Tel: (02501) 9288 320

Wir beraten Sie gern!

Wir sind für Sie da

Montag bis Samstag geöffnet

Versandkostenfrei

Innerhalb Deutschlands ab 50 €

Warenkorb
Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer.

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Zwischensumme
0,00 €

Willkommen in unserem neu gestalteten Online-Shop! Haben Sie Anmerkungen, Fragen oder technische Schwierigkeiten? Schreiben Sie uns gern an info@schachversand.de.

Zur bisherigen Oberfläche geht es hier entlang.

Art.-Nr.: LXKHMCE
Vergriffen

Chess Exam and Training Guide

Rate yourself and learn how to improve!

317 Seiten, kartoniert, IamCoach, 1. Auflage 2004.

17,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Dieser Artikel ist sowohl bei uns als auch beim Verlag bzw. Hersteller ausverkauft. Wir können ihn daher auch nicht mehr bestellen.

"Book of the Year"

CJA Chess Journalists of America

(http://chessjournalism.org/aw2005.htm)

--------------------------------------------------

What is Your Chess Rating? Take this Comprehensive Self-Evaluation!

Would you like to know how good you really are at chess? Whether you are a beginner or a seasoned master, this book will help you to evaluate your current level, identify your weaknesses and get training advice.

You will discover:

  • 100 diagrams & 200 total questions of various levels of difficulty.

  • Comprehensive answers with diagrams to make reviewing easier.

  • Distributions of answers, percentiles and other statistical reports by rating.

  • Results are evaluated and Ratings are assigned Overall & by 12 distinct categories: Opening, Middlegame, Endgame, Attack, Defense, Counterattack, Tactics, Strategy, Calculations, Standard Positions (Endgame), Sacrifices, and Threat Recognition.

  • Comprehensive reports on each of the categories with examples, training recommendations and book/materials suggestions.

"A comprehensive exam that will quickly and accurately test your combinational ability, your positional judgment and endgame expertise.. .Instructive and entertaining!" - Alex Yermolinsky, Grandmaster, former US champion and member of US Olympic team

"This book will prove helpful for students and teachers who want to get an objective idea of their strengths and weaknesses and how to correct them... it is very easy to understand and the didactic style shows through" - John Donaldson, International Master, director of Mechanics' Institute Chess Club

"This book clearly shows what parts of the game you may want to improve and then tells you how to do that. I recommend this book to all my students!" - Jaan Ehlvest, Grandmaster, former World Championship candidate, president of Ehlvest Chess-Gates LLC

"The training ideas and book recommendations are right on the money!" - Alex Shabalov, Grandmaster, 3-times US Champion

Details
Sprache Englisch
Autor Khmelnitsky, Igor
Verlag IamCoach
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 425 g
Breite 15,2 cm
Höhe 22,7 cm
Seiten 317
ISBN-10 0975476122
ISBN-13 9780975476123
Erscheinungsjahr 2004
Einband kartoniert
Inhalte

009 About the Author

011 Preface - A Note to the Reader

017 Warning - Disclaimer

018 Chess Symbols

019 Acknowledgements

021 Final Comments: How to Take the Exam

Exam

023 Sub-test 1 - Questions 1-10

045 Sub-test 2 - Questions 11 -20

067 Sub-test 3 - Questions 21 - 30

089 Sub-test 4 - Questions 31 - 40

111 Sub-test 5 - Questions 41 - 50

133 Sub-test 6 - Questions 51 - 60

155 Sub-test 7 - Questions 61 - 70

177 Sub-test 8 - Questions 71 - 80

199 Sub-test 9 - Questions 81 - 90

221 Sub-test 10 - Questions 91 - 100

Tables and Charts

243 Introduction

244 Instructions: How to use the Tables

246 Tables

Training Tips and Recommendations

255 Introduction

257 Attack: Find Your Targets and Shoot

261 Counterattack: Turning the Tables

265 Defense: Various Techniques 268 Opening: Start Your Game Right

272 Middlegame: Complexity is Escalating

276 Endgame: Maximum Result with Minimum Material

281 Tactics: Exciting Explosions on the Chessboard

285 Strategy: Do You Have a Plan?

288 Calculation: Anticipate Opponent's Moves

292 Standard Positions (Endgames)

297 Sacrifice: Check is the Only Threat You can't Ignore

302 Recognizing Threats: Be on the Alert!

307 Analyzing Your Own Games

309 Khmelnitsky's Top-10 Training Tips

311 Afterword: What is the Next Step?

313 Appendix 1: Recommended Chess Training Tools

316 Appendix 2: Index of Players and Composers

319 Order Form

Igor Khmelnitsky wurde 1968 in der Ukraine geboren, wanderte aber 1991 in die USA aus, wo er seitdem lebt. Er ist ein Internationaler Meister mit einer aktuellen Elo-Zahl von 2479. In den letzten Jahren scheint er aber kaum noch Turniere zu spielen. Sein Buch und seine Websites ( www.iamcoach.com und chessville.com ) lassen vermuten, dass er hauptsächlich als Schachtrainer arbeitet. Erste Erfahrungen als Trainer sammelte er nach eigenen Angaben schon in den 80er Jahren in der Ukraine. Beispiele seiner Trainingsangebote bietet Khmelnitsky auf den beiden angegebenen Websites. Der Leser kann sich dort also selbst ein Urteil bilden. (Ich hatte mit der Demo-Version seiner auf Visual Basic und Excel basierenden Trainingssoftware übrigens einige Probleme, bevor ich sie zum Laufen brachte.)

Ich weise deshalb auf die Websites hin, da sie und das Buch und die Trainingsangebote durchaus zusammengehören. Denn diese drei Komponenten bildet nach meinem Eindruck zwar auch ein integriertes Trainingsangebot, vor allem aber ein einheitliches Marketingkonzept. Das ist sicher legitim. Aber für meinen Geschmack ist es doch etwas aufdringlich, wenn Khmelnitsky ständig auf sich selbst verweist. Aber möglicherweise muss man sich als Schachtrainer in Amerika wie Sauerbier anpreisen, wenn man davon leben möchte. Wie auch immer: Mir gefällt es nicht. Womit der Leser nun weiß, warum ich mich für das Buch nicht so ganz erwärmen kann, obwohl ich seinen Ansatz eigentlich ganz ausgezeichnet finde.

Nun zum Inhalt: Die Idee für das Buch kam Khmelnitsky nach eigenen Angaben beim Arztbesuch. Hat diese Situation nicht große Ähnlichkeit mit der ersten Trainingssitzung beim Schach? Auch der Trainer muss ja zunächst herausfinden, was dem neuen Schachschüler fehlt. Erst nach einer umfassenden Untersuchung kann er eine Diagnose stellen und die passende Kur bzw. ein angemessenes Training verordnen. Entsprechend soll das Durcharbeiten des Buches einen Arztbesuch ersetzen. Es beginnt mit einer kurzen Gebrauchsanleitung für den Leser. Anschließend folgen die drei Hauptteile. Erstens eine umfangreiche Untersuchung, bestehend aus 100 Testaufgaben, zweitens die Auswertung der Ergebnisse, mündend in eine spezifische Diagnose, und drittens eine Reihe von Trainingstipps, die entsprechend der ermittelten Stärken und Schwächen befolgt werden sollen. Abgerundet wird das ganze Programm durch einige kurze Literatur- und Software-Empfehlungen.

Das hört sich nach einem guten Konzept an. Doch die Umsetzung ist nicht so leicht. Welche Beispiele taugen zu Testaufgaben? Nach welchen Kriterien soll die Diagnose erfolgen? Und schließlich: Welche Trainingsmethoden eignen sich für die Selbsttherapie? Khmelnitsky hält sich nicht mit solchen Fragen auf und präsentiert umgehend sein Programm. Das sieht dann so aus: Bei jedem Test wird nach der Stellungseinschätzung und dem besten Zug gefragt. Dabei gibt es per Multiple Choice jeweils vier Vorgaben. Sehr angenehm ist, dass Khmelnitsky den Test komplett auf einer ungeraden Seite, also rechts im Buch unterbringt. Hat man seine Wahl getroffen, kann man umblättern und findet die Besprechung des Beispiels komplett auf einer geraden Seite, also links im Buch. Pro Test werden bis zu zehn Punkte vergeben. Dies ist der erste Teil des Buches, die Untersuchung. Das Ergebnis liegt in Form der erreichten Punkte bei den Tests vor.

Nun beginnt die Auswertung nach zwölf Kriterien. Diese sind (frei übersetzt): Endspiel, Mittelspiel, Eröffnung, Berechnung, Standard-Positionen (Endspiel), Strategie, Taktik, Drohungen-Erkennen, Angriff, Gegenangriff, Verteidigung und Opfer. Wie schon angedeutet werden Sinn und Zweck dieser Kriterien von Khmelnitsky nicht erläutert. Offenbar setzt er sie als plausibel voraus. Wie auch immer: Irgendeine Zerlegung in solche oder andere Faktoren ist Voraussetzung für eine statistische Auswertung und daher notwendig. Umgekehrt ist aber eben auch jedes Ergebnis von der Sinnhaftigkeit der Voraussetzungen bzw. Hypothesen abhängig. Im Falle des Buches muss man wohl einfach auf Khmelnitskys Erfahrung vertrauen.

Zurück zur Auswertung. In jedem Test greifen drei bis fünf Kriterien. Die erreichten Punkte werden also nicht nur insgesamt gezählt, sondern zusätzlich noch einmal getrennt für alle zwölf Kategorien. Die dafür nötigen Tabellen sind im Buch enthalten. Ist endlich alles ausgefüllt und berechnet, liegen also die jeweiligen Ergebnisse sowohl in Punkten als auch in Prozenten getrennt für alle Kategorien vor. Dann könnte ich z.B. feststellen, dass meine relativen Ergebnisse in den Kategorien große Unterschiede aufweisen. Vielleicht schneide in einigen Kriterien eher gut, in anderen aber eher schlecht ab. Das wäre dann im Sinne des Buches super! Denn dann hätte die Untersuchung meine Stärken und Schwächen identifiziert und Ansatzpunkte für das Training gefunden.

Hilfe für die Trainingsplanung bietet der dritte Teil des Buches, in dem Khmelnitsky für seine zwölf Kriterien jeweils spezifische Trainingstipps gibt. Auf jeweils ungefähr vier Seiten erläutert er kurz, worum es bei dem Kriterium geht, bringt ein oder zwei Beispiele aus seiner eigenen Praxis, und macht schließlich Vorschläge für das Training und gibt einige Literaturempfehlungen. Insgesamt sind seine Tipps sehr knapp gehalten, machen auf mich aber einen sehr guten Eindruck. Leider ist es mit der Verbesserung der Spielstärke im Schach nicht so einfach. Es wäre schön, wenn man jemand nur ein paar gute Ratschläge geben bräuchte. Ich habe da allerdings meine Zweifel. Hier dürfte auch Khmelnitskys Buch an Grenzen stoßen, was aber nicht an ihm liegt.

Fazit: Khmelnitskys "Chess Exam and Training Guide" hat seine Schwächen. Auf den Stil habe ich oben schon hingewiesen. Auch inhaltlich hat es Mängel. So funktionieren einige Tests nicht so richtig, was auch andere Rezensenten bereits bemerkt haben. Das wirkt leicht schlampig, weil dies mit Computerhilfe wohl hätte vermieden werden können. Doch insgesamt überwiegen die Vorzüge des Buches. Es enthält viele wunderbare Beispiele und gute Erklärungen. Außerdem ist das Konzept des Buches originell und ist viel versprechend. Khmelnitsky scheint mir ein erfahrener Trainer zu sein, dessen Lektüre sich lohnt.

Wer Hilfe für das Selbsttraining sucht, dem möchte ich zusätzlich noch meinen absoluten Favoriten zu diesem Thema empfehlen: Jesper Hall "Schachtraining für angehende Champions" ("Chess Training for Budding Champions") aus dem Gambit-Verlag, zu lesen möglichst in der englischen Originalversion. Ebenfalls sehr gut ist John Nunn "Schachgeheimnisse" ("Secrets of Practical Chess"), ebenfalls bei Gambit erschienen.

Werner Schlemermeyer, www.berlinerschachverband.de

__________________________

"Book of the Year"

CJA Chess Journalists of America (http://chessjournalism.org/aw2005.htm)

--------------------------------------------------

Drei Fragen soll er immer beantworten: 1. Wie gut spiele ich? 2. Wann werde ich Meister? 3. Wie kann ich Spiel und Rating verbessern? Das schreibt der 36-jährige Autor IM Igor Khmelnitsky im Vorwort seines ersten Schachbuches. Geboren in Kiew, wanderte er 1991 in die USA aus und lebt mit Familie jetzt in Philadelphia. Dort arbeitet er bei einer Versicherung und im Zweitberuf als Schachcoach. Auf die drei Fragen pflegt der Mann aus der Ukraine zu antworten: Jeder kann sich verbessern. Jeder, auch der Anfänger, kann Meister werden - wenn er einen guten Trainingsplan hat und strikt befolgt.

Der Plan setzt aber voraus, dass die schachlichen Stärken und Schwächen des Schülers in allen Einzelheiten bekannt sind. Und genau diese Evaluation soll das Chess Exam leisten, indem es die folgenden 12 Schachqualitäten untersucht: Kenntnisse in Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel, in Angriff, Verteidigung und Gegenangriff, in Strategie und Taktik. Geprüft werden das Variantenrechnen und die Behandlung der Standard-Endspiele. Werden Drohungen erkannt und chancenreiche Opfer genutzt? Das Chess Exam besteht aus 10 Sub-Tests mit jeweils 10 Stellungen, das ergibt 100 Diagramme bzw. Aufgaben. Immer werden dazu zwei Fragen gestellt: Teil I verlangt meistens die Bewertung der Stellung, Teil II fragt nach dem besten Zug. Das Ganze läuft als Multiple-Choice-Prüfung ab in der Form, dass der Autor vier Antworten vorgibt. Die richtige Wahl wird mit 5 Punkten belohnt, grobe Patzer werden mit Punktabzug bestraft. Die zwei Fragen zu jedem Diagramm ermöglichen zusammen 10 Punkte, maximal also 100 für einen Sub-Test und 1000 Punkte für das ganze Examen. Seine Lösungen erklärt der Autor sofort auf der nächsten Seite, mit Worten und mit Varianten; auch die vorgegebenen falschen Antworten werden kurz kommentiert. Nun kommt Khmelnitsikys Clou: Er listet penibel auf, wie frühere Testkandidaten bei den Aufgaben abschnitten, unterteilt in 6 Leistung« gruppen (0-1000/-1400/-1800/-2200/-2400/2400+. US-Wertungszahlen), Wie schwierig sind die 100 Aufgaben? Die Ratinggruppe 1000-1400 schaffte im Mittel 42 % der maximalen Punktzahl, 1400-1800 52%, die Gruppe 1800-2200 erreichte 62%, 2200-2400 74 % und 2400+ kam auf 87 %, Das Chess Exam ist natürlich nur aussagekräftig, wenn die Aufgaben ernsthaft angegangen werden. Bis 20 Minuten darf der Leser sich mit jeder Stellung beschäftigen, ein Brett ist erlaubt, die Figuren zu bewegen natürlich nicht, Auch soll nicht geraten werden. Damit der Kandidat das Examen nicht vorzeitig schmeißt, hält ihn Coach Khmelnitsky mit Zwischenberichten bei Laune, diese Interim Reports gibt es nach jedem Subtest (10 Diagramme), Aus den gesammelten Punkten kann der Leser mittels Tabelle sein vorläufiges Rating ablesen (800 bis 2500). Die zweite Tabelle zeigt die 50%-Perzentile und informiert, wo der Prüfling innerhalb seiner Gruppe steht. Wurden alle 100 Diagramme bearbeitet, sollen die erzielten Punkte, Frage für Frage, in ein Formular im Buchanhang übertragen werden. Dann wird addiert. Heraus kommt schließlich das Gesamt-Rating und 12 separate Ratings für Endspiel, Taktik, Variantenrechnen usw. Wer z.B. 54% der möglichen 190 Punkte zum Thema , Gegenangriff geschafft hat bekommt dafür Elo-ähnliche 1858. 48% ergeben noch 1689 und 42% nur 1469. Zusätzlich kann der Absolvent die 50., 75. und 95. Perzentile insgesamt und für jede der 12 Qualitäten und 6 Leistungsgruppen ablesen. Am Ende verleiht der Autor dem Examensabsolvent einen Titel analog zum US-Schach. Von unten nach oben sind das die Classes E bis A, darüber wird man zum Expert ernannt (2000-2199), dann National Master (2200-2299), FM usw.

Nun sollte der Leser wissen, wo er in den 12 schachlichen Problemfeldern steht. Anschließend gibt Khmelnitsky auf 56 Seiten Trainings- und Buchtipps zur Verbesserung in den einzelnen Bereichen, wieder getrennt nach Leistungsgruppen.

Soweit klingt alles ganz plausibel. Leider verschweigt der Autor, an wieviel Spielern er sein Examen vorher erprobt und die Statistik standardisiert hat. Mehr stören zwei andere Mängel: l. Das Buch enthält ungewöhnlich viele orthografische und Druckfehler (Ulhman, Tarrash, Shakman, statt Sackmann, u.v.m.), auch falsche Zugnotationen irritieren beim Arbeiten. 2. Einige Lösungen sind unvollständig, fragwürdig oder sogar falsch. Betroffen sind vor allem Partien der weniger bekannten Spieler - die überprüften Lösungen zu Studien und Klassiker-Partien waren meistens korrekt. Misstrauisch geworden, brachte ich mit einigen Aufgaben mehr als eine halbe Stunde zu, PC-Analysen nicht gerechnet. Der Lerneffekt kommt dann zwar durch die Hintertür, ist dafür umso größer.

Hier Aufgabe 41 als Beispiel für die Prüfungsmethode, die Anforderungen und Lösungen (Morosewitsch - Polgar, Ju., Chess Classics/Masters, Frankfurt/ M. 1999):

Weiß: Kg1, Db3, Tb7, Lf4; Bauern: a3, c6, f2, g2 u. h3;

Schwarz: Kh7, Df7, Td5, Sd4; Bauern: c7, f6 u. g6.

Weiß zieht

I. Stellungsbeurteilung?

II. Was ist der beste Zug?

Zu I) Die Stellungsbewertung lautet: A) Weiß gewinnt, B) Weiß steht besser, C) ungefähr gleich, oder D) Schwarz steht besser, Zu II) Der beste Zug ist: A) Dc3, B) Dc4, C) De3, oder D) Txc7,

Super-GM Morosewitsch erkannte in der Schnellpartie zwar die drohende Springergabel, übersah aber Judiths Abzugsangriff, Er zog (43.) Dc4?? und verlor schnell ,,, 43...Sf3+! (macht den Weg frei für den Turm) 44. gxf3 Td1+ 45.Df1 Txf1+ 46.Kxf1 Dc4+ 47.Kg2 Dxf4 48.a4 Kh6 0:1. Die richtigen Antworten sind nach Khmelnitskys Meinung I A und II C, denn er will 43.De3 sehen, und nur dafür gibt er 5 Punkte. Pech für Leser, die tiefer analysieren als der Autor und 43.Db6! finden. Der Zug beseitigt die schwarze Dame und gewinnt zügig: 43,..cxb6 44.Txf7+ Kg8 45.c7! Kxf7 46.c8D Se2+ 47.Kh2 Sxf4 48.Dc7 Ke6 49.Dxf4+-. Für das starke Db6 hat der Autor nichts übrig, das remis-verdächtige Txc7 (Antwort D) dagegen belohnt er mit einem Punkt. Das Diagramm ist kein Einzelfall - offensichtlich hat der Autor seine Lösungen nicht immer ausreichend selbst und/oder mittels PC auf Korrektheit und Vollständigkeit geprüft. Gleich zu Examensbeginn löst er die Nr. 2 falsch - der Fehler sei ihm bekannt, erwiderte Khmelnitsky mir auf Nachfrage. Warum legt dann er keinen Korrekturzettel (Erratum) ins Buch oder stellt einen Hinweis auf seine Internet-Seiten? Zurück zum gezeigten Diagramm und seiner Statistik: Im Teil I (Stellung beurteilen) erkannten die richtige Antwort A (Ws gewinnt): 42 % der Ratinggruppe 0-1000, 50% der 1000-1400er, 64% der 1400-1800er, 83% der 1800-2200er, 80% der 2200-2400er und 100 % der 2400+. Wer sich für die falsche Antwort D entschied (Sw steht besser), verliert einen Punkt. Teil II (Zugwahl) mit der gewünschten Lösung 43.De3 (C) wurde so bewältigt: 22% der 1000-1400er fanden den Zug, 14% der 1400-1800er, 38% der 1800-2200er, 75 % der 2200-2400 und 81 % der 2400+. Für 43.Txc7 (D) gibt es einen Punkt, wie schon erwähnt. Wer das üble 43.Dc3 (A) wählte, verliert 2 Punkte.

Welche Schachkenntnisse hat Khmelnitsky nun evaluiert? Endspiel, Taktik und Gegenangriff, das Opfern und das Erkennen von Drohungen.

Fazit

Ein neuartiges Buchkonzept, mit dem das eigene Schach auf 12 Qualitäten hin überprüft und die Ergebnisse mit 6 Leistungsgruppen verglichen werden können. Das Chess Exam ist besonders für kritische Leser interessant, die eine originelle und schachlich anspruchsvolle Herausforderung suchen und sich gern Prüfungen stellen. Für die Lösungen im Buch gilt Schachfreund Lenins Wort: ,Dowerjai, no prowerjai" (Vertraue, aber prüfe nach).

Dr. E. Rausch, Rochade Europa 06/2005

------------------------------------------------

"Rate yourself and learn how to improve!" lautet der Untertitel des neuen Buches "Chess Exam and Trai­ning Guide" des amerikanischen In­ternationalen Meisters Igor Khmelnitsky.

Dies lässt bereits erahnen, dass es sich hier nicht um ein einfaches Test­buch handelt, doch zunächst verblüffen auf den ersten Seiten eini­ge regelrechte Lobeshymnen ameri­kanischer Schachgrößen auf dieses Buch.

Hier heben beispielsweise Alex Yermolinsky, John Donaldson und Alex Shabalov die Hilfsmittel für das Aufspüren von Schwächen im eige­nen Spiel sowie Tipps für deren Beseitigung derart hervor, dass man wirklich neugierig wird. Was bietet dieses etwas andere Testbuch denn nun?

In einer Einführung schildert der Autor zunächst seine Ziele bei der Zusammenstellung der Aufgaben. Diese sollten alle Partiephasen abde­cken, dynamische Themen wie An­griff, Verteidigung, Strategie und Taktik abfragen und situationsbezogene Fähigkeiten wie Rechenvermögen, Erkennen von Drohungen, Einschätzung von Materialopfer und grundlegendes Endspielwissen überprüfen.

Jede der insgesamt 100 Testaufga­ben enthält zwei Fragen sowie eine Aufschlüsselung der enthaltenen The­men. Die Punkte, die der Leser beim Lösen der Aufgaben einheimst, wer­den am Schluss in zwölf Kategorien ausgewertet.

Das zweite Ziel des Autors war es, mit seinem Test die ganze Spanne vom Anfänger bis zum Meister anzu­sprechen, folglich erwarten den Leser hier Aufgaben von sehr unterschiedli­cher Schwierigkeit.

Die Auswertungs- und Umrech­nungstabellen, die Khmelnitsky aus dem Abschneiden seiner Schüler er­stellt hat, decken dieses Spektrum natürlich ebenfalls ab. Die Vergabe von Plus- bzw. Minuspunkten je nach Qualität der Antwort soll dem Leser die Lust am Raten nehmen, und die Zweiteilung der Aufgaben in Stel­lungsbewertung und konkrete Lösung soll die Auswertung ebenfalls verbes­sern.

Nach einer Erklärung, wie man den Test richtig einsetzt, folgen dann be­reits die 100 Übungsaufgaben. Alles oben gesagte zu Art und Schwierig­keit der Übungen trifft in der Tat zu, denn sie decken wirklich sehr vieles ab.

Die Anordnung der Lösungen auf der Rückseite der Blätter erspart das sonst häufig nötige Blättern zwischen Aufgaben- und Lösungsteil, bei der Besprechung der Übungen geht der Autor übrigens sehr gründlich und ausführlich zu Werke, so dass hier auch für schwächere Spieler keine Fragen offen bleiben sollten.

Nach diesem Abschnitt mit dem Test ist das Buch allerdings noch lange nicht zu Ende, denn nun folgt die Auswertung der Ergebnisse, wo­bei nicht nur eine "Wertungszahl" errechnet wird, sondern vor allem die Leistung in den bereits erwähnten zwölf Kategorien untersucht wird.

Im abschießenden, noch einmal über 50 Seiten starken Kapitel gibt Khmelnitsky für die einzelnen Kate­gorien spezielle Tipps und Ratschläge, wie man die entsprechen­den Schwächen bekämpfen kann und welche Bücher oder Software dabei zu empfehlen sind.

Durch diese feine Aufschlüsselung und die sich damit bietenden Möglichkeiten, die eigenen Fähigkeiten und Fehler zu erkennen und zu beheben, ist dieses Testbuch sehr reizvoll, die bunte Mischung an The­men und Schwierigkeiten sind eben­falls gelungen.

Schachmarkt 03/2005

2005 Cramer Award – Best Chess Book (Chess Journalists of America)

2004 Book of the Year finalist (readers of ChessCafe.com)

“ ... . is a delightful surprise” - Lubomir Kavalek , Washington Post

“ ... I am happy to add my endorsement ... there is a huge demand for this type of thing and Khmelnitsky meets it much better than most” - Jonathan Rowson , NIC

“If you are in the under-2200 category and would like to know how to economize your limited training time, then Chess Exam is for you. It’s simply one of the best instructional books I’ve read in years. It’s a labor of love, so don’t let this one pass you by.” Baldomero Garcia , ChessCafe.com

"...will quickly and accurately test your combinational ability, positional judgment and endgame expertise... Instructive and Entertaining!" - Alex Yermolinsky , former US Champion and Olympic team member

---------------------------------------------------

Everyone thinks reviewing chess books is easy, but it's not! About every two weeks Alex sends me a couple of new books. If I could read and understand all this material, I would be writing for Chess Today instead of reviewing books.

When I received Chess Exam my first thought was, "Oh no, another combination book!" But I was pleasantly surprised in reading through this book. It is as close to receiving personal coaching in text form that I have experienced for quite some time, and I highly recommend it.

The meat of the book consists of 10 tests of 10 questions each. Each question is divided into two parts. In the first part the reader is asked the seemingly simple question of "who stands better?", and in the second part the reader is given four moves to choose from. Each question has 10 points (5 points for each part) awarded for the correct answer with partial points (and even negative points to help penalize guessing) given for the other choices. The positions vary from easy to difficult as well as covering all stages of the game from opening to ending. What's more, not all positions are the typical "find the winning move" concept, but they also involve more realistic game situations.

What separates this book from other puzzle/problem books is the author's detailed method on how the reader scores his points. The book applies a statistical approach to its conclusions to help the reader better assess his strengths or weaknesses. The point totals for each individual answer are broken down into percentiles of correct answers according to rating classes. But even more useful is that the sum of all 100 exams is broken down into twelve different characteristics, which allow the student (or teacher) to better evaluate the areas of strength and weakness for each player. These characteristics include: attack, counter-attack, defence, tactics, strategy, and calculations to name a few of the major concepts. Clearly a lot of thought and practical application has been given to the selection of each quiz, allowing for a detailed analysis of the solutions into the various subgroups. In taking a few of the tests, I felt that the breakdowns were very accurate.

Finally, after the 100 quizzes, the author provides a short teaching guide to each of these twelve concepts. He includes a nice explanation and an example of the discussed theme. Also each section comes with a few reading suggestions to further develop the theme. The recommended reading list covers most major classics but tends to be geared toward newer releases.

I really enjoyed this book. The author used a more scientific and detailed approach to test and evaluate the chess student than most of the other quiz books. The examples were well chosen and covered all aspects of the game. Furthermore, there seemed to be the feeling of sitting next to a trainer instead of just reading a staid textbook. The book that I would most compare this one to, is Lev Alburt's excellent, Chess Training Pocket Book which is another outstanding training manual.

Conclusion: I highly recommend Chess Exam for players in the 1600 - 2000 rating range and for trainers of students as well. The examples are well thought out, cover a wide range of concepts and are realistic in their application.

Andy Ansel in Chess Today, November 2004

------------------------------------------------

The last several years have seen a flood of 'test yourself' chess books. Most consist of a series of problems, one keeps score, and then at the end, one gets a 'rating'. Some seem accurate, some not, but when you are done, that is pretty much it. Khmelnitsky takes on a broader task - he not professes to assess your strength by rating, but also to pinpoint areas that need work, such as strategy, tactics, endgames, opening, etc.

The question is, does it work? In a word, yes.

Khmelnitsky is yet another trainer from the Ukraine and is 'only' an IM. So is Mark Dvoretsky. There is a school of thought that says people like them have spent more time learning how to teach than how to play. At any rate, he has a very nice website at www.iamcoach.com where you can read more about him.

The book is based on his long career as a trainer, with 'special problems'. Like most books of this ilk, it starts with a series of puzzles for the reader to solve. There are 100 total in 10 chapters. In a very nice layout decision, each puzzle is on the right hand page, with the solution on the overleaf. Included with the solution is an explanation of the correct answers, and why, along with a table showing how people of various classes of strength have answered the questions - e.g., what percentage of GMs, Experts, A players etc. answered A, B, C, D.

Each problem has two questions, usually an overall assessment of the position - White is winning, White is better, Black is better - and the second question is what is the best move, giving four possibilities. Now, multiple choice questions have definite drawbacks, but some of that is addressed by penalties for really bad choices, and the use of multiple choice is what allows Khmelnitsky to give those percentages, and what allows him to proceed to the second part of the book, the scoring.

Again, like most books, one ends up with a raw score. The 100 problems are each worth 10 points, each of the two questions are worth 5 points, giving a total of 1000 points, so one's score is easily expressed as a percentage, and one can calculate one's rating. So far, so unremarkable.

But, here is the kicker - there are 12 categories of scoring. There is a second set of tables one uses to rate their performance in each of these 12 categories. Each of the 100 problems is classified in one to three categories. For instance, the score achieved in an endgame problem would count towards endings, but it also may count towards calculation, sacrifice, attack, etc., depending on what the problem required for solution. There is a worksheet where one fills in the blanks with his score for each problem, and then adds up his score in the twelve categories. You again receive a 'rating' for each category, but more importantly, you see where you are weakest, strongest, in the middle, and how you performed against others of different strengths.

This strikes me as a quite useful exercise. For it to have any value, the test must have been given to enough people to form a useful database of measurement, and according to Khmelnitsky, he has given it to hundreds of players over his twenty year coaching career.

In my case, it confirmed some of what I knew, and surprised me with other takes on my play. I have been playing tournament chess for over forty years. I have always been a very tactical player, considered myself good at tactics and calculation, and strong in the endgame. My current USCF is 1977, down from 2198; my FIDE 2188, down from 2222. Some of the drop is age, and the difference between USCF and FIDE is mostly due to time controls - I play better at slower controls.

According to the book, I am 2150. Certainly in the ballpark. More interesting is that I scored over 2300 at attack and sacrifice, but only 1950 at calculation. This surprised me, and tells me I need to work at that. I also scored lower in strategy and openings, which I expected, but really low at counter-attack (!) which I certainly didn't expect. I did well in recognizing threats - but that is somewhat tactical. Oh, yeah, I almost broke the scale in endings and 'standard positions' which is a subset of endgame knowledge.

The book concludes with about fifty pages of training tips. It mostly consists of a description of the area of knowledge, ways to work on improvement, and recommendations for further reading and work. There is nothing really deep or earth shattering here, and I heartily agree with the works he is recommending - mostly classics such as My System, Zurich 1953 and the best of modern work such as books by Dvoretsky, Fundamental Chess Endings and the like. He also recommends playing positions against the computer, and technique I have only recently tumbled to. Finally, he of course recommends personal training, and offers to fill that void through courses on his website. In the overall context, this is not offensive in the least, and after going through the book, I am

tempted to take him up on that.

I would be remiss if I did not mention that at the end of each chapter of problems, there is a 'take a break' problem which is more of a humorous logical exercise rather than a real chess puzzle. It neatly serves the purpose of giving you a 'break' and then you can score the prior ten puzzles and see how you are doing.

In terms of time, I found that I was able to go through each section in 30 - 40 minutes, and spent a total of maybe six hours doing the exercises.

Conclusion: This book seems very well researched, and delivers on its promise. It will do a good job of judging your chess strength, and more importantly, pinpoint areas where you need improvement.

Don Aldrich in Chess Today, November 2004

Chess Exam and Training Guide

EUR

17.95