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Art.-Nr.: LOBOGP2NF6

Play 2. ..Nf6! in the Sicilian

Nimzowitsch-Rubinstein System

291 Seiten, gebunden, Russian Chess House, 1. Auflage 2009.

16,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

On the map of modern chess theory there is a 'blank spot' - the Nimzowitsch-Rubinstein Variation of the Sicilian Defence (1 .e4 c5 2. Nf3 Nf6). Everyone has heard of it, but no one really knows anything about it.

The literature devoted to this topic is extremely scanty. Two or three articles, a few brochures, one ancient monograph (in German) - and that's all.

The book of international master Grigory Bogdanovich fills this gap. The author, a recognised expert on the Variation, has summarised and fully systemised his many years of experience in the given field. His views are subjective - but this is what makes them valuable. His conclusions are paradoxical, but they, so to speak, 'grab' the reader and do not leave him indifferent. You want to argue with him, but - and this is the main thing! - his presentation of the Variation makes you want to study it and play it.

Details
Sprache Englisch
Autor Bogdanovich, Grigory
Verlag Russian Chess House
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 450 g
Breite 15 cm
Höhe 22 cm
Seiten 291
ISBN-13 9785946931168
Erscheinungsjahr 2009
Einband gebunden
Inhalte

003Foreword

PART ONE. White does not play 3. e5

006Chapter One. 1. e4 c5 2. Nf3 Nf6 3. Nc3 d5

053 Chapter One Guide

Chapter Two. Breitman Variation

055 1. e4 c5 2. Nf3 Nf6 3. Nc3 Nc6

093 Chapter Two Guide

095Chapter Three. Typical Pawn Structures

119 Chapter Three Guide

120Appendix 1. Reference Games

PART TWO. White plays 3. e5

136Chapter Four. 1. e4 c5 2. Nf3 Nf6 3. e5 Nd5 4. d4

169 Chapter Four Guide

Chapter Five. Larsen Variation

171 1. e4 c5 2. Nf3 Nf6 3. e5 Nd5 4. Nc3 e6 5. Nxd5 ed 6. d4

209 Chapter Five Guide

211Appendix 2. Reference Games

PART THREE. 1. e4 c5 2. Nf3 Nf6 3. e5 Nd5 4. Nc3 Nxc3 5. dc

220Chapter Six. Typical Pawn Structures

231Chapter Seven. Linking the opening and the middlegame

264Chapter Eight. How to handle the ending with the given TPS

271Appendix 3. Reference Games

287Conclusion

289Game Index

Bis dato wurde die Nimzowitsch-Variante der Sizilianischen Verteidigung von der Theorie stark vernachläs­sigt, und es finden sich nur wenige Abhandlungen zu dieser Eröffnung. Nun liegt ein Werk des russischen IM Grigory Bogdanovich, der die Varian­te ein Leben lang spielt, vor, das sich ausführlich mit Nimzowitsch' Erbe befasst. Da ich vor drei Jahren anfing, damals schrieb ich zusammen mit FM Thomas Michalczak einen Artikel zum Thema, die Variante zu studie­ren und sie inzwischen in zahlreichen Turnier- und Blitzpartien anwandte, war ich gespannt meine Analysen mit dem vorliegenden Werk abzuglei­chen. Überrascht stellte ich fest, dass der Autor die intensive Beschäftigung mit den wichtigsten Varianten dieses Systems irgendwann um die Jahrtau­sendwende eingestellt haben muss, denn anders ist es nicht zu erklären, dass das für dieses Buch zugrunde ge­legte Material stark veraltet ist - der Spielerindex liest sich wie das "Who is Who" der ersten Hälfte des vergan­genen Jahrhunderts. Es findet sich so gut wie keine Partie nach dem Jahr 2000 und glauben sie mir, liebe Leser, es gab genug derer. Dementsprechend sind einige Analysen in wichtigen Ab­spielen sehr oberflächlich. Ich möchte wegen Platzmangels nur das folgende Beispiel präsentieren, das nicht gerin­ge Konsequenzen auf das Gesamtkon­zept des Werkes hat.

Nach 1. e4 c5 2. Sf3 Sf6 3. e5 Sd5 4. Sc3 e6 5. Sxd5 exd5 6. d4 Sc6 7. dxc5 Lxc5 8. Dxd5 Db6 9. Lc4 Lxf2+ 10. Ke2 0-0 11. Tfl Lc5 12. Sg5

entsteht eine der Hauptstellungen des gesamten Systems. Der alte Zug 12. ...Sd4+? ist lang und breit ausanaly­siert und führt zu einer klar schlech­teren Position für Schwarz. 12. ...Sxe5! dagegen haucht dieser Variante wie­der Leben ein. Leider hat der Autor nur veraltetes Material ausgewertet und schließt nach 13. Dxe5 d5 14. Dxd5 usw. auf Seite 189 mit dem Kommen­tar ab, dass Schwarz auf Verlust ste­he. Das ist falsch, denn nach 14. ...Lg4! (noch nie gespielt und von den Engi­nes sofort angezeigt) müsste, und das dürfte in Zukunft geschehen, ein kom­plett neuer Variantenzweig entstehen. Dieses "Übersehen" des Autors zwingt ihn fast schon, allein um das gesam­te System und im Grunde genommen das Buch zu rechtfertigen, der aus meiner Sicht minderwertigen Alterna­tive nach 1. e4 c5 2. Sf3 Sf6 3. e5 Sd5 4. Sc3 Sxc3 (statt 4. ...e6 in der Hauptva­riante) ein Kapitel über gut 60 Seiten zu widmen und es als neue Hauptva­riante zu stilisieren. Zugegeben, die Analysen der Partien und ausführli­chen Betrachtungen der Bauernstruk­tur in diesem Kapitel dürften für den Amateur lehrreich sein, aber der dargebotene Umfang entspricht definitiv nicht dem Wert dieser Variante.

Worin liegt also die Leistung des Au­tors und der Wert dieses Werkes? Dem Autor gebührt ein Lob für seine Pio­nierarbeit auf diesem theoretischen Feld. Er hat viel Originalmaterial zu­sammengetragen sowie die vormals spärliche Literatur ausgewertet und damit eine gute Grundlage geschaf­fen, mit der man arbeiten kann. Wer sich für diese Eröffnung interessiert, oder sie schon seit jeher anwendet, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Aus objektiver wissenschaftlicher Sicht sind leider krasse theoretische Lücken zu beanstanden, die der ge­willte Konsument aber mit eigener Recherche selbst ausgleichen kann.

Mit freundlicher Genehmigung

IM Georgios Souleidis, Schachwelt 3/2010

Play 2. ..Nf6! in the Sicilian

EUR

16.95