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Art.-No.: MXMARTSSW2QXD5
Out of Production

The Scheming Scandinavian with 2. ..Qxd5

VHS-video-cassette, Bad Bishop, 2002.

€12.50
Incl. 19% Tax, excl. Shipping Cost

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The Scandinavian Defense (1 e4 d5 2 exd5 Qxd5) is hugely popular at club level, because Black dictates the opening struggle from move one. In this instructive video, International Master Andrew Martin takes the viewer through all of the basic themes required to play the opening with confidence - and success. Particular attention is devoted to key strategies for Black, and major sections end with an easy-to-understand summary. The comprehensive coverage extends to transpositions, where Martin reveals a simple method of disarming the Blackmar-Diemer Gambit (arising after 2 d4).

Running Time: 2 hours 18 minutes

Details

Language English
Author Martin, Andrew
Publisher Bad Bishop
Medium VHS
Width 10.7 cm
Height 14.7 cm
ISBN-10 0954293401
Year of Publication 2002
Binding VHS-video-cassette

Contents

Running Time: 2 hours 18 minutes

  • Inspirational Games Running Order Pawn Structure

  • Piece Placement 2 e5 2 Nc3 dxe4 3 Nxe4 Qd5!

Blackmar-Diemer Gambit

3rd move alternatives: 3 d4, 3 Nf3

  • Unusual 4th moves after 3 Nc3 Qa5 Lines with 4 Bc4 or 4 Nf3 Lines with 4 d4 Nf6 5 Nf3 c6: White tries 6 Bd3, 6 h3, 6 Bd2

Main Line with 6 Ne5 Be6 7 Nc4 & 7 Bc4

  • 7 Bd3 as in Kasparov-Anand Main Line 6 Bc4

  • 6 Bc4 Bf5 7 Ne5 7 Qe2 Bb4 as in Nunn-Hodgson Summary

In der englischen Hauptstadt gibt es nicht nur Verlage für Schachbücher, sondern neuerdings auch einen für Schach-Videos. Er nennt sich "Bad Bishop Ltd." und firmiert unter der Leitung einer gewissen Heien Milligan sowie des ungleich bekannteren GM Murray Chandler. Für den Unterzeichner ist der Ihnen vorliegende Artikel eine Premiere: Hat ersterer sich im zurückliegenden Jahrzehnt ausschließlich mit literarischen Erzeugnissen auseinandersetzen dürfen, so liegt nunmehr ein Schachwegweiser der etwas anderen Art vor ihm. Um was geht es? Der Titel besagt zunächst einmal, dass der Autor, IM A. Martin, seinem Publikum die wichtigsten Schemata nach den Eingangszügen 1. e4 d5 2. exd5 Dxd5 vorstellt. Dankenswerterweise tut er dies nicht auf einer theoretisch - abstrakten Ebene, sondern vielmehr auf der Grundlage von insgesamt 19 Partien aus dem Zeitraum 1992 - 2002. Es ist - wenn Sie so wollen - ein hochaktuelles Skandinavisch -Repertoire aus der Sicht des Nachziehenden, dessen Chancen in der vorliegenden Eröffnung denn auch als durchaus rosig bewertet werden. So stehen 13 Schwarzsiege ganzen 2 Volltreffern von Weiß gegenüber, womit in den Augen des Autors die Spielbarkeit der Variante zur Genüge illustriert wäre. Natürlich sind Sie als Leser dieser Zeilen kritisch und realistisch genug, die Weisheiten des Mister Martin nicht gleich als Gewinngarantie für Ihre nächsten Schachpartien fehlinterpretieren zu wollen. Zwar sind Martins Ausführungen parteiisch, keineswegs aber in irgendeiner Form unplausibel. Im Gegenteil: Der Autor geht didaktisch durchaus geschickt auf die Bedürfnisse seiner Zuschauer ein, z.B. dergestalt, dass die Ideen der vorgestellten Hauptvarianten in einer resümierenden Nachbetrachtung ("summary") kurz rekapituliert und damit im Bewusstsein des Betrachters reaktiviert werden. Natürlich muss der potenzielle Käufer über grundlegende Englischkenntnisse verfugen, will er die Feinheiten des vorgestellten Systems in allen Belangen für sich nutzbar machen. Dass die gesprochene Fremdsprache für unsereiner entschieden schwerer zu verstehen ist als die geschriebene, mag eine Binsenweisheit sein, dennoch soll diese Tatsache höchst vorsorglich hier erwähnt werden. Im Übrigen sei darauf verwiesen, dass das Londoner Idiom des Verfassers nicht gerade an klassisches Oxford - Englisch gemahnt: Wenn aus seinem Mund die Vokabel "he takes" ertönt, welche sich anhört wie "hi taiks", könnten sich bei anglophonen Ästheten die einen oder anderen Haupthaare sträuben. Glücklicherweise wendet sich Mr. Martin aber nicht an Unterrichtete oder Unterrichtende der angelsächsischen Sprache, sondern an eingefleischte Schacher und damit an einen Adressatenkreis, dem Dialektfärbungen dieser Art normalerweise herzlich wenig ausmachen. In diesem Sinne, will sagen bei einschlägigem Repertoire des Interessenten sowie Hintanstellung der autorenspezifischen Charakteristika, ist die Anschaffung des vorgestellten Schach - Videos eine sinnvolle Sache. Ob freilich in Zukunft Medien dieser Art das gute alte Schachbuch verdrängen werden, darf mit Fug bezweifelt werden. Literarische Produkte haben nämlich einen unbestreitbaren Vorteil: Sie bieten für deutlich weniger Geld entschieden mehr an Material, als es in der sicherlich großzügig bemessenen Zeitspanne von gut zweieinviertel Stunden geleistet werden kann.

E.Carl, Rochade Europa 12/02.

Mit DVD und Video drängen nunmehr zwei neue Medien vermehrt auf den Schachmarkt, mit alle ihren Vorteilen und Nachteilen. Zu den großen Vorteilen eines Schachvideos gehört, dass man sich ja bekanntlich weit besser merkt, was man sieht und hört statt nur liest. Außerdem ist die Beschäftigung mit dem etwa zweistündigen Video deutlich weniger zeitaufwändig und zudem motivierender als bei so manch dickem Theoriewälzer. Zu den Nachteilen gehört etwa, dass man nicht schnell und jederzeit eine Variante nachschlagen kann, sondern erst durch Spulen suchen muss und natürlich ein Gerät zur Verfügung haben muss, was z.B. bei einer Bahnfahrt zum Turnierort nicht geht. Auch nicht bei einer DVD, bei der das Problem des Spulens bei guter Ausstattung praktisch entfällt. Eine gute Beilage mit Suchhilfen wäre jedenfalls bei diesen neuen Medien wünschenswert. Da sie bei dem hier zu besprechenden Video leider praktisch fehlt - nur ein Beiblatt mit den vom Autor herangezogenen Partien ist vorhanden, aber ohne Zeitangaben - , habe ich mir die Mühe gemacht, eine solche ausführliche Übersicht zu erstellen, ohne dass freilich damit schon der komplette Inhalt des Videos verraten ist, denn es fehlen durchaus noch Züge und natürlich die hilfreichen Kommentare des Autors.

Zeit Inhalt

0' Kurze historische Einführung und erste Kennzeichnung der Eröffnung (solide, einfach zu verstehen, nicht ohne Gift)

3' 13' Zwei typische Partien zur Einführung und zugleich Motivation: (1) Ansell - Hodgson (Four Nations Cup, 2002): 1. e4 d5 2. ed5: Dd5: 3. Sc3 Da5 4. Sf6 Sf6 5. d4 c6 6. Lc4 Lf5.

Die Partie zeigt die empfohlene Aufstellung mit c6 und Lf5 sowie eine oft typische weißfeldrige Strategie (hier mit Lf5-e4-d5; Lb4-c3. (2): Roschina - Perruchoud (Open Genf 2002): 1. e4 d5 2. ed5: Dd5: 3. Sc3 Da5 4. d4 Sf6 5. Sf3 c6! 6. Se5 Le6, gleichfalls mit weißfeldriger Strategie.

22' Inhaltsübersicht des Videos:

(I) 1. e4 d5 und nun Abweichungen von 2. ed5:, also 2. e5, 2. Sc3, 2. d4

(II) 1. e4 d5 2. ed5: Dd5: 3. d4 e5 oder 3. Sf3

(III) 1. e4 d5 2. ed5: Dd5: 3. Sc3 Da5 4. b4 4. Tb1. 4. g3

(IV) 1. e4 d5 2. ed5: Dd5: 3. Sc3 Da5 4. Sf3; 4. Lc4

(V) Hauptvariante 1. e4 d5 2. ed5: Dd5: 3. Sc3 Da5 4. d4; 4. Sf6 c6 und nun 6. Se5, 6. Ld2, 6. Ld3 oder 6. Lc4

28' Ein Wort zur typischen Bauernstruktur der Eröffnung und zur Figurenpostierung.

30' 31' 37' Theoriebeginn:

(I) 1. e4 d5 2. e5 (2. ...c5 mit der Idee Sc6, Lf5, e6 oder 2. ...Lf5 nebst e6)

1. e4 d5 2. Sc3 [Partie (3) Morris - Zeidler (Swansea 2000) 2. ...de4: 3. Se4: Dd5 !]

1. e4 d5 2. d4 [Übergang zum Blackmar-Diemer-Gambit (4) Rodriguez - Bricard (Tolouse 1998) 2. ...de4: 3. Sc3 Sf6 4. f3 ef3: 5. Sf3: c6! 6. Lc4 Lf5]

43' 44' 50' (II) 1. e4 d5 2. ed5: Dd5: 3. d4 e5! und nun 4. de5: Dd1: [ (5) De Firmian - Granda Zuniga (Amsterdam 1996) 4. de5: 4. Dd1:]

4. Sf3 2. Sc6 5. Sc3 Lb4 [ (6) Van der Wiel - Reinderman , Wijk aan Zee 1998)].

57' 60' 1. e4 d5 2. ed5: Dd5: 3. Sf3 Sf6 4. d4 Lg4 5. Le2 5. ...c6 [ (7) Lyell - Rowson (Four Nations Cup 2002) ]

5. ...e6 [ (8) Rowson - Martin (Southend 2002) ]

62' 66' 69' (III) 1. e4 d5 2. ed5: Dd5: 3. Sc3 Da5 und nun 4. b4 [ (9) Lind - Evertsson , Schweden 1997) 4. Db4: 5. Tbl Dd6 6. Sf3 Sf6 7. d4 a6!]

4. Tbl [ (10) Galego - Hernando Rodrigo (Dos Hermanas 2002) 4. ...Sf6 5. b4 Db6 6. d4 Lg4 7. f3 Lf5 ] 4. g3 [ (11) Sommerbauer - Kotronias, (Leon 2001) 4. ...Sf6 5. Lg2 c6 6. Sge2 g6]

71' 74' (IV) 1. e4 d5 2. ed5: Dd5: 3. Sc3 Da5 und nun 4. Lc4 (4. ...Sf6 5. d4 c6 6. Ld2 Lf5 7. Sge2 Sbd7! 8. 0-0 e6 9. Sg3 Lg6 10. Te1 Db6 11. Sce2 0-0-0 mit der Idee h5-h4.) 4. Sf3 (4. ...Sf6 5. Lc4 e6 6. 0-0 Lg4!)

76' 78' 80' 81' (V) Hauptvariante 1. e4 d5 2. ed5: Dd5: 3. Sc3 Da5 4. d4 Sf6 5. Sf3 c6 und nun 6. Ld3 [ (12) Kapr - Lohse (Kreuzberg 2000) 6. ...Lf5!

7. 0-0 Ld3: 8. Dd3: e6 9. Lf4 Sbd7 10. Te1 Le7=] 6. h3 [ Ulf Andersson 6. ...Lf5! 7. Ld3 e6 8. 0-0 Sbd7 ] 6. Ld2 (? 6. ...Sf5 7. Se4 Dc7 8. Sf6:+ gf6: 9. g3), 6. ...Db6(!) 7. Lc4 und nun 7. ...Lf5 (Beliavsky-Schveditkov UdSSR 77, 8. Lb3 e6 9. De2 Le7 10. 0-0-0 Sbd7 11. Thel 0-0-0=) 7. ...Db2:!? [ (13) Ivanov - Kaidanov (US-Meisterschaft 95) 8. Lb3 Da3 9. Se5 e6: 10. Df3 Le7 11. Sc4 Da6 12. 0-0 0-0 13. a4 b6 14. Lf4 Db7?

90' 90' 92' 95' (V) Hauptvariante 1. e4 d5 2. ed5: Dd5: 3. Sc3 Da5 4. d4 Sf6 5. Sf3 c6 6. Se5 Le6! 7. Sc4 Lc4: 8. Lc4: e6 9. 0-0 Sbd7 10. Se2 Ld6 11. Lf4 Lf4: 12. Sf4: 0-0 = 7. Lc4 Lc4: 8. Sc4: Dd8! 9. 0-0 e6 10. Lf4 Le7 11. Te1 0-0 =, z. B. 12. Le5 Sbd7 13. Df3 b5 14. Lf6: Lf6: [14. ...gf6: (14) Daly - Prie (Zonenturnier Linares 1995)]

7. Ld3 g6 (Martin) 8. f4 Sbd7 [ (15) Kasparow - Anand (WM 1995)9. 0-0 Lg7 10. Khl (10. f5!? gf5: 11. Lf5: Se5: 12. Le6: fe6: 13. de5: De5: 14. Lf4 Dc5+ 15. Khl e5 16. Lg5 Dc4? 10. ...Lf5 11.Lc4 ( ll. Lf5: gf5: 12. Dd3 e6 13. b3 (... Sc4, La3, Sd6) Dc7 15. La3 Sb6 16. Se2 0-0-0 17. c4 Se4=) 11. ...e6 12. Le2 h5 13. Le3 Td8 14. Lgl 0-0 15. Lf3 Sd5 (Und hier empfiehlt Martin 15. ... c5 mit folgenden Varianten: (a) 16. Lb7: cd4: 17. Dd4: Se5: 18. De5: Sd5 19. De2 Sc3: 20. bc3: Lc3:-+

(b) 16. Dcl cd4: 17. Ld4: Se5: 18. Le5: b5 19. a3 Db6=+ und

(c) 16. De2 cd4: 17. Ld4: Db4 18. Tf1d1 Se5: 19. Le5: Lg4 20. a3 Db6=] 8. 0-0 Lg7 9. Se2 Sbd7 10. Ld2 Dc7 ll. Lf4 Se5: 12. Le5: Dd7 13. c3 0-0 14. Sg3 Tfd8 15. Te1 c5 =

110' 111' 117' 120' 123' 125' (V) 1. e4 d5 2. ed5: Dd5: 3. Sc3 Da5 4. d4 Sf6 5. Sf3 c6 6. Lc4 Lf5 7. Ld2 e6

7. Se4 Dc7 (a) 8. Sf6:+ gf6: 9. De2 Sd7 10. Sh4 Lg6 11.-Lb3 (a1) 11. ...Ld6 [ (16) Nunn-Conquest (Hastings 96/97) ]

(a2) 11. ...c5! (Wahls) 12. d5 Sb6 13. Sg6: hg6: 14. La5 e5 15. c4 Ld6 nebst f5 12. Le3 cd4: 13. Td4: Lc5 14. Tc4 Kb8 ? Db6

(b) 8. Sg3 Lg6 (bl) 8. De2 Sd7 9. 0-0-0 0-0-0 10. h4 Sh5! (b2) 8. h4 Ld6 9. h5 Le4 10. Se4: Se4: 11. Le3 Sd7 12. Th4 Sef6 13. De2 0-0-0 14. 0-0 Sb6 nebst Sbd5-f4 7. Sd5 Dd8 8. Sf6:+ gf6:

(a) 9.Lf4 Sd7 10. De2 Sb6 11. Lb3 Sd5 12. Lg3 Lh6 13. Sh4 Da5+

(b) 9. c3 Sd7 10. Sh4 Lg6 11. Df3 Sb6 12. Lb3 Le7 13. Dh3 Le4 14. Dg3 f5 15. Sf3 f5

7. Se5 e6 8. g4 g6 9. h4 Ld6!

(a) 10. h5 Le4 11. 0-0 Le5: 12. de5: De5: 13. Tel Sbd7

(a1) 14. g5 Lc2:! 15. Te5: Ld1: 16. Te1 Lh5: 17. gf6: Sf6: -+

(a2) 14. De2 b5 15. Lb3 Sc5 16. g5 Tg8! (? Df5-h3)

(b) 10. f4 Se4! 11. Sg6: hg6: 12. Df3 Sc3:

(c) 10. Lf4 Le5: 11. Le5: Sd7 12. Lf6: Sf6: 13. h5 Le4 14. 0-0 0-0-0 15. Se4 Se4: 16. c3 Dg5 [ (17) Koenig - Kleinegger (Ruhrgebiet 1998)]

132' 133' 140' (V) Hauptvariante 1. e4 d5 2. ed5: Dd5: 3. Sc3 Da5 4. d4

Sf6 5. Sf3 c6 6. Lc4 Lf5 7. Ld2 e6 8. De2 Lb4 (8. ...Lc2:? 9. d5!)

(a) 9. 0-0 [ (18) Nunn - Hodgson (Niederlande 94/95) 9. ...Sbd7 10. a3 Lc3: 11. Lc3: Dc7 12. Lb3 0-0 13. Tadl a5! 14. Se5 b5 15. Ld2 a4 16. La2 Lc2: 17. Tcl Le4 18. Lg5 Ld5 19. Lf6: Sf6: 20. Ld5: Sd5: 21. Tc6: Db7 ]

(b) 9. 0-0-0 Sbd7 10. a3 Lc3: 11. Lc3: Dc7

(a) 12. Ld2 b5 13. La2 Le4 [sic: 14. fehlt komplett sic!] 15. Kb1 0-0 16. Lg5 Ld5 =

(b) 12. d5 cd5: 13. Ld5: 0-0 14. La2 Se4 15. Lb4 Tfd8 =

(c) 12. Se5 Sd5 13. Ld2 Se5: 14. de5: 0-0-0, z. B. 16. g4 Lg6 17. f4 h5 ! 18. h3 Db6 19. Tf1 hg4: 20. hg4: Dc5 21. Lb3 Th3 22. Tf3 Tfh8 =

[ (19) Psakhis - Wahls, Baden-Baden 1992)]

146' Schlusswort

Soweit die Inhaltsübersicht. Der bekannte internationale Meister Andrew Martin, der schon eine Reihe von Eröffnungsbüchern verfasst hat, bietet demnach auf den 148 Minuten (Kassetten-Laufdauer) praktisch ein kleines komplettes Skandinavisch-Repertoire für Schwarz an, angefangen von frühen Abweichungen bis zu den genannten Hauptvarianten. Dabei setzt er konsequent auf Caro-Kann-ähnliche Systeme mit den Schlüsselzügen c6, Lf5 (evtl. Lg4) und e6, sowie damit verbunden auf eine klare weißfeldrige Strategie, je nach Lage unterstützt durch Züge wie Lb4xSc3, b5 und Lf5-e4-d5. So wird in der Regel eine solide, harmonische Stellung mit guter Figurenentwicklung erreicht, solide, aber dennoch nicht perspektivenlos. Eine durchaus überzeugende Variantenauswahl, bei der übrigens sowohl Erkenntnisse aus dem von Martin gelobten Skandinavisch-Buch von GM Matthias Wahls einfließen als auch eigene Vorschläge und Verbesserungen des Engländers ihren Platz haben. Dazu erklärt Martin Züge und Pläne, nennt Regeln und weist wiederholt auch auf taktische Fallen hin. Insgesamt jedenfalls, wie mir scheint, eine durchdachte und gelungene Konzeption. Im übrigen ist das Bild des Videos sauber und der Ton gut zu verstehen. Freilich, ein wenig mehr Konzentration erfordert es zumindest anfangs schon, um gehörtes Englisch zu verstehen statt gelesenes. Aber das ist wahrlich keine unüberwindbare Hürde. Abschließend bleibt zu wünschen, dass bei zukünftigen Bad-Bishop-Videos ein Zeitschema der Varianten beiliegt, vielleicht auch das Material auf dem fürs Variantensuchen freundlichere Medium DVD angeboten wird. Allerdings, da schon der Videopreis von über 30 € nicht unbedingt günstig ist, wird vielleicht dafür die Nachfrage nicht ausreichen.

Helmut Ried I , Rochade Europa 12/2002

The Scotsman newspaper, September 2002

Bad bishop without mitre still mighty!

by Grandmaster Paul Motwani

Fresh on the chess scene, there’s a mighty bad bishop looking very impressive even without a mitre. Holy or not, the new company called Bad Bishop Ltd is specialising wholly in producing chess videos elucidating key ideas and themes that will give lower-level players plenty of confidence to quickly take up the opening being covered in detail throughout their chosen video. The first one to be launched, namely "The Scheming Scandinavian with 2...Qxd5" by IM Andrew Martin, is a top-quality item with a running time of 2 hours and 18 minutes, and costing £19.99.

I am sure that we can expect further excellent opening videos to appear in the near future, since Bad Bishop Ltd has Grandmaster Murray Chandler and Dr Helen Milligan energetically directing their new company. Full details of their products can be found on the website www.badbishop.com, and prospective video buyers will also be pleased to find a handy pocket-sized booklet, containing around twenty well-selected illustrative games, included with each cassette.

When preparing today’s column here, I searched through a large database, from which I then picked out and annotated one of my personal favourite miniatures: an encounter from Clichy 1995 between French grandmasters Olivier Renet and Eric Prie. The latter is a great expert on playing the Scandinavian Defence in the form 1 e4 d5 2 exd5 Qxd5 favoured also by IM Andrew Martin, but it’s still quite amazing that Prie managed to defeat his 2520-rated GM opponent in a mere 14 moves!

White: O.Renet ; Black: E.Prie . Opening: Scandinavian Defence .

1 e4 d5 Another ardent supporter of the Scandinavian Defence is Scotland’s IM & Correspondence GM Douglas Bryson, who likes the fact that Black is practically guaranteed to get the opening line that he wants here. 2 exd5 In his thorough video coverage of this opening, IM Andrew Martin also considers early alternatives such as 2 e5 c5 or 2 Nc3 dxe4 3 Nxe4 Qd5! 4 Nc3 Qa5, getting back into Black’s desired variation, with the move-number simply increased by one when compared to today’s main featured game. There’s even a section on 2 d4 (transposing to the Blackmar-Diemer Gambit), against which Andrew Martin recommends 2...dxe4 3 Nc3 Nf6 4 f3 exf3 5 Nxf3 c6!, the super-solid Ziegler Variation. 2...Qxd5 3 Nc3 Qa5 4 d4 4 Rb1!? (menacing 5 b4) 4...Nc6 5 Bb5 is one of the most interesting sidelines mentioned also by Andrew Martin. 4...c6 Black anticipates that White may soon play Bd2, pointing towards a5, and so he decides to give his queen the possibility of retreating to c7 or d8 if required. 5 Nf3 Bf5 Andrew Martin explains that, in general, Black will play ...e6 as well as ....c6, to restrain the central enemy pawn on d4, but first he wisely advocates active development of the c8-bishop to f5 or g4, so that the bishop will not be blocked in when the move ...e6 is played. 6 Bd2 Nf6 7 Ne4 A more popular line for White is 7 Bc4 e6 8 Nd5, because it prevents the reply ...Qb6 which Black has now in the actual game. 7...Qb6 8 Nxf6+ gxf6 9 Bc4 Rg8 9...Qxb2 is too risky for Black, on account of 10 Rb1 or simply 10 Bb3. 10 Bb3 a5! Instead of asking for trouble on the kingside with 10...Rxg2? 11 Nh4, Black starts active operations on the opposite wing. 11 a4 Na6! There is a saying "Knights on the rim are dim", but in this particular instance the black steed is heading speedily towards a very promising position at b4. 12 Qe2?! This move leaves White’s c2-pawn weakened, and Black doesn’t need another invitation to attack it! 12...Nb4 13 0-0-0? White makes his queenside completely safe and secure...right? 13...Nd3+! ...Wrong! 14 cxd3 Challenge puzzle: If 14 Kb1, then how could Black triumph quickly? Look out...here comes an answer...right now! 14...Qxb3!! 15 cxb3, and then 15...Nf4+, a deadly discovered check which wins White’s queen. 14...Qxb3 15 White resigned , with his castled position in ruins, and his pawns on a4 & d3 in double trouble.

The Scheming Scandinavian with 2. ..Qxd5

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