Call +49 2867 8088 + 8089

We are pleased to assist you!

We're open for you

Open from Monday to Saturday

Free Shipping

From within Germany from 50 €

shopping cart
cart
Your cart is empty

You have no items in your shopping cart.

Subtotal
€0.00

Welcome to our newly designed online shop! Do you have any questions, comments or suggestions? Please feel free to sent us an email to info@schachversand.de.

The former web interface is still available.

Art.-No.: SCF5PB99UPD
Out of Production

Fritz5-Powerbook 99 - Update

€30.17
Incl. 19% Tax, excl. Shipping Cost

This product is not available any more, neither at the manufacturer/publisher nor at Schach E. Niggemann, and it is not possible for us to order this article otherwise.

Das Fritz5-Powerbook 99 enthält 7 Millionen Eröffnungsstellungen aus ca. 470.000 hochklassigen Turnierpartien

Zu jeder Stellung sind alle Züge gespeichert, die an dieser Stelle gespielt wurden mit Erfolgsquote und ELO-Schnitt der Spieler. Außerdem sind alle 450.000 Top-Partien enthalten, die Grundlage für die Entwicklung der Powerbooks waren. Das Fritz5-Power-book99 repräsentiert damit umfassend den derzeitigen Stand der Eröffnungstheorie.

Details

Language Czech
Manufacturer ChessBase
Medium CD
Functions ECO display, library extendable, opening name, recognition of positions, transpostions
Copy Protection unlimited installations
Required HD space 550 MByte
Number of games 448,246

Pünktlich zum Erscheinen der neuen Fritz-Version 5.32 erschienen auch neue Powerbooks für das ChessBase-Programm.

Käufer der alten Powerbooks werden zunächst erstaunt feststellen, daß in den Powerbooks zwar mehr Partien zur Erzeugung des Baumes verwandt wurden, die mittlere Variantentiefe aber offensichtlich abgenommen hat. Immerhin beinhalten die Powerbooks '99 über 500.000 Positionen weniger als der Vorgänger. Weitere Vergleichswerte machen deutlich, daß auch der verwandte Partiebestand offensichtlich ein anderer war. Daß nicht einfach die alte Datenbank genommen und um ein paar Partien erweitert wurde, sieht man daran, daß es in der 99'er-Version auch Eröffnungssysteme gibt, deren Äste sogar einen geringeren Umfang aufweisen, als die entsprechenden in den '98er-Powerbooks. Bei dem Umfang an Theorie, den beide Bibliotheken besitzen, machen Detailuntersuchungen, welches System Eingang gefunden hat, und welches nicht, kaum Sinn. Man darf getrost annehmen, daß praktisch die gesamte bekannte aktuelle Eröffnungstheorie vorhanden ist. Ein willkürliches Beispiel mag dennoch die Unterschiede verdeutlichen:

Adams - Ivantschuk, Sparkassen Chess Meeting Dortmund 1998 [B76]

1.e2-e4 c7-c5 2.Sg1-f3 d7-d6 3.d2-d4 c5xd4 4.Sf3xd4 Sg8-f6 5.Sb1-c3 g7-g6 6.Lc1-e3 Lf8-g7 7.f2-f3 0-0 8.Dd1-d2 Sb8-c6 9.0-0-0 d6-d5 10.Kc1-b1 Sc6xd4 11.e4-e5 Sd4-f5 12.e5xf6 Lg7xf6 13.Sc3xd5 Dd8xd5 14.Dd2xd5 Sf5xe3 15.Dd5-d2 Se3xd1 16.Dd2xd1 Lc8-e6 17.Lf1-d3 Tf8-d8 18.Dd1-e1 Td8-d6 19.De1-a5 b7-b6 20.Da5-e1 Ta8-c8 21.a2-a3 Tc8-c5 22.g2-g4 Tc5-d5 23.De1-g3 h7-h5 24.h2-h3 h5-h4 25.Dg3-f2 Td5xd3 26.c2xd3 Td6xd3 27.Df2-e2 Td3-b3 28.Th1-d1 g6-g5 29.Td1-d2 Kg8-g7 30.De2-e4 a7-a5 31.Kb1-c1 b6-b5 32.Kc1-d1 a5-a4 33.Kd1-e1 Le6-c4 34.Ke1-f2 e7-e6 35.De4-c2 Lc4-d5 36.Dc2-d1 b5-b4 37.a3xb4 Tb3xb4 38.Dd1-e2 Tb4-b3 39.Kf2-g2 Kg7-g8 Remis gegeben.

Diese Partie entstammt der Rochade Europa 8/98. In dieser Ausgabe berichtet FM Gerhard Treppner vom Dortmunder Chess Meeting und behauptete zu dieser Partie: "...Bis zum 17. Zug eine bekannte Theorievariante mit beidseitigen, wohl etwa gleichen Chancen; danach wurden schon Züge wie 18.h4 oder 18. De2 analysiert..." Die Powerbooks '98 jedenfalls müssen bei dieser "wohlbekannten Theorievariante" bereits im 12. Zug passen. Und kennen lediglich zwei Partien mit 12....exf6. In den Powerbooks '99 sind nicht nur diese zwei Fortsetzungen, sondern auch noch 7 weitere Partien gespeichert, unter anderem die obige bis zum 19. Zug von Weiß und die angeführte Variante 18.De2. Vielleicht nur ein Zufall, aber es unterstreicht, daß die Powerbooks '99 aktueller geworden sind. Im Übrigen hat ChessBase auch die neuen Powerbooks nicht auf das Spiel von Fritz abgestimmt, sondern legt Wert darauf, daß sie einen guten Querschnitt über die in den letzten Jahren in hochklassigen Turnieren gespielten Eröffnungen bieten.

MIT ELOZAHLEN VON CAPABLANCA UND ALJECHIN!

Was die Powerbooks '99 ihrem Vorgänger auf jeden Fall voraus haben, sind vier weitere Bäume mit Weiß- und Schwarzpartien von Kasparov und Anand mit bis zu 616 Partien und eine Datenbank mit 448.246 unkommentierten Partien im neuen ChessBase-Format (.cbh) aus den Jahren 1907 bis Oktober 1998. Die Datenbank wäre eigentlich nichts ungewöhnliches, kostet doch die BigDatabase mit über 1.000.000 unkommentierten Partien gleichfalls nur 99,- DM. Doch sie weist neben der bekannt guten Qualität mit editierten Turnieren und Spielern eine Besonderheit auf: ChessBase hat nämlich für sämtliche Spieler Elozahlen ausgerechnet! Ich konnte es mir nicht verkneifen, endlich die alte Streitfrage "zu klären", wer denn nun der stärkste Spieler aller Zeiten war! Hier die Chessbase-Rangliste aus der Datenbank der Powerbooks '99 mit den höchsten Elozahlen für jeden Spieler und dem Jahr, in dem die Wertung erreicht wurde:

1. Jose-Raoul Capablanca 2868 ('26 - '27)

2. Edvin Kengis 2860 ('80)

3. Lasha Janjgava 2860 ('87)

4. Samuel Reschevski 2822 ('37)

5. Arkady Rotstein 2821 ('89)

6. Alexander Aljechin 2819 ('14)

7. Emanuel Lasker 2818 ('25)

8. Efim Boguljubow 2800 ('19)

9. Robert James Fischer 2797 ('92)

10. Garry Kasparov 2795 ('98)

11. Paul Keres 2790 ('38)

12. Reuben Fine 2762 ('37 - '40)

13. Vladimir Kramnik 2746 ('98)

14. Viswanathan Anand 2742 ('98)

Etwas überraschend, nicht? Capablanca vorne, das geht ja noch an, aber der zweite und dritte Platz, sowie die Wertungen von Kasparov, Kramnik und Anand, die in offiziellen Listen alle bereits über 2800 Elopunkte erreicht hatten, zeigen, daß ChessBase andere Berechnungen durchgeführt hat, als es die Fide tut. Speziell die hohen Bewertungen von Edvin Kengis und Lasha Janjgava sind vermutlich aufgrund nur einer einzigen oder einiger weniger Gewinnpartien gegen (einen) namhafte(n) Gegner entstanden, haben aber mit einer realen Einschätzung wenig zu tun. Auch die Elozahl von 2797 für Bobby Fischer im Jahr 1992 bei seinem Schaukampf gegen Boris Spasski verwundert. Der Grund für diese Werte ist folgender: Man hat bei ChessBase zur Erzeugung der Elowerte nicht eine komplette Datenbank genommen, sondern sämtliche Kurzpartien, schnellen Siege und viele weitere Spiele gegen schwächere Spieler einfach herausgenommen. Dadurch kommen irreale Werte heraus. Dennoch sind die Zahlen eine nette Draufgabe, die einem hilft die alten Meister etwas besser einzuordnen.

Insgesamt also eine schöne CD, die Fritz oder seinem menschlichen Bediener auf den neuesten Stand der Theorie verhilft.

Test: CSS 1/99, S.

Fritz5-Powerbook 99 - Update