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Art.-No.: SCHIA732
Out of Production

Hiarcs 7.32

€49.99
Incl. 19% Tax, excl. Shipping Cost

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Umsetzung des bekannt spielstarken Programms von Mark Uniacke als 32-Bit Engine. Fritz-Oberfläche, daher - wie Junior 5.0 - selbständig ohne Fritz lauffähig.

Leistungsbeschreibung:

  • Enorm spielstark - auch im Blitz
  • Durch 32-Bit Implementation etwa 25% gegenüber dem mehrfachen Ranglistenersten Hiarcs 7.0 beschleunigt
  • Umfangreiches Schachwissen, strategisch intelligenter Spielstil
  • Original Hiarcs 7 Buch als Positionsbaum enthalten
  • Programm zur Erzeugung von neuartigen Fünfsteiner-Endspieldatenbanken auf Festplatte liegt bei Zugriff auf Endspieldatenbanken schon im Suchbaum, Anzeige der Zugriffszahlen
  • Spielcharakter wählbar: defensiv - normal - aggressiv
  • Lernfunktion für beliebige Mittelspielstellungen
  • Persistente große Hashtabellen bewirken erhebliche Optimierung bei rückwärts laufender Partieanalyse

Details

Language German, English
Author Uniacke, Marc
Manufacturer ChessBase
Medium CD
Ports DGT Board
Print AnalyseDatei, diagram as graphic, game
Functions 3D board, analyse database, ana­lyse game, annotations, autoplayer, au­to­ma­tic re­play, calculations configurable, ECO display, ECO-classification, ELO evaluation, end­game data­bases, learning ability, library extendable, online help, opening name, recognition of positions, search for names, tournaments etc., search for positions, style configurable, tea­ching op­tion, transpostions, variations
Sound Board Yes
Copy Protection 3 installations
Required CPU min. Pentium
Operating System Palm OS, Pocket PC, Windows 2000, Windows 95, Windows NT, Windows Vista, Windows XP
Required HD space 6 MByte
Number of games 303,043
Export CBF, CBH, PGN
Import CBF, CBH, EPD, PGN
Elo (Hardware) 2790 (MMX)

Analysieren mit Hiarcs 7.32

Von Matthias Wüllenweber (Hamburg)

Der englische Programmierer Mark Uniacke hat das DOS-Programm Hiarcs7 auf 32Bit umgesetzt und unter der Fritz-Oberfläche veröffentlicht. Hiarcs ist bekanntlich ein "langsames" Programm, das sich durch eine außerordentlich geringe Zahl von berechneten Positionen pro Sekunde auszeichnet. Ein Schnellrechner wie Fritz oder Junior zeigt etwa die zehnfache "Knotenleistung". Hiarcs setzt dagegen auf Schachwissen, nach der Devise, man brauche ja nicht Millionen von Stellungen zu berechnen, sondern nur die richtigen. Die Lösungszeiten von Taktiktests liegen tatsächlich in der gleichen Größenordnung wie bei den schnellen handoptimierten Assemblerprogrammen Fritz und Nimzo.

Hiarcs 7.32 schlägt Hiarcs 6 in der Größenordnung 15:5 und kann auch gegen Fritz 5.32 stetige Vorteile nachweisen. Wer jedoch nicht nur Programme gegeneinander spielen lassen will, wird für praktische schachliche Arbeiten eine andere Verbesserung der neuen Engine ungleich höher schätzen: Hiarcs lernt in der Analyse.

Die lernende Maschine

Wenn Sie als Mensch eine Stellung analysieren, untersuchen Sie den auf den ersten Blick aussichtsreichsten Zug für eine Seite. Falls dieser nach Betrachtung konkreter Varianten zu verwerfen ist, kehren Sie zurück zur Ausgangsstellung und suchen nach Alternativen. Bei der Analyse mit einem herkömmlichen Schachprogramm wird man zu Beginn oft den vom Programm vorgeschlagenen Zug ausführen und dann bei mitlaufender Analyseengine Varianten ausprobieren. Zeigt sich, das Programm irrte, wird es etwas umständlich. Bei Rückkehr zur Ausgangsstellung hat es die gerade gesehene Widerlegung "vergessen" und will "maschinendumm" wieder in dieselbe Sackgasse laufen.

Nicht so Hiarcs: dieses Programm speichert die Bewertungen bereits gesehener Stellungen und verwertet sie bei neuen Berechnungen. Oft schlägt es dann von sich aus einen Alternativzug vor. In der praktischen Analyse kann man damit das Spiel für eine Seite schnell nachhaltig verstärken, ohne daß die Engine viele Minuten auf der selben Stellung stillhalten muß, bis sie von selbst ein tieferlegendes Problem erkennt.....

Schach Magazin 64 / 11/99

Hiarcs 7.32