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LXSOLBFR

Bobby Fischer Rediscovered

Revised and updated edition 2020

kartoniert, Batsford Chess, 2020

19,95 €
Inkl. 5% MwSt., zzgl. Versandkosten

“Bobby Fischer ... The precision and energy that he played with is unmatched in the history of chess.&rdquo

Magnus Carlsen, World Chess Champion

Nearly 30 years since his last chess game, Bobby Fischer’s fame continues to grow. Appearing in Hollywood movies, documentaries and best-selling books, his life and career are as fascinating as they ever were and his games continue to generate discussion. Indeed, with each new generation of computer, stunning discoveries are made about moves that have been debated by grandmasters for decades.

International Grandmaster Andrew Soltis played Fischer and also reported, as a journalist, on the American’s legendary career. He is the author of many books, including Pawn Structure Chess, 365 Chess Master Lessons and What it Takes to Become a Chess Master.

ABOUT THE AUTHOR

International Grandmaster Andrew Soltis is chess correspondent for the New York Post and a very popular chess writer. He is the author of many books including What it Takes to Become a Chess Master, Studying Chess Made Easy and David Vs Goliath Chess.

Weitere Informationen
Gewicht 375 g
Hersteller Batsford Chess
Breite 13,8 cm
Höhe 21,6 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2020
Autor Andrew Soltis
Sprache Englisch
ISBN-13 9781849946063
Einband kartoniert

Rezensionen früherer Auflagen:

Vor rund elf Jahren, anno 1992, erschien im Beyer-Verlag eine Partiensammlung Bobby Fischers unter dem Titel "Fischers Vermächtnis". Für die Autoren Jerzy Konikowski und Pit Schulenburg stand es außer Frage, dass ihr Buch als eine Art schachlicher Nachruf zu verstehen war. So hieß es irgendwo im Bereich der Einleitung, dass das Objekl ihrer Betrachtung nie mehr eine Schachpartie spielen werde, eine Prognose, die die meisten Kenner der Szene seinerzeit vermutlich bedenkenlos unterschrieben hätten. Fakt war indessen, dass das einstige Enfant terrible der Schachwelt sich im gleichen Jahr noch einmal ans Brett setzte und zwar im jugoslawischen Sveti Stefan gegen seinen ehemaligen Widerpart Boris Spasski, gegen den er sich zwei Jahrzehnte zuvor im WM-Match durchgesetzt und somit als bis dato einziger westlicher Spieler nach dem 2. Weltkrieg den höchsten Titel der FIDE errungen hatte. Für Überraschungen jeglicher Art war der heute 60-jährige Schachweltmeister der Jahre 1972-75 eben jederzeit gut. Andrew Soltis, Weggefährte Fischers aus früheren New-Yorker Tagen und bekannter US-Großmeister, hat, wenn man den Buchtitel wörtlich nimmt, die Schachlegende Robert James Fischer "wieder entdeckt" und stellt ihn bzw. sein schachliches Schaffen dem interessierten Publikum vor. Insgesamt sind es 100 Partien aus dem Zeitraum 1956-1992, die Soltis ausgewählt hat und in sehr ausführlicher, auf diversen kompetenten Quellen fußender Kommentierung seiner Leserschaft präsentiert. Das Buch beginnt einleitend mit einer Vorbemerkung des Autors einmal zu Fischers Schachstil und zum anderen zu seinen persönlichen Begegnungen mit dem Maestro, sei es am Brett oder außerhalb desselben. Im Anschluss daran folgen die erwähnten 100 Partien, wobei Soltis jeweils zunächst eine kurze schachhistorische Hintergrundschilderung vorschaltet, sodass der Leser auf das Geschehen gewissermaßen eingestimmt wird. Der Reigen beginnt mit der Glanzpartie Donald Byrne - Fischer, die letzterer im zarten Alter von 13 Jahren spielte und die er in einem wahren Opferrausch zu Ende führte.

Insider wissen natürlich, dass Bobby diese Partie nach seinen eigenem Maßstäben nicht allzu hoch einschätzte, da er sie in seiner berühmten Partiensammlung "Meine 60 denkwürdigen Partien" erstaunlicherweise außen vorgelassen hat. Den Schluss der Anthologie bildet die 11. Partie aus dem erwähnten Revanchematch gegen Spasski, welche nach den Worten des Verfassers im Übrigen gleichfalls das Prädikat "memorable" verdient. Außerschachliche Informationen beispielsweise zu Fischers umstrittenen politischen Ansichten oder zu seinem Dasein der letzten drei Jahrzehnte sucht man in unserem Buch vergeblich, wie überhaupt in Sachen kritischer Töne Fehlanzeige vermeldet werden muss. Wen dies nicht stört und wer überdies der englischen Sprache einigermaßen mächtig ist, wird bei der Lektüre entdecken oder auch "wieder entdecken", dass Bobby Fischers Partien von einzigartiger Klarheit, Logik und Präzision geprägt waren und sich insofern außerordentlich gut für denjenigen eignen, der Schach verstehen und die gewonnenen Erkenntnisse nutzbringend anwenden will.

E. Carl, Rochade Europa 08/2003 Im Jahr seines 60. Geburtstags beschäftigen sich gleich mehrere Pu­blikationen mit dem elften Weltmeis­ter der Schachgeschichte, Robert J. Fischer.

Zu Beginn des Jahres in Ausgabe 2/2003 konnten wir Ihnen bereits die schöne und völlig überarbeitete Neu­auflage seines Klassikers "Meine 60 denkwürdigen Partien" vorstellen. Ei­ne hübsche Ergänzung hierzu hat Andrew Soltis im englischen Batsford-Verlag herausgebracht.

Darin zeigt und kommentiert Soltis 100 von Fischers schönsten Partien, wobei sich die Überschneidung mit Fischers Buch in Grenzen hält: nur 28 Partien sind in beiden Büchern enthalten. Die hier vorgestellten Par­tien decken die Spanne von Fischers berühmter Partie gegen Donald Byrne 1956 bis zum sogenannten Revanche-Kampf in Sveti Stefan 1992 ab.

Neben einigen weniger bekannten Meisterwerken Fischers aus seinen jüngeren Jahren darf sich der Leser vor allem auf die 32 Partien aus der Zeit 1968-1992 freuen, die in "Meine 60 denkwürdigen Partien" nicht berücksichtigt werden konnte.

Die Partien allein machen das Buch natürlich bereits schon sehr empfeh­lenswert, doch auch die Kommentare von Soltis wissen zu gefallen. Zwar geht er nicht ganz so ausführlich wie Fischer auf die Partien ein, dafür kommentiert er in angenehmer Ruhe und Objektivität

Außerdem sind seine Ausführungen in den Eröffnungsphasen interessant, wo er auf andere relevante Fischer-Partien eingeht und so auch die Entwicklung von Fischers Repertoire veranschaulicht. Die kurzen Einführungen zu jeder Partie runden den angenehmen Eindruck dieses schönen Buches ab.

Die 288 Seiten sind recht kompakt bedruckt und bietet damit eine Menge lesenswerten Materials, das keine be­sonderen Ansprüche an die Englischkenntnisse des Lesers stellt.

Schachmarkt 4/2003