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Art.-No.: SXREB10
Out of Production

Rebel 10

€30.17
Incl. 19% Tax, excl. Shipping Cost

This product is not available any more, neither at the manufacturer/publisher nor at Schach E. Niggemann, and it is not possible for us to order this article otherwise.

Details

Language German, English, Dutch, French, Spanish
Author Schröder, Ed
Manufacturer Schröder
Medium CD
Ports Mephisto, Novag
Print AnalyseDatei, game to file
Functions alternate moves, analyse database, ana­lyse game, annotations, au­to­ma­tic re­play, calculations configurable, ECO display, ECO-classification, layout configurable, learning ability, library extendable, online help, opening name, recognition of positions, search for names, tournaments etc., search for positions, style configurable, tea­ching op­tion, transpostions
Copy Protection unlimited installations
Required CPU ab 486
Operating System DOS, Windows 3.11, Windows 95
Required HD space 12 MByte
Number of games 300,000
Export EPD, PGN
Import CBF, EPD, PGN
Elo (Hardware) 2540 (MMX)

Wie auch die Jahre zuvor eröffnete 1998 Ed Schröder mit seinem Rebel-Programm den Reigen neuer Schachprogramme und Update-Versionen zum Weihnachtsgeschäft. Rebel 10 kam im Oktober 1998 auf den Markt und präsentiert sich wie seine Vorgänger in einer DOS-Version. Die lange erwartete Windows-Version des holländischen Programms wird wohl erst 1999 kommen.

Immerhin gibt sich Ed Schröder sehr viel Mühe einen reibungslosen Programmablauf unter Windows in allen seinen Varianten zu garantieren. Die neue Installationsroutine kann nunmehr problemlos unter Windows gestartet werden und generiert auch gleich einen Eintrag im Startmenü. Probleme mit Windows-Konfigurationen gibt es nur noch in Ausnahmefällen und die Hash Tables, die bei den Vorgängern immer wieder zu langen Wartezeiten beim Start geführt haben, werden nun automatisch richtig an den verfügbaren Hauptspeicher angepaßt.

Der Bildschirm von Rebel 10 (neudeutsch "Layout") ist nicht mehr starr, sondern sämtliche Elemente, wie das Brett, die Infozeilen, die Zugliste, die Schnellstart-Buttons und einiges mehr können nun nach Belieben verschoben und angeordnet werden. Die einzige Beschränkung ist der Verfügbare Platz auf dem Bildschirm. Daß für mehr Infos aber zum Beispiel das Brett kleiner gemacht werden kann und beliebige Elemente ganz ausgeblendet werden können, versteht sich dabei fast von selbst. Auf diese Weise hat der Nutzer fast den gleichen Komfort wie bei Windows-Programmen.

Entscheidend ist natürlich aber immer noch in erster Linie die Qualität der Schachengine. Rebel 10 ist nach Aussage des Autos selbstverständlich wieder einmal um einige Elopünktchen stärker als der Vorgänger. Dies soll neben allgemeinen Verbesserungen hauptsächlich aus einer deutlichen Verbesserung der taktischen Stärke und der neuen "Anti-GM"-Funktion resultieren. Vereinfacht ausgedrückt versucht Rebel mit eingeschalteter Anti-GM-Option Stellungen anzustreben, die seinem Spielverständnis am besten entsprechen.

Im Zuge der Überarbeitung wurde auch noch einmal die maximale Hash-Table-Größe auf 120 MB angehoben, so daß auch sehr gut ausgestattete moderne Rechner optimal genutzt werden. Vorsichtig geschätzt kann von einem effektiven Zuwachs der Spielstärke von ca. 25-35 Elopunkten ausgegangen werden. Aber genaue Einstufungen wird es wohl so bald nicht, wenn überhaupt geben. Dies liegt daran, daß Ed Schröder nach diversen Auseinandersetzungen um die Plazierung von Fritz 5 in der schwedischen Eloliste die Unterstützung des Autoplayers von Chrilly Donninger aus seinem Programm gestrichen hat.

Ansonsten besitzt Rebel 10 natürlich sämtliche Funktionen des Vorgängers: Ein Beispiel ist das Enginekonzept. In Rebel 10 ist möglich nicht nur gegen Rebel 10 zu spielen, sondern auch gegen die Engines von Rebel 7,8,9 und Rebel Decade. Sogar ein Autoplay verschiedener Engines mit verschiedenen Einstellungen und Büchern ist möglich.Weiter können zu jedem Zug, der aus der Eröffnungsbibliothek gespielt wird, Bewertungen gespeichert werden, die das Programm zur Zugauswahl heranzieht. PGN- und EPD-Format-Unterstützung ist ebenso selbstverständlich, wie die Möglichkeit automatische Analysen ganzer Datenbanken. Sogar simultan auf bis zu vier Brettern kann man spielen, bzw. spielen lassen. Einzigartig sind weiter die sogenannten Energiestufen: Hierbei spielt das Programm mit ansteigender bzw. abfallender Spielstärke! So nebenbei verfügt Rebel auch noch über eine sehr ausgefeilte Datenbankverwaltung, die sogar Profi-Funktionen, wie Doubletten-Suche und spezielle Indices zum schnelleren Auffinden von Partien bietet. Alle diese Funktionen sind bereits vom Vorgänger bekannt und machten bereits Rebel 9 zu dem wohl best ausgestatteten DOS-Schachprogramm der Welt. Dennoch gab es noch Features, die nicht eingebaut waren, was mit Rebel 10 jedoch behoben wurde: An erster Stelle ist hier der bereits erwähnte frei definierbare Desktop zu erwähnen. Weiter gibt es nunmehr eine sogenannte ECO (Enzyklopädie of Chess Openings)-Datenbank mit 300.000 qualitativ hochwertigen Partien zu nennen, die zur Anpassung der Eröffnungen von Rebel 10 herangezogen werden kann und im wesentlichen die gleichen Anzeigen und Funktionen bietet, wie der Eröffnungsbaum bei Fritz 5. Es werden sämtliche in einer bestimmten Stellung gespielten Züge mit Bewertung, weiteren Zügen und Score angezeigt. Gleichzeitig mit Erscheinen von Rebel 10 wurde auch gleich noch eine größere Enzyklopädie angekündigt, die noch wesentlich mehr Partien umfassen soll.

Endlich wurde auch eine Möglichkeit geschaffen, freie Spielstufenvorgaben zu machen, wenngleich leider nach wie vor noch immer nicht mehrere Zeitkontrollen vor einem Spiel definiert werden können.

Weitere spezielle Blitz-Spaßstufen versprechen mehr Spaß beim Schach. Darüber hinaus hilft eine verbesserte Suchmaske in der Datenbank auch bei umfangreichen Partiesammlungen schnell die richtigen Spiele aufzufinden.

Insgesamt kann man bei Rebel 10 von dem wohl best ausgestatteten DOS-Schachprogramm sprechen, dessen Spielstärke ebenfalls über jeden Zweifel erhaben ist. Wenn es also nicht unbedingt ein Windows-Programm sein muß, sollte man Rebel 10 auf jeden Fall in seine Kaufentscheidung mit einbeziehen.

Das ab März 1999 frei verfügbare Update auf die Version "C" brachte zwar noch nicht die erhoffte Autoplayer-EInbindung, aber immerhin den Support für das Novag- und Mephisto-PC-Brett.

Test: ----

Rebel 10