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Art.-No.: SCF532NL
Out of Production

Fritz 5.32 / niederländisch

€40.39
Incl. 19% Tax, excl. Shipping Cost

This product is not available any more, neither at the manufacturer/publisher nor at Schach E. Niggemann, and it is not possible for us to order this article otherwise.

Details

Language Dutch
Author Morsch, Frans
Manufacturer ChessBase
Medium CD
Ports DGT Board, Novag
Print AnalyseDatei, diagram as graphic, game
Functions 3D board, alternate moves, analyse database, ana­lyse game, annotations, autoplayer, au­to­ma­tic re­play, calculations configurable, ECO display, ECO-classification, ELO evaluation, end­game data­bases, layout configurable, learning ability, library extendable, online help, opening name, position tree, recognition of positions, search for positions, style configurable, tea­ching op­tion, transpostions, variations
Sound Board Yes
Copy Protection CD-Abfrage alle 21 Starts
Required CPU min. 486
Operating System Palm OS, Pocket PC, Windows 2000, Windows 95, Windows NT, Windows Vista, Windows XP
Required HD space 8 MByte
Export CBF, CBH, PGN
Import CBF, CBH, PGN
Elo (Hardware) 2520 (P90)

Seit Ende 1998 ist Fritz 5 als 32-Bit-Version 5.32 erhältlich. Damit hat man nun bei ChessBase den Sprung von 16- auf 32-Bit komplett vollzogen, nachdem schon die Datenbank ChessBase 7.0 in 32-Bit-Technik neu aufgelegt wurde.

Obwohl die neue Version keinen vollen Versionssprung machte, gibt es bei Fritz 5.32 doch eine Reihe neuer Funktionen: Neben kleinen Oberflächenänderungen sind dies vor allem die Integration des Autoplayers, die Möglichkeit vollautomatisch Turniere auszutragen und auswerten zu lassen, das Variantenbrett, die Multi-Engine-Analyse und die Next-Best-Funktion.

Selbstverständlich bietet Fritz 5.32 weiterhin sämtliche Funktionen von Fritz 5 (16-Bit). Diese seien noch einmal kurz skizziert: Neben dem eigentlichen Spielprogramm, gehören die Datenbankfunktionen zum besten, was es Schachprogramme bieten. Diese arbeitet mit dem neuen ChessBase-Format (.cbh), dem alten ChessBase-Format (.cbf) und dem PGN-Format zusammen. Von der Funktionsvielfalt liegt Fritz nahe an eigenständigen Datenbankprodukten und dürfte die Bedürfnisse der meisten Bediener vollständig erfüllen. Sogar die Zuordnung zu Schlüsseln ist kein Problem für das Allroundtalent aus Hamburg.

Das Spielprogramm ist vor allem taktisch sehr schnell und die Spielstärke ist in allen Phasen über jeden Zweifel erhaben. Am ehesten würde man sich das Endspiel noch ein wenig stärker wünschen. Es gibt reichlich Funktionen zum automatischen Abtesten von Partien, Datenbanken und Stellungstest.

Die Eröffnungsbibliothek ist mit 1,19 Millionen Positionen nicht nur sehr groß, sondern durch das Baumkonzept mit Statistischen Werten, Elozahlen und Ausspielwahrscheinlichkeiten auch besonders gut für das eigene Training zu gebrauchen.

Fritz bietet ein Multi-Engine-Konzept: Dies bedeutet, daß nicht nur ein Schachprogramm geladen werden kann, sondern mehrere (auch gleichzeitig). Die verschiedenen Engines können gegeneinander spielen oder nacheinander geladen werden. Ein gleichzeitiges Rechnen mehrerer Engines an einer einzigen oder verschiedenen Stellungen ist hingegen nicht möglich. Zum Zeitpunkt der Markteinführung von Fritz gab es 8 verschiedene schachspielende Programme (Fritz, Junior, Nimzo, Hiarcs, Doctor, Crafty, ExChess, Comet) und eine Mattengine für das Lösen von Schachproblemen (Mate). Mit Fritz 5.32 ausgeliefert werden Fritz 5.32, Fritz 5.16, Fritz 3.10, Fritz 1.2 und Doctor 2/3) Die Engines gibt es teilweise auch noch in mehreren Versionen. Zusätzlich können nunmehr bei Fritz 5.32 auch noch sämtliche Winboard-Engines unter Fritz eingebunden werden, womit die Anzahl von möglichen Gegnern leicht auf über 30 wächst!

Die Engines können auf Wunsch Turniere untereinander ausspielen und es lassen sich Testserien mit mehreren Engines automatisch abarbeiten.

Fritz kann diese Turniere können nunmehr elozahlenmäßig auswerten und sogar Turniere ganz ohne Vergleichswerte werden von Fritz mit Wertungszahlen versehen! Es ist interessant, welche Elozahlen Fritz 5.32 zum Beispiel den alten Meistern oder auch Schachprogrammen völlig ohne Elozahl vergibt.

Das eigentliche Schachprogramm ist aufgrund seiner enormen Rechengeschwindigkeit (ca. 500.000 Positionen pro Sekunde im Mittelspiel auf einem Pentium II-450 !) nicht nur hervorragend für Analysen geeignet, sondern überzeugt im Gegensatz zu Fritz 4 und dessen Vorgängern endlich auch positionell. Zwar erreicht Fritz 5.32 in diesem Punkt nicht da Niveau von Hiarcs, M-Chess oder Rebel, vermag aber durchaus zu überzeugen. Die erzielten Rechentiefen liegen enorm hoch - vor einigen Jahren wären Halbzüge-Angaben von 13-14 Halbzügen im Mittelspiel noch in das Reich der Fabel verwiesen worden. Wer nicht jede Partie verlieren möchte, kann die Spielstärke des Programms aber natürlich auch fast beliebig senken.

Fritz ist mit diesen Eigenschaften nicht nur eins der stärksten Programme, sondern unstreitig auch das bestausgestattete. Da gegenüber dem Vorgänger zudem der Preis von 198,- DM auf 98,- gesenkt wurde, gibt es für einen engagierten Schachspieler eigentlich keinen Grund, nicht zu Fritz 5.32 zu greifen.

Test: CSS 1/99, S.51

  • CD inklusive Fritz 3 und Fritz 5.16

Fritz 5.32 / niederländisch