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Art.-No.: SCKINPP10

Power Play 10

DVD-box, ChessBase, 1. edition 2009.

From the Series »Power Play«

€29.99
Incl. 19% Tax, excl. Shipping Cost

Man spielt 20 Züge elegantes Positionschach - nur um dann alles durch einen dummen Rechenfehler wegzuwerfen. Zu einer guten Schachpartie gehört es eben auch, richtig kalkulieren zu können. Und Rechenvermögen ist bei Schachspielern nichts Angeborenes, sondern eine Kernfähigkeit, die man durch Übung verbessern kann. Auf dieser 10. Power-Play-DVD wird Ihnen Großmeister Daniel King helfen, die eigene Rechenfähigkeit richtig einzuschätzen, und Ihnen Tipps geben, wie Sie Ihre Denkprozesse am Schachbrett schulen können. Auf der ganzen DVD bieten Ihnen speziell ausgewählte Stellungen immer wieder Gelegenheit, Ihr Fachwissen zu testen. Die Power-Play- Serie eignet sich für jeden, der sein Schach verbessern will, bietet aber auch fix und fertige Lektionen und Übungen für Trainer.

Videospielzeit: 4 Stunden.

Der englische Großmeister Daniel King ist seit über 20 Jahren Profischachspieler und hat im Laufe seiner langen Karriere sein Heimatland in vielen Wettkämpfen vertreten, u.a. bei dem historischen Sieg der englischen Nationalmannschaft gegen die Sowjetunion 1990 in Rejkjavik. Daniel King ist Autor von über 15 Schachbüchern und hat als Schachtrainer viele junge Spitzenspieler betreut. Er ist bekannt als Kommentator vieler großer Schachereignisse im Fernsehen, Radio und Internet.

Details
Language German, English
Author King, Daniel
Publisher ChessBase
Series Power Play
Edition 1.
Medium DVD
Weight 100 g
Width 13.5 cm
Height 19 cm
ISBN-13 9783866811195
Year of Publication 2009
Binding DVD-box

"Richtig rechnen" heißt, eine gute Stellungs­bewertung besitzen, über Methoden der Zu­gauswahl zu verfügen und Varianten konzen­triert und in der passenden Tiefe zu berech­nen. Anhand von fünf Teststellungen unterzieht sich King "dem lauten Rechnen", d. h. er kennt die Lö­sung nicht, hat ein Brett aufgebaut (bei sei­nen DVDs immer gefordert!), und es ist nicht gestattet, Figuren zu ziehen. Da sieht man also einen Großmeister Zugoptionen auslo­ten, manchmal sogar etwas übersehen und dies dann im Lösungsclip zu deuten. Selbst seine Tendenz, Varianten zu tief zu berechnen, kommt zur Spra­che. 17 weitere Teststellungen und insgesamt 44 Videoclips in unterschiedlicher Länge bieten eine Bandbreite, die von der ge­samten Partieanalyse über das Mittelspiel bis zu den Studien reicht. Letztere sind ultimative Prüfsteine, ob man mit seinen Schachdenkprozessen voran­kommt. Das Terrain ist zwar mühsam zu bewältigen, aber mit King bleibt das Kernanlie­gen im Schach vergnüglich - für alle Spielstärken! In der Bilanz stehen dem Lernwilligen mit den DVDs spannende Ratgeber zur Sei­te, ein Gespräch auf einer Parkbank oder dem Seminarraum ersetzen sie jedoch nicht.

Mit freundlicher Genehmigung

Harald Fietz, Schach Magazin 64 10/2009

**********

Gerade hat Großmeis­ter Daniel King seine DVD aus der Serie Po­werplay Nr. 9 "Schwer­figuren gegen Leichtfi­guren" veröffentlicht, da kommt auch schon sein neuestes Werk "Richtig Rechnen" heraus.

Auf dieser DVD be­spricht er Wege und Möglichkeiten die ei­genen Rechenfähigkei­ten zu verbessern. Ein jeder hat das nicht nur einmal, sondern viele Male erlebt. Man spielt eine wundervolle posi­tionelle Partie, die Stel­lung ist hervorragend und man sonnt sich in dem Gefühl, dass sich die Partie schon irgendwie von alleine gewinnt. Auf dem Weg zum Sieg vergisst man an einer bestimmten Stelle taktische Be­rechnungen durchzu­führen und die ganze Partie geht durch einen vermeidbaren Fehler verloren.

Damit dies in Zukunft nicht mehr (so oft) pas­siert, zeigt Daniel King viele Beispiele auf der DVD, deren Bearbei­tung und Lösung den Zuschauer für diese Unzulänglichkeiten sensibilisieren soll und dieses Unterfangen ge­lingt ihm gut. Wer nun glaubt, nach Durchsicht der DVD in Zukunft Fritz in Rechentiefe und Geschwindigkeit Konkurrenz machen zu können, wird aber enttäuscht. Durch die­se DVD lernt man nicht welche Möglichkei­ten es gibt tiefer und schneller zu rechnen, sondern der Fokus liegt ganz eindeutig auf dem Schwerpunkt wann man überhaupt rechnen sollte und wann nicht. Dieser An­satz macht natürlich Sinn. Es ist wesentlich vernünftiger zu wissen, zu welchem Zeitpunkt man eine gegebene Stellung genauestens analysieren muss oder wann eine einfache Stellungsabschätzung ausreicht.

King versucht dem Zu­schauer dafür ein Ge­fühl zu geben. Manch­mal genügt halt ein kurzer Blick aufs Brett um festzustellen, dass hier überhaupt keine langen Berechnungen angestellt werden müs­sen, sondern eine ein­fache Bewertung aus­reicht. Was soll man auch Zeit und Energie in Varianten stecken, die eh zu nichts führen. Dies ist das wichtigste Element, welches Da­niel King versucht zu vermitteln. In welchen Stellungen reicht eine Einschätzung der Lage aus und wann muss definitiv alles durchge­rechnet werden? Für Letzteres gibt er einige Hinweise:

  • Bei Abwicklung ins Endspiel: Es müs­sen Berechnungen an­gestellt werden um z.B. zu verhindern, in einem verlorenen Bauernend­spiel zu landen
  • Beim Ende der Partie: Hat man eine gewonnene Stellung muss man immer für Taktiken aller Art ge­wappnet sein und stän­dig alle Möglichkeiten berücksichtigen, damit der Gegner sich nicht doch noch irgendwie rettet
  • Bei hoher Figu­renaktivität: Wenn das Brett förmlich brennt ist es natürlich notwendig ständig die Varianten zu überprüfen.
  • Beim Königsan­griff: Hier muss man - sei es im Angriff oder bei der Verteidigung - alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, da die Partie in den nächsten Zügen entschieden werden kann

Wenn es dann ans Rechnen geht, sollten die anstehenden Züge nach dem Ausschluss­verfahren durchge­gangen werden. Dabei läuft man nicht Gefahr, einen wesentlichen Zug nicht überprüft zu ha­ben. Somit fallen dann immer mehr Möglich­keiten durchs Raster und man bleibt dann hoffentlich beim richti­gen Lösungszug für die Stellung hängen.

Viele schöne Beispiele zeigt King auf der DVD. Dort werden am Anfang dem Zuschauer fünf Stellungen zum selbstständigen Lösen prä­sentiert. Anschließend kann man sehen, wie King diese Stellungen angeht und versucht, deren Lösung zu er­gründen. Es ist interes­sant zu sehen, wie ein Großmeister sich mit gänzlich unbekannten Positionen beschäftigt und diese analysiert. Diese Untersuchungen macht er an einem rich­tigen Schachbrett und unterlegt seine Gedan­kengänge mit vielen Worten, sodass man vergleichen kann, was man selbst vorher über die Stellung gedacht hat. Anschließend prä­sentiert der Autor die Lösungen zu den Auf­gaben.

Im weiteren Verlauf bespricht er Partiefrag­mente und verschieden Studien. Seiner Mei­nung nach sind Studien und Kombinationsauf­gaben bestens dafür geeignet, die eigenen Fertigkeiten für Stel­lungsabschätzung und Berechnung zu erhö­hen und dadurch auch die eigene Intuition zu entwickeln.

Abgerundet wird das Thema durch 17 Test­positionen, bei denen man feststellt, wie es um die eigenen Re­chenfähigkeiten steht. Diese werden dann vom Autor natürlich wieder ausführlich durchgesprochen.

Im Ganzen wieder eine sehr kurzweilige und interessante Arbeit von Daniel King, die er so­wohl in deutscher wie englischer Sprache ab­liefert. Einige Aspekte, die er anspricht kennt man natürlich schon, wer aber schon allein viel Freude am Lösen von Kombinationen und Studien hat, wird nicht enttäuscht. Zudem wird man in Zukunft der Tatsache mehr Beachtung schenken, dass es genau so wichtig ist, zu wissen wann man rechnet (Variantenana­lyse unter Nutzung des Ausschlussverfahrens) und wann man besser die Stellung einfach nur abschätzt (Stellungs­bewertung).

In insgesamt 45 Vi­deoclips mit einer Lauf­zeit von 4 Stunden bekommt man wieder viele Tipps vom eng­lischen Großmeister hierzu.

Empfehlenswert!

Mit freundlicher Genehmigung

Jürgen Jordan, Schach-Zeitung 7/2009

Power Play 10

EUR

29.99