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Art.-Nr.: LXBRUDT

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Der Schach-Trainings-Roman

156 Seiten, kartoniert, Ullrich, 1. Auflage 2007.

16,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Eine turbulente Saison im Leben der jungen Spieler der U20-Mannschaft der SVgg. Grünthal – Nach diesem Jahr wird nichts und niemand mehr wie früher sein!

12-18 Jahre sind sie alt, die Spieler der Jugendmannschaft der SVgg. Grünthal. Erfolgsverwöhnt, mit hohen Erwartungen und Ansprüchen. Aber das Leben hält nicht nur Rosinen bereit, sondern auch eine ganze Menge Probleme!

Phil, hochintelligent, mit enormem Wissen, manchmal ein wenig arrogant, hat Kummer mit seinen Eltern.

Emanuel ("Manü"), das kleine Wunderkind, hat Probleme mit und wegen seiner überbehütenden Mutti – er weiß es bloß noch nicht.

Michael ("Milky Way") hat Liebeskummer.

Oliver, der Wissenschaftsfreak, hat Kommunikationsprobleme – es ist nicht leicht, mit anderen ins Gespräch zu kommen, wenn man nuschelt, abgehackt, leise und in Rätseln spricht!

Dicky führt einen heroischen Kampf um die 110kg Grenze, den er täglich kauend und schmatzend verliert. Und gegen den Spott der anderen, die ihn alternativ zu "Dicky" auch "Schwabbel" nennen.

Carl-Friedrich, genannt CF, verwöhntes Einzelkind, hat alles, was man – wie er glaubt – zum Schach spielen braucht: Den schnellsten und besten Computer, die neueste Software, die größte und aktuellste Datenbank. Und das beste und modernste Handy mit einem tollen Klingelton, was sich noch als besonderes Problem erweisen wird. Was ihm noch nicht aufgegangen ist: Das nützt dir alles nichts in der Partie, denn da bist du auf dich allein gestellt und ob dein Vater reich ist oder bettelarm, ob dein Computer super ist oder du gar keinen hast, spielt keine Rolle.

DU musst den nächsten Zug finden – und es sollte bitteschön der richtige sein!

Bleibt noch Wolfgang, der Neue. Dem geht erst mal alles schief und er hat nur Probleme. Am meisten jedoch mit seinem Selbstvertrauen – und das, obwohl er gar keins hat!?

So hat jeder schon genug mit sich selbst genug zu tun, aber dazu kommt auch noch, dass die Saison sehr schlecht läuft und die Qualifikation zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in weite Ferne zu rücken scheint. Das kann der cholerische Trainer natürlich nicht auf sich sitzen lassen – noch ein Problem mehr für die Jungs!

Details
Sprache Deutsch
Autor Brunthaler, Heinz
Verlag Ullrich
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 320 g
Seiten 156
ISBN-13 9783940417015
Erscheinungsjahr 2007
Einband kartoniert
Inhalte

005 Einleitung und Erläuterungen

006 Praktische Hinweise

007 Der Neue

012 Verpatzter Start

019 Begegnung im Hausflur

022 Das erste Training

026 Ein Taktik-Test für Wolfgang

031 Harte Lektionen

035 Die Kunst der Analyse

044/047 Wiedersehen mit Phil / Die Partie des Jahrhunderts

052 Das Comeback

060 Im Klub

066 Mannschaftskampf & Beratungspartie

071Überraschung in der Analyse

075 Wer die Theorie nicht kennt...

080 Das Match der Saison

088 Der Tag der Entscheidung

098 Die Schachnovelle

104 Im Trainingscamp

125 Miteinander geht es leichter

127 Phil taut auf

129 Gummibärchen Diplomatie

132 Die Katastrophe

140 Wenn das Handy zwei Mal klingelt

147 Das Aus?

150 Alles oder Nichts

155 Anhang und Lösungen, Lösung "Taktiktest für Wolfgang"

158 Begriffserklärungen

Der überaus rührige Schach-Autor Heinz Brunthaler hat sich erfolg­reich in einem neuen Genre ver­sucht: dem Schach-Trainings-Roman. Dieser könnte durchaus als Ergän­zung zu seinen bisher zahlreich er­schienenen Trainings-Broschüren taktischen Inhalts verstanden wer­den und trägt sicherlich zur Auflo­ckerung der ganzen Materie nicht unwesentlich bei.

Die Hauptperson des Romans, der 15-jährige Schüler Woifgang Lohmar, kommt infolge eines Umzuges seiner Familie nach Grünthal in den dortigen Schachklub und verpatzt gründlich sein Debüt in der Jugend­mannschaft, welche um den Landes­meistertitel mitspielt und sich für die Deutsche Landesmeisterschaft U 20 qualifizieren will.

Ganz im Gegensatz zu dem hochgra­dig unsympathischen Vereinstrainer stehend, nimmt ein gütiger Nachbar, Herr Neumann, unter seine schachli­chen Fittiche und lässt ihn ein wohl­dosiertes Training angedeihen, führt ihn in die Kunst der Analyse und der Schachpsychologie ein. So gerüstet, kehrt Wolfgang unter Mitwirkung seines neuen Freundes, des überaus versierten Unternehmer-Sohnes Phi­lipp Hagen, in die Jugendgruppe zu­rück und es stellen sich zunehmende Erfolge am Brett ein. Über manche Umwege, Höhen und Tiefen im Spielbetrieb, komplizierte Beziehungen der einzelnen Jünger Caissas im Umgang miteinander reift schließlich der Tag der Ent­scheidung heran: das letzte Saison­spiel steht auf dem Programm, wel­ches Grünthal unbedingt gewinnen muss, um Meister zu werden. Beim Zwischenstand von 2,5:2,5 steht in der letzten noch laufenden Partie ein für den Grünthaler Kom­battanten gewonnenes Turmendspiel auf dem Brett, als laut und vernehm­lich dessen Handy zweimal klingelt. Dies führt zur sofortigen Katastro­phe, da der Turnierleiter nunmehr diese an sich gewonnene Partie nach der neuen Regel für verloren erklä­ren muss.

Wie Wolfgang zur Lösung der fol­genden intern eskalierenden Krisen­situation beiträgt, das möge der ge­neigte Leser selbst herausfinden...

Jedenfalls kündigt Heinz Bruntahler (vielleicht) einen Fotgeband über das weitere Schicksal der Grünthaler Schachjugend an (S. 154). Im Verlauf des Romans kommt auch das rein schachliche nicht zu kurz: der Autor führt - eingebettet in die fortschreitende Handlung und zum Teil Bestandteil derselben - nicht weniger als 6 vollständige Partien vor sowie insgesamt 48 Partieausschnitte, Studien und Lehrendspiele. Im Anhang (S. 155-159) finden sich die Lösungen eines Taktik-Tests, dem sich Wolfgang bei seinem wohlwollenden Mentor Herrn Neu­mann unterzieht, zudem noch einige Begriffserklärungen schachspezifi­scher Ausdrücke. Alles in allem also ein wohlgelungenes Werk, auf des­sen (hoffentliche) Fortsetzung sich schon heute freuen darf.

Mit freundlicher Genehmigung

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 12/2007

********** Heinz Brunthaler, bekannt für zahlreiche Schachtrainingsbücher, legt mit vorliegendem Buch seinen ersten Schachroman vor.

Um was geht es?

Erzählt wird die Geschichte einer Schachjugendmannschaft mit all ihren Höhen und Tiefen. Im Mittelpunkt des Romans steht Wolfgang, der Neue in der Jugendmannschaft. Misstrauisch beäugt und mit zu wenig Selbstvertrauen ausgestattet, muss er sich erst gegen Anfeindungen von Vereinskameraden und einem cholerischen Schachtrainer durchsetzen um letztendlich akzeptiert zu werden. Hilfe findet er in Phil, das genaue Gegenteil von ihm selbst, der ihm zur Seite steht und ihm ein guter Freund ist. Dann ist da auch noch der Nachbar von Wolfgang, anscheinend ein recht guter ehemaliger Spieler, der ihm durch ein regelmäßiges Schachtraining das nötige Wissen und Erfahrung für eine Schachpartie vermittelt. Wolfgang arbeitet hart an seinem Spiel um seinen peinlichen Einstand beim Verein vergessen zu machen, sein Gegner spielte ihn in Grund und Boden. Schon bald wird er von den anderen akzeptiert und man macht sich auf, gemeinsam die Qualifikation zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft zu gewinnen.

Soweit zur Geschichte, die durch zahlreiche Partiefragmente, Stellungen und Aufgaben aufgelockert wird. Der Autor gibt dem Leser also die Möglichkeit, hautnah am Geschehen zu sein und die Partien aus dem Roman bildlich zu betrachten. Der Autor betont in seinem Vorwort, dass es sich hier nicht um ein Lehrbuch handelt, sondern als reine Unterhaltung gedacht ist, ich würde sagen, dass ist ihm voll gelungen! Das Buch ist in erster Linie für Jugendliche geschrieben, mit all ihren Problemen und Sorgen während der Pubertät. Da gibt es das umhütete Muttersöhnchen, das keinen Schritt ohne seine Mutter gehen kann, den Wissenschaftsfreak mit Kommunikationsproblemen, den übergewichtigen, der täglich mit dem Spott der anderen leben muss, den hochintelligenten, der Kummer mit seinen Eltern hat und Wolfgang, der schüchterne mit wenig Selbstvertrauen. All diese Jungs bilden aber doch eine verschworene Gemeinschaft die für ein gemeinsames Ziel kämpfen, trotz widriger Umstände.

Neben der Geschichte erfährt der Leser einiges über Regeln, Fallen am Schachbrett und so allerlei mehr was es über Schach zu lernen gibt, eingebettet als Partiestellungen mit dazu gehörigen zahlreichen Diagrammen.

Die Lektüre des Jugendroman war für mich sehr kurzweilig und unterhaltsam aber was sagt das schon aus bei jemandem, der jeden Tag mehr graue Haare im Spiegel entdeckt? Also gab ich meiner großen Tochter (10) das Buch zu lesen (sie spielt seit ca.2 Jahren Schach) und wartete gespannt auf ihr jugendlich unbeschwertes Urteil. Sie war genau wie ich voll des Lobes und fragte mich, wieso es nicht mehr solche Schachbücher gäbe? Das frage ich mich jetzt auch und so kann ich Herrn Brunthaler nur dazu ermutigen, einen zweiten Teil zu schreiben!

Absolut lesenswert!

Mit freundlicher Genehmigung

Martin Rieger, www.freechess.de

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