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Art.-No.: SXPFLKDK
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Kampf der Könige

CD/DVD-box, Film und Video, 1. edition 2008.

€14.90
Incl. 19% Tax, excl. Shipping Cost

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Der Film "Kampf der Könige" ist eine Koproduktion der Firmen SCHNITTSTELLE Film und Video GmbH und Bernhard Pfletschinger Filmproduktion.

Die SCHNITTSTELLE produziert seit 15 Jahren anspruchsvolle Dokumentationen für Sender wie ARTE, WDR und NDR. Man arbeitet gerne in unterschiedlicher Form mit anderen Filmemachern zusammen. Aus einer solchen Kooperation ist der "Kampf der Könige" entstanden. Ein Film, der erst durch zwei Jahre Ausdauer und gemeinsames Engagement möglich wurde. Wir denken, es hat sich gelohnt.

Die von Dr. Bernhard Pfletschinger gegründete PFL Filmproduktion produziert vorwiegend historische Dokumentarfilme. Daneben gibt es aber auch die Leidenschaft des Produzenten und Filmemachers für das Schachspiel, die im "Kampf der Könige" endlich ein Ventil gefunden hat.

Im Oktober 2008 fand in Deutschland der Kampf um die WELTMEISTERSCHAFT IM SCHACH statt. Mit dem amtierenden Weltmeister VISWANATHAN ANAND und WLADIMIR KRAMNIK traten die beiden herausragenden Persönlichkeiten des ge­genwärtigen Schachs zum Kampf um die WM-Krone an. Dieser Zweikampf reihte sich nahtlos in die 120-jährige Tradition der größten Duelle der Schachgeschichte ein, mit Weltmeistern wie den Schachlegenden Steinitz, Lasker, Capablanca, Fischer, Karpow und Kasparow. Der Film "Kampf der Könige" porträtiert die beiden Gegner und ihren Stil und zeigt wie und warum sie es in die Weltspitze geschafft haben. Freunde, Kollegen, Manager und die Ehefrauen kommen zu Wort. Und last not least werden wir hören, was die Meister über sich selbst und ihren Gegner zu sagen haben. Der Regisseur Bernhard Pfletschinger und die Pro­duktionsfirma Schnittstelle Film & Video GmbH haben Wladimir Kramnik und Viswanathan Anand über zwei Jahre begleitet. Wir sehen den Titelverteidiger aus Indien und seinen russischen Kon­trahenten bei Turnieren in Wijk aan Zee, Miskolc, Bonn, Mainz und Dortmund. Zwei außergewöhnliche Menschen begegnen sich, mit unterschiedlichen Lebensphilosophien und einer ge­meinsamen Leidenschaft: Schach.

Viswanathan Anand

wurde 1969 in der Metropole Chennai (früher Madras) am Golf von Bengalen in Südindien gebo­ren. Seine Mutter brachte ihm das Schachspielen bei. Das erste Turnier spielte er in einem Schach­club in der Nachbarschaft - und verlor. Trotzdem gewann er für seinen Eifer und seine Ausdauer ein Buch. Anands Vater arbeitete für die indische Eisenbahn und wurde häufig versetzt, unter an­derem auf die Philippinen. Hier war Schach sehr populär und es gab eine tägliche Schachsendung im Fernsehen. Anand nahm begeistert an jedem Schachrätsel teil, bis die Fernsehmacher ihn einluden und baten, keine Lösungen mehr einzusenden, damit andere auch eine Chance hätten. Schach spielte eine immer größere Rolle in Anands Leben und er wurde immer erfolgreicher, bis er schließlich zu den weltbesten Spielern zählte. Seit über zehn Jahren ist Anand mit Aruna ver­heiratet. Anand unterstützt in Indien zahlreiche Initiativen zur Popularisierung des Schachsports und zur Förderung junger Menschen.

"Schach ist ein sehr vielschichtiges, ein sehr komplexes Spiel. Man könnte meinen, es sei recht überschaubar, aber die Anzahl der Möglichkeiten ist so hoch, dass es unsere Fähigkeiten übersteigt, ob es nun im mathema­tischen Sinne lösbar ist oder nicht. Deshalb geht es im Schach letztendlich um Urteilsvermögen. Man muss ein Gefühl dafür haben, muss die Position der Figuren beurteilen können, ob Weiß besser steht oder Schwarz. Man muss logisch denken können. Aber manchmal ist das Spiel auch intuitiv. Wenn dir nur noch fünf Minuten blei­ben, hast du keine Zeit mehr für gründliche Analysen. Man muss dann einfach spüren, ob das jetzt der richtige Zug ist. Diese Fähigkeit ist allerdings ein Ergebnis harter Arbeit und Übung. Sie wird einem nicht in die Wiege gelegt. Und während du daran arbeitest, verbessert sich auch deine Intuition. Schach ist ein logisches Spiel, das berechnet werden kann, und man versucht, eine gewisse Tiefe zu erreichen. Aber ab einem bestimmten Punkt sollte man damit aufhören, da es auch ein Sport ist. Man muss lernen, seinem Urteilsvermögen zu vertrauen."

Wladimir Kramnik

wurde 1975 in Tuapse, einer kleinen Stadt am Schwarzen Meer, geboren. Die Künst­lerfamilie lebte in bescheidenen, aber für sowjetische Zeiten normalen Verhältnissen. Wladimirs glücklichste Kindheitserinnerungen sind mit Schach verknüpft. Schon mit sechs Jahren nahm er an Turnieren teil und schlug spielend erwachsene Gegner. An die renommierte Botwinnik-Schachschule in Moskau gelangte der Junge aus der Provinz allerdings nur mit Glück. Sein Vater kannte zufällig den Direktor der Hauptpost. Dieser, begeistert von den Fähigkeiten des jungen Wladimir und mit Zugriff auf alle Telefon­nummern, rief auf eigene Faust Michael Botwinnik an und konnte ihn tatsächlich über­zeugen. Das war der Beginn einer kometenhaften Karriere. Seit Beginn der 1990er Jahre spielt Wladimir Kramnik in der Weltspitze. Aber Schach ist nicht das ganze Leben. Ende 2006 haben Wladimir und Marie-Uure, eine französische Journalistin, geheiratet. Sie leben zusammen in Paris.

"Von einem objektiven Punkt aus, hat das Spiel wahrscheinlich ein mathematisches Ende. Aber unsere Zivilisa­tion ist noch sehr, sehr weit davon entfernt, auch nur in die Nähe zu gelangen. Selbst die stärksten Computer unserer Zeit sind noch sehr weit davon entfernt, das Spiel zu lösen. In diesem Sinne sind sie nur Amateure. Sie können es einfach nicht auskalkulieren. Vielleicht werden sie in 100 Jahren so weit sein, das Spiel komplett auszurechnen. Es ist ein sehr komplexes Spiel und das macht es interessant und dadurch ist es seltsamerweise auch möglich, überhaupt gegen Computer anzutreten. Es ist im Grunde ein sehr mathematisches Spiel und nor­malerweise hat man in der Mathematik keine Chance gegen einen Computer. Aber es ist so kompliziert, dass der Computer verwirrt wird und nicht mehr versteht, was passiert. Und dann können wir mit unserer Intuition, mit unseren menschlichen Qualitäten die natürlich unglaublichen Rechenfähigkeiten der Maschine kompensieren. Schach ist zu kompliziert für die Maschinen."

The film "Fighting for the Crown" is a co-production of SCHNITTSTELLE Film und Video GmbH and Bernhard Pfletschinger Filmproduktion.

SCHNITTSTELLE has been producing ambitious documentaries for broadcasters such as ARTE, WDR and NDR for 15 years. At SCHNITTSTELLE, we also like to work together with other filmmakers. "Fighting for the Crown" was created from one such co-operation. It is a film that took two years of persistence and commitment before it was completed. We think the effort was worth it!

PFL Filmproduktion, a company founded by Dr. Bernhard Pfletschinger, produces mainly histo­rical documentaries. But the producer and filmmaker has a great passion for chess, and "Fighting for the Crown" was his opportunity to finally make a film about the game he loves! In October 2008, the WORLD CHESS CHAMPIONSHIP is taking place in Germany. With reigning world champion VISWANATHAN ANAND taking on VLADIMIR KRAMNIK, two intriguing personalities will be fighting for the crown. The head-to-head duel follows on a tradition of over 120 years of great matches between famous grandmasters, such as chess legends Steinitz, Lasker, Capablanca, Fischer, Karpov, and Kasparov. The film "Fighting for the Crown" portrays the two opponents, Kramnik and Anand, and their style and shows how and why they have made it to the top. Friends, colleagues, managers, and their wives talk about these two outstanding players. And last but not least we will hear what they have to say about themselves and about each other. Director Bernhard Pfletschinger and production company Schnittstelle Film & Video GmbH have accompanied Vladimir Kramnik and Viswanathan Anand for almost two years. We see the titleholder from India and his Russian opponent at tournaments in Wijk aan Zee, Miskolc, Bonn, Mainz, and Dort­mund. Witness the encounter of two extraordinary characters with different philosophies and a common passion: chess.

Viswanathan Anand

was born in the city of Chennai (formerly known as Madras) on the Gulf of Bengal in South India. It was his mother who taught him the game of chess. The first tournament he took part in was with a chess club in his neighbourhood - and he didn't do very well, although at the end he won a book for his enthusiasm and determination. Anand's father worked for the Indian railways and was often relocated, and one of the places the family lived in was the Philippines. Here, chess was very popular and there was a daily chess programme on television. Anand participated enthusiastically in every chess puzzle featured, until the programme makers asked him to stop sending in the solutions, so that others could have a chance to answer too. Chess played an increasingly significant part in Anand's life - he became more and more successful, until he finally came to rank among the world's top players. Viswanathan Anand has been married to Aruna for over ten years. He supports and promotes several initiatives in India aiming at making chess more popular and encourag­ing young people to take it up. "The game of chess is fairly deep, it's fairly complex. You would think it is fairly straightforward, but the number of possibilities is so large that even though it may or it may not be solvable in a mathematical sense, it is beyond us. So very often in chess it comes down to judgement. You simply need to have a feeling, you need to be able to judge the position and say white is better, black is better. You need to be able to think in those logical ways. But sometimes it also is intuitive. When you have five minutes left, you won't have time to get into all the depth you want. And then you just need to be able to say I feel that this is the right move. Now that comes with a lot of work, with a lot of practice. It is not something you are born with alone. And as you work on it your intuition will improve as well. Basically I would say chess is a logical game which you can calculate, and you try to go to a certain depth. But at some point you must stop because it is also a sport, and learn to say I believe my judgement."

Vladimir Kramnik was born into a family of artists in the small town of Tuapse on the Black Sea in 1975. His family lived in modest circumstances, which was normal in Soviet times. Vladimir's happiest childhood memories are associated with chess. As early as at the age of six he took part in tournaments and easily beat grown-up opponents. However, it was fortune that got him to study at Mikhail Botvinnik's renowned chess school in Moscow. Kramnik's father happened to know the director of the main post office, who, impressed by young Vladimir's talent and with access to all telephone numbers in the country, called Botvinnik on his own initiative and man­aged to persuade him to take the boy. This was the beginning of a meteoric rise in the chess world. Vladimir Kramnik has been among the world chess elite since the early 1990's. And yet his life is not entirely focused on chess. On December 31,2006 he married French journalist Marie-Laure Germon. Today, the couple lives in Paris.

"If you are talking from a very objective point of view, probably the game has a mathematical end. But our civilization is still very, very far from even getting close to it. Even the most powerful nowadays computers are very far from solving the game. They are just amateurs in this sense. They simply cannot calculate it out. Maybe in 100 years they will manage to calculate the game out completely. It is a very complex game and actually this is what makes it interesting and also this it what makes it possible to fight with computers, strangely enough, because it is basically a very mathematical game. And of course normally in mathematics you stand no chance against computers. But it is so complicated that computers start to get lost, the computer will start not to understand what is going on. And then with your intui­tion, with your human qualities you can compensate this of course incredible abilities of a machine to calculate. It means chess is too complicated even for the machine."

Details
Language German, English
Author Pfletschinger, Bernhard
Publisher Film und Video
Edition 1.
Medium DVD
Year of Publication 2008
Binding CD/DVD-box

Kampf der Könige

EUR

14.9