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Artikelnummer
LXNICKAL23
Autor

Schachkalender 2023 - 40. Jahrgang

272 Seiten, gebunden mit Leseband, Edition Marco, 1. Auflage 2022

17,50 €
Inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Taschenkalender in bewährter Ausstattung und Aufmachung.

40. Jahrgang, zahlreiche Abbildungen und Diagramme, Farbdruck. Umschlagfarben: Schwarz/Gelb.

Autoren:

R. Hübner

B.-P. Lange

S. Löffler

H. Metz

K. Müller

A. Nickel

J. Nickel

H. Pfleger

D. Poldauf

Weitere Informationen
Gewicht 260 g
Hersteller Edition Marco
Breite 10,5 cm
Höhe 16,8 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2022
Autor Arno Nickel
Sprache Deutsch
Auflage 1
ISBN-13 978-3-924833-86-2
Seiten 272
Einband gebunden mit Leseband

016 Mein Schachjahr 2022 023 Wer bin ich? Kalenderrätsel 042 Der "Reiz des Schachs“ holte Matthias Wahls zurück (Hartmut Metz) 045 Pattstudien und die des "Pattsieges“ (Karsten Müller) 064 Dr. Michael Trauth (1950-2022) (Robert Hübner) 075 Fischer-Kult (Stefan Löffler) 088 Lange Schachpartien ermatten Spieler (Hartmut Metz) 102 Berliner Reminiszenzen (Helmut Pfleger) 107 Gammel Dansk (Jürgen Nickel) 122 Schach unter Strom (Hartmut Metz) 136 Schach im deutschen Generalgouvernement in Polen (Bernd-Peter Lange) 156 Ein beklemmendes Erlebnis - mit unerwarteten Folgen (Robert Hübner) 168 Lösungen und Partien 182 In Memoriam 183 In eigener Sache (Arno Nickel) 184 FIDE- und ICCF-Ranglisten 204 1. Bundesliga, 1. Frauen-Bundesliga, 2. Bundesligen

SCHLUSS! AUS! ODER?

Es mutet etwas seltsam an, dass Arno Nickel im Schachkalender 2023 lediglich etwas versteckt und vielleicht sinnbildlich unter der Rubrik "In Memoriam“ nur wenige Zeilen formuliert, die den wahrscheinlichen Abschied eines 40-jährigen Qualitätsproduktes beschreiben. Ein Nachfolger für den Schachkalender scheint noch nicht gefunden, weshalb diese vierzigste Ausgabe wohl auch die letzte sein wird. Für diesen Schluss­akkord hat Nickel noch einmal alte Weggefährten zusammengerufen.

Zum Ende einer Tradition weht ein Hauch von Nostalgie durch die Buchseiten. Passend der Beitrag von Helmut Pfleger, diesem ver­hinderten Berliner, weil seine schwangere Mutter im Krieg von der Reichshauptstadt nach Töplitz-Schönau flüchtete. Heutzutage wird Pfleger ein Besuch Berlins stets zur Spuren­suche der eigenen Vergangenheit, sein Artikel eine "Reminiszenz“ an eine verlorene Zeit. Karsten Müller beschäftigt sich mit dem Pattsieg - einer der Vorschläge, um die Feinwertung bei einem Remis zu verändern und das vom Herausgeber so geliebte Fernschach doch noch vor dem Remistod zu retten. Hartmut Metz erinnert zum einen an Emil Joseph Diemers alten, im Niedergang begriffenen Verein Muggensturm, dem er selbst einst angehörte. Zum anderen erfährt der Leser in seinem Interview mit Matthias Wahls die Gründe für die schachliche Rückkehr des einstige Deutschen Meisters. Robert Hübner widmet einen Nach­ruf seinem Vereinskameraden Dr. Michael Trauth, dem er in mancher Hinsicht zu Dank ver­pflichtet ist und beschreibt anderswo ein etwas verstörendes Ereignis während einer seiner Simultan­veranstaltungen, das zu einer uner­warteten, lang­jährigen Freundschaft führte. Bernd-Peter Lange beschäftigt sich mit dem Schach im General­gouvernement im ehe­-ma­ligen Breslau und findet Ambivalenzen im deutsch-polnischen Verhältnis. Und Arnos Bruder Jürgen berichtet über eine deutsch-­dänische Freundschaftsveranstaltung, in der ein "alter Däne“ die Hauptrolle spielt.

Dazu gibt es zahlreiche kleine Kalendereinträge, die den Leser informativ durch das Jahr führen. Schwer vorstellbar, dass die Tradition dieser Fundgrube an originellen Schachgeschichten, die anderswo selten Platz finden, jetzt ein Ende haben soll.

Harry Schaack

KARL 4/2022