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Art.-Nr.: LOROMTALS

The Agile London System

A Solid but Dynamic Chess Opening Choice ...

336 Seiten, kartoniert, New in Chess, 1. Auflage 2016.

25,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

It is not difficult to understand why the London System is such a popular chess opening with club players all over the world. Against virtually every Black defence after 1.d4 it offers White an easy-to-learn and reliable set of lines with interesting choices between strategic or more aggressive approaches, while avoiding tons of opening theory.

Lately an increasing number of Grandmasters such as Alexander Grischuk, Gata Kamsky, Baadur Jobava, Richard Rapport and even World Champion Magnus Carlsen have played the London System.

In this light it is surprising that so little has been published about this fascinating universal weapon. GM Alfonso Romero and FM Oscar de Prado have now filled this gap. In The Agile London System they present both historical material and recent top-level examples to provide a comprehensive overview.

Romero and De Prado explain the typical plans and tactics using illustrative games with clear verbal explanations, and provide lots of tactical and strategic exercises.

The authors reveal the secrets behind sharp ideas such as the Barry Attack and the Jobava Attack and have added an exciting chapter on the especially aggressive Pereyra Attack, developed by the Argentinean master Manuel Pereyra Puebla.

Alfonso Romero Holmes (1965) is a Grandmaster from Spain. In 1985 he finished second in the European Junior Championship, and in 1987 he won the Spanish championship. He is an acclaimed author of chess books, such as 'The Ultimate Chess Strategy Book'. Oscar de Prado Rodriguez (1973) is a FIDE Master from Spain. He has successfully been playing the London System for many years.

Details
Sprache Englisch
Autor de Prado, Oscar
Romero, Alfonso
Verlag New in Chess
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 620 g
Breite 17 cm
Höhe 23,5 cm
Seiten 336
ISBN-13 978-9056916893
Erscheinungsjahr 2016
Einband kartoniert
Inhalte

007 Preface by IM Enrique Alvarez

010 Chapter 1 Introduction and historical evolution

Chapter 2 The London System versus the Grünfeld

023 1.d4 Nf6 2.Bf4 g6 3.e3 Bg7 and ...d7-d5

Chapter 3 The London System versus the King’s Indian

059 1.d4 Nf6 2.Bf4 g6 3.e3 Bg7 and ...d7-d6

Chapter 4 The London System versus the Queen’s Indian

107 1.d4 Nf6 2.Bf4 e6 3.Nf3 b6

Chapter 5 The London System versus the Benoni

131 1.d4 Nf6 2.Bf4 c5

Chapter 6 The London System versus the Dutch

147 1.d4 f5 2.Nf3 Nf6 3.Bf4

Chapter 7 The London System versus the Slav

162 1.d4 d5 2.Bf4 Nf6 3.e3 Bf5 4.c4

Chapter 8 The London System versus ...d7-d5 without an early ...e7-e6

182 1.d4 d5 2.Bf4 various

Chapter 9 The London System versus ...d7-d5 with an early ...e7-e6

220 1.d4 d5 2.Bf4 Nf6 3.e3 e6 4.Nf3

258 Chapter 10 The London System versus other defences

280 Chapter 11 Part 1: Tactics exercises

286 Part 2: Strategy exercises

292 Chapter 12 Solutions to the exercises

313 Chapter 13 The Pereyra Attack

328 Index of main variations

333 Index of games

335 Bibliography

"The Agile London System" von Alfonso Romero Holmes und Oscar de Prado Rodriguez ist ein weiteres aktuelles Werk, das sich mit dem Londoner System beschäftigt, also einer ganz bestimmten und universellen Aufbauidee gegen verschiedene von Schwarz eingeschlagene Eröffnungswege. Es ist eine 2016er Neuerscheinung bei New In Chess (NIC), als Übersetzung aus dem Spanischen. Das Ursprungswerk trägt den Titel "El Sistema Londres" und stammt aus dem Jahr 2014. Die englische Neufassung ist nach den einleitenden Informationen im Buch gegenüber dem Original aktualisiert und erweitert worden.

"The Agile London System" enthält insgesamt 13 Kapitel. Neun Kapitel enthalten die zentralen Ausführungen zur Theorie. Das erste Kapitel ist eine Einführung, das Kapitel 11 enthält Übungsaufgaben und das Kapitel 12 die Lösungen dafür. Im Kapitel 13 wird der Pereyra-Angriff kurz behandelt, zu dem ich ansonsten nichts sagen kann. Zu den Übungsaufgaben im 11. Kapitel bleibt noch zu erwähnen, dass sie in einen Taktik- und in einen Strategieteil aufgeteilt sind, was ich für einen interessanten und durchaus gelungenen Ansatz ansehe.

Die Universalität des Londoner Systems spiegelt sich auch sehr schön im Inhaltsverzeichnis wider. Die Theoriekapitel widmen sich immer genau einem Einsatzbereich und zeigen diesen auch im Titel auf. So lässt sich aus dem folgenden Auszug - in der Originalsprache belassen - sehr gut erkennen, gegen welchen schwarzen Aufbau das System zum Einsatz kommen kann und von den Autoren entsprechend behandelt wird:

Kapitel 2 The London System versus the Grünfeld

1.d4 Nf6 2.Bf4 g6 3.e3 Bg7 and ...d7-d5

Kapitel 3 The London System versus the King's Indian

1.d4 Nf6 2.Bf4 g6 3.e3 Bg7 and ...d7-d6

Kapitel 4 The London System versus the Queen's Indian

1.d4 Nf6 2.Bf4 e6 3.Nf3 b6

Kapitel 5 The London System versus the Benoni

1.d4 Nf6 2.Bf4 c5

Kapitel 6 The London System versus the Dutch

1.d4 f5 2.Nf3 Nf6 3.Bf4

Kapitel 7 The London System versus the Slav

1.d4 d5 2.Bf4 Nf6 3.e3 Bf5 4.c4

Kapitel 8 The London System versus ...d7-d5 without an early ...e7-e6

1.d4 d5 2.Bf4 various

Kapitel 9 The London System versus ...d7-d5 with an early ...e7-e6

1.d4 d5 2.Bf4 Nf6 3.e3 e6 4.Nf3

Kapitel 10 The London System versus other defences.

Die Besprechung erfolgt anhand von vollständigen Partien, die ganz überwiegend in unserer Zeit gespielt worden sind. Nur ausnahmsweise kommen ältere Begegnungen zum Einsatz. Jedes Kapitel beginnt mit einer Übersichtsseite, die das jeweilige Thema skizziert und eine Variantenübersicht anbietet. Dem schließt sich eine textliche Einführung an. In ihr werden die wesentlichen Ideen beschrieben, es werden die strategischen Pläne dargestellt und bei Bedarf auch taktische Hinweise gegeben.

Die einzelnen Partien werden mit einer Zusammenfassung abgeschlossen. Dies ist keine Besonderheit in Büchern wie "The Agile London System", hier aber ist sie mir als besonders gelungen aufgefallen. Der Leser erfährt in einer komprimierten Form sowohl allgemeine Handlungsempfehlungen als auch konkrete Hinweise, die er für wichtig nehmen kann. So lernt er nicht nur am Beispiel der jeweiligen Partie, sondern bekommt quasi abgeleitete Lernsätze.

In ähnlicher Form werden dann auch die einzelnen Kapitel abgeschlossen. Hier bekommt der Leser nach Abschluss seiner Arbeit mit dem Systemeinsatz gegen den jeweiligen schwarzen Aufbau die Gesamtaufstellung aller wichtigen Aspekte angeboten. Diese ist zudem eine gute Adresse, wenn er sich später mal schnell wieder in das System eindenken will.

Die Partien werden in einer Mischung aus Text und Varianten und eben mit dem Schwerpunkt der Eröffnungserkenntnisse kommentiert. Die Varianten machen einen erheblichen Anteil aus, werden aber zumeist um Erläuterungen ergänzt. Der Anteil der Varianten ohne Text ist allerdings durchaus nicht nur klein. Hier muss der Leser dann in der Lage sein, aus den Schachsymbolen sich selbst zu erschließen, warum denn nun die eine oder andere Seite etwas besser steht oder warum ein bestimmter Zug besser als ein anderer ist.

Der Hinweis auf die Art und Weise, wie Alfonso Romero Holmes und Oscar de Prado Rodriguez ihre Erkenntnisse präsentieren, führt dann auch zur Frage nach dem Leser, für den "The Agile London System" ein Gewinn sein dürfte.

Ich verorte ihn im Bereich des Klubspielers. Dies deckt sich dann auch mit dem Spielerkreis, der das Londoner System in erster Linie einsetzt.

Ich hatte in jüngerer Zeit mehrere Werke über das Londoner System zum Schreiben einer Rezension in der Hand. Inzwischen findet der interessierte Spieler einiges an Material in den Bücherregalen dazu und das vorliegende Buch ist dabei in meinen Augen durchaus eine Bereicherung.

Im Quellenverzeichnis am Ende des Werkes vermisse ich "The London System - properly played" von Marcus Schmücker. Dort ist auch "Winning with the Modern London System" von Nikola Sedlak nicht verzeichnet, was sich aber damit erklären lassen dürfte, dass "The Agile London System" im Wesentlichen bereits 2014 fertig gestellt war. Das Schmücker-Buch mag vielleicht in Spanien, dem Heimatland der beiden Autoren, nicht so bekannt geworden sein, dass es sich als Quelle anbot.

Ebenfalls auf den letzten Seiten des Buches zu finden ist ein Variantenverzeichnis. Es bildet neben den wesentlichen Weichenstellungen in der theoretischen Behandlung auch Diagramme ab, die zusammen eine gute Orientierung über alle Kapitel hinweg unterstützen.

Die Anforderungen an die Englischkenntnisse des Lesers sind unspektakulär. Mit einem ordentlichen Schulenglisch sollte die Arbeitet mit "The Agile London System" keine Probleme bereiten.

Fazit: "The Agile London System" ist ein weiteres Buch, das es sich zur Aufgabe gestellt hat, das Londoner System im Einsatz gegen verschiedene schwarze Aufbaupläne darzustellen. Es ist gut gegliedert und stellt den Stoff in einer übersichtlichen Weise vor. Für den Spieler ab Klubniveau ist es gut geeignet, um sich das System für den Einsatz in eigenen Partien qualifiziert zu erarbeiten.

Uwe Bekemann,

Deutscher Fernschachbund

Februar 2017


Das Londoner System ist auf Vereinsebene seit Jahren ein Dauerbrenner. Man spielt fast unabhängig von den gegnerischen Zügen d4, Lf4, Sf3, e3, c3, Ld3 und Sbd2 und errichtet ein Bollwerk, das nur schwer zu durchbrechen ist, ohne dass man einen allzu großen Theorieaufwand betreiben muss. Zuletzt wurde der Londonaufbau auch in der Weltspitze immer populärer. Unter anderem spielten Weltmeister Magnus Carlsen und der ehemalige Weltmeister Wladimir Kramnik, der immer noch sehr weit oben in der Weltrangliste zu finden ist, so; erst in Blitzpartien, dann zuletzt auch vermehrt mit klassischer Bedenkzeit. Durch ihren Einfluss wurden auch mehr und mehr Nuancen und Zugfolgenideen zu Tage gefördert. Über all dies gibt "The Agile London System- A Solid but Dynamic Chess Opening Choice for White" von GM Alfonso Romero und FM Oscar de Prado aus dem New in Chess Verlag nun Auskunft und zeigt dabei für beide Seiten auch viele neue Ideen.

Dabei wird von der oben genannten Schablone allerdings Abstand genommen. Zwar spielt man gegen alles 1.d4 und 2.Lf4, aber es wird nach zum Beispiel 1.d4 d5 2.Lf4 Sf6 auch genau gezeigt, warum man den Zug Sf3 erst einmal zurückstellen sollte. Besser geschieht 3.e3 und nach dem häufigen Zug 3. ...c5 kann man mit 4.c3 Sc6 5.Sd2 Db6 6.Db3 etwas Vorteil halten. Hätte Weiß hingegen das Tempo von 5. Sd2 in 5.Sf3 investiert, ginge es nach den oben genannten weiteren Zügen mit 6. ...c4 7.Dc2 und dem Trick Lf5 weiter, da 8.Dxf5 an Dxb2 und dem Verlust des Turms auf a1 scheitert.

Die Struktur des Buches weiß auch gut zu unterhalten. Erst erfährt der Leser etwas über die Entstehung des Londoner Systems anhand von 7 gut kommentierten Beispielpartien, bei denen auch Größen wie Jose Capablanca oder Garri Kasparov auf der weißen Seite mitwirkten. Hier gibt es in den Kommentaren viel Text, was mir persönlich immer gefällt. Nach dieser Einleitung geht es dann zur Sache und man bekommt in den folgenden 9 Kapiteln das Londoner System gegen quasi alle schwarzen Verteidigungen wie zum Beispiel die Gruenfeldindische , Königsindische oder auch Slawische Verteidigung zu Gesicht. Diese 3 sind sicher die härtesten Nüsse, die es für Weiß zu knacken gibt. Die Autoren geben dabei auch genug Möglichkeiten für Schwarz an, sich geschickt zu verteidigen. Oft steht Weiß nur minimal besser oder müssen wegen entdeckter Neuerungen auf der schwarzen Seite neue Wege zu Vorteil beschritten werden. Da das Londoner System auf Meisterebene bisher ziemlich vernachlässigt worden ist, gibt es da noch viel zu entdecken. Hier haben Varianten Vorrang, dennoch gibt es noch genug Text für das Verständnis und am Ende einer jeden Partie eine inhaltliche Zusammenfassung. Dabei gibt es kein festes Repertoire, sondern verschiedene Ideen, um das Verständnis des Lesers zu vergrößern.

Es gibt auch einige Helden in diesem Buch wie die Großmeister Eric Prie, Gata Kamsky oder Boris Grachev, die diese Eröffnung sehr häufig bis immer spielen und damit sehr gut fahren. Die beiden Autoren haben ebenfalls viel Erfahrung mit dem System und sichtlich viel Arbeit in dieses Buch gesteckt.

Zusätzlich zu all dem gibt es noch kleine Gimmicks. So sind einige Verwandte des London Systems im Buch versteckt. Wer zum Beispiel gegen die Königsindische Verteidigung aggressiver spielen möchte, kann dies mit dem Barry Angriff nach 1.d4 Sf6 2.Sf3 g6 3.Sc3 d5 4.Lf4 versuchen, der auch gegen Gruenfeldinder angewandt werden kann. Weiß plant häufig, mit e3, Le2, Se5 und h4-h5 anzugreifen und später lang zu rochieren. Wer nur nach 1.d4 d5 das Londoner System zelebrieren möchte, kann nach 1. ...Sf6 auch einfach mit 2.Sc3 d5 3.Lf4 in den Jobava Angriff übergehen. Dieser wird kurz angeschnitten und ist noch recht frisch. Das dritte Extra ist der Pereyra. Hier spielt man zwar das klassische Londoner System, aber plant dennoch eine lange Rochade und einen Sturmangriff am Königsflügel. Die Stellungen werden sehr wild, aber wenn man mit Weiß gut vorbereitet ist, kann man sicher auch einige schnelle Punkte einfahren, da das System recht selten praktiziert wird.

Am Ende des Buches gibt es dann noch typische Taktikmuster, aber auch strategische Ideen im Londoner System anhand von Aufgaben zu sehen. Diese Stellungen sind zwar zuvor schon im Buch vorgekommen, können aber hier noch einmal wiederholt werden. Gerade bei einem theoriearmen System ist es sinnvoll, die typischen Mittelspielideen gut zu beherrschen.

Insgesamt ist dies ein tolles Buch mit vielen neuen Ideen. Durch die nach Eröffnungen geordneten Kapitel kann jeder Leser selbst entscheiden, ob er gegen alles oder nur gegen vereinzelte Schwarzeröffnungen das Londoner System in sein Repertoire einbauen möchte.

IM Dirk Schuh

August 2016

The Agile London System

EUR

25.95