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SCPERTM18H
Autor

Typical Mistakes by 1800-2000 Players

DVD-Box, ChessBase, 1. Auflage 2016

Aus der Reihe »Fritz Trainer (Video)«

29,90 €
Inkl. 16% MwSt., zzgl. Versandkosten

GM Nicholas Pert about his DVD: “After the success of my previous DVD Typical mistakes by 1600-1900 players I decided to produce a follow up DVD aimed at players of a slightly higher level. The examples all come from games played by players with a rating between 1800 and 2100. This DVD offers slightly more complex material than the previous DVD, and will hopefully provide an insight into what I believe are the main errors which stop players of this level to be more successful. I divided the material into categories such as “when to exchange pieces”, “how to convert an advantage”, “passive pieces”, “anticipating your opponents plan”, “openings and pawn structure”. Each section contains several examples which illustrate the theme and practical examples which allow the viewer to test his skills. This DVD provides a useful training tool for ambitious players and may highlight mistakes that the viewer should be aware of.

  • Video running time: 3 hours 50 min. (English)

  • With interactive training including video feedback

  • Extra: 50 additional examples

  • Including CB 12 - Reader

GM Nick Pert is a chess grandmaster from England who has regularly played for the England team in Olympiads and European Team Championships. He is a former World U18 chess champion and is the current National Head Coach of the English Chess Federation.

SYSTEM REQUIREMENTS:

Minimum :

  • Pentium III 1 GHz, 1 GB RAM

  • Windows Vista, XP (Service Pack 3) ®

  • DirectX9 graphic card with 256 MB RAM

  • DVD-ROM drive

  • Windows Media Player 9 and internet connection for program activation.

Recommended:

  • PC Intel Core i7, 2.8 GHz,4 GB RAM

  • Windows 7 or Windows 8 ®

  • DirectX10 graphic card (or compatible) with 512 MB RAM or better

  • 100% DirectX10 compatible sound card

  • Windows Media Player 11

DVD-ROM drive and internet connection for program activation.

Systemvoraussetzungen:

Mindestens:

  • Pentium III 1 GHz

  • 1 GB RAM

  • Windows Vista, XP (Service Pack 3)

  • DirectX9 Grafikkarte mit 256 MB RAM

  • DVD-ROM Laufwerk

  • Windows Media Player 9

  • Internetverbindung zur Programmaktivierung.

Empfohlen:

  • PC Intel Core i7, 2.8 GHz

  • 4 GB RAM

  • Windows 7 oder Windows 8

  • DirectX10 Grafikkarte (oder kompatibel) mit 512 MB RAM oder mehr

  • 100% DirectX10 kompatible Soundkarte

  • Windows Media Player 11

  • DVD-ROM Laufwerk

  • Internetverbindung zur Programmaktivierung.

Weitere Informationen
Gewicht 100 g
Hersteller ChessBase
Breite 13,5 cm
Höhe 19 cm
Medium DVD
Erscheinungsjahr 2016
Autor Nick Pert
Reihe Fritz Trainer (Video)
Sprache Englisch
Auflage 1
Einband DVD-Box

Sample Video:

Beispielvideo:

01: Introduction and Niebergall,G - Soppa,C [12:33]

Converting an advantage:

02: Example 1 - Makka,I - Stefanidi,M [05:29]

03: Example 2 - Loay,S - Holtman,T [04:01]

04: Example 3 - Nastase,A - Cimpean,A [07:46]

05: Test 1 - Anbukumar,H - Forster,M [04:51]

06: Test 2 - Reuben,S - Lelis,J [04:04]

Anticipating the plans of the opponent:

07: Example 1 - Pert,N - Wadsworth,M [06:38]

08: Example 2 - Lentzos,I - Zhu,R [05:37]

09: Example 3 - Haring,V - Kolver,C [05:17]

10: Example 4 - Li,W - Naiditsch,A [04:37]

11: Example 5 - Remus Elliot,L - Munoz Pelaez,M [05:44]

12: Test 1 - Cano Sevila,I - Cervello I Tost,R [02:53]

13: Test 2 - Taalaibekov,T - Lee,J [04:31]

Exchanging pieces:

14: Example 1 - Ranic,V - Selkovski,Z [09:54]

15: Example 2 - Fox,A - Pert,N [02:59]

16: Example 3 - Medic,N - Arda,C [05:50]

17: Example 4 - Lyrakis,S - Kovchan,A [03:35]

18: Test 1 - Kulenovic,A - Schultze,J [04:00]

Openings:

19: Example 1 - Cheparinov,I - Stamoulas,N [03:58]

20: Example 2 - Navara,D - Marentini,M [04:05]

21: Test 1 - Guillemart,S - Fressinet,L [02:58]

22: Test 2 - Nevednichaia,R - Samaganova,B [03:47]

23: Test 3 - Ferreira,K - Moyses Sobrinho,E [03:03]

Not considering the response of your opponent:

24: Example 1 - Golding,J - Miller,D [08:50]

25: Example 2 - Twigge-Molecey,B - Perez Tores,J [09:24]

26: Example 3 - Akshay V Halagannavar - Gregory,S [05:05]

27: Test 1 - Fraser,J - Shafi,D [03:22]

28: Test 2 - Radeva,V - Andreeva,P [02:00]

Passive pieces:

29: Example 1 - Hrescak,I - Cai,J [03:27]

30: Example 2 - Kiss,B - Koehn,L [05:07]

31: Example 3 - Slade,T - Barton,A [11:29]

32: Test 1 - Moore,J - Pert,N [05:43]

Pawn structure:

33: Example 1 - Ramstad,H - Fleming,A [07:44]

34: Example 2 - Kalavannan,K - Gonzalez Capacete,J [05:12]

35: Example 3 - Flemming,A - Khenkin,I [07:22]

36: Example 4 - Vereggen,L - Ernst,S [04:30]

37: Test 1 - Mihajlov,S - Vachier-Lagrave,M [07:16]

Miscellaneous:

38: Example 1 - O'Gorman,T - Green,M [04:07]

39: Example 2 - Eichner,C - Li Chao2 [01:42]

40: Example 3 - Vatkali,D - Grapsa,G [03:06]

41: Test 1 - Burnett,J - Willow,J [03:55]

42: Test 2 - Shafi,D - Thomas,B [05:26]

43: Test 3 - Ochmann,R - Hirstel,S [02:34]

44: Test 4 - Pierson,E - Dereusme,J [02:08]

45: Test 5 - Fraser,J - Mulligan,S [02:34]

Der Durchschnitt aller deutschen Clubspieler liegt bei einer DWZ von etwa 1600. Spieler mit einer Elo von 1800 bis 2000 haben also schon ein ordentliches Spielvermögen. Doch woran liegt es, dass einige ihre Leistungen nicht mehr steigern können? Die Aufgabe eines Trainers ist es, die spezifischen Probleme zu erkennen und zu beseitigen. Natürlich sind diese häufig individueller Art. Doch der englische Groß­meister Nicholas Pert beschäftigt sich auf seiner ChessBase-DVD mit typischen Problemen, mit denen Spieler dieser Kategorie sehr oft zu

tun haben, etwa das Erkennen gegnerischer Pläne, der Abtausch der richtigen Figuren, die Reali­sierung eines Vorteils oder den richtigen Umgang mit passiven Figuren. Der Autor zeigt in 45 Videos zahlreiche Beispielpartien und gibt dem Benutzer Gelegenheit, durch interaktive Fragen seine Fähigkeiten zu schulen.

Typische Fehler – das bedeutet im Umkehr­schluss anspruchsvollere Trainingsaufgaben und tieferes Stellungsverständnis. Die Fehler hängen oft mit der Unkenntnis komplexer Sachverhalte zusammen. Allerdings ist ein auf diesem Spiel­level häufig zu beobachtender Schwachpunkt vor allem die Ungeduld. Hat man z. B. eine Stellung, in der es nur einen Durchbruch gibt, so wird dieser oft zu früh gespielt, anstatt ihn in Ruhe vorzubereiten und damit die Durchschlagkraft zu erhöhen.

Ein weiterer gern gemachter Fehler besteht darin, eine Stellung unnötig zu "verkomplizieren“. Man sollte die Position aber nur dann in un­übersichtliche Bahnen lenken, wenn man unter Druck geraten ist. Hat man eine überlegene Stellung, ist es wichtig, die Dinge so einfach wie möglich zu halten und nach simplen Lösungen zu suchen.

Ferner sind Spieler dieser Kategorie gelegentlich zu sehr auf ihr eigenes Spiel konzentriert. Sie spielen ihre Züge und Ideen, ohne die Pläne des anderen zu berücksichtigen. Zur Antizipation der gegnerischen Absichten gehört auch die Sensibilisierung für Zwischenzüge, die den eigenen Plan zerstören oder die Stellung ver­stärken können.

Für Pert ist jedoch die Kunst des Abtauschs das Areal, mit dem Spieler zwischen 1800 und 2000 die größten Probleme haben. Viele scheitern daran, den richtigen Zeitpunkt dafür zu wählen. Oft ist zu beobachten, wie Schwächere in Begegnungen mit stärkeren Spielern statt um Initiative zu kämpfen rasch Figuren tauschen, im Irr­glauben, damit einem Remis näherzukommen. Auch bei Materialvorteil ist Königssicherheit und Beweglichkeit der Figuren wichtiger als die Reduktion des Materials.

Zu den schwächeren Episoden dieser DVD gehört der Eröffnungsteil. Pert weist zwar darauf hin, dass es auf dieser DVD darum nicht vorrangig geht, zeigt dann aber doch mehrere Beispiele, in denen starke Spieler gegen Schwächere sehr schnell durch grobe Eröffnungsfehler in Vorteil kommen. Der Hinweis, dass man gerade mit Schwarz seine Eröffnungen kennen sollte, ist zu allgemein und verlässt etwas die Pfade der gestellten Aufgabe dieser DVD.

Ein weiterer Aspekt in Perts Aufzählung ist die richtige Einschätzung passiver und aktiver Figuren. Spieler dieses Kalibers überschätzen nicht selten die eigene Initiative und übersehen immer wieder, dass ein aktiver Zug eine gegnerische Figur ebenfalls stärken kann. Ein Rückzug des Gegners kann neue Felder für die schlechten gegnerischen Figuren schaffen. Einmal mehr ist Hast der falsche Ratgeber. Statt direkter Angriffe führt die langsame Verstärkung manchmal schneller zum Erfolg. Es geht oft nicht darum, die eigenen Figuren aktiv zu stellen, sondern die gegnerischen Figuren so passiv wie möglich zu halten.

Ferner behandelt Pert Bauernstrukturen und erklärt, wann und wie man sie effektvoll ver­ändern und angreifen kann. Aber auch Königssicherheit und Züge, die die Struktur oder die Königsstellung schwächen, sind ein Leitthema dieser DVD.

Nicholas Pert will mit Typical Mistakes by 1800-2000 Players keine systematische Auf­zählung aller Fehler leisten, die man für dieses Spielniveau als typisch ansehen kann. Die DVD bietet eher ein grobes Raster relevanter Aspekte und ist letztlich eine Sammlung von hilfreichen großmeisterlichen Ratschlägen.

Harry Schaack,

KARL 2/2016