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Art.-No.: SCF11WM
Out of Production

Fritz 11 - WM Edition deutsch

€29.99
Incl. 19% Tax, excl. Shipping Cost

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FRITZ: seit Jahren fasziniert er die Schachwelt: Ob in New York als FRITZ gegen Garry Kasparov spielte oder beim 4:2 Sieg gegen Weltmeister Vladimir Kramnik. FRITZ ist nicht nur das "populärste deutsche Schachprogramm“ (Der Spiegel) sondern mit FRITZ können Sie auch die größten Schachturniere verfolgen: die Schachweltmeisterschaft in Bonn zwischen Vishy Anand und Vladimir Kramnik. Mit FRITZ sind Sie live dabei! Die WM-Edition bietet exklusiv die Vorstellung der WM-Kandidaten: Großmeister Dr. Helmut Pfleger präsentiert im Video die Spieler mit ihren Stärken

und Schwächen. Und auch dieSpieler selbst kommen zu Wort und zeigen Partien aus Ihrer Karriere. Insgesamt über 4 Stunden Weltmeisterschach! Fritz ist einfach zu bedienen, aber schwer zu schlagen. Keine Angst: FRITZ kann auch anders. Er passt sich automatisch jeder Spielstärke an, hilft während der Partie mit Zug- und Stellungserklärungen, Coachfunktion, Gefahrenanzeige und Eröffnungsstatistik. Für Vereinsspieler ist FRITZ schon lange ein unentbehrlicher Partner: automatische Partieanalyse, viele Trainingsmodule, Handicapfunktionen, eine Datenbank mit mehr als einer Million Partien und ungezählte Profifunktionen, die auch Garry Kasparov seit Jahren nutzt: "Ich analysiere regelmäßig mit FRITZ“. Haben Sie schon einmal mit einem Großmeister trainiert? Von Meistern lernen hießt meisterhaft lernen. Die Fritz11 WM Edition bietet 12 Stunden Videolektionen für jede Spielstärke: Mit Großmeister Dr. Helmut Pfleger, Endspielexperte Dr. Karsten Müller, dem ehemaligen Bundesligatrainer Gisbert Jacoby und sogar Garry Kasparov. Genießen Sie in eindrucksvollen Videolektionen große Meisterpartien, geniale Eröffnungsfallen und starke Eröffnungen. Und wenn Sie überhaupt noch nicht Schachspielen können, lernen Sie mit dem Video-Anfängerschachkurs die Regeln und spielen nach einer Stunde Ihre erste Schachpartie auf einem der fotorealistischen 3D-Schachbretter, launig kommentiert von Kabarettist Matthias Deutschmann.

Mit FRITZ können Sie ein halbes Jahr auf schach.de spielen, dem größten Schachserver der Welt. Täglich treffen sich dort viele Tausend Schachspieler jeder Spielstärke aus aller Welt – ob Anfänger oder sogar Garry Kasparov. Es ist immer etwas los: Turniere, freie Partien, offizielle Meisterschaften, Großmeistertraining, Live-Übertragungen und das Sahnehäubchen: ChessBase TV mit deutschen und internationalen Spitzenspielern!

Systemvoraussetzung: Minimal: Pentium 300 MHz

64 MB RAM

Windows Vista, XP (Service Pack 2)

DVD-ROM Laufwerk

Windows-Media Player 9

Empfohlen: PC Intel Core 2Duo, 2.4 GHz

4 GB RAM

Windows Vista

GeForce8 Grafikkarte (oder kompatibel) mit 256 MB RAM oder mehr

100% DirectX kompatible Soundkarte

Windows MediaPlayer 11

DVD ROM Laufwerk

FRITZ 11 WM Edition

  • Fritz 11 Programmoberfläche mit Fritz11 Engine
  • 6 Monate Zugang schach.de

Details

Language German
Author Morsch, Frans
Manufacturer ChessBase
Medium DVD
Weight 280 g
Ports DGT Board
Print diagram as graphic, Diagramm als Text, game, game to file
Functions 3D board, alternate moves, analyse database, ana­lyse game, annotations, autoplayer, calculations configurable, ECO display, ECO-classification, ELO evaluation, end­game data­bases, layout configurable, learning ability, library extendable, move assistant, online help, opening name, position tree, recognition of positions, search for names, tournaments etc., search for positions, style configurable, tea­ching op­tion, transpostions, variations
Sound Board Yes
Copy Protection unlimited installations
Required CPU min. Pentium
Required HD space 98 MByte
Number of games 1 million
Export CBF, CBH, EPD, PGN, TXT
Import CBF, CBH, EPD, PGN, TXT
Elo (Hardware) 2810 (Athlon 1200 MHz)

REZENSIONEN ZU FRITZ 11 (seit November 2007 im Markt):

Rechtzeitig zu Weihnachten ist der neue Fritz erschienen. Mittlerweile hat die Hamburger Software-Firma Chessbase bereits die 11. Version ihres Verkaufschlagers herausgebracht. Der Erfolg von Fritz gegenüber den Konkurrenzprodukten erklärt sich vor allem mit der bequem nutzbaren grafischen Oberfläche und dem großen Lieferumfang. Auch wenn Fritz im Moment vielleicht nicht mehr das stärkste Schachprogramm ist, so bietet es einfach viel Benutzerfreundlichkeit. Und außerdem reichte schon die Spielstärke des Vorgängermodells, um den damaligen Weltmeister Wladimir Kramnik zu schlagen. Immerhin soll Fritz 11 von der Spielstärke her noch einmal um 80 Elopunkte zugelegt haben. Ansonsten sind die Veränderungen des jetzigen Modells eher moderat. Die wichtigste Neuerung ist das so genannte "Rechentraining", mit dem man seine Variantenberechnung schulen kann. Aus einer beliebigen Partiestellung heraus gelangt man mit dieser Funktion zu einem speziellen Analysebrett. Die Varianten lassen sich per Mauszug in die Notation eintragen, ohne dass sich allerdings die Stellung auf dem Brett verändert - eine Situation, wie sie der Benutzer in realen Partien vorfindet. Mit der "Legalitätsprüfung" lässt sich später feststellen, ob alle Züge der Variante regelgerecht sind, denn in dieser Funktion ist es auch möglich

illegale Züge einzugeben. Eben so, wie man es kennt, wenn man sich verrechnet hat. Seine Analyseleistung kann man sich später von Fritz mit Punkten bewerten lassen oder die Engine zu kritischen Notationsstellen zuschalten, um zu überprüfen, ob der Rechner denselben Zug vorschlägt.

Eine sinnvolle Ergänzung stellt auch das neue "Taktiktraining" dar. Auf dem Spieleserver, dessen Vollzugang durch den Erwerb der Software inklusive ist, gibt es nun Gelegenheit, sein kombinatorisches Sehvermögen an zahlreichen Übungsaufgaben zu schulen. Für seine Leistung erhält man eine Wertungszahl, vergleichbar mit der Ratingzahl beim Spielen. Zudem bietet Fritz 11 einige Spielereien, über deren Sinn man streiten kann: Ein weiteres Chatfenster erlaubt dem Nutzer, den Sprachverkehr auf dem Server noch besser auf seine Bedürfnisse einzustellen. Und das virtuelle 3D-Brett ist durch die Funktion des Magic Eyes erweitert worden, dass die Spielsituationen aus dem Blickwinkel von Fritz zeigt. Zudem ist mit dem Schieberegler eine zusätzliche Möglichkeit zum Nachspielen der Partie gegeben.

Fazit: Der neue Fritz geht geliftet ins neue Jahr, ohne mehr zu kosten.

Mit freundlicher Genehmigung

Harry Schaack, KARL 4/2007

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Am 15. November 2007 wurde die neue­ste Version des führenden Schachprogramms Fritz ausgeliefert. Rechtzeitig zum Weih­nachtsgeschäft, aber zu kurz vor dem Redaktionsschluss, als dass ein ausführlicher Lang­zeittest möglich gewesen wäre, aber die Zeit reichte, um die wichtigsten Funktionen bzw. Neuerungen kennen zu lernen.

Die Spielstärke wurde noch einmal, um ca. 80 Elopunkte angehoben. Da bereits der Fritz 11-Vorgänger keinen Geringeren als Kramnik mit 4:2 geschlagen hat, leuchtet die - in einem ausländischen Magazin gedruckte - rhetorische Frage zunächst ein, welche Rolle es eigentlich noch spiele, ob man von einer 20-Tonnen-Dampfwalze überrollt wird, oder von einem noch fünf Tonnen schwereren Unge­tüm. Witzig formuliert, aber es geht ja schon lange nicht mehr um ein Mensch-Maschine-Duell, das Programm entwickelt sich zunehmend zu einem "Schachwerkzeug", und da hat eine weitere Spielstärkeanhebung sehr wohl einen Sinn, die Analysen werden besser oder sie können in einer kürzeren Zeit aus­geführt werden.

Ausgeliefert wird Fritz 11 auf einer einzigen, aber randvoll ge­füllten DVD. Die Silberscheibe ist voll von verschiedenen Zu­gaben, sie enthält Schachvideos mit Kramnik, Kasparow, Shirov, Kasimdzhanov, Kortschnoi und Dr. Pfleger, was natürlich auch der Eigenwerbung dient, dem Nutzer

jedoch nicht lästig fällt, im Gegen­teil. Auf diese Weise kann ja der potentielle Käufer gut testen, ob ihn die eine oder andere Thematik interessiert und die Didaktik bzw. die Sprache zusagt oder auch nicht. Kurzum, ein Test-vor-Kauf, wie man ihn sich bei vielen Produkten wünschen würde.

Soweit zu der Zugabe, Hauptthema ist na­türlich das Schachprogramm Fritz in der Ver­sion 11. Was hat der neue Fritz, was der alte nicht hatte?

Man kann es freilich auch anders formulie­ren: alles Bewährte von Fritz 10 ist geblieben, insbesondere die ausgezeichnete Funktion des "begleiteten Zuschauens auf dem Server". Zur Erinnerung: Oft wird auf dem Server www. schach.de eine Direktübertragung von Turnie­ren oder Mannschaftskämpfen angeboten, an der man mit dem Fritz-Programm ab der Ver­sion 9 partizipieren kann. Die Kiebitze können via Datenleitung nicht nur zuschauen (bis zu acht Bretter auf einmal), sondern auch den elektronische Helfer, die zuschaltbare Analy­se, "befragen", und dabei auch im einfachen Kiebitzfenster ohne Ausklinken analysieren.

Das ist natürlich toll und die große Ver­breitung des Fritz-Programms basiert nicht zuletzt gerade auf diesen Funktionen. Doch das ist auch ein bisschen wie Femsehen beim Leistungssport; man wird gut informiert und unterhalten - und sitzt auf dem Sofa. "Beim Schach geht es im Kern um systematische Vor­ausberechnung. Nichts ist in einer praktischen Partie wichtiger. Die Fähigkeit, auf dem Brett Stellungen deutlich zu ,sehen', die viele Züge voraus liegen, ist für Ihre Spielstärke so not­wendig wie körperliche Kondition für einen Leistungssportler", schreibt der Schachpro­grammierer Matthias Wüllenweber, der sich - nach einem erfolgreichen Absprung in die Welt der Musikprogrammierung - jetzt wieder mit voller Kraft den Schachprogrammen wid­met und dabei mit einem fast missionarischen Eifer dem computerunterstützten Training das Wort redet. Die in Fritz enthaltene Funktion "Rechentraining" beschreibt er wie folgt:

"Die Idee für das Rechentraining ent­stammt dem Zuschauen bei Live-Übertragungen auf dem Schachserver. Hier blickt man einfach zu oft passiv auf die Hauptvariante des mitlaufenden Schachprogramms. Das bringt bei einigen Zuschauern zudem eine Illusion der Überlegenheit gegenüber den spielenden Großmeistern mit sich, weil man anhand der in Sekunden umspringenden Enginebewertung Fehler sofort wahrnimmt, die der Spieler erst nach der Partie begreifen wird. Fritz 11 bietet mit dem Rechentraining eine bessere Möglichkeit, einer Live-Partie zuzuschauen und dabei die eigene Spielstärke zu verbessern: Man rechnet konsequent selbst mit. Dabei geben Sie die Züge auf dem Brett ein, und diese erscheinen wie gewohnt in der Notation. Doch die Figuren verharren unbe­wegt in der Grundstellung."

Damit wird eine echte Partie simuliert, auf dem Brett rührt sich nichts, im Kopf tut sich hoffentlich etwas. Während einer Partie hilft niemand, das ist ja auch strengstens verboten, aber beim Training wird der gen Himmel aus­gestoßene Seufzer ("hoffentlich stimmt es") von Fritz 11 erhört und kommentiert, korri­giert, verbessert und sogar bewertet. Stellt man bei der Berechnung Material ein, gibt es Minuspunkte satt, aber im Erfolgsfall bleibt auch Lob nicht aus.

Die Funktion kann man auf dem Server einsetzen (sozusagen parallel mit einen Spit­zenspieler rechnen und dann die Ergebnisse abgleichen), aber ebenso gut zu Hause. Im Prinzip kann sich jeder Fritz11-Benutzer eine taktisch geladene Stellung auf zwei Arten vor­nehmen:

* entweder passiv konsumierend (Fritz soll rechnen und das Ergebnis mitteilen) oder

* aktiv trainierend (die berechneten Varianten eingeben, ohne die resultie­renden Stellungen zu sehen, erst dann "äußert sich" der elektroni­sche Freund und Helfer).

Der neue Fritz ermöglicht auch einen "Taktikwettkampf". Das geht schon wieder via Internet. Man startet Fritz, geht auf den Server www.schach.de, wählt "Taktikwettkampf' und bekommt fortan eine Taktikstellung nach der anderen zugeschickt. Wenn Sie den Lösungszug eingegeben haben, kommt gleich die nächste Aufgabe. Die Zeit für die gesamte Serie (ca. 5 Minuten) und die Zeit pro Stellung sind begrenzt. Punk­te werden auch vergeben.

Fazit

Trotz des noch kurzen ,Gesuchs" in der Redaktion ist erkennbar: Die neuen Funktio­nen machen Sinn, einige begeistern sogar. Ein Umstieg von früheren Versionen kann ruhigen Gewissens empfohlen werden.

Mit freundlicher Genehmigung

Schach Magazin 64 12/2007

Fritz 11 - WM Edition deutsch