfenahme solcher Surveys kann sehr bequem ein Repertoire aufgebaut werden.

Es gibt also reichlich Unterschiede zwischen der Mega Database 2010 und dem Eröffnungslexikon 2009. Schon allein aufgrund der verschiedenen Schwerpunkte und Anwendungsgebiete. Natürlich lassen sich mit den 3.35 Millionen Partien auch eigene Eröffnungsbäume erstellen.

Hinweis:

Eröffnungsbücher / Bäume (Ein ChessBase Eröffnungsbuch wird auch Baum genannt) können sowohl unter der Fritz- als auch unter der ChessBase Benutzeroberfläche erstellt werden.

Auch wenn dem Produkt der ChessBase Reader beiliegt, sollten Sie idealer Weise das ChessBase Datenbank-Hauptprodukt ChessBase 10 Ihr Eigen nennen. Natürlich können Sie auch die Fritz Benutzeroberfläche für das Eröffnungslexikon benutzen, allerdings sind die Datenbankoptionen im Vergleich zu ChessBase stark eingeschränkt.

Bewertung: 5 von 5

Jegliche Kritik entfällt, auch Verbesserungsvorschläge kann ich keine benennen.

Die Opening Encyclopaedia war immer schon ein mächtiges Eröffnungs-Nachschlagewerk. In den letzten Jahren hat sich die Qualität durch überarbeitete / neue Eröffnungsübersichten weiter gesteigert. Die vielen kommentierten Partien wirken gigantisch, stehen aber nicht "allein" im Vordergrund. Im Vordergrund stehen vielmehr die Eröffnungsübersichten in Kombination mit den kommentierten Partien , die mit großmeisterlichen Textkommentaren versehen sind. Trotz der gewaltigen Datenmenge sind die Zugriffe auf den beiliegenden Schlüsseln (Partien, Spieler, Turniere, Kommentatoren, Quellen, Mannschaften, Eröffnungen) rasant schnell.

An dieser Stelle ein weiterer Hinweis: Es ist nicht sinnvoll, nur mit einer Software Eröffnungswissen zu tanken. Persönlich nutze ich das Eröffnungslexikon seit vielen Jahren (Erstellung von Eröffnungsbüchern für Schachprogramme). Allerdings lege ich mir zu favorisierten Eröffnungen auch ergänzend Sachbücher zu. Durch die Kombination von Sachbüchern mit Softwareprodukten steigern Sie die Konzentration und gestalten die Arbeit abwechslungsreicher.

Fazit: Mit der Opening Encyclopaedia öffnet sich das Tor zur Schachtheorie.

Mit freundlicher Genehmigung

Frank Quisinsky, www.schach-welt.de

Eröffnungslexikon / Opening Encyclopaedia 2010 - U

EUR

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