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LXROGOIRA
Autor

Oops! I resigned Again!

Uh-Oh! That doesn't look right!?

160 Seiten, kartoniert, Russel, 1. Auflage 2021

18,95 €
Inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Uh-oh! That doesn’t look right!?

Who would be silly enough to resign a tournament game they were not losing? As Oops! I Resigned Again! shows, almost anyone – including some of the world’s best players!

Learn the stories behind the most embarrassing moment any chessplayer can suffer, while trying to outmatch the poor, unfortunate player who resigned. Indeed, this is the only chess puzzle book where you cannot do worse than the player in the game! Pit your wits against legends such as Kramnik, Nunn, Tarrasch and Timman, knowing that they failed the test and that you can, perhaps, do better.

Australian Grandmaster Ian Rogers has assembled 100 extraordinary positions in themed sets of 5 puzzles designed to both baffle and delight the solver, in a format which makes it easy to sneak a look at the answer!

With a foreword written by US Olympian Sam Shankland – baring his soul about his own silly resignation at a top level tournament – Oops! I Resigned Again! is a rare treat for chessplayers of all strengths, who after finishing the book will fervently hope never to have to say... Oops!

Australian grandmaster Ian Rogers is a journalist, author and commentator. He was Australia’s top-ranked player from 1984 until his retirement in 2007. He played 14 Olympiads for Australia and won more than 130 classical tournaments on four continents, including twice winning the Commonwealth Championship title. He resigned unnecessarily only once! This is his first book for Russell Enterprises.

Weitere Informationen
Gewicht 170 g
Hersteller Russel
Breite 12,7 cm
Höhe 20,2 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2021
Autor Ian Rogers
Sprache Englisch
Auflage 1
ISBN-13 9781949859423
Seiten 160
Einband kartoniert

Als der damals amtierende US-Meister Sam Shankland in Wijk aan Zee 2019 seine Partie gegen Giri aufgab, und kurz darauf von seinem Gegner darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es sich um eine theoretische Remisstellung handelte, war es "der demütigendste Moment“ seines Lebens.

Daher war Shankland prädestiniert, zu dem im letzten Jahr erschienenen Büchlein Oops! I resigned again! von Ian Rogers das Vorwort zu schreiben. Der australische Großmeister hat eine originelle Sammlung von 100 Partiefragmenten zusammen­ gestellt, in denen einer der beiden Spieler aufgab, obwohl es noch eine Rettung gab.

Rogers hat seine Aufgaben thematisch in Fünfer­packs geordnet, in denen es mehr oder weniger verblüffende Wendungen gibt und mit denen man seine Defensivqualitäten schulen kann. Mal wurden einfache Rückzüge, Zwischenzüge, Patts oder Dauerschachs übersehen, bei anderen kann die Rettung studienartig sein oder ein fundiertes Endspielwissen voraussetzen.

Doch das Buch ist nicht nur eine taktische Auf gabensammlung. Ian Rogers ist ein Globetrotter, der früher als Spieler, heute als Journalist mit seiner Frau Cathy rund um die Welt reist, und von allen bedeutenden Turnieren in vielen inter­nationalen Zeitungen berichtet. Er kennt nicht nur unzählige Spieler persönlich, sondern ebenso die Schachgeschichte. Zu jedem einzelnen Beispiel erzählt er eine kleine Anekdote, zitiert im O-Ton den Verlierer, schildert die Umstände der Partien oder der Turniere. Und obwohl es letztlich kurze Anmerkungen sind, spürt man in allem Rogers profunde Schachkenntnis. Er versteht sich in der Kunst, auf kleinem Raum viel Wissenswertes und Neues darzubieten.

Bemerkenswert ist, dass die Spieler in der Prä-Computer-Ära oft erst viel später die Wahrheit über ihre Schlussstellung erfahren haben. So war der oft zitierte Klassiker, das Läufer/Bauer gegen Läufer-Endspiel zwischen Capablanca und Janowski, eigentlich nur Remis, wie Fischer 44 Jahre später gegen Taimanow demonstrierte. Und Krejciks brillante Schlusskombination gegen Schwarz, die einen Schönheitspreis gewann, stellte sich 50 Jahre später durch eine noch brillantere Analyse als verloren heraus.

Das Büchlein ist eine originelle Taktiksammlung mit kleinen lesenswerten Geschichten. Und die Lektüre mag ein Trost für Amateure sein, dass peinliche schachliche Missge­ schicke kein Privileg schwächerer Spieler sind.

Harry Schaack

KARL 2/2022

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