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Art.-Nr.: LOBAUPTS
Sonderangebot

Play the Scandinavian

kartoniert, Quality, 1. Auflage 2010.

14,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

After one move of the Scandinavian opening, 1.e4 d5, Black decides where the battle will be fought - a significant gain for any competitive player. Grandmaster Christian Bauer is one of the world’s leading experts on the Scandinavian and in this book he reveals the secrets of his over-the-board success. Bauer focuses particularly on 2.exd5 Qxd5 3.Nc3 Qa5, the established main line of the Scandinavian. An understanding of the move order nuances is essential, and Bauer is an ideally-qualified guide.

Details

Sprache Englisch
Autor Bauer, Christian
Verlag Quality
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 510 g
Breite 15,2 cm
Höhe 22,8 cm
ISBN-13 9781906552558
Erscheinungsjahr 2010
Einband kartoniert

Inhalte

004 Key to Symbols used & Bibliography

005 Introduction

007 Chapter 1 - Main line 8.Ne4 & 8.Nd5

063 Chapter 2 - Main line 8.Qe2

091 Chapter 3 - White 8th Move Alternatives

105 Chapter 4 - White 6th and 7th Move Alternatives

121 Chapter 5 - 4.d4 Nf6 5.Nf3 Unusual options for Black

139 Chapter 6 - 4.d4 Nf6 5.Bd2

167 Chapter 7 - 4.d4 Nf6 5.Bc4

187 Chapter 8 - Black delays ...Nf6: Die Königspringerzurückhaltungspolitik

197 Chapter 9 - 4.Bc4 Nf6 5.d3

215 Chapter 10 - 4.Nf3 (and 4.h3)

221 Chapter 11 - Flank Attacks

235 Chapter 12 - 3.d4 and 3.Nf3

275 Chapter 13 - 2.Nc3

285 Chapter 14 - 2nd Move Sidelines

299 Variations Index

Seit Ende 2010 auf dem Markt ist "Play the Scandinavian" von Christian Bauer, erschienen bei Quality Chess. Ich habe mir mehr Zeit als gewöhnlich genommen, um dieses schon beim ersten Durchblättern beeindruckende Werk zu rezensieren.

Den Autor, GM Christian Bauer aus Frankreich, muss man nicht mehr weiter vorstellen. Wichtig ist aber der Hinweis, dass er nicht nur ein Top-GM ist, sondern auch ein ausgewisener Skandinavisch-Kenner.

In "Play the Scandinavian" dreht sich alles um die Hauptvariante 1.e4 d5 2.exd5 Dxd5 3.Sc3 Da5. Diese wird intensiv und sehr analytisch dargestellt. In der Konzentration auf die genannte Variante und der inneren Organisation des Buches erinnerte es mich an die mehrfach von mir rezensierten Werke aus der ausgezeichneten Serie "Grandmaster Repertoire" von Quality Chess. Deshalb habe ich dort nach dem Grund gefragt, Bauers Buch nicht auch in diese Serie einzugliedern. Die Antwort von Quality Chess kam beinahe postwendend und stammte von Jacob Aagaard. "It is simple. The book is not a repertoire book, it offers many options for Black and analysis of systems which are maybe not entirely recommendable. The GM Repertoire series usually offers one move in any given position", schrieb er. Mit diesem Hinweis habe ich einen abrundenden Blick auf "Play the Scandinavian" geworfen.

Mit seiner Antwort weist Aagaard darauf hin, dass "Play the Scandinavian" die Themaeröffnung breit und tief untersucht und sich nicht auf eine jeweils bestimmte Zugempfehlung des Autors konzentriert, auf die dann die weitere Behandlung sich beschränkt. Das Werk ist allerdings so gestaltet, dass sich der Leser auf seiner Basis selbst ein rundes und gesundes Repertoire aufbauen kann. Diesen Wert sehe ich auch dadurch erreicht, dass Bauer klare Aussagen hinsichtlich seiner Einschätzungen und Bewertungen trifft, die zumeist auch Empfehlungscharakter haben.

Die weitere Betrachtung des Werkes möchte ich durch die Brille des Fernschachspielers vornehmen.

Bauer hat das Material in insgesamt 14 Kapitel mit den folgenden Überschriften (sinngemäß übersetzt) eingeteilt:

1. Hauptlinie 8.Se4 & 8.Sd5

2. Hauptlinie 8.De2

3. Weiße Alternativen im 8. Zug

4. Weiße Alternativen im 6. und 7. Zug

5. 4.d4 Sf6 5.Sf3 Ungewöhnliche Optionen für Schwarz

6. 4.d4 Sf6 5.Ld2

7. 4.d4 Sf6 5.Lc4

8. Schwarz verzögert ... Sf6: Die "Königsspringerzurückhaltungspolitik"

9. 4.Lc4 Sf6 5.d3

10. 4.Sf3 (und 4.h3)

11. Flankenangriffe

12. 3.d4 und 3.Sf3

13. 2.Sc3

14. Seitenlinien im 2. Zug.

Die Orientierung im Buch wird über das Inhaltsverzeichnis hinaus auch gut über das erfreulich differenzierte Variantenverzeichnis unterstützt.

Die einzelnen Kapitel werden über eine knappe und präzise auf Ideen etc. des jeweiligen Abspiels abgestellte Einleitung eröffnet. Dem schließt sich das Kernstück, die Erörterung des Materials, an, bevor eine wertende Zusammenfassung Bauers noch einmal die Knackpunkte herausstellt.

Das Werk baut vollständig auf den vom Autor zusammengestellten Varianten, Untervarianten usw. auf, basiert also nicht auf Partien, an denen die theoretische Erörterung sonst erfolgen könnte. Es sind auch keine Beispielpartien aufgenommen, mir persönlich fehlen sie auch nicht. Beispielpartien kann sich der Fernschachspieler genügend aus seiner Datenbank ziehen.

Im Ergebnis ist alles, was das Buch an Kerninhalten hat, "echtes Theoriewerk".

Der Stand der Theorie wird von "Play the Scandinavian" umfassend dargestellt und, was deutlich herauszustellen ist, auch weiterentwickelt. So sind etliche Neuerungen in Haupt- und Nebenvarianten zu finden. Die Analysen und Kommentierungen sind anspruchsvoll und gehen angemessen tief. Sie können auch schon mal den Umfang von mehr als zwei Seiten einnehmen.

Bauer erklärt, erläutert, begründet, leitet an - der Leser wird nicht mit einfachen Stellungsbeurteilungen wie "Weiß hat Vorteil" allein gelassen. Er erfährt, warum der Autor dies so sieht.

In meinen Augen ist "Play the Scandinavian" wie für den Fernschachspieler gemacht. Es ist ein Theoriewerk, wie ich selbst es immer für mich suche. Für sich allein genommen ist es bereits ein ausgezeichnetes und, soweit ich das beurteilen kann, zur Themaeröffnung umfassendes Hilfsmittel für die eigene Partie und gemeinsam mit der gut sortierten Partiendatenbank der Zünder für eine scharfe Waffe, verwendbar für Schwarz und für Weiß. Es kann die eigene Partie begleiten und ist als Nachschlagewerk nicht minder qualifiziert.

Die Bibliografie ist kurz und bei den Büchern auf wesentliche bisherige Referenzwerke konzentriert, der Schwerpunkt dürfte auf den elektronischen Quellen liegen.

Der einzige kleine Wehmutstropfen mag sein, dass kaum Material aus dem Fernschach referenziert worden ist. Aber das kann ja noch werden ...

"Play the Scandinavian" ist eine klare Kaufempfehlung.

Mit freundlicher Genehmigung

Uwe Bekemann, Fernschachpost 3/2011

GM Christian Bauer is a strong grandmaster from France. This is his 3 rd book. He has a certain preference for slightly unorthodox openings and has previously written high quality books on 1 ... b6 and the Philidor Defence. He plays the Scandinavian regularly with black with excellent results.

In this book GM Bauer presents his own Skandinavian repertoire. He interprets this opening in a rather classical way and only considers after 1.e4 d5 2.exd5 Dxd5 3.Sc3 the move 3 ... Da5 (3 ... Dd6 is very fashionable now). His main line runs 4.d4 Sf6 5.Nf3 Lf5 6.Bc4 e6 7.Ld2 c6. The American GM Nakamura and the women ex-World Champion Alexandra Kosteniuk have been playing this line recently , getting good positions out of the opening and achieving excellent practical results. Here GM Bauer analyses all possible continuations for white in great detail. Also efforts to trick Black by choosing a different move order e.g. 5.Ld2, after which 5 ... Lg4 is interesting, are covered thoroughly. Apart from deep analysis of the mainlines, a strong point of this book is that GM Bauer has put in a special effort on finding ways for black to deviate to less trodden paths, e.g. by playing 4 ... Lg4 or even 4 ... Lf5 5.Lc4 e6 with the idea to play after 5.Sf3 a setup involving the original ... Se7!?. He also presents analysis of lines that he considers from a theoretical point of view to be slightly dubious for black although in a practical game one could give them a try like 5 ... Sc6?! and 5 ... Se4?!. One of the advantages of the Skandinavian is that it is a rather simple opening, mainly because the same pawn structure arises in almost all the lines and black´s plans are also rather similar.

GM Bauer manages to present a very detailed and thorough coverage of the Skandinavian in his book. He more or less covers every sensible try for white after 1.e4 d5 and also gives black ample possibilities to deviate to unexplored paths. In the hands of an attentive reader of this book, the Skandinavian will be a sound and reliable opening with ample practical chances.

Conclusion:

A very good book, which leaves nothing to be desired when it comes to the depth of the coverage of the chosen line and amount of original analysis. The practical aspect of chess is also by no means neglected.

I can recommend this book to players that are looking for a straight forward line to play against 1.e4, where there is not too much theory to be learned. After carefully going through the high quality analysis of GM Bauer an attentive reader will know what he needs to do and what he should avoid and be very much up to date on the opening theory and fit to play the Skandinavian on all levels.

Play the Skandinavian gets 4,5 stars out of 5. The only improvement that I see is that GM Bauer could here and there provide slightly more detailed analysis of Black´s attempts to go off the well trodden path. Admittedly there are not many practical games in these lines and going to an unexplored territory also has its charm.

With kind permission

Hedinn Steingrimsson

www.schach-welt.de

Extract

Play the Scandinavian