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ALXMARLFTL
Autor

Learn from the Legends

Antiquariat
Eigenschaften

312 Seiten, kartoniert, Quality, 2. Auflage, Erstauflage 2004

15,00 €
Inkl. 5% MwSt., zzgl. Versandkosten

Reprinting a new edition in Hardcover only, it will have a new chapter about Carlsen. Due in April/May.


The best chess from the best players! In this ambitious work, Mihail Marin examines and explains the contribution of the chess legends who influenced his own development. This personal journey into the best chess of yesterday is guaranteed to help the readers in their games. The masters discussed in this book are Rubinstein, Alekhine, Botvinnik, Tal, Petrosian, Fischer, Karpov and Korchnoi.

Neue Ausgabe mit Kapitel über Carlsen für Frühjahr 2015 in Planung.

Weitere Informationen
Gewicht 530 g
Hersteller Quality
Breite 17 cm
Höhe 23,9 cm
Medium Buch
Autor Mihail Marin
Auflage 2
Jahr der Erstauflage 2004
Seiten 312
Einband kartoniert

004 Bibliography

005 Introduction

007 Akiba Rubinstein's Rook Endings

059 Alexander Alekhine and the Fourth Phase of the Game

085 In the Patriarch's Footsteps

109 Tal's Super Rooks vs. Two Minor Pieces

133 Petrosian's Exchange Sacrifices

181 Bobby Fischer's Pet Bishop

213 Opposite Coloured Bishops Endings in the Games of Karpov

263 Viktor, the "Non-Existent" Hero

295 Biographies of Our Heroes

308 Index of Games

'Learn from the Legends is outstanding and cannot be ignored. It is wonderfully balanced: original and personal, deep and clear, entertaining and instructive. It must be a strong candidate for any existing book of the year award, and if it doesn't win any, someone should create a new award so that the book's quality is properly ackowledged.'

GM Jonathan Rowson, New in Chess

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An absolute gem of a book

GM Paul Motwani, The Scotsman

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This book belongs on every serious chess player's bookshelf

IM Steffen Pedersen.

"Man muss das Schach lieben!" Dieses alte Motto von Bobby Fi­scher muss wohl auch GM Mihail Marin (derzeit zusammen mit GM Liviu-Dieter Nisipeanu der stärkste Spieler in Rumänien) hinreichend verinnerlicht haben, hat er doch in sechsjähriger (!!) Arbeit (von 1998 bis 2004) ein höchst bemerkenswer­tes Schachbuch geschrieben, wel­ches im Jahre 2005 den ChessCa fe.com - Buch des Jahres - Preis ge­wonnen und nunmehr seine zweite Auflage erreicht hat.

Marin hat acht große Persönlichkei­ten der Schachgeschichte ausge­wählt, welche ihn alle zu bestimm­ten Zeiten seiner eigenen Schachkar­riere tief beeindruckt hatten, hat he­rausragende Leistungen dieser Pro­tagonisten herausgegriffen - in aller ersten Linie Endspiele -, und diese dann erschöpfend analysiert. "Er­schöpfend" bedeutet, dass auf der Suche nach der schachlichen Wahr­heit etliche dieser Analysen acht bis zehn eng bedruckte großformatige Buchseiten umfassen. Allein das Nachspielen eines solchen Partie­fragmentes erfordert schon einige Stunden, wie viel schöpferischer Aufwand war dann wohl nötig, um alles auszuarbeiten... Hier die einzelnen Abschnitte:

1) Akiba Rubinsteins Turmendspiele (S. 9-69): Hier wie bei jedem Kapi­tel gibt der Autor zunächst eine kur­ze Einführung zur Hauptperson des Kapitels, und stellt dann eine kom­plette Partie vor (Rubinstein - Aljechin, Karlsbad 1911) sowie 13 Turmendspiele, einige davon ein­schließlich ihrer Entstehungsge­schichte aus dem Mittelspiel heraus. Die Partieausschnitte sind nochmals unterteilt in Szenarien mit materiellem/positionellem Vorteil sowie Doppelturmendspiele.

2) Alexander Aljechin und die vierte Phase der Partie (S. 69-94): Damit sind Situationen gemeint, wo jede Seite über Dame + Turm verfügt (acht Partiefragmente).

3) In den Fußstapfen des Patriarchen (S. 95-122): Michail Botwinnik und die sowjetische Schachschule (sechs Teilpartien).

4) Tals Super-Türme gegen zwei Leichtfiguren (S. 123-148): Neben seinen legendären Opferangriffen war Michail Tal ein ausgewiesener Spezialist im Endspiel Turm gegen Läufer und Springer (elf Partie-Aus­schnitte).

5) Petrosjans Qualitätsopfer (S. 149-198): Diese oft intuitiven Opfer wa­ren meist von Erfolg gekrönt, jedoch nicht immer (z.B. Verlust gegen Tolusch bei der Sowjetmeisterschaft 1951 - S. 196 f.) (zwei vollständige Partien und elf Ausschnitte).

6) Bobby Fischers Lieblingsläufer (der weißfeldrige) (S. 199-233): Diesen sieht der staunende Leser hier in einigen Glanzleistungen des genialen Exzentrikers (eine Partie und zehn Fragmente) in der End­spielgattung Turm + Läufer gegen Turm + Springer bzw. Läufer gegen Springer in voller Aktion.

7) Karpows Ungleiche-Läufer-Endspiele (S- 233-282): In 15 Beispielen zeigt der Autor eindrucksvoll, dass der 12. Weltmeister solcherart End­spiele nur sehr ungern remis gege­ben hat!

8) Viktor (Kortschnoi), der "nichtexistierende" Held (S. 283-316): Die Kapitel-Überschrift bezieht sich da­rauf, dass Kortschnoi nach seiner Flucht in den Westen 1976 vom offi­ziellen sowjetischen Schach-System ein Zeit lang totgeschwiegen worden ist - was jedoch nichts geholfen hat. Marin hat hier einige (drei Partien und drei Fragmente) hervorragend geführte Turm-/Turm + Läufer ge­gen Turm + Springer-/Läufer gegen Springer-Endspiele von Viktor, "dem Schrecklichen" ausgewählt.

Der Verfasser Mihail Marin hat auch sieben eigene Endspiel-Produktio­nen ins Buch aufgenommen mit Materialverteilungen, die zu dem jewei­ligen Kapitel passen. Abschließend gibt es noch Kurz-Biographien der acht Meister (S. 319-329), überdies wird der laufen­de Text durch mehrere markante Ka­rikaturen aufgelockert. Wer sich in dieses phantastische Buch vertieft, wird wohl so schnell nicht wieder davon loskommen (sie­he oben!) und "nebenbei" noch viel für seine eigenes Spielverständnis und für seine Spielstärke profitieren können. Allerdings sollte er Eng­lisch verstehen, und es wäre sehr zu wünschen, dass bald eine deutsche Ausgabe auf den Markt kommen möge.

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 2/2007

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'Learn from the Legends' von Mihail Marin erschien in erster Auflage 2004 bei Quality Chess. In unserer Besprechung (Schach Markt Nr. 2/2005) haben wir es in den höchsten Tönen gelobt.

Offenbar stieß das Buch in der gesamten Schachwelt auf großes Inte­resse, denn der Autor erhielt eine Fülle an Anregungen, die er in diese zweite, verbesserte Auflage einarbei­tete.

Das Konzept des Buches ist natürlich gleich geblieben. Mihail Marin widmet jedes Kapitel einem Weltmeister oder einem Großmeister der Extraklasse, indem er sich auf eine besonders ausgeprägte Seite die­ser Schachlegenden konzentriert.

Im einzelnen sind dies:

Rubinstein

(Turmendspiele)

Aljechin

(Schwerfigurenendspiele)

Botwinnik

(Springer gegen Läufer)

Tal

(Turm gegen zwei Leichtfiguren)

Petrosjan

(Qualitätsopfer)

Fischer

(Verwendung des Läufers)

Karpow

(Endspiele mit ungleichfarbigen Läufern)

Kortschnoj

(ausgewählte Partien und Partiestellungen).

Das Buch ist mit dem Herzen ge­schrieben. An jeder Stelle spürt man die Verehrung Marins für die Meister der Vergangenheit.

Die Anmerkungen sind überwie­gend verbal, lange Varianten werden nur angeführt, wenn es unbedingt nötig ist. Auch die zweite Auflage dieses Lehr- und Lesebuches können wir allen fortgeschrittenen Schach­freunden mit englischen Sprachkennt­nissen empfehlen.

Schach Markt 3/2006

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CHAMPIONS MAL ANDERS

VON HARRY SCHAACK

Karl 2005/01

Der Titel Learn from the Legends - Chess Champions at their Best verspricht viel - und schürt Assoziationen beim Leser. Nichtsdestoweniger überrascht der Inhalt des Buches. Der rumänische Großmeister Mihail Marin, der bereits mit seiner ersten viel beachteten Publikation Secrets of Chess Defence ein originelles Thema und ein wenig beackertes Terrain betrat (vgl. Karl 4/03, S.20), findet auch bei der Präsentation der "Großen" der Schachgeschichte einen ganz eigenen Weg. Er bietet nicht im Sinne eines "Best of" Glanzstücke dar, sondern präsentiert mit einer sehr persönlichen Note zumeist ungewöhnliche Endspiele. Er hat acht Spieler ausgewählt, die ihn durch die meisterhafte Behandlung eines spezifischen Stellungstyps hinsichtlich seiner eigenen Schachkarriere tief beeinflusst haben. Im Einzelnen untersucht er Rubinsteins Turmendspielkunst, Aljechins Dame-Turm-Endspiele, Botwinniks guten Springer gegen den schlechten Läufer, Tals Turm gegen zwei Leichtfiguren, Petrosjans Qualitätsopfer, Fischers Liebe zum Läufer, ungleiche Läuferendspiele Karpows, sowie die Universalität Viktor Kortschnois.

Jedes Kapitel leitet Marin mit seinen Erfahrungen ein und macht den Einfluss deutlich, den die Champions auf seine schachliche Entwicklung hatten. Zur Illustration stellt er nicht selten eigene Partien an den Anfang der Kapitel. Der Leser erfährt aber auch etwas über die erste Begegnung des Autors mit seinen Protagonisten. Beispielsweise trug Marin bei seinem Militärdienst eines seiner Schachbücher ständig bei sich. Für seine Auswahl war weniger der Inhalt als das handliche Format und die robuste Fertigung des Buches entscheidend. Zufällig fiel seine Wahl auf ein Werk über Rubinstein, das bald zu seiner Schachbibel avancierte. An anderer Stelle beschreibt der Autor seine Sammelleidenschaft für russische Schachbücher. Als er dachte, er hätte alle wichtigen Bücher über seinen rumänischen Antiquar ergattert, fand er eines Tages ein Buch Botwinniks über Karpow, das er bislang nicht kannte. Erst später erfuhr er, dass diese Publikation kurz nach Erscheinen wieder aus den Verkaufsregalen verschwand, da große Teile über Viktor Kortschnoi handelten, den die Sowjetunion nach seiner Emigration zur Persona non grata degradierte.

Es ist jedoch nicht nur die persönliche Art der Anneignung, sondern auch die Themenauswahl, die die Lektüre dieses Buchs zu einem Genuß macht. Marins Stärke besteht in der tiefen Analyse des vorhandenen Materials und in der klaren, prägnanten Darstellung der Stellungsmerkmale. Anhand der Virtuosität Rubinsteins beschreibt er die Kunst, langfristige Pläne von der Eröffnung bis ins Endspiel anzustreben. Karpows Fähigkeiten in ungleichen Läuferendspielen, die oft zu Unrecht generell als Remis bewertet werden, untermauert Marin mit grundsätzlichen Erläuterungen zur Charakteristik dieses Stellungstyps. Zur Klarheit der Darstellung tragen auch die Unterkapitel jedes Abschnitts bei, die den Stoff thematisch strukturieren und kategorisieren.

Häufig wählt Marin seltenes Material wie im Kapitel über Petrosjans Turmopfer. Zuweilen greift er allerdings auch sehr populäre Beispiele auf wie die 9. Matchpartie des WM-Kampfs 1984 zwischen Karpow und Kasparow, um das Thema guter Springer gegen schlechten Läufer zu verdeutlichen. Diese Stellung zählt zu den meist analysierten der Schachgeschichte. Und zu den kompliziertesten. Marin setzt sich auf nicht weniger als zehn Seiten mit dem vorhandenen Analysematerial auseinander und findet erstaunlich viel Neues. Kurz vor der Drucklegung seines Buches erschien ein Artikel Timmans zum selben Thema, der zu einem anderen Ergebnis gelangte. Marin beschreibt seine Alpträume, als er davon hörte, konnte aber gerade noch rechtzeitig die neuen Erkenntnisse des Holländers in seine Analyse integrieren und zum Teil auch widerlegen. Diese kleine Anekdote illustriert, wie sorgfältig und gewissenhaft der Autor vorgegangen ist.

Mihail Marins Learn from the Legends ist ein herrliches Buch, das einen ungewohnten, teils überraschenden Blick auf acht der stärksten Spieler der Schachgeschichte wirft. Es ist kein herkömmliches Endspielbuch, sondern eines, das sich mit speziellen Materialkonstellationen beschäftigt. Die gelungene Präsentation des Materials und die sachkundigen Einschätzungen des Autors machen das Buch absolut empfehlenswert für ambitionierte Turnierspieler.

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Den rumänischen Großmeister Mihail Marin kennen Sie vielleicht schon als Verfasser von 'Secrets of Chess Defence', Gambit Publications 2003. Wir haben Ihnen das Buch im Schach Markt Nr. 1 / 2004 vorgestellt und wärmstens empfohlen.

Nun liegt sein erstes Werk für den Verlag Quality Chess vor. Auch hier­bei handelt es sich wieder um ein tiefgründiges Lehrbuch des Schach­spiels.

Marin geht von folgendem interes­santen Ansatz aus: Er beleuchtet das Schaffen berühmter Meister, wobei er sich immer auf eine besonders starke Seite dieser 'Legenden' konzentriert. Er greift Partien, Endspiele oder Ana­lysen der Meister auf und arbeitet seine eigenen Vorstellungen ge­schickt ein. Werfen wir einen Blick auf den Inhalt:

Das erste Kapitel ist den Turmend­spielen Rubinsteins gewidmet. Es fol­gen Schwerfigurenendspiele von Aljechin. In dem Abschnitt über Botwinnik findet man nur ein Partiefrag­ment des ehemaligen Weltmeisters, dafür aber viele Analysen zum End­spiel Springer gegen Läufer, zu denen Marin durch die Arbeiten Botwinniks angeregt wurde.

Bei Tal hätte man einige flotte Angriffspartien erwartet, das Thema lautet aber hier Turm gegen zwei Lichtfiguren. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit Petrosjans Qualitätsopfern. Bei Fischer wurde die virtuose Verwendung des Läufers gewählt. Im siebten Kapitel werden einige Endspiele Karpows mit unglei­chen Läufern untersucht. Den Abschluss bilden Partien Kortschnois.

In jedem Abschnitt spürt man die Verehrung Marins für die Meister der Vergangenheit, seinen persönlichen Bezug zu dem behandelten Stoff und seine Liebe zum Schachspiel. Die Kommentare sind überwiegend ver­bal, lange Varianten bringt er nur, wenn es nötig ist. Das Buch ist sehr empfehlenswert für fortgeschrittene Schachfreunde. Englische Sprach­kenntnisse sollten vorhanden sein.

Schachmarkt 02/2005