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LOFRATMB
Autor

The Modern Benoni

111 Seiten, kartoniert, Gambit, 1. Auflage 2007

Aus der Reihe »Chess Explained«

15,65 €
Inkl. 5% MwSt., zzgl. Versandkosten

Chess Explained is a new series of books about chess openings. They are not theoretical works in the traditional sense, but more a series of lessons from a chess expert with extensive over-the-board experience with an opening. You will gain an understanding of the opening and the middlegames to which it leads, enabling you to find the right moves and plans in your own games. It is as if you were sitting at the board with a chess coach answering your questions about the plans for both sides, the ideas behind particular moves, and what specific knowledge you need to have.

  • 25 recent and highly instructive games discussed in detail

  • Chapter introductions and conclusions emphasize the key points

  • Full indexes of games and variations

  • Extensive verbal explanations of plans and manoeuvres

The Modern Benoni is a perennial favourite among players looking to create winning chances with Black. It is one of the few openings where White has no easy way to force drawish simplifications or deny Black any dynamic counterplay. Both players need to understand the imbalances in the position and pursue their plans with great vigour. In this book Franco shows how Black can seek to create the kind of mayhem that has attracted champions such as Tal, Kasparov and Topalov to the Benoni, and also demonstrates how White can seek either to put a positional clamp on the game, or else to storm the Black's position before his development is complete. A special section deals with the vital question of move-orders.

Zenon Franco is a grandmaster from Paraguay who now lives in Spain. For more than a quarter of a century, he has written a popular column for Spanish-language chess magazines. He is an experienced chess trainer, his most notable pupil being Paco Vallejo, now one of the world's top grandmasters, whom he taught from 1995 to 1999.

Weitere Informationen
Gewicht 250 g
Hersteller Gambit
Breite 17,2 cm
Höhe 24,8 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2007
Autor Zenon Franco
Reihe Chess Explained
Sprache Englisch
Auflage 1
ISBN-10 1904600778
ISBN-13 9781904600770
Seiten 111
Einband kartoniert

004 Symbols

004 Bibliography

005 Introduction

006 Classical Variation

023 Modern Variation

034 Fianchetto Variation

047 Mikenas, Taimanov and Four Pawns Attack

071 Knaak and Kapengut Variations

084 Systems with Bf4 and Bg5

099 Knight´s Tour Variation

107 Transpositions and Move-Orders

109 List of Games

110 Index of Variations

Die Benoni-Verteidigung taugte schon immer für besondere Momente. Und sie war stets eine Waffe der Weltmeister, namentlich Mihail Tal, Robert James Fischer, Garry Kasparow, Vesselin Topalov und Wladimir Kramnik. Fischer wählte sie, als er 1972 in Reykjavik 0:2 zurücklag; Kramnik setzte auf sie, als er 2004 in der vorletzten WM-Partie gegen Peter Leko einen Punkt Rückstand hatte. Der aus dem Hebräischen stammen­de Name bedeutet sinnigerweise "Sohn des Kummers", und etliche Top-Spieler sind als Nachziehende regelrecht überfahren worden. Dessen ungeachtet startet die Schachelite von Zeit zu Zeit Wiederbelebungsversuche, denn die halbgeschlossene Verteidigung ge­gen 1. d4 zeichnet aus, dass das Spiel nicht leicht verflacht. Auch wenn manches Abspiel inzwischen umgedeutet wurde, bleibt der kurz nach der Jahrhundertwende erschie­nene Führer von John Watson die grundle­gende Einführung für den Schwarzspieler. Liebhaber dieser Spielweise schätzen das Werk von Lew Psakhis ("The Complete Be­noni", Batsford 1995). Heute kann es sich kaum ein Autor leisten, eine Gesamtschau zu einem Eröffnungs-Schwergewicht zu schreiben - neuere Werke setzen Schwer­punkte und sollen hier skizziert werden.

Aber zunächst zu Watsons Buch: Der amerikanische IM wählt den traditionellen Weg, d. h. Varianten werden bis zum 20. Zug, manchmal auch bis zum 30. Zug vorgestellt - z. B. forcierte Varianten des Dreibauernangriffs. Wie bei seinen Büchern zur Franzö­sischen Verteidigung hält er nicht mit Mei­nungen hinter dem Berg. Es wird nur auf sol­che Abspiele geschaut, die er für beiderseits tauglich einschätzt. Es gibt Begründungen, warum etwas wegfällt, und sehr pointierte Stellungseinschätzungen und sowie Hinwei­se zu unerforschten Wegen und Bestands­aufnahmen der Trends in den verschiedenen Systemen. Aber auch 2001 musste der kri­tische Schreiber in seinem Vorwort die Bi­lanz ziehen, "dass der Autor am Ende von vielen Varianten einfach damit leben muss, dass dynamische Ungleichgewichte herr­schen, die sich definitiven Bewertungen wi­dersetzen". Trotzdem bleibt dieser Klassiker ein absolutes Muss!

Endre Vegh hat sich ebenfalls dem Blick auf alle Möglichkeiten verschrieben, kommt allerdings mit sieben Kapiteln aus und be­leuchtet hauptsächlich die allererste Partiephase bis ca. zum 15. Zug. Trotz der Aus­richtung als Orientierung für Neueinsteiger liefert der ungarische IM in mancher Hinsicht vorzügliche Arbeit ab: 46 Modellpartien sind ein guter Grundstock und in angemessener Zeit zu bewältigen, eigenständige Analysen am Übergang zum und im Mittelspiel legen viele taktische und strategische Motive offen, variantenspezifische Eigenheiten werden vor­züglich herausgearbeitet (z. B. wohin gehört welche Leichtfigur oder wann muss man mit den Bauernzügen c5-c4, f7-f5 oder g6-g5 operieren). Statistische Auswertungen unter­streichen Wertigkeiten bestimmter Abspiele. Die gut platzierten Diagramme unterstützen zudem ein leichtes Durchforsten. Ein Glanz­licht unter den Starting-out-Büchern, und kei­neswegs nur für Anfänger inspirierend!

Und auch der dritte IM-Autor geht en­gagiert vor; Richard Palliser legt eigentlich kein Eröffnungsbuch, sondern eher eine Motivationslektüre vor. In Kapiteln wie bei­spielsweise "Helden und Nullen", "Strate­gie", "Was ist angesagt", "Tricks und Fallen", "Vor dem Kampf" versteht es der Engländer, manche Eigenheiten der Benoni-Verteidi­gung zu hinterfragen. Der Dreibauernangriff ist für Schwarz mit einigen Sorgen verbun­den, und Palliser deutet auch Pfade, die an­dere aussparen. Doch im Turniersaal geht es nicht immer akademisch zu nach 1. d4 Sf6 2. c4 c5 3. d5 e6 4. Sc3 exd5 5. cxd5 d6 6. e4 g6 7. f4 Lg7 8. Lb5+ Sbd7!? 9. e5 dxe5 10. fxe5 Sh5 11. e6 Dh4+ 12. g3 Sxg3 13.hxg3 Dxh1 14.Le3 Lxc3+! 15.bxc3 a6! Vegh bietet nur Stoff zu 15. ...0-0, wäh­rend Franco das ganze Abspiel meidet! Watsons Urteil lautet gleichfalls "ungenügend", und er bleibt beim üblichen Sfd7 im 8. Zug. 16. exd7+ Lxd7 17. Lxd7+ Kxd7 18. Dg4+ Eine alternative, halsbrecherische Variante bietet 18. Da4+ b5 19. Dg4+ f5 20. Df4 The8 21. 0-0-0 De4 22. Lxc5 Dxf4+ 23. gxf4 Te4 24. Sf3 Tc8 25. Ld4 Txf4 26. Se5+ Kd6 27. Sf7+ Kxd5 28. Le5+ Ke6 29.Lxf4 Kxf7 30. Kb2 Tc4 31. Le3 f4 32. Ld4 g5 mit drei Bauern als Kompensati­on für die Leichtfigur in Crouch-Palliser, London 2003. Der Damentausch mit 18. Df3 ist der andere, weit ins Mittelspiel ausanaly­sierte Weg, der viele Fallstricke aufweist. 18. ...f5 19. Df3 Dxf3 20. Sxf3 The8 21. Kf2 Te4 22.Tb1 Tae8 Oder 22. ...b5 23. Lxc5 Tae8 24. Tb2 h6 25. Ld4 Kd6 26. a4 Kxd5 27. axb5 axb5 28. Txb5+ Ke6 29. Se5 g5 30.Tb6+ Kd5 31.Tb5+ mit Zugwiederho­lung in Wells-Palliser, Halifax (Britische Schnellschachmeisterschaft) 2003, aber Sd3 hätte aus weißer Sicht ein Spielen auf Ge­winn erlaubt! 23. Lxc5 Te2+ 24. Kf1 b5, ge­folgt von Tc2, hält Gegenspiel parat.

In der Summe bekommt man hier zahl­reiche Anknüpfungspunkte für weitere, eige­ne Analysen. Eine Seite Variantenindex hilft grob beim Zurechtfinden, aber dafür steht der Genuss einer ungeschminkten Bloßstellung der Stärken und Schwächen in einem vom Autor selbst praktizierten System, bei dem man mit den schwarzen Steinen meist den vollen Punkt im Visier hat! Zudem bringt Palliser Wissenswertes über Wettkampfein­stellung und Spielkultur.

Zenon Francos Expertise zielt eher auf den Benoni-Kenner. Es gibt 25 Stamm­partien in acht Abschnitten; Einführungen und Zusammenfassungen sind trefflich und knapp. Bei etlichen Beispielen behält Weiß die Oberhand, so dass der Nachziehende Nutzen aus Warnungen ziehen kann. Die Zielgruppe ist vorrangig gehobene Vereins­klasse. Erfreulicherweise findet eine Diskus­sion mit Watson statt, während Vegh und Pal­liser allerdings übersehen wurden. Dennoch gibt es unter dem Strich eine für Experten wichtige Standortbestimmung!

Sonderfälle der Benoni- Verteidigung sind Ähnlichkeiten und Übergänge zu königsin­dischen Strukturen. Hierzu zählen auch Auf­bauten mit f3 und der Springerüberführung g1-e2-g3. Als weltweit größter Experte gilt Alexei Drejew, der für seinen positionellen Schachstil und manche Eröffnungs- und Mittelspielinnovation berühmt ist. Er legte jetzt eine Auswahl seiner 100 besten Partien zwischen 1984 bis 2006 vor (darunter zwei­mal Benoni als A65): Jede Partie stellt ein Art Lernlektion dar, gut erklärt und mit Vari­anten ausgewogen unterfüttert auf insgesamt 275 Seiten. Faszinierend sind zuvor 15 Sei­ten Autobiografie, u. a. zu seinen Schwierig­keiten mit der Sowjetbürokratie (keine Rei­sen zu Jugendweltmeisterschaften!) und der Armeezeit vor 1990 (dann bricht die Lebens­beichte ab). Acht Seiten enthalten größten­teils weniger bekannte Farbbilder. Ein Buch mit langem Gebrauchswert!

Doch auch ein Fachmann wie Drejew erleidet bisweilen Schiffbruch; Im Dezem­ber 2007 war er gegen Faruch Amonatow nicht einmal Favorit, da der 38-Jährige in den vergangenen zwei Jahren fast 100 Elo-Punkte einbüßte. Amonatow dagegen mach­te seit 2006 einen Sprung um 100 Punkte auf momentane Elo 2649. Beim Superfinale der russischen Meisterschaft stand eine Er­öffnung auf dem Programm, über die zwei russische Landsleute, GM Alexander Cherniajew und FM Eduard Prokurnow, soeben eine Untersuchung vorlegten. Den Zusam­menhängen zwischen Benoni und Königsin­disch gehören 50 Seiten. Doch auch dieser Teil, wie das gesamte Werk mit 50 Beispiel­partien, offeriert wenig Eigenanalysen und teilweise älteres Material. Man gewinnt den Eindruck, es handelt sich um einen mühse­lig aufgepeppten Aufguss einer älteren Veröffentlichung; turnierpraktische Hinweise sucht man vergeblich. Verpasst wurde eine zuverlässige Revue zu einem vernachlässig­ten Thema. Empfehlung: Das Geld besser für die anderen Bände anlegen!

Mit freundlicher Genehmigung

Harald Fietz, Schach Magazin 64 3/2008

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Zenon Franco, Großmeister aus Paraguay mit ständigem Wohnsitz ist Spanien, wartet nach The English Opening, seinem Erstling aus der Reihe Chess Explained, nun mit einem Eröffnungsrepertoire aus der Sicht des Nachziehenden auf. Es handelt sich um die moderne Benoni-Verteidigung, die nach den Ein­gangszügen 1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d5 e6 4.Sc3 exd5 5.cxd5 d6 nebst g6 entsteht.

Modern ist nicht nur der Namen der Eröffnung, es sind auch die 25 Par­tien, um die herum der Autor seine Erläuterungen platziert. Der Bogen spannt sich von 1999 bis in das Jahr 2006, mithin erhält der Leser für sein Geld nicht nur professionell kommentiertes, sondern auch topak­tuelles Material.

Nach einer Eingangsbibliographie sowie einer auf die Thematik hin­führenden Einleitung wird die Eröff­nung in folgenden Kapiteln abge­handelt:

1. Klassische Variante (6.Sf3 g6 7.e4 nebst Le2)

2. Moderne Variante (6.Sf3 g6 7.e4 nebst Ld3 und h3)

3. Fianchetto-Variante (6.Sf3 g6 7.g3)

4. Mikenas, Taimanov und 4-Bauern-Angriff (6.e4 nebst f4)

5. Knaak- (7.Ld3 nebst Sge2) und Kapengut-Variante (7.f3)

6. Systeme mit Lf4 und Lg5

7. Springer-Reise-Variante (Sf3-d2-c4)

8. Zugumstellungen

Die Gliederung jedes dieser Kapitel folgt altbekannten und bewährten Mustern: nach einer einleitenden Betrachtung erfolgt die Präsentation der Partien, allesamt ausführlich kommentiert, woraufhin das Kapitel mit einer abschließenden Gesamtwertung ("summary") abschließt. Den Abschluss bilden ein Verzeich­nis der Partien sowie ein Varianten­index.

Fazit: eine bewährte, solide und gute Arbeit.

Mit freundlicher Genehmigung

E. Carl, Rochade Europa 11/2007

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Zum Autor:

GM Zenon Franco hat bereits einige Bücher für den englischen Gambit-Verlag verfasst, den Kritiken zu urteilen recht erfolgreich. Nun erscheint mit "The Modern Benoni“ das neueste Werk aus der Feder des Großmeisters aus Paraguay mit Wohnsitz in Spanien.

Zum Inhalt:

Anhand der acht Kapitel des Buches will der Autor dem Leser diese Eröffnung näher bringen.

Der Name Benoni kommt übrigens aus dem Hebräischen und bedeutet Sohn der Trauer. Die Eröffnung charakterisiert sich durch die Zugfolge 1. d4 Sf6 2. c4 c5 3. d5 e6 (ECO A60-A79), wobei sie auch aus anderen Systemen hervorgehen kann, z.B. Königsindisch. Bekannteste Vertreter der schwarzen Spielweise sind bzw. waren Tal, Fischer, Kasparow oder Topalov.

Da die Bücher des Gambit-Verlags in der Reihe "Chess Explained“ alle gleich strukturiert sind, will ich noch einmal kurz darauf eingehen. 25 ausgewählte kommentierte Musterpartien, eingebettet in die verschiedenen möglichen Systeme mit allgemeinen Erläuterungen vor jedem Kapitel. Vor dem eigentlichen Hauptteil des Buches gibt der Autor eine ausführliche Erklärung zur jeweiligen Eröffnung und schafft somit ein gewisses Grundgerüst. Ein anschließendes Fazit nach jedem Kapitel gibt dem Leser einen guten Überblick über das zuvor besprochene. Doch kommen wir nun zum eigentlichen Inhalt des Buches, den vorgestellten Partien mit den zugehörigen Varianten.

\s3 Im ersten Kapitel geht es um die klassische Variante 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sf3 c5 4.d5 d6 5.Sc3 exd5 6.cxd5 g6 7.Sd2 Lg7 8.e4 0-0 9.Le2 Sa6 10.0-0 Se8 11.Sc4 Sac7 12.a4 f5 13.exf5 Txf5 14.Lg4 Tf8 15.Lxc8 Txc8 16.Db3 b6 17.Sb5 Sxb5 18.axb5 Tc7 wie in Leko,P (2741) - Kramnik,V (2770) [A73] World Championship Brissago (13), 2004, (Remis im 65.Zug), Schwarz hat laut letztem Stand der Theorie keine Probleme.

Im nachfolgenden Kapitel geht es um die moderne Variante, die anhand der Partie Karpov,A (2674) - Hamdouchi,H (2559) [A43], Bordeaux Grand Prix Bordeaux (3.2), 2005 vorgestellt wird: 1.d4 e6 2.c4 c5 3.d5 exd5 4.cxd5 d6 5.Sc3 g6 6.e4 Lg7 7.Sf3 a6 8.h3 b5 9.Ld3 Sf6 10.0-0 0-0 11.a3 Te8 12.Te1 Ta7 13.Lf4 Tae7 14.Tc1 Db6 15.b4 Sbd7 16.Dd2 Lb7 17.Le3 Dd8 18.Tb1 Sh5? [ besser ist hier 18...Dc7! 19.Tec1 c4 20.Lc2 Sxe4 21.Sxe4 Txe4 22.Lxe4 Txe4 mit genügend Kompensation ] 19.a4 cxb4 20.Txb4 Da5 21.Teb1 Sc5 22.axb5 Lxc3 23.Dxc3 Sxd3 24.Dxd3 axb5 25.Sd4 Txe4 26.Sc6 Lxc6 27.dxc6 Db6 28.Tc1 Tc8 29.Txb5 Da6 30.Dc4 Da3 31.Tb3 Da7 32.c7 Sg3 33.Kh2 Sf5 34.Dc6 Da5 35.Tb5 Da7 36.Db7 Dxe3 37.Dxc8+ Kg7 38.Dxf5 Dxc1 39.c8D 1-0

In der Fianchetto Variante zeigt der Autor, dass Schwarz in dieser Variante keinen leichten Stand hat: Aronian,L (2684) - Spraggett,K (2589) [A62] Gibraltar Masters Caleta (3), 2005: 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.g3 c5 4.d5 exd5 5.cxd5 d6 6.Sc3 g6 7.Lg2 Lg7 8.Sf3 0-0 9.0-0 Sa6 10.Sd2 Sc7 11.Sc4 Sfe8 12.Lf4 b5 (g5!?) 13.Sa5 f5 14.Sc6 Dd7 15.e4 b4 16.e5 bxc3 17.e6 Dxc6 18.dxc6 cxb2 19.Tb1 Lxe6 20.Ld2 Lxa2 21.Dc2 Lxb1 22.Txb1 Tb8 23.Lc3 Lxc3 24.Dxc3 Tf7 25.Txb2 Txb2 26.Dxb2 a6 27.Dd2 Te7 28.h4 h5 29.f3 Kf7 30.g4 fxg4 31.fxg4 hxg4 32.Df4+ Kg7 33.Dxg4 Sf6 34.Dg3 Te5 35.Lf1 Se4 36.Dg4 Sf6 37.Dc8 Sfe8 38.Ld3 Te3 39.Lc2 Te1+ 40.Kf2 Te6 41.Lb3 Tf6+ 42.Kg3 Kh6 43.Dd7 d5 44.Lxd5 g5 45.Le4 gxh4+ 46.Kg4 1-0

Weitere Kapitel beschäftigen sich mit dem Mikenas-, Taimanov- und Vierbauernangriff, der Knaak- und Kapengut- Variante, Systemen mit Lf4 und Lg5 sowie diversen anderen Abspielen.

Franco bringt übrigens nur aktuelle Partiebeispiele, nur zwei der 25 Partien stammen vor dem Jahr 2000, auch sonst hat sich der Autor um Aktualität bemüht, die Bibliographie verweist auf alle relevanten Publikationen die zu diesem Thema erschienen sind. Fast schon selbstverständlich wurden alle angegebenen Varianten mit allen gängigen Engines geprüft.

Fazit:

Als Einsteig in diese Eröffnung ist das Buch vollkommen geeignet, für ein genaueres Studium muss der Leser aber auf weiterführende Literatur verwiesen werden. Dies schreibe ich deswegen, weil ich zu diesem Thema von anderen Quellen kommentierte Partien gesehen habe, deren Inhalt bereits ein kleines Büchlein problemlos füllen könnte! Aber bei 111 Seiten ist das nicht möglich und so wird dem Leser ein guter komprimierter Überblick geboten, der für erste Gehversuche mit dem modernen Benoni völlig ausreicht.

Mit freundlicher Genehmigung des Autors

Martin Rieger, www.freechess.de