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LEMEYME

Magische Endspiele

180 Seiten, gebunden, Beyer, 1. Auflage 2020

24,80 €
Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Also available in english language: "Magical Endgames“

Item no. LEMEYMEG

Dies ist das letzte Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem Bremer Schachtrainer und Analytiker FM Claus Dieter Meyer (1946-2020) und GM Dr. Karsten Müller. C.D.Meyer wollte zum Abschluss noch ein Werk über Endspiele bringen.

Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Matt, Patt, Zugzwang und Turmendspiele. Der Fokus liegt auf Beispielen, in denen Magie mit Lehrreichem verbunden wird, so dass auch viele Faustregeln und fast noch wichtiger Ausnahmen gebracht werden.

"Claus Dieter Meyer und Dr. Karsten Müller nehmen den Leser mit auf eine fantastische Reise. Nicht zum Mittelpunkt der Erde und auch zu den Sternen soll es nicht gehen. Das Ziel der Expedition sind magische Momente in Schachendspielen. Begleiten Sie den König von Luis Engel beim Marsch über das halbe Brett. Bewundern Sie die Eleganz eines Magnus Carlsen mit ungleichfarbigen Läufern. Bestaunen Sie den Blackout eines Siliziummonsters gegen einen Artgenossen.

C. D. Meyer hat sich in seiner unnachahmlichen Art auf die Suche nach diesen Beispielen begeben. Seit Beginn seiner Trainerlaufbahn trieb ihn die Lust am Entdecken von Pointen, die Freude am Erforschen tiefer Zugfolgen und die Suche nach der Wahrheit in scheinbar aussichtsloser Lage an.

In das vorliegende Werk flossen neueste Partien aus seinem Umkreis genauso ein, wie die Partien der Weltmeister. Studien nehmen gleichberechtigt Platz neben ungeschliffenen Diamanten aus der Oberliga. Allen Beispielen gemeinsam ist jedoch der aufblitzende Funke, die originelle Idee, ja manchmal eine Kaskade von glänzenden Manövern. Eingefangen von C. D. Meyer und zu Papier gebracht von Dr. Karsten Müller....Für alle Spieler, Lernenden und Trainer sei das Buch als wertvolle Materialsammlung und als unterhaltsame Lektüre empfohlen."

(Aus dem Vorwort von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler)

Weitere Informationen
Gewicht 450 g
Hersteller Beyer
Breite 15,5 cm
Höhe 21,7 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2020
Autor Claus Dieter MeyerKarsten Müller
Sprache Deutsch
Auflage 1
ISBN-13 978-3-95920-122-3
Seiten 180
Einband gebunden

006 Zeichenerklärung

007 Einleitung

008 Vorwort

009 Kapitel 1 : Matt

018 Kapitel 2: Patt

032 Kapitel 3: Zugzwang

046 Kapitel 4: Der richtige Abtausch

055 Kapitel 5: Ungleichfarbige Läufer

070 Kapitel 6: Turmendspiele

091 Kapitel 7: Springer gegen Läufer

113 Kapitel 8: Turm gegen Springer

126 Kapitel 9: Bauernendspiele

140 Kapitel 10: Persönlicher Nachruf auf C. D. Meyer

151 Kapitel 11: Aufgaben

159 Kapitel 12: Lösungen

171 Quellenverzeichnis

172 Spielerverzeichnis

176Über die Autoren

Magische Endspiele ist die letzte Zusammenarbeit Karsten Müllers mit dem in diesem Jahr verstorbenen Bremer Trainer und Schach­enthusiasten Claus Dieter Meyer, den alle nur CD nannten. Das Buch basiert auf der ChessBase DVD Magische Schachendspiele, wurde aber in der Druckfassung konzeptionell neu gefasst und mit anderen Beispielen ange­reichert. Als Besonderheit stehen zu jedem Beispiel QR-Codes zur Verfügung. Eine originelle Idee, die es erlaubt, mithilfe eines Handys die Partien während des Lesens begleitend nachzuspielen.

Inhaltlich ist das Buch nach Endspieltypen gegliedert. Es befasst sich neben einigen allgemeinen Kapiteln zu Matt, Patt und Zugzwang vor allem mit Bauern-, Turmendspielen, sowie Endspielen mit Turm gegen Springer, Läufer gegen Springer und ungleichen Läufern. Ob man aber die gezeigten Beispiele, viele davon aus jüngster Vergangenheit, immer "magisch“ nennen muss, sei dahingestellt.

Die beiden Autoren teilen mit dem Leser immer wieder nützliche Beobachtungen, wie die folgende Auswahl: Springer und Turm arbeiten mitunter nicht gut zusammen. Ein Grund für die hohe Remistendenz in Turmendspielen ist, dass oft selbst Bauern gegen den Turm Remischancen haben, falls man den eigenen Turm opfern musste. Ein wichtiger Vorteil des Läuferpaares gegen ein Springerpaar besteht darin, dass ein Läufer im günstigen Moment leichter abgetauscht werden kann. Der Läufer will Dynamik, der Springer will Statik, weil er in der Regel mehr Zeit braucht, um sich den veränderten Umständen anzupassen. Bauern- und Springerendspiele haben die geringste Remistendenz, Turm- und Damenendspiele sind am schwierigsten.

Häufig bekommt der Leser einen Rat an die Hand, etwa dass man beim Spiel mit einem oder zwei Leichtfiguren gegen einen Turm Abtausche vermeiden sollte, weil der Turm an Kraft gewinnt, umso weniger ihm im Weg steht.

Wie schwierig Endspiele trotz der Hilfe von bis zu Siebenstein-Datenbanken sind, verdeutlicht eine Computerpartie aus dem Jahr 2019, in der die renommierte Engine Komodo eine Unterverwandlung nicht richtig einschätzt.

Mit welchem Eifer Meyer und Müller sich den Endspielen seit 30, 40 Jahren gewidmet haben, mögen zwei Beispiele verdeutlichen, an die sich Karsten Müller in seinem persönlichen Nachruf auf seinen Freund erinnert. Da einige kom­plizierte Endspiele trotz starker Engines wegen der Festungsideen, die für die Programme immer noch ein blinder Fleck sind, bis heute nicht vollständig gelöst werden konnten, waren einige Stellungen jahrelang Gegenstand ihrer gemeinsamen Forschung. Immer wieder wurden sie im Kadertraining vorgelegt und mit den neusten Schachprogrammen untersucht. So konnte Müller erst kurz nach dem Tode Meyers ein kniffliges Problem lösen, an dem beide jahrelang intensiv gearbeitet hatten.

Magische Endspiele ist ein Lehrbuch und eine Hommage an einen der prominentesten deutschen Schachtrainer.

Harry Schaack,

KARL 4/2020

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