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LOKARENG

Englisch ... richtig gespielt

35 moderne Partien

175 Seiten, gebunden, Beyer, 3. Auflage 2007, Erstauflage 1999

18,80 €
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Zum Inhalt

Die Englische Partie ist eine originelle Eröffnung, deren Beliebtheit zunehmend wächst. Auf Grund ihrer Ideenvielfalt wird sie vom Elitegroßmeister bis zum Vereinsspieler gleichermaßen geschätzt.

Englisch kam und kommt in allen bedeutenden Turnieren vor; in vielen WM-Kämpfen spielte der Partieanfang 1. c4 eine entscheidende Rolle. Gründe genug, ein Buch über den heutigen Stand der Englischen Partie zu schreiben. Die 3. Auflage wurde um fünf aktuelle Partien ergänzt.

Der Autor

FIDE-Weltmeister Anatoli Karpow aus Russland hat seine besten Englisch-Partien und die interessantesten Spiele führender Großmeister aus den letzten Jahren ausgewertet und kommentiert. Im vorliegenden Buch gibt er jetzt sein umfangreiches Wissen an alle Anhänger dieser Eröffnung weiter. Die 35 Beispielpartien spiegeln auf anschauliche Weise die wichtigsten strategischen Pläne in der Englischen Partie wider.

Vorwort

Mein neues Eröffnungsbuch ist der Englischen Partie gewidmet und erlebt bereits seine dritte Auflage. Ohne sie kommt heute kein Schachspieler aus. Wer Schwarz hat, kann seinem Gegner nicht verbieten, 1. c2-c4 zu ziehen. Und mit Weiß? Unter den Großmeistern findet man praktisch keinen, der nicht schon einmal Englisch ausprobiert hat.

Natürlich ist es nicht so eine fundamentale Eröffnung wie zum Beispiel Spanisch, Sizilianisch oder das Damengambit. Aber wer lange Theorievarianten umgehen und auf sein eigenes Schachverständnis vertrauen will, der findet keinen besseren Partieanfang als Englisch.

Hier gibt es seltener Eröffnungsneuerungen, auf dem Brett entstehen weniger forcierte Varianten. Der Preis eines Zuges ist in der Regel nicht so hoch wie bei den meisten anderen Eröffnungen.

Wir erinnern daran, dass solche Schachkoryphäen wie Botwinnik, Smyslow, Petrosjan, Spasski ständig Englisch spielten. Ein häufiger Gast ist dieser Partieanfang auch in den Duellen von Karpow und Kasparow gewesen. In unseren WM-Matches ergaben sich regelmäßig englische Diskussionen. Und schließlich wenden heute junge Supergroßmeister wie Kramnik, Iwantschuk, Gelfand oder Topalow diese Eröffnung mit großem Erfolg an.

Sie haben hier kein gewöhnliches Eröffnungshandbuch vor sich, das alle Systeme beinhaltet. Es gibt ja etliche Varianten, die aus der Mode gekommen sind. Die vorliegende Arbeit ist anders aufgebaut. Sie stellt einen Sammelband von interessanten und wichtigen Englisch-Partien dar. Viele haben die Entwicklung der Theorie beeinflußt. Die Spiele sind nach Varianten geordnet und vom Leser leicht zu klassifizieren.

Es handelt sich um Partien, die zwischen 1987 und 2004 gespielt wurden. Zählt man die in den Kommentaren angeführten Begegnungen dazu, so übersteigt die Gesamtzahl die der Hauptpartien leicht um das Dreifache.

17 der 35 vorgestellten Partiebeispiele (acht mit Weiß und neun mit Schwarz) stammen vom Autor selbst - Zeichen dafür, wie gern er Englisch spielte und spielt. Das Buch ist damit quasi ein thematischer Sammelband von Partien des 12. Weltmeisters der Schachgeschichte.

Ich hoffe, das Buch bringt Schachfreunden verschiedenster Qualifikation und Spielstärke Freude und Nutzen, darunter auch denen, die Englisch bisher noch nicht in ihrem Eröffnungsrepertoire haben.

Zum Schluß möchte ich meinem Moskauer Co-Autor Jewgeni Gik für seine große Hilfe und dem Berliner Schachpublizisten Dagobert Kohlmeyer für die Übersetzung ins Deutsche danken.

Anatoli Karpow

Weitere Informationen
Gewicht 440 g
Hersteller Beyer
Breite 15 cm
Höhe 21,5 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2007
Autor Anatoli Karpov
Sprache Deutsch
Auflage 3
ISBN-10 3888054796
ISBN-13 9783888054792
Jahr der Erstauflage 1999
Seiten 175
Einband gebunden

11 1 Kasparow - Karpow, 2. WM-Partie, Sevilla 1987

1.c4 Sf6 2.Sc3 e5 3.Sf3 Sc6 4.g3 Lb4 5.Lg2

0-0 6.0-0 e4 7.Sg5 Lxc3 8.bxc3 Te8 9.f3 e3

16 2 Kasparow - Sadwakasow, Astana 2001

1.c4 e5 2.Sc3 Sf6 3.Sf3 Sc6 4.g3 Lb4 5.Lg2 0-0

6.0-0 e4 7.Sg5 Lxc3 8.bxc3 Te8 9.f3 e3 10.dxe3!?

19 3 Kasparow - Karpow, 16. WM-Partie, Sevilla 1987

1.c4 e5 2.Sc3 Sf6 3.Sf3 Sc6 4.g3 Lb4 5.Lg2

0-0 6.0-0 Te8

25 4 Kasparow - Iwantschuk, Moskau 1988

1.c4 Sf6 2.Sc3 e5 3.Sf3 Sc6 4.g3 Lb4 5.Lg2 0-0

6.0-0 e4 7.Sg5 Lxc3 8.bxc3 Te8 9.f3 exf3 10.Sxf3 d5

28 5 Hübner - Karpow, Baden-Baden 1992

1.c4 e5 2.Sc3 Sf6 3.g3 Lb4 4.Sf3 e4 5.Sd4

Sc6 6.Sc2 Lxc3 7.bxc3 0-0

32 6 Kortschnoi - Karpow, Tilburg 1991

1.c4 e5 2.Sc3 Sf6 3.Sf3 Sc6 4.g3 Lb4 5.Sd5

39 7 Lautier - Kasparow, Moskau 2002

1.c4 Sf6 2.Sc3 e5 3.Sf3 Sc6 4.g3 Lb4 5.Sd5 e4

43 8 Karpow - Hjartarson, Seattle 1989

1.c4 e5 2.g3 Sf6 3.Lg2 d5 4.cxd5 Sxd5 5.Sc3 Sb6

48 9 Ehlvest - Karpow, Linares 1991

1.c4 e5 2.Sc3 Sc6 3.g3 g6 4.Lg2 Lg7 5.d3 d6

52 10 Karpow - Illescas, Dos Hermanas 1994

1.c4 e5 2.Sc3 Lb4 3.Sd5

59 11 Gelfand - Karpow, Sanghi Nagar 1995

1.c4 e5 2.g3 Sf6 3.Lg2 Sc6 4.Sf3 Lc5 5.0-0

d6 6.Sc3 0-0 7.d3 a6 8.a3 Sd4

61 12 Ljubojevic - Karpow, Linares 1993

1.c4 e5 2.Sc3 Sf6 3.Sf3 Sc6 4.e3 Lb4 5.Dc2

65 13 Marin- Karpow, Spanien 2003

1.c4 Sf6 2.Sc3 e5 3.Sf3 Sc6 4.g3 Lc5 5.Lg2

70 14 Van Wely - Kasparow, Tilburg 1997

1.c4 e5 2.Sc3 Sc6 3.e3 Sf6 4.a3

75 15 Kramnik - Karpow, Dos Hermanas 1997

1.Sf3 Sf6 2.c4 e6 3.Sc3 Lb4 4.Dc2 0-0 5.a3

Lxc3 6.Dxc3 b6 7.b4

80 16 Kramnik - Illescas, Dos Hermanas 1997

1.Sf3 Sf6 2.c4 e6 3.Sc3 Lb4 4.Dc2 0-0 5.a3

Lxc3 6.Dxc3 b6 7.g3 Lb7 8.Lg2 c5

85 17 Hracek - Dautow, Bad Homburg 1997

1.Sf3 Sf6 2.c4 e6 3.Sc3 Lb4 4.Dc2 0-0 5.a3

Lxc3 6.Dxc3 b6 7.g3 Lb7 8.Lg2 d5

89 18 Kramnik - Anand, Las Palmas 1996

1.Sf3 Sf6 2.c4 b6 3.g3 Lb7 4.Lg2 e6 5.0-0

Le7 6.Sc3 0-0 7.Te1 d5 8.cxd5 Sxd5

93 19 Karpow - Kortschnoi, Brüssel 1988

1.Sf3 Sf6 2.c4 c5 3.Sc3 Sc6 4.d4 cxd4 5.Sxd4

e6 6.g3 Db6 7.Sb3 d5

98 20 Lobron-Kramnik, Dortmund 1995

1.c4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3

e6 6.g3 Db6 7.Sb3 Se5

103 21 Timman - Alterman, Pula 1997

1.c4 c5 2.Sf3 Sc6 3.Sc3 Sf6 4.d4 cxd4 5.Sxd4

e6 6.g3 Db6 7.Sdb5

109 22 Karpow- Ftacnik, Saloniki 1988

1.c4 c5 2.Sf3 Sf6 3.Sc3 e6 4.g3 b6 5.Lg2

Lb7 6.0-0 Le7 7.d4 cxd4 8.Dxd4 d6 9.Lg5

116 23 Kortschnoi - Grinfeld, Beer Sheva 1990

1.c4 Sf6 2.Sc3 c5 3.Sf3 e6 4.g3 b6 5.Lg2

Lb7 6.0-0 Le7 7.b3 d6 8.d4 cxd4 9.Dxd4 Sbd7 10.Sb5

120 24 Anand - Milow, Biel 1997

1.Sf3 Sf6 2.c4 c5 3.g3 b6 4.Lg2 Lb7 5.0-0

g6 6.Sc3 Lg7 7.d4 cxd4 8.Dxd4 d6 9.Td1 Sbd7 10.b3

126 25 Karpow - Topalow, Linares 1994

1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.Sf3 cxd4 4.Sxd4 e6 5.g3

Sc6 6.Lg2 Lc5 7.Sb3 Le7 8.Sc3

129 26 Gurewitsch - Schirow, Sarajevo 2000

1.c4 Sf6 2.Sc3 e5 3.g3 d5 4.cxd5 Sxd5 5.Lg2

133 27 Karpow - Kasparow, 23. WM-Partie, Sevilla 1987

1.c4 c5 2.Sf3 Sf6 3.Sc3 d5 4.cxd5 Sxd5 5.d4

Sxc3 6.bxc3 g6 7.e3 Lg7 8.Ld3

139 28 Karpow - Adams, Dos Hermanas 1993

1.Sf3 Sf6 2.c4 c5 3.Sc3 b6 4.d4 cxd4 5.Sxd4

Lb7 6.f3 e6

143 29 Kasparow - Deep Blue, New York 1997

1.d3 e5 2.Sf3 Sc6 3.c4 Sf6 4.a3 d6 5.Sc3

Le7 6.g3 0-0 7.Lg2 Le6 8.0-0 Dd7

147 30 Karpow - Adams, Wijk aan Zee 1998

1. Sf3 Sf6 2. c4 e6 3. Sc3 c5 4. g3 b6 5. Lg2

Lb7 6. 0-0 Le7 7. d4 cxd4 8. Dxd4 d6 9. e4

150 31 Akopjan - Chalifman, Las Vegas 1999

1. Sf3 Sf6 2. c4 g6 3. b4

154 32 Kramnik - Kasparow, London 2000

1. Sf3 Sf6 2. c4 b6 3. g3 c5 4. Lg2 Lb7 5. 0-0

g6 6. Sc3 Lg7 7. d4 cxd4 8. Dxd4 d6 9. Td1

161 33 Filippow - Van Wely, Tripolis 2004

1.Sf3 Sf6 2.c4 b6 3.g3 c5 4.Lg2 Lb7 5.0-0 g6

6.Sc3 Lg7 7.d4 cxd4 8.Dxd4 d6 9.Le3

165 34 Morosewitsch - Adams, Dortmund 2001

1. c4 Sf6 2. Sc3 e5 3. Sf3 Sc6 4. e4

169 35 Vallejo - Ponomarjow, Linares 2002

1. c4 e5 2. Sc3 Sf6 3. Sf3 Sc6 4. g3

Rezension der Erstauflage:

Vor einigen Jahren erschien von Anatoli Karpow das vierbändige Werk "Wie spielt man offene (halboffene, geschlossene, halbgeschlossene) Eröffnungen". Ungefähr in der gleichen Art und Weise ist die vorliegende Neuerscheinung konzipiert.

Es handelt sich keineswegs um eine vollständige Monographie über die Englische Eröffnung. Vielmehr geht es darum, anhand ausgewählter Partien aus den Jahren 1987 - 1997 die strategischen Pläne für beide Seiten zu erläutern. Fünfzehn der fünfundzwanzig vorgestellten Partien wurden von Karpow selbst gespielt.

In den ausführlichen Erläuerungen sind oft weitere Begegungen eingebettet, so dass die tatsächliche Zahl der Partien weitaus höher liegt. Die Anmerkungen sind so verständlich gehalten, dass durchschnittliche Vereinsspieler das Buch mit Gewinn studieren können.

Aufgrund der Aktualität des gebotenen Materials wird auch der fortgeschrittene Englischkenner das Werk gerne benutzen, um sich einen Überblick über den gegenwärtigen Stand der Theorie zu verschaffen.

Schachmarkt 04/2000 Die Englische Partie ist eine originelle Eröffnung und ohne sie kommt heute kein Schachspieler aus. Auf Grund ihrer Ideenvielfalt wird sie vom Großmeister bis zum Vereinspieler gleichermaßen geschätzt. Der ehemalige Weltmeister Anatoli Karpow aus Russland hat seine besten Englisch-Partien und die interessantesten Spiele führender Großmeister aus den letzten Jahren ausgewertet und ausführlich kommentiert.

J. Konikowski, Fernschach International 06/2003 Die Englische Eröffnung erfreut sich seit Jahrzehnten einer ungebrochenen Wert Schätzung bei Spielern aller Klassen und ist daher vom Vereinsturnier bis zum WM-Kampf regelmäßig anzutreffen. Ihr Ideenreichtum hat auch auf den Ex Weltmeister Anatoli K.arpow eine große Faszination ausgeübt, sodass er sie seit langer Zeit zu seinem angestammten Eröffnungsrepertoire zählt. In der damals schnell vergriffenen Auflage seines Englisch-Buches von 1997 hat er 25 GM-Partien aus der Zeit seit 1987 vorgestellt und analysiert (nur eine einzige davon endete mit Remis!), davon 15 aus eigener Produktion, Die jetzige zweite Auflage bereicherte er durch fünf weitere Spiele von 1998 bis 2002. Zusätzlich führt er im Verlauf des Textes noch weitere 36 hochkarätige Gefechte auf, davon 14 mit eigener Beteiligung. Karpow hält sich in der Abfolge des Inhalts nicht immer streng an die Einteilung in Hauptvarianten, aber die Struktur bleibt (mit diversen Zugumstellungen in den einzelnen Partien) trotzdem klar genug: Die Hauptvariante 1.c4 e5 kommt in 14 Partien vor,

2) die Symmetrie Variante 1.e4 c5 in zehn Partien, und

3) das Abspiel 1.c4 e6 2.Sf3 Sf6 3. Sc3 Lb4 in sechs Partien.

Wenn auch das Schwergewicht der Karpow´schen Analysen naturgemäß in der Eröffnungsphase liegt, - wobei sich der Leser dem immensen Wissens- und Erfahrungsschatz des Exweltmeisters getrost anvertrauen darf -, so fährt der Autor doch auch stets die weiteren Partieabschnitte an, was einerseits erkennen lässt, wie sich die Eröffnungsideen im Mittelspiel auswirken, und zum andern, dass sowohl rein positionelle als auch scharfe taktische Auseinandersetzungen resultieren können. Summa summarum kann das Karpow´sche Werk allen Englisch-Anhängern vorbehaltlos anempfohlen werden; es mag durchaus passieren, dass die jetzige zweite Auflage genau so schnell vergriffen sein kannte wie seinerzeit die erste!

Dr. W. Schweizer Rochade Europa 11/2003

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