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Art.-No.: LOVIGUTMA

Understanding the Marshall Attack

191 pages, paperback, Gambit, 1. edition 2010.

€17.95
Incl. 7% Tax, excl. Shipping Cost

The Marshall Attack is a chess opening like no other. Rather than subjecting himself to the 'Spanish torture' so typical in the Ruy Lopez, Black simply gives away a centre pawn. But in return, he gets long-term attacking chances and activity that can persist well into the endgame.

It is almost a century since Frank Marshall invented his sensational gambit, but it is still controversial, and more popular than ever amongst the best players in the world. In their hands, the Marshall Attack looks remarkably solid - even if White neutralizes Black's attacking chances and remains a pawn up, Black often achieves full positional compensation.

However, the Marshall appears a forbidding opening to ordinary club players, who feel that the theory is too difficult to understand and much too complex to memorize. Many simply avoid it with both colours. That, argues David Vigorito, is a shame. He shows that many typical Marshall positions can be broken down into elements that we can all grasp, and so build up an intuition to guide us. Then we are able to tackle this incredible opening and develop a feel for why pieces go to the squares that they do, and when Black has sufficient compensation, and when he does not.

Of course, the Marshall remains a highly sharp and concrete opening, even to those who are versed in its unique brand of black magic. Vigorito provides detailed, cutting-edge theoretical coverage of all its main lines and the most important Anti-Marshall systems.

David Vigorito is an International Master from the United States. He plays regularly in high-level competitions, including the US Championship. He has written extensively for a variety of publications and is a chess teacher. This is his second book for Gambit.

Details
Language English
Author Vigorito, David
Publisher Gambit
Edition 1.
Medium Book
Weight 350 g
Width 17.2 cm
Height 24.8 cm
Pages 191
ISBN-13 9781906454173
Year of Publication 2010
Binding paperback
Contents

004 Symbols

004 Dedication

004 Acknowledgements

004 Bibliography

005 Introduction

010 Recommendations

012 Typical Ideas in the Marshall Attack

1 e4 e5 2 Nf3 Nc6 3 Bb5 a6 4 Ba4 Nf6 5 0-0 Be7 6 Re1 b5 7 Bb3 0-0

Part 1: Main Lines with 8 c3 d5 9 exd5 Nxd5 10 Nxe5 11 Rxe5 c6 12 d4 Bd6 13 Re1 Qh4 14 g3 Qh3 020 1 Spassky Variation

031 2 Old Main Line: 18...f5/18...bxa4

051 3 15 Be3: Other Lines

074 4 Modern Variation: 15 Re4

Part 2: Other Lines after 8 c3 d5 9 exd5 10 Nxe5 Nxe5 11 Rxe5 c6

092 5 Refined Rook-Lift: 12 d3

108 6 Elite Equalizer: 12 d3 Bd6 13 Re1 Bf5

120 7 Early Deviations

Part 3: Anti-Marshall 137 8 Anti-Marshall: 8 a4

155 9 Anti-Marshall: 8 h3

170 10 Other Anti-Marshall Lines

190 Index of Variations

Thema dieses Buches ist der populäre Marshall Angriff, der nach 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 a6 4.La4 Sf6 5.0-0 Le7 6.Te1 b5 7.Lb3 0-0 entsteht. Jetzt kann Weiß entweder das Marshall Bauernopfer mit 8.c3 d5 9.exd5 Sxd5 10.Sxe5 Sxe5 11.Txe5 c6 annehmen oder eine von den so genannten Anti-Marshall Systemen wählen. Beide Möglichkeiten sind für beide Seiten im Detail in diesem Buch analysiert.Wie der Titel des Buches andeutet, ist der Marshall Angriff sehr beliebt, auch auf höchstem Niveau. Es war unter anderem Peter Lekos Hauptwaffe in seinem Weltmeistermatch gegen Kramnik. Die Popularität des Marshall Angriffs hat seitdem sogar zugenommen. Levon Aronian spielt seit vielen Jahren fast keine andere Eröffnung mit Schwarz gegen 1.e4. Es scheint, dass viele der Spitzenspieler ungern das Bauernopfer annehmen wollen. Der schwarze Angriff für den Bauern ist nicht zu unterschätzen, wie Kramnik gegen Leko zu spüren bekam, als er mattgesetzt wurde. Garry Kasparow spielte normalerweise eins der Anti-Marshall Systeme und heute weichen einige Eröffnungstheoretiker wie Gashimov normalerweise mit 8.h3 aus. Man muss sich nicht wundern, dass viel Theorie jetzt auch in diesen Abspielen, dass Weiß ursprünglich wählte um die Haupttheorievarianten zu vermeiden, gibt. In der Tat hat Schwarz sogar einen Weg gefunden auch in der populären Anti-Marshall Variante 8.h3 Bb7 9.d3 den Bauern mit 9 ... d5 10.exd5 Sxd5 11.Sxe5 Sd4! für die Initiative zu opfern.

Lange Zeit gab es nur veraltete Bücher über den Marshall Angriff. Die neuesten Bücher in Englisch war Bogdan Lalics Buch aus dem Jahr 2003 und Nunn und Hardings Batsford Klassiker von 1989. In deutscher Sprache das Buch von Krogius und Mazukewitsch, welches vom Sportverlag Berlin im Jahr 1989 veröffentlicht wurde. Letztes Jahr sind zwei Marshall Bücher herausgekommen. Quality Chess veröffentlichte ein gutes Buch von IM Sabino Brunello und Everyman Chess ein interessantes Buch von GM Milos Pavlovic. Dieses Buch ist somit das dritte und neueste Marshall Buch, dase in kurzer Zeit veröffentlich wurde. Aus dem Quellenverzeichnis kann man aber erraten, dass Vigoritos Buch auch 2009 geschrieben wurde, vor Brunellos Buch veröffentlicht wurde. So weit ich weiß ist dieses Buch Vigoritos zweites Buch. Er hat vorher ein gutes Buch über den Semi-Slav geschrieben. Im Allgemeinen gefällt mir seine Arbeit auch hier. Ich finde es positiv, dass Vigorito sich nicht darauf beschränkt die "state of the art“ Theorie des Marshall Angriffs zu präsentieren, sondern er legt auch viel Wert darauf, das Verständnis der typischen Ideen und Pläne zu vertiefen. Er beschränkt sich nicht nur auf die Varianten, die laut dem gegenwärtigen Stand der Theorie als die stärksten gelten, wenn es auch andere Varianten gibt, die vielleicht noch besser die typischen Ideen der beiden Seiten zeigen. Er legt viel Wert darauf, die Ideen, die hinter den Zügen stehen, in verständlicher Weise zu erklären. Dieses macht das Buch zugänglich für Schachspieler jeder Spielstärke. Alle wichtigen Quellen sind im Literaturverzeichnis zu finden, unter anderem das Buch von Pavlovic, mit der Ausnahme von Brunellos Buch und Chessbase Magazin. Brunello hat sich in seinem Buch auf ein Repertoire für Schwarz konzentriert und analysiert daher nur einen Teil der Varianten. Vigorito analysiert den Marshall für beide Seiten und sein Buch deckt daher einen größeren Teil der Marshall Theorie ab. Wenn es um konkrete Varianten geht, scheint mir, dass Brunellos Buch leicht vorne liegt. Das ist nicht überraschend, weil Brunello sein eigenes Marshall Repertoire dargestellt hat. In Brunellos Buch wird aber weniger Wert auf die allgemeinen Ideen und Pläne des Marshalls gelegt als in Vigoritos Buch. Generell finde ich, dass Vigorito die schärferen Varianten ein bisschen besser als die ruhigeren analysiert. Vigoritos Buch ist also auf eine breite Abdeckung und Verständnis fokussiert, während Brunello es geschafft hat, sein Repertoire mehr auf den Punkt zu präsentieren.

Leichte Kritik, dass Vigorito ein bisschen zu viele Züge von gespielten Partien ohne Kommentare zeigt. Mir wäre es lieber, wenn hier für weniger Platz verwendet würde, weil der Leser die Partien in Datenbanken finden kann und den Fokus noch stärker auf neue Anregungen haben würde. Im Allgemeinen handelt es sich hier um ein gut geschriebenes Buch, das ich für alle Marshall Spieler beider Farben empfehlen kann. Für Schachspieler, die eine solide Eröffnung für Schwarz gegen 1.e4 suchen, ist es eine vernünftige Wahl. Für Spieler, die den Marshall mit Schwarz spielen oder spielen wollen, wäre es sinnvoll, auch das Brunello Buch zu kaufen, um noch tiefere Analysen von einigen Varianten anzuschauen.

Mit freundlicher Genehmigung

Hedinn Steingrimsson, www.schachwelt.de

**********

Die ganz überwiegende Mehrheit der Spieler wird auf die Frage "Kennen Sie das Marshall-Gambit in der Spanischen Partie" gut beraten sein, vorsichtig zu antworten. "Ich kenne es, gut sogar" setzt eine Marke mit ganz hohem Anspruch. Das Marshall-Gambit zählt zu jenen Gambiteröffnungen, deren Theorie immense Ausmaße angenommen hat. Und trotzdem wird die Eröffnung weiter heiß diskutiert, sie ist wegen ihrer schwierigen Bewertung fast schon berühmt berüchtigt. Schwarz gibt einen Bauern, um dann aber positionell und mittels zum Teil sogar heftiger Angriffsmöglichkeiten Kompensation oder auch mehr zu erlangen.

Der Fernschachspieler ist gut beraten, wenn er - ob mit Weiß oder mit Schwarz - nur mit einem guten Theoriewerk "bewaffnet" in die Marshall-Partie geht. Und ein solches ausgezeichnetes Werk ist nun auf dem Markt. "Understanding the Marshall Attack" von David Vigorito, erschienen bei Gambit Publications LTD., hat ganz klar das Zeug zum Referenzwerk für dieses System. Vigorito, IM aus den USA, gibt den kompletten Stand der Theorie wieder und entwickelt diese mit eigenen Analysen fort. Gleiches gilt für die Anti-Marshall-Systeme, mit denen Weiß die gefährlichen Gambitgewässer zu vermeiden sucht.

Der Inhalt wird in den folgenden Kapiteln behandelt:

Kapitel 1: Hauptlinien mit 8.c3 d5 9.exd5 Sxd5 10.Sxe5 Sxe5 11.Txe5 c6 12.d4 Ld6 13.Te1 Dh4 14.g3 Dh3.

Kapitel 2: Andere Linien nach 8.c3 d5 9.exd5 Sxd5 10.Sxe5 Sxe5 11.Txe5 c6.

Kapitel 3: Anti-Marshall

- 8.a4

- 8.h3

- Andere Anti-Marshall-Abspiele.

Zunächst wird der Leser in einer Einführung mit den grundsätzlichen Aspekten der Systeme vertraut gemacht. Dieser folgen Empfehlungen zum Vorgehen bei der Beschäftigung mit dem Buch, die den Fernschachspieler m.E. nicht unbedingt betreffen, wenn er sich denn im Zuge einer praktischen Partie damit beschäftigt. Ein erstes Ausrufezeichen verdient aber der Abschnitt "Typische Ideen im Marshall-Angriff", der anhand von Stellungsbildern und deren Behandlung ganz klar das Verständnis für die Eröffnung fördert.

Die drei Theoriekapitel zeichnen sich durch eine sehr gewinnende Kommentierung aus. Abweichungen von den jeweiligen Hauptlinien werden of als Analysevariante behandelt, in "gefühlt" etwa der Hälfte aller Fälle wird Bezug auf Referenzpartien genommen. Es fällt angenehm auf, dass der Autor in der Regel nicht einfach eine Stellungseinschätzung an bereiter Stelle abgibt, mit der er den Leser mit der Frage nach den Gründen für gerade diese Einschätzung allein lässt; vielmehr erläutert und begründet er seine Urteile.

Noch etwas ist eine besondere Erwähnung wert: Der Autor greift in einem bemerkenswerten Umfang auf das Fernschach als Theorieentwickler und -anzeiger zurück. Fernschachpartien sind für ihn eindeutig eine echte Quelle für sein Werk gewesen. Ein paar Beispiele:

- Auf S. 79 findet sich "( ... ) 21.hxg3 Dh6 ist einige Male im Fernschach vorgekommen.

- Auf S. 83 meint er: "Eine interessante Idee ( ... ). Sie wurde noch nicht oft in der Großmeisterpraxis oder im Fernschach versucht ( ... ).

- Auf S. 49 wird der BdF-Wertungsreferent Thomas Schwetlick referenziert, der 2002 in einer Fernpartie als Schwarzer gegen Kloepping zu gutem Konterspiel gekommen war.

- M. Bennedik sind auf S. 56 im Zusammenhang mit seiner Fernpartie Bruckel - B., 1998, zitiert.

Insgesamt darf man festhalten, dass sowohl der Beitrag des Nahschachs als auch jeder des Fernschachs zur Theorie des Marschall-Gambits gleichberechtigt im Buch umgesetzt worden ist.

Das Variantenverzeichnis am Buchende ist erfreulich detailliert, die Anforderungen an die englischen Sprachkenntnisse des Lesers sind gering. "Understanding the Marshall Attack" ist dem Spieler ohne Einschränkung zum Kauf zu empfehlen.

Mit freundlicher Genehmigung

Uwe Bekeman, Fernschachpost 4/2010

Understanding the Marshall Attack

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