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Der Schachpraktiker

111 Seiten, gebunden, Beyer, 7. Auflage 2012

7,95 €
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Kurt Richters Schachpraktiker strebt nicht eine erschöpfende theoretische Durchdringung schachlichen Lehrstoffs an. Vielmehr soll dem Einsteiger (oder auch Wiedereinsteiger) eine erste Orientierung für die praktische Partie gegeben werden, die es ihm gestattet, die wichtigsten Techniken der Spielführung unter positionellen und taktischen Gesichtspunkten kennen zu lernen und zu rekapitulieren. Zahlreiche Merkregeln, eine Zusammenstellung besonders instruktiver Fehler und deren Bestrafung, subtile Kunstgriffe in Angriff und Verteididung werden dem Leser präsentiert, und dies in der kurzweilig-originellen Form, die dem Autor eigen ist und die ihn in der Schachwelt so populär gemacht hat.

Dieser sympathische Leitfaden mit einem wohldosierten Potpourri lehrreicher Stellungen - überwiegend dem Mittel- und Endspiel entnommen - vermag die Begeisterung für das Schach zu wecken, die zu einem weiterführenden Studium dieses uralten und doch ewig faszinierenden Brettspiels anspornt, aber dafür auch Voraussetzung ist.

Weitere Informationen
Gewicht 330 g
Hersteller Beyer
Breite 15 cm
Höhe 21,5 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2012
Autor Kurt Richter
Sprache Deutsch
Auflage 7
ISBN-13 978-3940417282
Seiten 111
Einband gebunden

005 Vorwort

007 I. Wegbereiter sind die Bauern

007 Schach - das Spiel der kleineren Übel

008 Der Wert der Bauernstellung

(Die Bauernkette. Unbewegliche Bauern. Das Loch in der Stellung.)

011 Bauern im Kampf

(Das Zentrum ist der Angelpunkt. Bauerneinschritte. Bauern öffnen und sperren Linien.)

017 Die Großmacht Freibauer

(Die Entstehung des Freibauern. Gedeckte und verbundene Freibauern.)

025 II. Weggestalter: die Figuren

025 Der Tauschwert der Figuren

(Die Bauernrechnung. Die Qualität. Eine alte Streitfrage.)

030 Figuren im Kampf

(Die "schrägen" Figuren. Galoppaden des Springers. Wuchtige, schwere Figuren. Etwas vom König.)

053 III. Weg und Raum für alle Steine

053 Angriffe auf den Linien

(Der Randbauer als Schrittmacher. Auf der g-Linie. Kombinierte Angriffe auf den Linien. Der Besitz der einzigen offenen Linie. Der rückständige Bauer auf der halboffenen Linie. Der Minderheitsangriff.)

061 Der Vorteil des Raumes

(Grenzüberschreitung. Stützpunkte. Seitliche Angriffe auf den Reihen.)

067 Kreuz und quer auf Weiß und Schwarz

073 IV. Warnungstafeln auf dem Weg

101 Anhang I: Ratschläge zweier Weltmeister

107 Anhang II: Hundert Jahre Schachpraxis

Und wieder ist die Neuauflage eines Klassikers aus der Feder des unvergessenen Kurt Richter fällig: Nachdem zu Jahresbeginn an dieser Stelle die Titel "Schachmatt" und "Kombinationen" vorgestellt worden sind (siehe RE 01/02 S.88), liegt nunmehr die 6. Auflage des Schachpraktikers, erstmals erschienen vor mehr als einem halben Jahrhundert, auf dem Büchertisch.

Im Gegensatz zu den genannten Werken, die eher auf erfahrene Spieler zugeschnitten sind, wendet sich "Der Schachpraktiker" an Leser, die zwar schon längst über die ersten Schritte hinaus sind, sich die eigentliche Welt des Königlichen Spiels aber erst noch erschließen wollen. Der Adressatenkreis unseres Buches wäre demzufolge im DWZ - Bereich von etwa 1100-1500 anzusiedeln. Insofern präsentiert der Autor nicht nur vergleichsweise einfaches Material aus dem Bereich der Schachtaktik, sondern liefert speziell zu Beginn seiner Darstellung auch etliche Hinweise positioneller Art, etwa zur Technik der Bauernführung. Sämtliche Beispiele und Erläuterungen sind wie üblich nicht nur wohl dosiert, sondern auch in ihrem didaktischen Anspruch weitgehend auf die oben erwähnte Zielgruppe zugeschnitten - das Ganze eingebettet in den typischen Plauderton des Schachfeuilletonisten Kurt Richter, welch ersteren die meisten unserer Leser vermutlich längst kennen und schätzen gelernt haben.

Wie die oben erwähnten Buchtitel, so hat der herausgebende Joachim Beyer Verlag dankenswerterweise auch das vorliegende Buch äußerlich gänzlich neu gestaltet: der Satz wurde modernisiert und statt des vormals flexiblen Einbandes, noch aus den 70er-Jahren des abgelaufenen Jahrhunderts, sprich aus de Gruyter - Zeiten herrührend, wurde nunmehr Hardcover gewählt. Ferner ist das Buch um einen weiteren Anhang auf insgesamt drei erweitert worden: FM Stefan Bücker stellt auf den Seiten 114 und 115 in einer Übersicht bzw. Kurzcharakteristik die in deutschen Bahnhofsbuch-handlungen erhältlichen Schachzeitschriften vor, unter anderem natürlich auch diejenige, die Sie jetzt in Ihren Händen halten.

Das abschließende Urteil des Rezensenten gilt im Grunde für alle Richter-Bücher: uneingeschränkt empfehlenswert.

E. Carl / Rochade Europa 7/2002