Artikelnummer
LOEGNNWIBDG
Autor
Neue Wege im Blackmar-Diemer-Gambit
Die Eröffnung 1. d4 Sf6 2. f3!?
397 Seiten, kartoniert, Beyer, 1. Auflage 2025
Die Eröffnung 1.d4 Sf6 2.f3!? gründet auf der Idee, nach den weiteren Zügen 2... d5 3.e4 dxe4 4.Sc3 die Grundstellung des Blackmar-Diemer-Gambits zu erreichen, wie sie normalerweise aus der Zugfolge 1.d4 d5 2.e4!? dxe4 3.Sc3 Sf6 4.f3 entsteht. Obwohl diese Spielweise nicht neu ist, findet sich bis heute keine systematische Darstellung der Varianten, die sich ergeben, wenn Schwarz nicht mit 2... d5 oder 3... dxe4 fortsetzt. Zwar können einige dieser Varianten auch über halboffene Spiele wie die Pirc-Verteidigung erreicht werden, doch der Großteil der möglichen Verteidigungen stellt in theoretischer Hinsicht weitgehend Neuland dar. Diese Lücke will die vorliegende Arbeit schließen. Darüber hinaus werden die bekannten Abspiele des Blackmar-Diemer-Gambits auf Grundlage des aktuellen Standes der Theorie einer kritischen Prüfung unterzogen und hier auch einige Neuerungen vorgeschlagen.
Das Buch besteht aus vier Teilen. Während sich der I. Teil anderen Antworten auf 1.d4 Sf6 2.f3!? als 2... d5 widmet, werden im II. Teil die schwarzen Möglichkeiten betrachtet, nach 2... d5 3.e4 dem Übergang ins Blackmar-Diemer-Gambit, den das Schlagen auf e4 zur Folge hätte, aus dem Weg zu gehen. Teil III behandelt dann die verschiedenen Ablehnungen des Blackmar-Diemer-Gambits nach 3... dxe4 4.Sc3, Teil IV seine Annahme durch 4... exf3 5.Sxf3. Um das Bild zu vervollständigen, werden in einem Nachtrag zum klassischen Eingang ins Blackmar-Diemer-Gambit mit 1.d4 d5 2.e4!? dxe4 noch die Varianten vorgestellt, die nicht in die Grundstellung nach 3.Sc3 Sf6 4.f3 führen. Neben dem ursprünglichen Blackmar-Gambit 3.f3?! ist hier vor allem das Lemberger Gegengambit 3.Sc3 e5!? zu nennen, das aufgrund seiner Bedeutung eine genauere Darstellung verdient. Abschließend erfährt Ignatz von Popiels Polnischer Angriff mit 3.Sc3 Sf6 4.Lg5, der Emil Josef Diemer einst zu seiner eigenen Spielweise mit 4.f3 inspirierte, die ihm gebührende Würdigung.
Das Buch besteht aus vier Teilen. Während sich der I. Teil anderen Antworten auf 1.d4 Sf6 2.f3!? als 2... d5 widmet, werden im II. Teil die schwarzen Möglichkeiten betrachtet, nach 2... d5 3.e4 dem Übergang ins Blackmar-Diemer-Gambit, den das Schlagen auf e4 zur Folge hätte, aus dem Weg zu gehen. Teil III behandelt dann die verschiedenen Ablehnungen des Blackmar-Diemer-Gambits nach 3... dxe4 4.Sc3, Teil IV seine Annahme durch 4... exf3 5.Sxf3. Um das Bild zu vervollständigen, werden in einem Nachtrag zum klassischen Eingang ins Blackmar-Diemer-Gambit mit 1.d4 d5 2.e4!? dxe4 noch die Varianten vorgestellt, die nicht in die Grundstellung nach 3.Sc3 Sf6 4.f3 führen. Neben dem ursprünglichen Blackmar-Gambit 3.f3?! ist hier vor allem das Lemberger Gegengambit 3.Sc3 e5!? zu nennen, das aufgrund seiner Bedeutung eine genauere Darstellung verdient. Abschließend erfährt Ignatz von Popiels Polnischer Angriff mit 3.Sc3 Sf6 4.Lg5, der Emil Josef Diemer einst zu seiner eigenen Spielweise mit 4.f3 inspirierte, die ihm gebührende Würdigung.
| EAN | 9783959202138 |
|---|---|
| Gewicht | 750 g |
| Hersteller | Beyer |
| Breite | 17 cm |
| Höhe | 24 cm |
| Medium | Buch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Autor | David Egner |
| Sprache | Deutsch |
| Auflage | 1 |
| ISBN-13 | 978-3-95920-213-8 |
| Seiten | 397 |
| Einband | kartoniert |
| Name | Joachim Beyer Verlag e. K. |
|---|---|
| Adresse | Zur Wallfahrtskirche 5 Eltmann 97483 Deutschland |
| Internet | www.beyerverlag.de |
| info@beyerverlag.de |
006 Danksagung
007 Vorwort
013 Einleitung
017 Teil I: Andere Züge als 2…d5
019 1.Kapitel: 2…g6
047 2.Kapitel: 2…d6
077 3.Kapitel: 2…e6
092 4.Kapitel: 2…c5
104 Teil II: Ablehnungen des Übergangs ins Blackmar-Diemer-Gambit nach 2…d5 3.e4
107 1.Kapitel: 3…g6
117 2.Kapitel: 3…e6
136 3.Kapitel: 3…c5
145 4.Kapitel: 3…e5!?
159 Teil III: Blackmar-Diemer-Gambit I: Ablehnungen nach 3…dxe4 4.Sc3
164 1.Kapitel: 4…Lf5 (Wiener Verteidigung)
188 2.Kapitel: 4…e6 (Französische Ablehnung)
201 3.Kapitel: 4…c6 (O’Kelly-Verteidigung)
231 4.Kapitel: 4…c5 (Brombacher-Gegengambit)
249 Teil IV: Blackmar-Diemer-Gambit II: Annahme mit 4…exf3 5.Sxf3
260 1.Kapitel: 5…Lf5 (Tartakower-Verteidigung)
281 2.Kapitel: 5…Lg4 (Teichmann-Verteidigung)
295 3.Kapitel: 5…g6 (Bogoljubow-Verteidigung)
326 4.Kapitel: 5…e6 (Euwe-Verteidigung)
348 Nachtrag zum klassischen Eingang ins Blackmar-Diemer-Gambit 1.d4 d5 2.e4 dxe4 3.Sc3
357 1. Das Lemberger Gegengambit 3…e5!?
372 2. Der Polnische Angriff 3…Sf6 4.Lg5
383 Schlussbetrachtung
387 Anhang
392 Angeführte Partien
394 Verwendete Literatur und Datenbanken
396 Verzeichnis der Varianten
007 Vorwort
013 Einleitung
017 Teil I: Andere Züge als 2…d5
019 1.Kapitel: 2…g6
047 2.Kapitel: 2…d6
077 3.Kapitel: 2…e6
092 4.Kapitel: 2…c5
104 Teil II: Ablehnungen des Übergangs ins Blackmar-Diemer-Gambit nach 2…d5 3.e4
107 1.Kapitel: 3…g6
117 2.Kapitel: 3…e6
136 3.Kapitel: 3…c5
145 4.Kapitel: 3…e5!?
159 Teil III: Blackmar-Diemer-Gambit I: Ablehnungen nach 3…dxe4 4.Sc3
164 1.Kapitel: 4…Lf5 (Wiener Verteidigung)
188 2.Kapitel: 4…e6 (Französische Ablehnung)
201 3.Kapitel: 4…c6 (O’Kelly-Verteidigung)
231 4.Kapitel: 4…c5 (Brombacher-Gegengambit)
249 Teil IV: Blackmar-Diemer-Gambit II: Annahme mit 4…exf3 5.Sxf3
260 1.Kapitel: 5…Lf5 (Tartakower-Verteidigung)
281 2.Kapitel: 5…Lg4 (Teichmann-Verteidigung)
295 3.Kapitel: 5…g6 (Bogoljubow-Verteidigung)
326 4.Kapitel: 5…e6 (Euwe-Verteidigung)
348 Nachtrag zum klassischen Eingang ins Blackmar-Diemer-Gambit 1.d4 d5 2.e4 dxe4 3.Sc3
357 1. Das Lemberger Gegengambit 3…e5!?
372 2. Der Polnische Angriff 3…Sf6 4.Lg5
383 Schlussbetrachtung
387 Anhang
392 Angeführte Partien
394 Verwendete Literatur und Datenbanken
396 Verzeichnis der Varianten
Was kann der passionierte Freund des Blackmar-Diemer-Gambits (BDG) spielen, wenn der die schwarzen Steine führende Gegner sich anschickt, durch die Wahl von 1…Sf6 zum Spielverderber zu werden? Das BDG kommt standardmäßig über die Zugfolge 1. d4 d5 2. e4 dxe4 3. Sc3 Sf6 4. f3 exf3 auf das Brett. Nach 1…Sf6 scheint diese Entwicklung erst mal vom Tisch zu sein. Wenn Weiß der damit ausgesprochenen Einladung zum Beispiel in eines der indischen Systeme folgt, kommt es zu Stellungen, die wenig mit den Charaktereigenschaften jener im BDG gemein haben.
Also warum nicht mit 2.f3 antworten, um die Möglichkeit des Übergangs ins BDG weiterleben zu lassen, hat sich David Egner gefragt, und sich daraufhin in eine tiefe Untersuchung und Erprobung seiner Ideen und Erkenntnisse begeben. Diese hat er im 2025 im Joachim Beyer Verlag erschienenen Buch „Neue Wege im Blackmar-Diemer-Gambit” aufbereitet. Mit ihm betritt er Neuland; soweit er sich mit Entwicklungen außerhalb der schwarzen Fortsetzungen 2…d5 oder 3…dxc4 mit Übergang ins BDG befasst, schließt er eine Lücke, denn es ist kein Vorgängerwerk bekannt, in dem eine systematische Behandlung der dann entstehenden Varianten erfolgt ist.
In seiner Grundstruktur ist das Buch in 4 Teile gegliedert.
Teil 1 befasst sich mit den Zügen abweichend von 2…d5.
Im Teil 2 behandelt Egner die Folgen, wenn Schwarz nach 2…d5 3.e4 den Übergang ins BDG verweigert, indem er abweichend von 3…dxe4 antwortet.
Der 3. Teil widmet sich der Möglichkeit, dass Schwarz nach dem Erreichen der Grundstellung des BDG das Weiterschlagen auf f3 verweigert, um den erlangten Mehrbauern unter günstigen Umständen gleich wieder zurückzugeben. Zuvor betrachtet der Autor noch kurz die Möglichkeit, dass Weiß auf 4.Sc3 verzichtet.
Teil 4 behandelt die Annahme des Gambits mit 4…exf3 und dann 5.Sxf3.
Im Anschluss an diese vier Teile geht der Autor in einem Nachtrag auf die Geschichte des BDG ein, wobei er auch mögliche Übergänge in andere Eröffnungssysteme behandelt und sich zudem mit einer gewissen Ausführlichkeit mit dem Lemberger Gegengambit 3…e5 und dem Polnischen Angriff mit 3…Sf6 4.Lg5 befasst.
Zum Inhalt resümierend ist festzuhalten, dass der Leser mit „Neue Wege im Blackmar-Diemer-Gambit” gleich zwei bemerkenswerte systematische Darstellungen zur Eröffnungstheorie zum BDG erhält. Dies ist einerseits der Komplex hat 1.d4 Sf6 2.f3, für den es bisher keine vergleichbare Veröffentlichung gab. Andererseits ist dies eine aktuelle und umfassende Erörterung der Theorie des BDG, bekannter Ablehnungen des Gambits sowie früher Abweichungen.
Und mit 2.f3 auf 1.d4.Sf6 erhält er eine sicher manchen Gegner überraschende Fortsetzung an die Hand, deren Folgen er selbst auf der Basis einer guten Vorbereitung mittels des vorliegenden Buches versiert wird behandeln können, während so mancher Gegenüber nicht selten vom zweiten Zug an auf sich selbst gestellt sein wird, und dies womöglich in den Gefilden des scharfen BDG.
Egner gibt an, dass er vor mehr als 15 Jahren begonnen hat, sich mit dem BDG zu beschäftigen, und dass es ihn von Beginn an fasziniert hat. Praktisch erproben konnte er es auch in Bolivien, wo er von 2008 bis 2011 gelebt hat.
Sein Werk basiert auf eigenen Untersuchungen, praktischen Erfahrungen, früheren Veröffentlichungen anderer Autoren sowie Computeranalysen, und somit einer breiten Grundlage. Er schreibt in einem Mix aus Text und Varianten. Die Varianten nehmen einen breiten Raum ein, ohne aber die Darstellung zu dominieren. Für mich ist der Mix angesichts der Art dieses Werkes gut gelungen.
Die Verwendung von Computervarianten ist nicht gleichbedeutend mit der schlichten Übernahme dieser Rechenergebnisse durch den Autor, worauf er explizit hinweist. Oft genug weicht die aufgenommene Empfehlung von der zunächst von der Engine als angeblich beste Fortsetzung ab. Die Bewertung durch die Brille des Spielers/Autors wurde nicht durch die Engines „überschrieben”, sondern führte demnach auch immer wieder zu Neubewertungen eben auch durch die Maschine.
Für mich hat „Neue Wege im Blackmar-Diemer-Gambit” das Zeug zu einem neuen Standardwerk. Das Buch behandelt ein Spektrum, das sich auf alles im und um das BDG herum bezieht. Es stellt die Theorie, auch soweit die Wege früher schon von anderen behandelt worden sind, auf eine aktuelle Stufe. Dies wird auch anhand von einigen Neuerungen deutlich, die der Autor anbietet.
Egner geht nicht davon aus, dass seine Bewertungen und Empfehlungen immer der Weisheit letzter Schluss sind, aber dies ist für mich selbstverständlich. Die Diskussionen um das BDG werden weitergehen, vielleicht auch neue Fahrt aufnehmen.
Wer sich erstmals mit dem BDG befassen möchte ist mit der Wahl dieses Buches sehr gut ausgerüstet. Wer schon zu den passionierten Anhängern des Gambits zählt, erhält ein bemerkenswertes Update. Und wer das BDG über den Weg 1.d4 Sf6 2.f3 auf das Brett bekommen möchte, bekommt eine systematische Darstellung der Möglichkeiten und Folgen dazu.
Ein Variantenverzeichnis und ein Quellenverzeichnis auf den letzten Buchseiten runden das durchweg gelungene Werk ab.
Fazit: Für mich ist „Neue Wege im Blackmar-Diemer-Gambit” eine klare Kaufempfehlung.
Uwe Bekemann,
August 2025
Also warum nicht mit 2.f3 antworten, um die Möglichkeit des Übergangs ins BDG weiterleben zu lassen, hat sich David Egner gefragt, und sich daraufhin in eine tiefe Untersuchung und Erprobung seiner Ideen und Erkenntnisse begeben. Diese hat er im 2025 im Joachim Beyer Verlag erschienenen Buch „Neue Wege im Blackmar-Diemer-Gambit” aufbereitet. Mit ihm betritt er Neuland; soweit er sich mit Entwicklungen außerhalb der schwarzen Fortsetzungen 2…d5 oder 3…dxc4 mit Übergang ins BDG befasst, schließt er eine Lücke, denn es ist kein Vorgängerwerk bekannt, in dem eine systematische Behandlung der dann entstehenden Varianten erfolgt ist.
In seiner Grundstruktur ist das Buch in 4 Teile gegliedert.
Teil 1 befasst sich mit den Zügen abweichend von 2…d5.
Im Teil 2 behandelt Egner die Folgen, wenn Schwarz nach 2…d5 3.e4 den Übergang ins BDG verweigert, indem er abweichend von 3…dxe4 antwortet.
Der 3. Teil widmet sich der Möglichkeit, dass Schwarz nach dem Erreichen der Grundstellung des BDG das Weiterschlagen auf f3 verweigert, um den erlangten Mehrbauern unter günstigen Umständen gleich wieder zurückzugeben. Zuvor betrachtet der Autor noch kurz die Möglichkeit, dass Weiß auf 4.Sc3 verzichtet.
Teil 4 behandelt die Annahme des Gambits mit 4…exf3 und dann 5.Sxf3.
Im Anschluss an diese vier Teile geht der Autor in einem Nachtrag auf die Geschichte des BDG ein, wobei er auch mögliche Übergänge in andere Eröffnungssysteme behandelt und sich zudem mit einer gewissen Ausführlichkeit mit dem Lemberger Gegengambit 3…e5 und dem Polnischen Angriff mit 3…Sf6 4.Lg5 befasst.
Zum Inhalt resümierend ist festzuhalten, dass der Leser mit „Neue Wege im Blackmar-Diemer-Gambit” gleich zwei bemerkenswerte systematische Darstellungen zur Eröffnungstheorie zum BDG erhält. Dies ist einerseits der Komplex hat 1.d4 Sf6 2.f3, für den es bisher keine vergleichbare Veröffentlichung gab. Andererseits ist dies eine aktuelle und umfassende Erörterung der Theorie des BDG, bekannter Ablehnungen des Gambits sowie früher Abweichungen.
Und mit 2.f3 auf 1.d4.Sf6 erhält er eine sicher manchen Gegner überraschende Fortsetzung an die Hand, deren Folgen er selbst auf der Basis einer guten Vorbereitung mittels des vorliegenden Buches versiert wird behandeln können, während so mancher Gegenüber nicht selten vom zweiten Zug an auf sich selbst gestellt sein wird, und dies womöglich in den Gefilden des scharfen BDG.
Egner gibt an, dass er vor mehr als 15 Jahren begonnen hat, sich mit dem BDG zu beschäftigen, und dass es ihn von Beginn an fasziniert hat. Praktisch erproben konnte er es auch in Bolivien, wo er von 2008 bis 2011 gelebt hat.
Sein Werk basiert auf eigenen Untersuchungen, praktischen Erfahrungen, früheren Veröffentlichungen anderer Autoren sowie Computeranalysen, und somit einer breiten Grundlage. Er schreibt in einem Mix aus Text und Varianten. Die Varianten nehmen einen breiten Raum ein, ohne aber die Darstellung zu dominieren. Für mich ist der Mix angesichts der Art dieses Werkes gut gelungen.
Die Verwendung von Computervarianten ist nicht gleichbedeutend mit der schlichten Übernahme dieser Rechenergebnisse durch den Autor, worauf er explizit hinweist. Oft genug weicht die aufgenommene Empfehlung von der zunächst von der Engine als angeblich beste Fortsetzung ab. Die Bewertung durch die Brille des Spielers/Autors wurde nicht durch die Engines „überschrieben”, sondern führte demnach auch immer wieder zu Neubewertungen eben auch durch die Maschine.
Für mich hat „Neue Wege im Blackmar-Diemer-Gambit” das Zeug zu einem neuen Standardwerk. Das Buch behandelt ein Spektrum, das sich auf alles im und um das BDG herum bezieht. Es stellt die Theorie, auch soweit die Wege früher schon von anderen behandelt worden sind, auf eine aktuelle Stufe. Dies wird auch anhand von einigen Neuerungen deutlich, die der Autor anbietet.
Egner geht nicht davon aus, dass seine Bewertungen und Empfehlungen immer der Weisheit letzter Schluss sind, aber dies ist für mich selbstverständlich. Die Diskussionen um das BDG werden weitergehen, vielleicht auch neue Fahrt aufnehmen.
Wer sich erstmals mit dem BDG befassen möchte ist mit der Wahl dieses Buches sehr gut ausgerüstet. Wer schon zu den passionierten Anhängern des Gambits zählt, erhält ein bemerkenswertes Update. Und wer das BDG über den Weg 1.d4 Sf6 2.f3 auf das Brett bekommen möchte, bekommt eine systematische Darstellung der Möglichkeiten und Folgen dazu.
Ein Variantenverzeichnis und ein Quellenverzeichnis auf den letzten Buchseiten runden das durchweg gelungene Werk ab.
Fazit: Für mich ist „Neue Wege im Blackmar-Diemer-Gambit” eine klare Kaufempfehlung.
Uwe Bekemann,
August 2025
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