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LOMOSTDD

The Diamond Dutch

Strategic Ideas & Powerful Weapons

272 Seiten, kartoniert, New in Chess, 1. Auflage 2014

26,45 €
Inkl. 5% MwSt., zzgl. Versandkosten

The widely-played Dutch Defence is a sharp choice. Black does not try to preserve a positional balance, but chooses to fight it out.

No author is more qualified to explore new ideas in the Dutch than Viktor Moskalenko, a renowned champion of dynamic play.

The Diamond Dutch is not a repertoire book. Moskalenko himself plays this chess opening with both colours and covers the entire spectrum for White as well as Black:

- various Anti-Dutch weapons

- the Stonewall System

- the Classical System

- the Leningrad System.

As Moskalenko thoroughly shakes up the lines of yet another chess opening, he keeps both the strategic principles and the tactical finesses firmly in sight.

He presents a host of novelties, daring recommendations, new resources and cunning tricks. As always he describes his ideas in his inimitable style full of humour and enthusiasm, and illustrates them with plenty of his own games.

Weitere Informationen
Gewicht 510 g
Hersteller New in Chess
Breite 17 cm
Höhe 23,5 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2014
Autor Viktor Moskalenko
Sprache Englisch
Auflage 1
Seiten 272
Einband kartoniert

006 Explanation of Symbols

007 Preface

009 Part I - The Anti-Dutch

011 Chapter 1 Gambits and Rare Systems

034 Chapter 2 The Knight System: 1.d4 f5 2.Nc3

054 Chapter 3 The Bishop System: 1.d4 f5 2.Bg5

087 Part II - The Stonewall Dutch and the Classical Dutch

090 Chapter 4 The Catalanized Dutch: White’s fianchetto g2-g3

143 Chapter 5 Rolling Stones - A Repertoire for Black and for White

169 Chapter 6 The Classical Dutch: f5/e6/d6

185 Part III - The Leningrad Dutch

195 Chapter 7 The Main Leningrad: 7...Nc6, 7...c6 and 7...Qe8

228 Chapter 8 The Flying Fortress - Leningrad Sidelines

255 Index of Variations

261 Index of Names

269 Index of Games

271 Bibliography and Biography

Der russische Großmeister vergleicht die Holländische Verteidigung mit einem ungeschliffenen Diamanten und will damit sagen, dass diese Eröffnung viel Potenzial in sich birgt, da sie nicht so "ausgelutscht“ ist wie manche Modevarianten. An vielen zum Teil erst kürzlich entdeckten oder wiederentdeckten Varianten der Holländischen Verteidigung wird noch gearbeitet, eben geschliffen. Moskalenkos Werk ist kein komplettes Buch über Holländisch, sondern eine ausführliche Abhandlung zum Thema "Ich will Holländisch spielen, was sind die wichtigsten Varianten, wo und wie kann ich die eine oder andere unangenehme Variante vermeiden, was kann ich nicht vermeiden und muss ich folglich lernen“. Wie man weiß, ist dies leichter gesagt als getan, aber das Buch hilft einem schon über die Runden, auch weil die vielen graphisch hervorgehobenen Hinweise, Warnungen und Tipps bei der Orientierung nützlich sind. Dazu gehören auch Abbildungen, die man in Eröffnungsbüchern eher selten findet. So zeigt auf Seite 34 ein (schlecht wiedergegebenes) historisches Ölgemälde eine Reiterattacke mit gezückten Säbeln, darunter steht "First knights, then Bishops“ und noch weiter unten wird schon mit vertrauten schachlichen Mitteln erläutert, warum der Autor in einer bestimmten Stellung einen Springerzug jenem mit einem Läufer vorzieht. Das Kapitel über das "Stonewall-System“ (der Aufbau mit ... f5, ... e6, ...d5 und ...c6) wird mit einem Selbstbildnis des Autors vor einer riesigen Steinmauer und neben einer großen Kanone stehend eingeleitet. Solche und viele anderen Abbildungen mit Revolvern, Messern und Warnschildern ziehen sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Man kann dies mögen oder nicht, solche Bilder prägen sich ein, was im Zusammenhang mit Tipps ein Vorteil ist. Von der Gestaltung abgesehen gefällt das Buch und wir stimmen in der Gesamtbewertung Schachfreund Bekemann zu, der schreibt: "Während der Arbeit zur Vorbereitung dieser Rezension habe ich mich mehrfach gefragt, mittels welchen Einsatzes das Buch den größten Wert für den Leser entwickeln dürfte. Es ist für mich eine sehr gute Grundlage, um die Holländische Verteidigung in ihren Ideen und zahlreichen guten Linien seitens Schwarz und Weiß zu begreifen und auch zu spielen. ... Die Buchsprache ist Englisch, gesichertes Schulenglisch reicht zum ordentlichen Verstehen aus. Fazit: The Diamond Dutch ist eine Kaufempfehlung für Weiß und für Schwarz an den Spieler, der die Ideen der Holländischen Verteidigung verstehen und erlernen sowie eine Auswahl der stärksten Linien erhalten möchte.“

Otto Borik

Schachmagazin 64

06/2014


Die Holländische Verteidigung zählt zu jenen Eröffnungen, deren Vollwertigkeit seit den klassischen Tagen des Schachspiels diskutiert wird. Auch heute noch scheiden sich die Geister in dieser Frage, allerdings hat sich ihr Ruf stark verbessert, dank einiger Experten, deren Wort im Schach etwas gilt. Zu ihnen zählt auch Viktor Moslalenko, der mit "The Diamond Dutch", jüngst bei New In Chess erschienen, ein neues Werk zur Holländischen Verteidigung vorgestellt hat.

Bei allen Diskussionen ist sich die Theorie aber einig, dass die Eröffnung für beide Seiten nicht gerade leicht zu spielen ist. Und u.a. hier setzt Moskalenko an; er will für Weiß wie für Schwarz den Leser die Systeme verstehen lassen und ihm die besten Linien vermitteln. Der Rückentext hebt hervor, dass "The Diamond Dutch" kein Repertoirebuch ist. Dieser Aussage kann ich aber nur teilweise folgen. Ein Monolog ist das Werk ganz sich auch nicht, da sich Moskalenko auf Linien beschränkt, die nach seinem Qualitätsurteil gut sind. Wenn ich das Werk charakterisieren darf, ist es eine besondere Art von Repertoirebuch, und dies sowohl für Weiß wie auch für Schwarz. Dies verstehe ich als Aufwertung, denn für beide Parteien sucht Moskalenko die aussichtsreichsten Varianten. Es kommen damit auch Abspiele auf das Brett, in denen eine Seite zu einer erstrangigen Empfehlung des Autors greift und dabei andere nach dem Urteil der Theorie erstrangige Linien außen vor bleiben, sodass die andere Partei nur in Abhängigkeit der Wahl des Gegners zum eigenen besten Abspiel kommt.

Das Werk besteht aus drei Teilen, die insgesamt acht Kapitel beinhalten. Das Inhaltsverzeichnis hat hinsichtlich der Theorieteile das folgende Gesicht:

Teil 1 - The Anti-Dutch

Kapitel 1: Gambits and Rare Systems

Kapitel 2: The Knight System: 1.d4 f5 2.Sc3

Kapitel 3: The Bishop System: 1.d4 f5 2.Lg5

Teil 2 - The Stone wall Dutch and the Classical Dutch

Kapitel 4: The Catalanized Dutch: White's fianchetto g2-g3

Kapitel 5: Rolling Stones - A Repertoire for Black and for White

Kapitel 6: The Classical Dutch: f5/e6/d6

Teil 3 - The Leningrad Dutch

Kapitel 7: The Main Leningrad: 7...Sc6, 7...c6 and 7...De8

Kapitel 8: The Flying Fortress - Leningrad Sidelines.

Die Kapitel werden zunächst kurz eingeleitet, dabei wird ein Ausblick auf die sich anschließenden Partien gegeben. Moskalenko bedient sich zur Darstellung seiner Empfehlungen 55 Partien aus der Turnierpraxis. Den Abschluss eines Kapitels bildet eine kurze wertende Zusammenfassung.

Bei der Kommentierung setzt er zur Kennzeichnung verschiedener Aspekte Symbole ein. Diese weisen die folgenden Ausführungen verschiedenen Kategorien zu, beispielsweise stärkste Linien, Pläne, Ergebnisse statistischer Auswertungen etc. Dieses Vorgehen ist nicht neu, allerdings habe ich die Umsetzung dieser Methode mindestens schon lange nicht mehr in einer solchen Qualität gesehen, wenn überhaupt schon einmal. Indem beispielsweise ein Hinweis deutlich macht, dass Moskalenko nachfolgend etwas zum Plan für das weitere Spiel sagt, leitet er das Denken und die Aufnahme des Lesers in diese Richtung. Die Passage läuft weniger Gefahr, im Text unterzugehen, der Leser speichert ihren Inhalt unter dem Karteikärtchen "Strategie" ab.

Insgesamt empfinde ich die Kommentierung als sehr gut geeignet, um die dargestellten Systeme zu erlernen im Sinne von verstehen. Moskalenko erklärt und beschreibt sehr gut.

Ein erfreulich ausführliches und um Diagramme bereichertes Variantenverzeichnis, ein Spieler- und ein Partienverzeichnis runden die wesentlichen Buchinhalte ab.

Während der Arbeit zur Vorbereitung dieser Rezension habe ich mich mehrfach gefragt, mittels welchen Einsatzes das Buch den größten Wert für den Leser entwickeln dürfte. Es ist für mich eine sehr gute Grundlage, um die Holländische Verteidigung in ihren Ideen und zahlreichen guten Linien seitens Schwarz und Weiß zu begreifen und auch zu spielen. Ein in sich rundes Repertoire bietet "The Diamond Dutch" für keine Seite an, will es konzeptionell aber auch nicht. Deshalb sehe ich den Wert des Buches für den Leser ganz besonders dann als bemerkenswert hoch an, wenn dieser bereits ein einigermaßen aktuelles Werk zu Holländisch hat oder er sich ein weiteres zulegen möchte, das dann die Materialbreite steigert. In dieser Verwendung dürfte "The Diamond Dutch" seine größte Stärke ausspielen.

Die Buchsprache ist Englisch, gesichertes Schulenglisch reicht zum ordentlichen Verstehen aus.

Fazit: "The Diamond Dutch" ist eine Kaufempfehlung für Weiß und für Schwarz an den Spieler, der die Ideen der Holländischen Verteidigung verstehen und erlernen sowie eine Auswahl der stärksten Linien erhalten möchte.

Uwe Bekemann

www.BdF-Fernschachbund.de

März 2014


Das neueste Werk von GM Viktor Moskalenko (nach The Perfect Pirc-Modern, The Wonderful Winawer) widmet sich diesmal der Holländischen Verteidigung. Wer Moskalenko kennt, weiß, dass er nur über Sachen schreibt, die er auch ganz genau kennt. In diesem Fall über eine Eröffnung, die er selbst gerne und regelmäßig selbst anwendet. Von den 55 Partien im Buch sind 24 vom Meister höchstpersönlich kredenzt worden! Aber worum geht es eigentlich?

Moskalenko untersucht die Holländische Verteidigung von beiden Seiten aus, bespricht positionelle Feinheiten, geht auf taktische Fallstricke ein und gibt eine Anleitung, wie man mit beiden Farben diese Eröffnung besser handhabt. Dazu unterteilte er das Material in drei große Kapitel: Anti-Holländische Systeme (Staunton-Gambit, 2.Lg5 usw.), Stonewall/klassischer Holländer und Leningrader System.

Nachfolgend eine Partie aus dem Buch:

Petrosian,Arshak B (2480) - Moskalenko,Viktor (2440) [A90]

Lvov, 1988

1.d4 e6 2.c4 f5 3.Sf3 Sf6 4.g3 c6 5.Lg2 d5 6.0-0 Ld6 7.Se5 0-0 8.Lf4 Sg4 9.Sxg4 Lxf4 10.gxf4 fxg4 11.e3 Dh4 12.f3 g3 13.hxg3 Dxg3 14.Sd2 Sd7 15.Tc1 Sf6 16.De1 Dg6 17.c5 Ld7 18.Df2 Sh5 19.Kh2 Dh6 20.Dh4

Diagramm:

Weiß: Kh2, Dh4, Tc1, Tf1, Lg2, Sd2, Bauern: a2,b2,c5,d4,e3,f3,f4

Schwarz: Kg8, Dh6, Ta8, Tf8, Ld7, Sh5, Bauern: a7,b7,c6,d5,e6,g7,h7

Schwarz am Zug

20. ... e5!! 21.dxe5 d4 22.Sc4 dxe3 23.Sxe3 Dxf4+ 24.Dxf4 Sxf4 25.Tcd1 Le6 26.Kg3 Tae8 27.Tfe1 Lxa2 28.Td4 Sh5+ 29.Kf2 Txe5 30.Ta1 Ld5 31.Sxd5 cxd5 32.Txa7 Sf4 33.Lf1 Se6 34.Td1 Sxc5 35.b4 Se4+ 36.Ke3 Sg5+ 37.Kd4 Sxf3+ 38.Kc5 d4+ 39.Kd6 Tf6+ 40.Kc7 b5 41.Ta5 Te7+ 42.Kd8 Kf8 43.Lxb5 Se5 44.Kc8 Sc6 45.Lxc6 Txc6+ 46.Kd8 Td6+ 47.Kc8 Ke8 0-1

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, bei Moskalenko weiß man einfach, dass er Ahnung vom Schach und vom Bücher schreiben hat. Seine Erklärungen sind schlüssig und nachvollziehbar, seine Tipps und Ratschläge zeugen von großem Sachverstand und als Leser hat man immer das gute Gefühl, etwas dazu zu lernen. Das Buch kann uneingeschränkt empfohlen werden!

Martin Rieger

www.Schach-Welt.de

Februar 2014


Nach “The Perfect Pirc-Modern” (2013) erscheint nun ein weiteres Buch von Großmeister Moskalenko, in dem es nicht um einen Repertoirevorschlag geht, sondern um das Durchleuchten einer kompletten Eröffnung. Dieses Mal dreht sich alles um eine dynamische Erwiderung gegen 1.d4. Die Holländische Verteidigung ist bekannt für den dynamischen Charakter und die vielseitigen Stellungsbilder. Schwarz kann zwischen der ultra-soliden “Stonewall” (Steinwall) Variante wählen, der flexiblen ‘Klassischen‘ Variante oder aber dem ‘verbesserten’ Königsinder, der Leningrader Variante. Aber auch die beliebten Anti-Holländisch Systeme wie 2.Lg5, 2.e4 und 2.Sc3 werden im Buch erwähnt.

Nun mögen Sie sich vielleicht fragen: Passt eine qualitative Arbeit über drei Hauptsysteme + Nebensysteme wirklich in ein Buch mit ~270 Seiten? Ich war anfangs auch sehr skeptisch, da ich mir kaum vorstellen konnte, dass eine wirklich detaillierte Arbeit möglich ist. Im weiteren Verlauf möchte ich gerne erklären, wie es der Autor dennoch geschafft hat, eine gute Arbeit abzuliefern und ein Buch zu schreiben, dass für viele von großem Nutzen sein wird.

Zunächst sei gesagt, dass es sich hier nicht um ein Repertoirebuch handelt. Das bedeutet, dass keine Empfehlungen aus schwarzer Sicht gegen jeden einzelne weiße Nebenvariante aufgezeigt wird und selbiges wiederum aus weißer Sicht gilt. Hier geht es vielmehr darum, typische Pläne von Schwarz und Weiß zu zeigen, wie und wann diese besonders effektiv sind und wie die aktuelle Turnierpraxis von diesen Ideen und Plänen beeinflusst wird. Über das gesamte Buch verteilt finden Sie kleine Boxen, die entweder scharfe Ideen und Tricks zeigen, aber auch Nebenvarianten, die zwar nicht kritisch sein mögen, in einer praktischen Partie jedoch an Gehalt hinzugewinnen, da sie den Gegner zwingen konkrete Probleme zu lösen. Auf diese Boxen möchte ich ganz besonders gern verweisen, da sie das Verständnis um diese Eröffnung schärfen und ihnen einen breiteren Blick vermitteln.

Viktor Moskalenko ist Großmeister und bekannt für seine Bücher und Traineraktivitäten. Im Laufe seiner Karriere hat er viel Erfahrung in der Holländischen Verteidigung sammeln können und profitiert nun als Trainer von seiner durchaus erfolgreichen Laufbahn. Da er sowohl die weißen Chancen, wie auch die schwarzen Gegenpläne gut kennt und objektiv beurteilen kann, schafft er eine Schnittstelle zwischen dem Axiom, dass Weiß Vorteil erlangen muss, da er zuerst zieht und dem schwarzen bestreben auf Vorteil zu spielen.

Das Buch wird mit zusätzlichem Bildmaterial gefüllt und schafft somit eine Abwechslung zum stupiden Variantenlesen. Die Schachspieler, die vereinzelt immer wieder auf den Seiten auftauchen sind starke Spieler, die zur Theorie und der Entwicklung der Eröffnung wesentlich beigetragen haben und deren Partien es sich lohnt zu studieren.

Fazit:

Eine schöne Übersicht über die einzelnen Abspiele der Holländischen Verteidigung. Aufgrund der Tatsache, dass es sich hierbei nicht um ein Repertoirebuch handelt, konnte der Autor die wesentlichsten Varianten einfügen und sie durch zahlreiche Partien untermauern. Das Englisch ist leicht verständlich und sollte kein großes Hindernis darstellen. Meine Empfehlung geht an alle, die die Holländische Verteidigung in ihrem Repertoire haben und ihr Verständnis erweitern wollen.

Lukas Wedrychowski

www.DailyChess.org

Februar 2013