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Art.-No.: RLXKASMGP5
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My great predecessors - Part V/reduziert

480 pages, clothbound with jacket, Everyman, 7. edition 2014.

€25.95
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This book, the fifth in Garry Kasparov's magnificent history of the World Chess Championship, catalogues what is probably the greatest ever rivalry for the ultimate chess title. Between 1984 and 1990 Anatoly Karpov and Garry Kasparov contested five World Championship matches and played a total of more than 150 games against each other. These matches, all of which were close and very hard-fought, feature some of the greatest games of the modern era.

Anatoly Karpov gained the right to challenge Bobby Fischer for the world title by winning through the Candidates series in 1974. As is well known, Fischer refused to defend the title and in 1975 Karpov became champion 'by default'. Although he did not have to contest a Championship match to gain the title, Karpov proved that he was a worthy champion by winning virtually every major tournament over the next decade. He also twice defended his title in matches against Viktor Korchnoi in 1981 and 1984.

In this book, a must for all serious chessplayers, Kasparov analyses deeply Karpov's greatest games and assesses the legacy of this great Russian genius. Also under the microscope are the games of the other great, of the 1970s and 1980, Viktor Korchnoi.

Details

Language English
Author Kasparow, Garri
Publisher Everyman
Edition 7.
Medium Book
Weight 1.1 kg
Width 18.5 cm
Height 25.5 cm
Pages 480
Year of Publication 2014
Binding clothbound with jacket

Contents

005 Introduction: Life after Fischer

007 Viktor the Terrible

007 Marathon Runner

008 Child of the Blockade

026 First Gold

039 Drama on Curacao

048 Opening for all Times

060 Scheveningen Experiences

073 Before and after the Escape

088 Rout in Evian

099 Beigrade Revenge

110 Baguio through the Eyes of Korchnoi

147 Last Battle for the Throne

163 Farewell to the Dream

175 Against the King's Indian

184 Strict Examiner

095 At the Turn of the Century

207 Anatoly the Twelfth

207 God-Given Talent

208 'A serious Boy!'

221 This is not my Cycle'

231 Duel of the Debutants

248 Leap into the Unknown

281 Coronation

298 Active Champion

315 Baguio through the Eyes of Karpov

343 Celestial Play

366 There are no easy Matches'

383 Who's next?

400 Super-Final

412 Chasing two Birds

422 Genre Crisis

431 Against the Queen's Indian

438 Suffocation of the Grünfeld

447 'Tournament of his Life'

459 King of FIDE

475 Bibliography

477 Index of Players

479 Index of Openings

In Garry Kasparows Jahrhundert­werk über die Schachweltmeister sind wir bei den englischen Ausgaben in­zwischen beim 5. Band angekommen. Zur Erinnerung: Band 1 Steinitz, Lasker, Capablanca und Aljechin (Besprechung im Schach Markt Nr. 4/2003), Band 2 Euwe, Botwinnik, Smyslow und Tal (Nr. 2/2004), Band 3 Petrosjan und Spasski (Nr. 1/2005), Band 4 Fischer (Nr. 2/2005).

Die vorliegende Neuerscheinung ist dem 12. Weltmeister der Schachge­schichte Anatoli Karpow und seinem langjährigen Herausforderer Viktor Kortschnoi gewidmet, womit zum ersten Mal ein Großmeister, der nicht den Weltmeistertitel errang, in dieser Serie mit einem eigenen Kapitel be­dacht wurde.

Das Buch ist im gleichen Stil wie die Vorgänger geschrieben. Den Hauptteil bilden 106 hervorragend analysierte Partien zwischen den weit­besten Spielern, wobei der Weiterent­wicklung des Schachs besondere Be­achtung geschenkt wird.

Das Buch bietet aber noch wesent­lich mehr, denn der Leser erfährt viel über die Ereignisse dieser Zeit. Eine besondere Brisanz liegt natürlich in dem Umstand, dass Kasparow jetzt über eine Epoche schreibt, die er selbst erlebt und später ent­scheidend mitgeprägt hat. Besonders heiße Eisen sind der umstrittene Welt­meisterschaftskampf Karpow - Kortschnoi in Baguio 1978 und die Spal­tung des Weltschachbundes 1993.

Bei Letzterem scheint sich Kasparow aber auch zu fragen, welche geheimnisvollen Mächte für das Durcheinander in der Schachwelt ge­sorgt haben.

Man könnte meinen, dass die Reihe nun abgeschlossen ist. Kasparow plant jedoch weitere Bände. Band 6 wird sich mit der Revolution in der Eröffnungstheorie in den letzten Jahr­zehnten befassen, Band 7 mit den zahlreichen Kämpfen um die Welt­meisterschaft zwischen Karpow und Kasparow. Offenbar auf den Ge­schmack gekommen deutet Kasparow auch an, eine Autobiographie zu schreiben.

Wenn der weltbeste Schachspieler sein Wissen weitergibt, dann ist dies eine gute Nachricht für die gesamte Schachwelt. Wir können jedenfalls auch diesen Band V allen fortge­schrittenen Schachfreunden mit engli­schen Sprachkenntnissen empfehlen.

Mit einer deutschen Übersetzung von Edition Olms ist sicher bald zu rech­nen.

Schach Markt 3/2006

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GROßARTIGE ANALYSEN GROßARTIGER PARTIEN

VON ERIK ZUDE

Zeitschrift KARL 2/2006

Einzelausgabe 5,50 Euro

Im fünften Band der Reihe über seine großen Vorkämpfer beschreibt Garry Kasparow den Beitrag von Viktor Kortschnoi und Anatoli Karpow zur Entwicklung des Schachs. Kasparow erzählt ihre schachlichen Lebensläufe und die Geschichte ihres Kampfes um die Weltmeisterschaft. Viktor Kortschnoi wird als einziger Nicht-Weltmeister im Titel eines der Bände genannt und erhält auch mit ca. 200 Seiten und 49 ausführlich kommentierten Partien mehr Raum als jeder andere Weltklassespieler, der nicht die Krone erringen konnte. Karpow sind ca. 270 Seiten gewidmet. Wer hier eine Abrechnung mit Kasparows großem Erzrivalen erwartet, wird allerdings sehr überrascht sein. Kasparow lässt persönliche Animositäten außen vor und stellt den großartigen Schachspieler Karpow in den Vordergrund.

Kasparow lässt den Leser die Kandidaten- und WM-Wettkämpfe Kortschnois und Karpows hautnah miterleben. Er beschreibt ausführlich die oftmals politisierten Begleitumstände, den Verlauf und die spannendsten Momente.

Es finden sich zahlreiche Zitate unmittelbar Beteiligter, von Sekundanten, Schiedsrichtern und Delegationsmitgliedern, die die Geschehnisse und Hintergründe lebendig und spannend wiedergeben. Natürlich kommt Kasparow auf viele wohlbekannte Episoden z.B. über Sonnenbrillen und "Psychologen“ zu sprechen, allerdings gibt er auch einiges an neueren bzw. eigenen Recherchen zum besten, so zum Beispiel detaillierte Ausführungen von Yuri Razuwaew zur Arbeit in Karpows Team in den Siebzigern, die in diesem Band das erste Mal veröffentlicht werden. Auch gut belesene Schachfreunde werden also die eine oder andere neue Anekdote finden.

Im Mittelpunkt von Kasparows Darstellung stehen aber die Schachpartien selbst, Kasparows Analysen, seine Annäherungen an Kortschnois und Karpows Schachdenken, seine Beschreibung ihrer "Schach-Charaktere“ sowie seine Einschätzung ihres Beitrags zur Entwicklung des Schachs.

Bei Kortschnois Schaffen hebt Kasparow besonders seinen unstillbaren Kampfgeist und seine Risikobereitschaft hervor. Um auf Gewinn zu spielen strebt Kortschnoi auch mit den schwarzen Steinen komplizierte, unausgeglichene Stellungen an, wobei er, zumindest nach heutigem Maßstab, manchmal auch die Grenze des vertretbaren Risikos überschritt. Kasparow analysiert hier z.B. eine Partie Filip - Kortschnoi, Bukarest 1954, in der Kortschnoi als Schwarzer im Grünfeldindischen seinem Gegner zu viel Raum ließ: "War die gesamte schwarze Strategie inkorrekt? Objektiv gesehen, ja.“ Letztendlich triumphierte aber doch Kortschnois Verteidigungskunst.

Ein faszinierender Aspekt Kasparow'scher Analysen ist seine Fähigkeit, auch in bekannten Perlen der Schachkunst neue Ideen zu finden, und gelegentlich auch etablierte Bewertungen zu widerlegen. So findet er z.B. heraus, dass in der Abbruchstellung der 31. Partie des WM-Matches 1978 in Baguio Kortschnoi auf Gewinn stand. Im Gegensatz zu Kortschnois eigenen sich über 21 Seiten (!) erstreckenden Analysen, denen zufolge die Stellung mit remis enden muss. Vor der Partie lag Kortschnoi mit 4:5 zurück, es wurde auf sechs Gewinnpartien gespielt. Ein Gewinn der Partie war also Gold wert.

KORTSCHNOI

KARPOW

WM-Match Baguio (31), 1978

W: Kd3, Te2, h3, d4 f4 g4,a5, c5

S: Kf7, Td8, b7,c6, f6, g6, h6, b5

"Dies [sic!] Turmendspiel, eines der verwickeltsten meines ganzen Lebens und, sehr wahrscheinlich, der ganzen Schachgeschichte und -praxis!, hat für mich Anziehungskraft behalten, und von Zeit zu Zeit komme ich darauf zurück und analysiere es erneut.“ (Viktor Kortschnoi, Praxis des Turmendspiels, Edition Olms 1995) 47.f5 gxf5 48.gxf5 Tg8 49.Kc3?! Kortschnoi spielt absichtlich einen zweifelhaften Zug, um Karpow aus der Heimanalyse herauszubringen. Er war mit seinem Sekundantenteam in 12-stündiger Analyse zu dem Ergebnis gekommen, dass Weiß bei bester Gegenwehr nicht gewinnen kann. Kortschnoi und Kasparow stimmen - nach ausführlicher Analyse! - überein, dass Schwarz nach 49.Ta2 beinahe studienhaft remis erreicht. Die Varianten nach 49.Te6! wurden ebenfalls von Kortschnoi analysiert, Kasparov findet aber Verbesserungen! 49...Ta8 50.Td6! Ke7 51.d5 Txa5 52.Te6+! Kd7 53.Txf6 b4 54.Kc4 b3! 55.Tf7+ Kc8 56.Kxb3 cxd5 57.f6 Ta1 58.Te7 Kd8 59.Kc3 Tf1 60.Txb7 Txf6 61.Kd4 Tf3 62.h4!! (62.Kxd5 Txh3 63.Kc6 Kc8 Remis, Kortschnoi) 62...Tf5 63.c6 Kc8 64.Th7 h5 65.Kc5 d4+ 66.Kb6 mit Gewinn 49...Te8?! 50.Td2 Te4 51.Kb4 Ke8 52.a6 bxa6 53.Ka5 Kd7 54.Kb6 b4 55.d5 cxd5 56.Txd5+ Kc8 57.Td3 57.c6? b3! 57...a5? Karpow war dem Remis sehr nahe. 57...Tc4! 58.c6 Tc3 59.Td6 (59.Td2 b3 60.Tg2 Kd8 61.Kb7 a5 62.Td2+ Ke7 63.c7 a4 64.c8D Txc8 65.Kxc8 a3 66.Td7+ Remis) 59...b3 60.Txf6 Kd8 61.Td6+ Ke7 mit Remis. 58.Tg3 b3 59.Kc6 Kb8 60.Txb3+ Ka7 61.Tb7+ Ka6 62.Tb6+ Ka7 63.Kb5 a4 64.Txf6 Tf4 65.Txh6 a3 66.Ta6+ Kb8 67.Txa3 Txf5 68.Tg3 Tf6 69.Tg8+ Kc7 70.Tg7+ Kc8 71.Th7 1-0

Begeisternd ist hier an Kasparows Analyse nicht nur das Ergebnis: Die Bewertung eines anerkannten Spezialisten im Turmendspiel, wenn nicht gar "des“ Turmendspielexperten schlechthin, Viktor Kortschnoi, erarbeitet in unzähligen Stunden der Analyse, wird korrigiert. Was mir nicht minder bemerkenswert erscheint ist, dass Kasparow dem Leser in ausführlichen verbalen Erläuterungen die wirklich sehr komplizierten Geschehnisse auf dem Brett erklären kann und einige Kernpunkte der weißen Gewinnführung markant formuliert. Insbesondere die Rolle des aktiveren weißen Königs wird von Kasparow anschaulich erläutert. Garry Kasparow demonstriert auf insgesamt sechs Seiten neben den besten Zügen auch sein tiefes Verständnis dieser wichtigen Partie der Schachgeschichte.

Kann Kasparow auch das Spiel Anatoli Karpows erklären? Er unternimmt einige Anstrengungen, dem Leser Karpows Schachdenken näher zu bringen, immer auf der Grundlage hochinteressanter Analysen, die viele neue Ideen und Bewertungen aufweisen. Unter anderem zeigt er, dass Karpow oft auch in scharfen Stellungen (zu-)viel Augenmerk auf Unterbindung gegnerischen Gegenspiels legte, nicht immer im Einklang mit den Erfordernissen der Stellung. Er versucht auch in einigen Beispielen, Karpows "phänomenale Intuition“ mit konkreten Varianten zu untermauern. Richtig verständlich machen kann aber auch er nicht alles. Der Gerechtigkeit halber muss aber angemerkt werden, dass auch Karpow selbst nicht jeden seiner Züge schlüssig erklären kann. Kasparow zitiert des öfteren lehrreiche Erläuterungen Karpows und ergänzt diese mit eigenen Varianten.

Die insgesamt 57 ausführlich kommentierten Partien Karpows sind in dieser Form vermutlich die besten Analysen Karpow'scher Partien, die im Moment zu haben sind. Sie enthalten eine gelungene Auswahl seiner schönsten und wichtigsten Partien, mit Ausnahme der Wettkämpfe gegen Kasparow selbst, denen er einen eigenen Band widmen wird.

Das Buch bietet allen Schachfreunden etwas, ob man Geschichte und Entwicklung des Spitzenschachs aus Kasparows Sicht nachvollziehen will, oder ob man einfach nur einige der besten Schachpartien nachspielen möchte. Viele Analysen sind sehr detailliert und variantenreich, Kasparow versteht es jedoch, den Kern der Partien so zu präsentieren, dass man auch dann etwas davon hat, wenn man nicht jeder Verzweigung nachgegangen ist. In jedem Fall bereitet die Lektüre einiges Vergnügen.

My great predecessors - Part V/reduziert