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Art.-Nr.: LXLAKCAP
Restposten

Capablanca: Move by Move

365 Seiten, kartoniert, Everyman, 1. Auflage 2012.

Aus der Reihe »Move by Move«

23,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

José Raúl Capablanca was a chess legend, world champion and quite simply one of the greatest players in the history of the game. His achievements and seemingly effortless style of play won many admirers, and his legacy includes a treasure of instructive games. Studying Capablanca's play is a must for any aspiring chess player. For Cyrus Lakdawala, it was a key factor in his chess development and improvement, and in this book he revisits many of his favourite Capablanca games. Lakdawala examines Capablanca's skills in the key areas of attack, defence, counter-attack, exploiting imbalances, accumulating advantages and, of course, his legendary endgame play.

Move by Move provides an ideal platform to study chess. By continually challenging the reader to answer probing questions throughout the book, the Move by Move format greatly encourages the learning and practising of vital skills just as much as the traditional assimilation of knowledge. Carefully selected questions and answers are designed to keep you actively involved and allow you to monitor your progress as you learn. This is an excellent way to improve your chess skills and knowledge.

  • Learn from the games of a chess legend
  • Important ideas absorbed by continued practice
  • Utilizes an ideal approach to chess study

Cyrus Lakdawala is an International Master, a former National Open and American Open Champion, and a six-time State Champion. He has been teaching chess for over 30 years, and coaches some of the top junior players in the US .

Details
Sprache Englisch
Autor Lakdawala, Cyrus
Verlag Everyman
Reihe Move by Move
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 690 g
Breite 17 cm
Höhe 24 cm
Seiten 365
ISBN-13 978-1-85744-698-2
Erscheinungsjahr 2012
Einband kartoniert
Inhalte

005 Foreword

006 Bibliography

007 Introduction

011 Capa on the Attack

081 Capa on Defence

156 Capa on Exploiting Imbalances

218 Capa on Accumulating Advantages

275 Capa on Endings

363 Index of Openings

364 Index of Opponents

FEINSINNIG

Von Harry Schaack

José Raúl Capablanca war vielleicht der talentierteste Spieler der Schachgeschichte. Die Legende erzählt, er habe das Spiel bereits mit vier Jahren durch bloßes Zusehen erlernt und kurz darauf in seiner ersten Partie seinen Vater geschlagen - ein Wunderkind par excellence!

Dank seiner überragenden Intuition war Capablanca nie ein großer Arbeiter, eher ein Lebemann. Weil Capa das Variantenpauken missfiel, meinte Bobby Fischer, jeder 14-Jährige hätte gegen ihn einen Vorteil aus der Eröffnung herausholen könne. Doch im Mittel- und vor allem in Endspiel war der Kubaner seiner Zeit um mehrere Generationen voraus und erlangte darin eine kaum je erreichte Meisterschaft. Sein Spiel ist so luzide, dass seine Partien von einer einzig­artigen Leichtigkeit getragen werden. Dabei verletzte er nicht selten als gesichert geltende schachliche Grundsätze, von denen seine Zeitgenossen überzeugt waren. Auch deshalb wirken manche seiner Partien sehr modern und könnten aus der Hand eines Spitzenspielers der Gegenwart stammen. Znosko-Borowski resümierte einmal treffend, Capablanca sei der Erste gewesen, der Figurenharmonie und -aktivität über Struktur gestellt habe.

Capas Karriere begann wie aus dem Nichts. 1909 demontierte der bis dahin völlig unbekannte Kubaner in einem Wettkampf den US-amerikanischen Champion Frank Marshall, der damals schon zu den Top Ten gehörte, mit 8:1 bei 14 Remisen. Capablancas fantastisches intuitives Stellungsgefühl machte es seinen Kontrahenten fortan fast unmöglich, ihn zu be­zwingen. In seiner gesamten Laufbahn verlor er nur 36 Turnierpartien, zehn Jahre lang, von 1914-24, blieb er ungeschlagen. Schon sein erstes Internationales Turnier in San Sebastian 1911 gewann er vor der (mit Ausnahme von Lasker) versammelten Weltelite. 1921 kam es endlich zum WM-Match mit Lasker, der sich allerdings im schwülwarmen Havanna dem Kubaner 9:5 unter Wert und vorzeitig geschlagen geben musste.

Letztlich wurde Capablanca jedoch sein über­ragendes Talent zum Verhängnis. Als er 1927 in Buenos Aires auf den ausgezeichnet vorbe­reiteten Aljechin trifft, ist er nicht in der Lage, in einem sehr langen WM-Kampf seinem hart arbeitenden und auf Augenhöhe agierenden Kontrahenten dauerhaft Paroli zu bieten. Er sollte nach seinem Titelverlust nie wieder Gelegenheit bekommen, diesen Makel auszu­bügeln.

Nach dieser Matchniederlage änderte Capablanca seinen Stil. Wegen der für ihn ungewohnt vielen Verluste spielte er fortan geradezu übervorsichtig. Vielleicht war es auch ein Zeichen seiner zunehmend schlechteren gesund­heitlichen Verfassung, die durch chronischen Kopfschmerz und hohem Blutdruck gekenn­zeichnet war. Letzteres war vermutlich die Ursache für den Schlaganfall, der ihn mit nur 53 Jahren viel zu früh aus dem Leben riss.

Weil bei Capablanca Ideen und Pläne so klar zu Tage treten, dienen seine Partien bis heute als exzellentes Studienmaterial, um strategisches und positionelles Verständnis zu vermitteln. Cyrus Lakdawalas Capablanca-Buch versucht erstmals, die schon aus einigen Eröffnungsbüchern des Everyman Verlages bekannte move by move -Methode auf eine Monographie anzu­wenden. Sie erinnert ein wenig an EuwesIch teste mich selbst -Arbeitsbücher, bei der jeder Partiezug vom Leser gefunden werden muss und dafür Punkte verteilt werden. Die Interaktivität der move by move -Methode wird hingegen durch gezielte Verständnisfragen, naheliegende Einwände oder eingeschobene Aufgaben ge­geben, die die Partien immer wieder unterbrechen und den Leser zur aktiven Mitarbeit einladen.

Der amerikanische IM gibt dabei keine überbordenden Varianten an, sondern ist stets bemüht, den Plan, den inneren Zusammenhang und das Gesamtkonzept der Partie herauszu­arbeiten. Lakdawala gelingt es dabei, auch immer wieder zu zeigen, in welcher Hinsicht Capablanca seinen Zeitgenossen überlegen war bzw. wo die Defizite im Spielverständnis seiner Gegner lagen, wenn sie z.B. in der Hoffnung auf Angriff langfristige Felderschwächen in Kauf nehmen.

Das Buch zerfällt in fünf Teile. Der Autor hat die Partien nicht chronologisch geordnet, sondern unter dem Gesichtspunkt des Angriffs, der Defensive, der Nutzung des Ungleichgewichts, der akkumulierten Vorteile und des Endspiels.

Fazit: Ein gutes Arbeitsbuch, das sowohl für das eigenständige Arbeiten als auch als Übungsmaterial für Trainer geeignet ist - und nebenbei einen der größten Spieler aller Zeiten ehrt. hs

Harry Schaak

Karl 3/2012


"Capablanca" ist der kurze Titel eines "etwas anderen Buches" aus der Reihe "move by move" von Everyman Chess. Autor ist Cyrus Lakdawala, der in den letzten Jahren häufiger mit neuen Werken in Erscheinung getreten ist.

Bisher habe ich ausschließlich Eröffnungsbücher aus der "move by move"- Serie in der Hand gehalten, diesmal bekommt der Leser eine Mischung aus mehreren Genres für sein Geld, von Biografie bis Taktikwerk.

"Capablanca" ist, im Anschluss an Vorwort, Bibliografie und Einführung, in fünf Kapitel untergliedert, die, ins Deutsche übersetzt, die folgenden Überschriften tragen:

Capa beim Angriff

Capa bei der Verteidigung

Capa beim Ausnutzen aus der Balance geratener Strukturen

Capa beim Sammeln und beim Ausbau von Vorteilen

Capa beim Endspiel.

Die oben schon angesprochene Mischung aus verschiedenen Arten von Büchern zeigt sich auch im Inhaltsverzeichnis, in dem über den Buchtitel hinaus auch hier die Person Capablancas hervorgehoben wird. "Capa" ist der Spitzname, den seine Freunde verwendeten, seine Anhänger tun es diesen auch heute noch gleich. Es geht darum, die Behandlung der Partie in verschiedenen Phasen und hinsichtlich bestimmter Fähigkeiten durch Capablanca darzustellen, einerseits aus einem Hauch von Verehrung durch den Autor heraus und andererseits mit dem Ziel, den Leser seine eigenen Fähigkeiten im Schach am Beispiel Capablancas vervollkommnen zu lassen. Lakdawala bekennt sich ausdrücklich dazu, in seiner Jugend Capablanca als Vorbild oder Idol gehabt zu haben.

Es gibt 59 vollständige und kommentierte Partien des dritten Schach-Weltmeisters im Buch. Die Kommentierung ist textlich geprägt, auf Analysen setzt Lakdawala nur zurückhaltend und verzichtet beinahe vollständig auf längere Ketten. Dies macht auch durchaus Sinn, wenn man den schon erwähnten Zweck des Werkes im Auge behält.

Wie auch für die Eröffnungswerke aus der Reihe "move by move" typisch sind in den Kommentierungen Einschübe eingebaut, die einen Dialog zwischen Schach-Schüler und Lehrer simulieren sollen. So werden dem Schüler Verständnisfragen u.ä. in den Mund gelegt, die dieser stellvertretend für den Leser anbringt, oder es richten sich auch Aufgabenstellungen an ihn, die er an Ort und Stelle lösen soll.

Im Zuge der Arbeit an dem Werk ist mir aufgefallen, dass sich die ganz große Mehrheit aller dieser Einschübe vor einem taktischen Hintergrund abspielt. Dies gilt auch unabhängig von der Partiephase, der sich das jeweils aktuelle Kapitel widmet. So ist "Capablanca" auch ein Werk, das ich als Praxisbuch zur Schachtaktik bezeichnen möchte. Vielleicht wäre auch "angewandte Schachtaktik" ein geeigneter Untertitel gewesen.

Soweit es um die Freude an gut kommentierten Capablanca-Partien geht, ist "Capablanca" sicher für den Spieler jeder Spielstärke geeignet. Allerdings sind Capablancas Partien inzwischen unzählige Male in dieser oder jener Kommentierung veröffentlicht worden, sodass der Rahmen für wirklich Neues beschränkt ist und dies potenzielle Käufer vermutlich auch im Kopf haben werden. Neu ist deshalb vor allem die Art der Kommentierung, die Mischung aus herkömmlichen Anmerkungen und den oben erwähnten Einschüben.

In erster Linie ist "Capablanca" ein Buch, das sich an den noch nicht allzu weit fortgeschrittenen Spieler richtet. Die Art der Fragen und der Schwierigkeitsgrad der zu lösenden Aufgaben liegen in aller Regel erheblich unter dem Leistungsvermögen des erfahrenen Spielers. Es ist nicht leicht, eine konkrete Einordnung für den Fernschachspieler nach der Fernschach-Wertungszahl vorzunehmen. Ich denke aber, dass die Grenze von ca. 1700 bis 1800 nach oben recht zutreffend gesetzt sein dürfte.

Wer sich oben meine Angaben zum Inhalt des Werkes genauer angeschaut hat, wird festgestellt haben, dass es nichts wie "Capa in der Eröffnung" gibt. Capablanca war schon damals dafür bekannt, dass er nicht gerade ein "Eröffnungs-Bolide" war. So kam er oft mit einem Nachteil aus der Anfangsphase der Partie heraus und musste das Ruder in deren weiterem Verlauf herumreißen.

"Capablanca" ist kein Werk, das seine Stärken in Fragen der Eröffnungsbehandlung hat. Dies darf nicht verwundern, wenn Capablanca die Eröffnung selbst oft nicht optimal gespielt hat. Hinzu kommt, dass sich die Theorie natürlich seit seiner Schaffenszeit bis heute explosionsartig entwickelt hat und sich in unseren Tagen auf einem ganz anderen Niveau als damals befindet. Lakdawala trägt dem in einem gewissen Rahmen Rechnung, indem er bei erheblichen Abweichungen in Capablancas Spiel von heute empfohlenen Linien die moderne Folge im Rahmen der Kommentierung mit abbildet. Insgesamt aber sollte den lernenden Spieler die Eröffnungsphase in den kommentierten Partien weniger beeindrucken als der Rest.

Fazit: "Capablanca" ist vor allem dem noch aufstrebenden Spieler zu empfehlen, der die englische Sprache mindestens auf Schulniveau beherrscht. Er wird insbesondere seine taktischen Fähigkeiten verbessern können. Zudem erfährt er viel von einem der größten Spieler aller Zeiten.

Mit freundlicher Genehmigung

Uwe Bekemann, Deutscher Fernschachbund

August 2012

**********

Der dritte Schachweltmeister José Raúl Capablanca y Graupera gilt als einer der stärksten Spieler aller Zeiten. Seinen Ruf als genialer Positionsspieler erarbeitete er sich durch zahlreiche Turniersiege und fein geführte Turnierpartien, in denen er seine Kontrahenten fast unmerklich überspielte in seiner unnachahmlichen Art und Weise: ruhig, kühl, sachlich und doch immer elegant. Seine Partien fanden Eingang in zahllose Lehrbücher und fast jede von ihnen gilt als Meisterwerk der Schachkunst. Durch Capablancas Partien erlernte z.B. der 12.Weltmeister der Schachgeschichte, Anatoli Karpov, das Schachspiel. Grund genug also für jeden Schachliebhaber, diese Partien genauer zu betrachten und zu studieren. Der internationale Meister Cyrus Lakdawala hat 59 Partien des großen Kubaners ausgewählt und stellt diese dem aufmerksamen Leser in der Reihe "move by move“ genauer vor. Die Partien wurden unter dem Gesichtspunkt Erklären und Verstehen analysiert und kommentiert. Der Autor geht mit seinen Analysen nicht ins Detail und legt mehr Wert darauf, dass der Leser versteht, warum Capablanca zum Beispiel diesen Zug gespielt hat und weshalb er an anderer Stelle so entschieden hat. Zahlreiche Trainingsfragen in den Partien ziehen den Leser mitten ins Geschehen und fordern seine ganze Aufmerksamkeit. Durch die Art der Präsentation wird der Leser vor jedem Zug wieder mit einer Entscheidungsfindung konfrontiert, dabei wird er aber nicht alleine gelassen sondern kann sich auf Beistand des Autors verlassen. Gemeinsam erforscht man Capablancas Partien und kann mit Sicherheit das ein oder andere mitnehmen. Ein gesondertes Kapitel befasst sich zum Schluss mit den besten Endspielen Capablancas.

Nachfolgend eine der bekanntesten Partien Capablancas. Sein Spiel wirkt perfekt und elegant zugleich, Fehler wird man darin schwerlich entdecken.

Jose Raul Capablanca - Frank James Marshall [C89]

New York, 23.10.1918

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 a6 4.La4 Sf6 5.0-0 Le7 6.Te1 b5 7.Lb3 0-0 8.c3 d5 9.exd5 Sxd5 10.Sxe5 Sxe5 11.Txe5 Sf6 12.Te1 Ld6 13.h3 Sg4 14.Df3 Dh4 15.d4 Sxf2 16.Te2 Lg4 17.hxg4 Lh2+ 18.Kf1 Lg3 19.Txf2 Dh1+ 20.Ke2 Lxf2 21.Ld2 Lh4 22.Dh3 Tae8+ 23.Kd3 Df1+ 24.Kc2 Lf2 25.Df3 Dg1 26.Ld5 c5 27.dxc5 Lxc5 28.b4 Ld6 29.a4 a5 30.axb5 axb4 31.Ta6 bxc3 32.Sxc3 Lb4 33.b6 Lxc3 34.Lxc3 h6 35.b7 Te3 36.Lxf7+ 1-0

Fazit:

Das Buch kann sehr gut unterhalten und ebenso gut lehren. Gründlich durchgearbeitet sind zukünftige Erfolge eigentlich vorprogrammiert!

Martin Rieger

Capablanca: Move by Move

EUR

23.95