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Winning Chess Middlegames

An Essential Guide to Pawn Structures
Eigenschaften

288 Seiten, kartoniert, New in Chess, 3. Auflage 2017

22,08 €
Inkl. 5% MwSt., zzgl. Versandkosten

A Modern Classic Back in Print!


Ever wondered why grandmasters take only seconds to see what's really going on in a chess position? It's all about structures, as Ivan Sokolov explains in this groundbreaking book.

Winning Chess Middlegames addresses the often ignored but extremely important topic of pawn structures, divided into four main types: doubled pawns, isolated pawns, hanging pawns and pawn majorities.

With its highly accessible verbal explanations and deep analyses of top-level games, this book helps you to solve the basic problems of the middlegame: space, tension and initiative.

Club players studying Winning Chess Middlegames will:

  • greatly enhance their middlegame skills

  • develop an accurate feeling as to which particular positions suit their style

  • acquire new strategic and practical opening knowledge

Ivan Sokolov explains matters profoundly, honestly and objectively, and includes lots of inside stories from top-level chess, neither sparing his colleague grandmasters nor himself in his comments.

Minimal korrigierter Nachdruck der zweiten Auflage von 2010.

Weitere Informationen
Gewicht 540 g
Hersteller New in Chess
Breite 17 cm
Höhe 23,5 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2017
Autor Ivan Sokolov
Sprache Englisch
Auflage 3
ISBN-13 9789056917500
Seiten 288
Einband kartoniert

007 Foreword by Michael Adams

009 Introduction

011 Chapter 1:

Doubled Pawns - 12 essential structures

085 Chapter 2:

Isolated Pawns - 10 essential structures

179 Chapter 3:

Hanging Pawns - 4 essential structures

221 Chapter 4:

Pawn Majority in the Centre - 7 essential structures

283 Index of Players

285 List of Games

Kürzlich erschien mit Die Macht der Bauern des Autorenteams Hickl / Zude ein Werk, das sich explizit mit Bauernstrukturen beschäftigte. Seltsamerweise gab es kaum Vorgänger dazu. Kurz nach dieser Publikation brachte NIC ein weiteres Buch zur selben Thematik auf den Markt, geschrieben von Top-Großmeister Ivan Sokolov.

Der Autor behandelt in Winning Chess Middlegames die vier wichtigsten Bauernstrukturen: Doppelbauern, Isolani, Hängende Bauern und Majorität im Zentrum. Jedem Kapitel sind die wichtigsten Grundstrukturen vorangestellt. Durch die Systematisierung soll der Clubspieler lernen, welche Stellung ihm liegt, resp. welche Eröffnungen er für sein Repertoire wählen soll.

Der Autor präsentiert viele eigene Partien, wobei auch einige seiner Niederlagen ins Buch gefunden haben. Sokolov ist außerordentlich objektiv in seinen Bewertungen und versteht es hervorragend, die Mittelspiel-Ideen und -Pläne unter Berücksichtigung der spezifischen Aspekte der Bauernstruktur darzustellen. Er präsentiert vor allem Eröffnungen, die er selbst spielt, meist Indisch und diverse Abspiele im Damengambit. An prominenten Beispielen zeigt er kapitale Verständnisfehler. Über Gligoric heißt es: "[ ... ] he lost a lot of games in the Hübner-Variation with White, all of them following a very similar pattern. He would push his central pawns too quickly, gaining space but eliminating the dynamic element in the centre. As a result, Black got enough time to shuffle his pieces around and improve his position, gradually outplaying White." Solche hilfreichen Erläuterungen sollten in der Tat nützlich für jeden fortgeschrittenen Turnierspieler sein.

Mit freundlicher Genehmigung

Harry Schaack, KARL 2/2009

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Der 40-jährige bosnische Top-GM Ivan Sokolov lebt seit mehreren Jah­ren in den Niederlanden. Der frühere jugoslawische und holländische Champion hat in seiner beeindru­ckenden Karriere viele Weltklasse­spieler besiegt, u.a. Kasparov, Kramnik und Anand.

Im rennomierten New in Chess Ver­lag hat er nun ein inhaltsschweres Buch über "Gewinnen von Schach-Mittelspielen - ein essentieller Leit­faden für Bauern-Strukturen" he­rausgebracht, an welchem er 1,5 Jahre gearbeitet hat (Einleitung S. 9). Dabei analysiert er 45 ausge­wählte zeitgenössische Meisterpar­tien (12 davon von ihm selbst ge­spielt) in höchst ausführlicher Weise (durschschnittlich sechs großfor­matige Buchseiten pro Partie), um die wesentlichen Bauernformationen zu erläutern:

1) Doppelbauern: Zunächst präsen­tiert der Autor 12 charakteristische Bauernstrukturen, vornehmlich aus der Nimzoindischen und englischen Eröffnung hervorgehend und führt sodann 19 kommentierte und analy­sierte Beispielpartien vor, um die richtige Behandlungsweise der ver­schiedenen Formationen zu erläutern (zusätzlich eine vollständige Partie innerhalb der Anmerkungen sowie viele Partie-Ausschnitte, wie auch sonst im weiteren Text, S. 11-84).

2) Isolierte Bauern: Hier geht es na­türlich um die Damengambit-Tar­rasch-Variante mit dem weißen Isolani d4 bzw. dem schwarzen d5 und um das häufig entstehende "Isolani-Paar" d4-d5, unterteilt in 10 grundlegenden Strukturen (16 Par­tien + 12 weitere innerhalb des Tex­tes; S. 85-178).

3) Hängende Bauern: Protypisch sind vier Strukturen des Damengambits-Tartakower-Variante mit dem schwar­zen Duo c5+d5, welches Weiß im richtigen Motoent mit e3-e4! angrei­fen soll (5+6 Partien, S. 179-220).

4) Bauernmehrheit im Zentrum: So­kolov gibt 7 Strukturen vor, welche aus Grünfeld-Indisch, Semi-Tarrasch und der Petrosjan-Variante in Damen-Indisch hervorgehen, und analysiert 5 Hauptpartien höchst in­tensiv (+ 9 Partien im Text; S, 221-280).

Der Autor hat höchst gründlich und akribisch gearbeitet und läßt den Le­ser - welcher zumindest eine geho­bene Amateur-Spielstärke besitzen sollte - an seiner reichen Erfahrung als 1.d4-Spieler teilhaben, wobei er durch die sorgfältige Erläuterung der Eröffnungsphase der o.g. Spielan­fänge zwangsläufig auf die jeweili­gen typischen Bauernstrukturen zu sprechen kommt und deren korrekte Handhabung anschaulich darzustel­len versucht.

Außer der Bereitschaft, sich intensiv auf die angebotenen Kommentierun­gen und Analysen einzulassen, sollte der Leser englische Sprachkenntnis­se mitbringen, da Sokolov auch vie­le verbale Erläuterungen bringt. Bei Erfüllung dieser Voraussetzungen kann er eine Menge für das eigene Vertständnis der Bauernstrukturen und für die Verbesserung der eige­nen Spielführung lernen.

Mit freundlicher Genehmigung

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 6/2009

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"Winning Chess Middlegames" von Ivan Sokolov trägt einen Titel, der recht wenig über den Inhalt des Buches aussagt. Es handelt sich um ein Werk, das sich der Bauernführung im Mittelspiel widmet, und zwar im Hinblick auf ganz bestimmte Strukturen. In dieser Form hat es wenig gemein mit dem Klassiker "Die Kunst der Bauernführung" von Horst Kmoch, um einem denkbaren Irrtum vorzubeugen.

Sokolov behandelt folgende Strukturelemente:

  • Doppelbauern (12 grundlegende Konstellationen),

  • isolierte Bauern (10 grundlegende Konstellationen),

  • Hängebauern (4 grundlegende Konstellationen) und

  • Bauernmehrheit im Zentrum (7 grundlegende Konstellationen).

Das Kapitel zu den isolierten Bauern ist unterteilt in die beiden Varianten "Spiel mit ..." und "Spiel gegen einen isolierten Bauern".

Ich halte "Winning Chess Middlegames" für ein Spezialwerk, das sich besonders an ambitionierte Spieler richtet, die schon eine beachtliche Spielstärke erreicht haben.

In einer jeweiligen Einführung werden die im Kapitel behandelten Bauernstrukturen nebeneinander mit Diagramm und Beschreibung der Merkmale etc. vorgestellt. Anhand von ausgewählten Partien, die intensiv analysiert und kommentiert werden, erfährt der Leser, wie sie zu behandeln sind. Die Bauernstrukturen entstehen zumeist über Eröffnungen aus ECO D und E. Die Buchpartien sind wie folgt zugeordnet: 2 x ECO A, 1 x ECO C, 21 x ECO D und 21 x ECO E.

Ich halte "Winning Chess Middlegames" weiterhin für ein Buch, das sich als ein Partien begleitendes Nachschlagewerk für Fernschachspieler eignet. Eine auf dem Brett erreichte Bauernstruktur der im Buch behandelten Arten kann ein guter Anlass sein, die entsprechenden Passagen im Werk aufzusuchen und die gegebenen Hinweise bei der Fortsetzung der Partie zu berücksichtigen.

Wie der Titel schon zeigt, ist das Buch in englischer Sprache verfasst. Es ist jedoch leicht verständlich, das Vokabular stellt den Leser vor keine besonderen Anforderungen.

Mit freundlicher Genehmigung

Uwe Bekemann, Deutscher Fernschachbund

www.bdf-fernschachbund.de

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Manchmal wundert man sich, wie schnell Großmeister eine Stellung in wenigen Sekunden beurteilen können, Schachprogramme können zwar in Bruchteilen von Sekunden taktische Schläge erkennen, wissen aber rein gar nichts von der positionellen Natur einer Stellung. Doch was ist das Geheimnis der Spitzenspieler? Ganz einfach: Sie erkennen vorhandene Bauernstrukturen und wissen um deren Handhabung. Da es im Schach natürlich eine große Anzahl verschiedener solcher Strukturen gibt, ist es nicht einfach, hier den Überblick zu behalten, geschweige denn, solche Stellungen überhaupt zu verstehen! Der bosnische Supergroßmeister Ivan Sokolov (ELO 2657) hat sich die Mühe gemacht und verschiedene Bauernstrukturen genauer untersucht. Dabei hat er das vorhandene Material (33 unterschiedliche Strukturen) in vier große Kapitel aufgeteilt und zeigt anhand von 45 Musterpartien die richtige Behandlungsweise dieser Mittelspielformationen. Am Anfang eines jeden Kapitels werden in kleinen Übersichtsdiagrammen die zu besprechenden Bauernformationen kurz vorgestellt, anschließend werden die dazugehörige Musterpartien ausführlich besprochen und unter dem Gesichtspunkt des jeweiligen Themas genau erläutert. Sokolov stellt in seiner Besprechung der Partien die Bauernstruktur in den Vordergrund und erläutert Vor- und Nachteile, zeigt typische Spielweisen, allgemeine Strategien und auch taktische Besonderheiten.

Mein persönlicher Eindruck des Buches:

GM Ivan Sokolov hat ein sehr ambitioniertes und qualitativ hochwertiges Schachtrainingsbuch geschrieben. Seine Anmerkungen sind äußerst interessant und instruktiv, die Beispiele gut verständlich und der Lerneffekt unbestritten. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der zwar einigermaßen gut aus der Eröffnung kommt aber dann nicht mehr weiter weiß. Genau hier setzt dieses Buch ein und vermittelt wichtiges Mittelspielwissen. Nach der Lektüre dürfte so manchem das Spiel nach der Eröffnung leichter von der Hand gehen.

Mit freundlicher Genehmigung

Martin Rieger, www.freechess.info

Februar 2009