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Art.-Nr.: LXKINFCC99
Vergriffen

Frankfurt Chess Classic '99

Gipfeltreffen der Giganten

227 Seiten, kartoniert, Chessgate, 1999.

17,80 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

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Bei den Chess Classic spielen alle, die etwas auf sich halten: Ob Garri Kasparow oder Anatoli Karpow, deren Kronprinzen Viswanathan Anand und Wladimir Kramnik sowie die Jungstars dahinter.

Elf der Top 14 aus der Juli-Weltrangliste traten heuer im Siemens Giants, im Masters sowie im Ordix Open an! Über 50 Großmeister versammelten sich bei diesem einmaligen Wettbewerb.

Neben der gewohnten Spannung lockte diesmal die Kiebitze vor allem eines an: Das erste Duell zwischen dem souveränen Weltranglistenersten Garri Kasparow und seinem Erzrivalen Anatoli Karpow, dem FIDE-Weltmeister, nach über dreijähriger Pause. Ein explosives Gemisch, wie sich vor allem am Schlusstag des Siemens Giants zeigte. Daneben sorgten die Vergleiche zwischen Mensch und Maschine dafür, dass die Frankfurt Chess Classic in die Geschichte des Computer-Schachs eingehen werden. Dieses Buch, an dem sich fast alle Weltklassespieler mit Interviews oder Analysen beteiligten (außerdem beleuchtet Großmeister Stefan Kindermann weitere interessante Partien), versucht die Dimension in Worte und Bilder zu fassen.

Details
Sprache Deutsch
Autor Kindermann, Stefan
Metz, Hartmut
Verlag Chessgate
Medium Buch
Gewicht 420 g
Breite 16,5 cm
Höhe 24 cm
Seiten 227
ISBN-10 3932861035
ISBN-13 9783932861031
Erscheinungsjahr 1999
Einband kartoniert

Die Frankfurter Chess Classics war sicherlich eine der bemerkenswertesten Veranstaltungen des vergangenen Jahres, in der nahezu die komplette Weltspitze vertreten war.

Im "Giants" spielten Kasparow, Anand, Kramnik und Karpov ein Vier-Runden-Turnier, im "Masters" traten Morosewitsch, Adams, Swidler, Topalow, Leko, Polgar und Lutz gegen Fritz an.

Im Ordix-Open kämpften 432 Teilnehmer um den Sieg, darunter 45 Großmeister (a. a. Adams, Swidler, Jussupow, Van Wely).

Mit diesem Buch blicken die Autoren noch einmal auf dieses Ereignis zurück: Alle Partien aus den beiden erstgenannten Turnieren, oft von den Spielern selbst kommentiert, sowie Highlights aus dem Ordix-Open.

Viele ausführliche Berichte über den Verlauf der Turniere, Interviews, ein Bericht über die deutsche Schnellschach-Meisterschaft und noch einiges mehr runden dieses Werk ab. Auch die Gestaltung des Buches ist sehr ansprechend.

Kurz und gut: Ein schönes und sehr unterhaltsames Buch, und das zu einem vernünftigen Preis.

Schach-Markt 2/2000 Je mehr die Anzahl von Spitzen- und Superturnieren zu nimmt, desto weniger gut gemachte Turnierbücher erscheinen paradoxerweise.

Hier präsentiert sich wieder einmal ein rundum gelungenes Werk, welches umfassend über das weltweit bedeutendste Schnellschach-Spektakel des Vorjahres informiert: Über die Frankfurter Chess Classic 99, welche Ende Juni/Anfang Juli bereits zum sechsten Mal ausgetragen wurden.

RE-Redaktueur Hartmut Metz braucht wohl nicht gesondert vorgestellt zu werden: Er hat in seinem typischen kurzweiligen Schreibstil den Rahmen gesetzt, wobei er den Leser am Geschehen in den fünf Veranstaltungen quasi "hautnah" teilhaben läßt, Interviews mit Kasparow, Karpow, Anand und dem Chef-Organisator Hans-Walter Schmitt führt (S. 29-37, 82-102, 198-203) und die besten Sprüche des Turniers sammelt (S. 224-227). GM Stefan Kindermann hat die Kommentierung von einigen der interessantesten Partien übernommen.

Der Spiritus Rector des Ganzen, Hans-Walter Schmitt, lässt einleitend die Historie der Classics seit Anfang der 90er-Jahre Revue passieren (S. 9-38), wobei im Anhang alle 940 (!) Spieler namentlich aufgelistet sind, die jemals in Frankfurt teilgenommen haben (S. 204-216).

Dann hebt sich der Vorhang zum "Giants", das bekanntlich Kasparow mit 7,5/12 gewonnen hat vor Anand und Kramnik (je 6,0) sowie Karpow (4,5). Zuerst werden die Kombattanten vorgestellt, sodann alle 12 Runden und 24 Partien abgehandelt (davon neun kommentiert, S. 39-81).

Im "Masters" siegte das Elektronenmonster Fritz 6 on Primergy mit 9,5/14 vor Leko und Topalow (je 9.0). Auch hier finden sich Kurzporträts der acht Teilnehmer und alle 56 Partien (davon 14 mit Analysen versehen, S. 103-159).

Im "Ordix-Open" siegte bei 432 Kombattanten der holländische GM Loek van Wely mit 9,5/11; von diesem Turnier werden die vollständige Tabelle und 43 Partien gebracht (S. 160-180).

Ferner gibt es Berichte über das Simultanspiel von Judit Polgar an 40 Brettern mit dem Ergebnis +32 =6 -2 (S. 181-184, mit 13 Partien), und über den Wettkamp Mensch Maschine, den V. Anand mit 2,5 : 1,5 Punkten gegen Fritz auf Primergy für sich entscheiden konnte, mit einem vorgeschalteten Kapitel über die Entwicklung des Computerschachs "Vom Bau eines Türken" (S. 185-197).

Abschließend findet noch die ebenfalls in Frankfurt aufgetragene Deutsche Schnellschachmeisterschaft 1999 Erwähnung, welche bei 32 Teilnehmern von IM Robert Rabiega mit 8,5/11 gewonnen wurde.

27 schwarz-weiße Abbildungen und eine innen am rückwärtigen Deckblatt plazierte, herausnehmbare Turniertabelle mit den Endständen des "Giants" und des "Masters" runden ein höchst professionell gemachtes Turnierbuch ab, das gleichermaßen durch die 140 ausgewählten Partien, die reichhaltigen Informationen und die atmosphärisch getönten Hintergrundberichte besticht.

Wie bemerkte doch Hans-Walter Schmitt bei der Siegerehrung? "Ich muß Ihnen mitteilen, daß das das letzte Turnier von Siemens war!" Nach einer Kunstpause fügte er hinzu: "Aber das nächste heißt dann Fujitsu-Siemens!" (S. 227). Dieses findet vom 16. bis 25. Juni 2000 statt.

Dr. W. Schweizer - Europa-Rochade 04/2000 Der einst so schönen Sitte, jedem großen Turnier ein Turnierbuch folgen zu lassen - häufig von einem der Beteiligten verfasst - verdanken wir einige der bedeutendsten Werke der Schachliteratur. Diese schöne Gewohnheit ist nahezu völlig ausgestorben. Die Beteiligten der wirklich wichtigen Turniere müssen sich die Knochenarbeit nicht mehr antun; für die Verlage lohnt es sich nicht, einen anderen Schreiber zu bestellen. In Deutschland gibt es in jedem Jahr die routiniert gefertigte, aber nicht nach Weltruhm verlangende Veröffentlichung zu den "Dortmunder Schachtagen" - mehr nicht. Nun also auch ein Buch zu "Chess Classic" in Frankfurt. "Nur" ein Schnellturnier zwar, aber was für eins! Jahr für Jahr in seiner Bedeutung gewachsen, so dass seit 1998 auch Garri Kasparow nicht mehr an ihm vorbeikommt. Neben Dortmund das einzige schachliche Medienereignis Deutschlands.

Es beginnt mit der sehr persönlich gehaltenen Schilderung der Entwicklung der Chess Classic von Organisator Hans-Walter Schmitt - wunderbar. Danach hätte ich eine kurze schachliche Reminiszenz an die Jahre 1994 bis 1998 erwartet, mit Tabellen, Fotos usw. Stattdessen steigt man erst 1998 ein, gefolgt u.a. von Interviews (im Nachdruck) mit einem Siemens-Verantwortlichen und Schmitt selbst ("Schach muss lauter werden" - ist ein vernünftiger Gedanke je grässlicher formuliert worden?), bevor mit der Berichterstattung über das 99er-Ereignis das Herz- und Glanzstück beginnt, das zwei Drittel des Buces ausmacht. Hartmut Metz ist als Pressechef mit allen Details vertraut, Stefan Kindermann - Kommentator in Frankfurt - und eiige der Beteiligten steuern kundige Partiekommentare bei. Größe vermittelt die Tatsache, das Kasparow in einem Interview mit seiner Kritik an der Veranstaltung zu Wort kommt. Aber wozu seitenlang nachte Partien aus dem Open und ein Bericht über die viel später ausgetragene Deutsche Schnellschach-Meisterschaft? Den Autoren kann man für die anklingende Konzeptlosigkeit schwerlich einen Vorwurf machen und die zunächst vergessenen und erst im Umschlag beigefügten Abschlusstabellen passen irgendwie ins Bild. Hinzu kommt, das ein gänzlich misslungenes Layout immer wieder das Lesevergnügen stört.

Trotzdem hebt sich das Buch dank seiner schachlichen Kompetenz insgesamt deutlich von dem Einheitsbrei auf dem deutschen Schachbüchermarkt ab. Auch wenn die vom Thema her gebotenen Möglichkeiten nicht ausgeschöpft wurden. So bleibt es ein Muss für Sammler - nicht mehr und nicht weniger.

Schach 04/00 - Raj Tischbierek Dass viele Köche den Brei verderben, mag auf manche Lebensbereiche zutreffen, mit Sicherheit aber nicht auf die Genesis des vorliegenden Buches aus dem Schachverlag mit dem Doppelrufzeichen. Zunächst darf konstatiert werden, dass keineswegs nur die im Titel genannten Autoren Kindermann und Metz an der Entstehung und Gestaltung des Werkes mitgewirkt haben, sondern darüberhinaus u.a. auch etliche beteiligte Großmeister und zwar mit Interviews und/oder Analysen ihrer Partien.

Zur Erinnerung an das Geschehen: Im Sommer vergangenen Jahres organisierte der rührige Initiator der Frankfurt Chess Classics, Siemens-Manager Hans-Walter Schmitt, ein dreigestaffeltes Mammutturnier im Schnellschach. Neben einem Open (Teilnehmerzahl: 432) und einem Masters der Kategorie 18 veranstaltete das Team um H.-W. Schmitt das sogenannte "Siemens Giants" mit einem ELO-Durchschnitt von 2763, ergo eine Art inoffizieller Schnellschachweltmeisterschaft. Teilnehmer waren keine Geringeren als die Schachgrößen Kasparow, Anand, Kramnik und Karpow.

Angesichts des hochkarätigen Feldes und vor allem angesichts der Tatsache, dass die einstigen Erzrivalen Karpow und Kasparow nach längerer Zeit wieder einmal miteinander die Klingen kreuzten, erscheint es müßig zu fragen, ob es angemessen sein mag, eine Sammlung von Partien zu veröffentlichen, für deren Abwicklung den Akteuren jeweils ganze 25 Minuten Bedenkzeit zur Verfügung standen. Allein schon der Umstand, dass die Partiekommentare ausschließlich aus hochkompetenter großmeisterlicher Feder herrühren, dürfte hinreichend Antwort auf diese Frage sein.

Die vorgestellten Partien entstammen selbstverständlich nicht ausschließlich dem Giants, sondern auch dem Masters sowie z.T. auch dem Open (letztere allerdings unkommentiert). Ob mit oder ohne Analysen - sie machen etwa knapp 50 Prozent des Buches aus. Der Rest besteht aus Reminiszenzen an vergangene Chess-Classics, Spielerportraits, Rundenberichten, Tabellen, Statistiken, Fotos, Großmeister-Sprüchen sowie last but not least zahlreichen Interviews, die zum Teil bereits in der Rochade abgedruckt worden sind. Zu Wort in denselben kamen u.a. Anand, Kasparow und Karpow. Beim Gespräch mit letzterem, seinerzeit noch offizieller FIDE-Weltmeister, unterlief dem Interviewer-Team um FM Metz übrigens ein kleiner, allerdings verzeihlicher Faux-pas. Die Herren überraschten im Gespräch mit Karpow nämlich mit folgendem Satz: "Außerdem benimmt sich der Weltmeister (sic!) ... ziemlich kindisch".

Wen wundert's, dass es selbst Insidern zunehmend schwerer fällt, zwischen offiziellen, halboffiziellen und inoffiziellen Weltmeistern zu unterscheiden und verbal einfach den weltbesten Spieler zum Weltmeister erhoben. Bekanntlich gibt es nach der Großmeisterinflation längst schon die Weltmeisterschwemme: Angefangen bei Bobby Fischer, der sich - vermutlich als einziger auf diesem Planeten - immer noch für den wahren Weltmeister hält, sodann Garry Kasparow, unbestritten stärkster Spieler der Welt, aber eben nicht FIDE-Weltmeister, ferner Anatoli Karpow, zum Zeitpunkt des Interviews offizieller Weltmeister, wenngleich heuer nur noch bedingt mit WM-Stärke ausgestattet, sowie schließlich den eher aus dem Rahmen fallenden, seinerzeit allerdings noch nicht gekürten Las-Vegas-Weltmeister Alexander Chalifman. Ach ja, neulich las ich sogar irgendwo, dass jemand den Alexei Schirow für den einzig Wahren hält. Falls Ihnen, lieber Leser, noch jemand einfallen sollte - die Liste ist problemlos erweiterungsfähig.

Übrigens: Wenn es Sie interessiert, wie Karpow auf die Bemerkung des Interviewer-Teams reagierte, so schauen Sie einfach auf S. 99 nach oder besser noch - kaufen Sie sich das Buch.

Die Anschaffung lohnt sich nicht nur deswegen.

E. Carl / Rochade Europa 6/2000

The Frankfurt Chess Classic'99 is remembered as the first all round chess tournament between the greatest chess players and the chess machine Junior6. It was a collection of World champions and there rivals as Anand,Leko Kramnik etc. Junior the machine was running on a special prepared Siemens computer with four processors now very special but I hope soon common and available for the computer related chess player. Fide Meister Hartmut Metz as the Germans say so nice is a well known chess journalist who is offering the reader a unique view inside this tournament not only with a wealth of interesting story's but also some excellent interviews.{With Anand,Kasparov and Karpov!} The tactical part of the book with the chess analyses go for a great part to GM Stefan Kinderman professional analysed but for the ambitious players not to deep enough but if you like to follow games with out the use of a chess board than they are just great! I found it a very readable work whit a good coverage of the different tournaments as the Siemens Giants,Frankfurt - West Masters,Siemens Match Human Machine and the strong Ordix Open won by the Dutch player GM Loek van Wely where the reader shall find a complete list of all players.{445}

Conclusion: An excellent insight from the

Frankfurt Chess Classic'99!

Highly recommended!! *****

German language necessarily!

John Elburg

Frankfurt Chess Classic '99

EUR

17.8