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LEJUSEE5

Effektives Endspieltraining

5. Auflage 2016

186 Seiten, gebunden mit Leseband, Beyer, 5. Auflage 2016

19,80 €
Inkl. 5% MwSt., zzgl. Versandkosten

Mit Effektives Endspieltraining legen die beiden Erfolgsautoren Artur Jussupow und Mark Dworezki einen weiteren erfolgreichen Band im Joachim Beyer Verlag vor.

In jüngster Zeit ist die Bedeutung des Endspiels stark gewachsen. Das Reglement von Turnieren hat sich wesentlich geändert.

Partien werden heute kaum noch vertagt. Die häusliche Analyse fällt weg, man muß seine Entscheidungen am Schachbrett treffen. Ohne ausgezeichnete Kenntnisse und ohne das Verständnis der Endspielgesetze ist es schwer, diese Aufgabe zu bewältigen. Fehler im Endspiel sind die letzten in einer Partie, man kann sie nicht mehr korrigieren!

Die Hauptkapitel des Buches behandeln die Theorie, die Analyse und die Technik des Endspiels - also alles, was ein Schachspieler über dieses Partiestadium wissen muß.

Weitere Informationen
Gewicht 500 g
Hersteller Beyer
Breite 15,3 cm
Höhe 21,5 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2016
Autor Artur JussupowMark Dworetski
Sprache Deutsch
Auflage 5
ISBN-13 9783959200271
Seiten 186
Einband gebunden mit Leseband

007 Vorwort

009 Teil I - Theorie des Endspiels

011 M. Dworezki: Wie man das Endspiel studiert

011 1. Das Studium der Theorie

025 2. Vervollkommnung der Technik

034Übungen

038 A. Jussupow/M.Dworezki: Theorie und Praxis des Turmendspiels

056Übungen

062 M. Dworezki: Vom Einfachen zum Schwierigen

076Übungen

079 Teil II - Analyse des Endspiels

081 W. Wulfson: Typische Endspiele mit verbundenen Freibauern

090 M. Dworezki: Abenteuer bei der Hängepartie

095 A. Jussupow: Solo für den Springer

100 M. Dworezki: Noch einmal über den "Montainge"-Springer

105 Teil III - Technik des Endspiels

107 M. Dworezki: Die Realisierung eines Vorteils

136Übungen

141 A. Jussupow: Technische Methoden im Kampf der Großmeister

146 M. Dworezki: Lehren eines Endspiels

153 A. Jussupow/M. Dworezki: Partieanalyse

167 Teil IV - Endspielpraxis

169 A. Jussupow: Aus dem Schaffen unserer Schüler

181 M. Dworezki: Arithmetik von Bauernendspielen

Rezensionen zu früheren Auflagen:

Das Reglement von Turnieren hat sich in einem wesentlichen Punkt geändert: Die Unterbrechung einer Partie und die damit verbundene Möglichkeit zur Analyse ist weggefallen. Eine gute Endspieltechnik ist heutzutage für ehrgeizige Turnierspieler unverzichtbar, da gerade in dieser komplizierten Phase der Schachpartie errungene Vorteile erst einmal zum Punktgewinn verwertet werden müssen. Das vorliegende Buch der beiden bekannten Autoren geht einen grundsätzlich anderen Weg als vergleichbare Werke zum Thema. Hier wird nicht in erster Linie theoretisches Wissen abgehandelt, sondern der Versuch unternommen, das allgemeine Verständnis des Lesers für die schwierige Materie zu verbessern. Neben konkreten Tips zur Gestaltung des eigenen Endspieltrainings wird eine ganze Reihe allgemein gültiger Regeln angeboten, und das schwierige Thema der spezifisch "schachpsychologischen" Fertigkeiten wird höchst instruktiv abgehandelt. Meiner Einschätzung nach hat dieses Buch das Zeug dazu, zu einem echten "Klassiker" zu werden. Besonders gut haben mir die nicht mit Varianten "überlasteten", sondern eher allgemein formulierten Erläuterungen und Hinweise gefallen. Ich bin sicher, daß dieses Buch nicht das Schicksal vieler anderer Bücher zum gleichen Thema erleiden wird, nämlich ungelesen im Bücherschrank zu verstauben...

P. Schreiner, Rochade Europa 3/97

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Die beiden Autoren leiten eine weithin bekannte Schachschule in Rußland und geben seit einigen Jahren ihren reichen Erfahrungsschatz in einer wachsenden Zahl von Lehrbüchern über alle Stadien der Partie und über effektive Trainingsmethoden an alle interessierten Jünger Caissas weiter, Renommee, gründliche Analysenarbeit und pädagogisches Geschick der beiden Koryphäen bedingen es, daß immer wieder Aufsehen erregende Jung- Großmeister ihre Schachschule absolvieren, z. B. die jetzt 20 jährigen Vadim Swjaginzew und Petr Swidler, und daß ihre Bücher hohes Ansehen genießen.

Dieser ausgezeichnete Ruf wird durch ihr neues Werk über das Endspiel wieder einmal glanzvoll bestätigt. Einleitend will uns Mark Dworezki gleich die Furcht vor allzu großem theoretischen Ballast nehmen: er meint, daß man nur relativ wenige technische Endspielpositionen explizit im Gedächtnis behalten muß - vor allem solche in Turmendspielen -, wohl aber etliche grundlegende allgemeine Regeln und Muster parat haben sollte. Im ersten Kapitel über Endspieltheorie veranschaulicht er seine Thesen anhand von Turmendspielen und Endspielen mit ungleichfarbigen Läufern.

Teil zwei befaßt sich mit ausführlichen Analysen: Gast - Autor Wladimir Wulfson seziert eine eigene Partie (S. 81 ff.), wo er ein Turmendspiel mit verbundenen Freibauern in allen Nuancen ausleuchtet und eindrucksvoll vorführt, daß auch nach gründlicher Analyse die Beurteilung noch revisionsbedürftig ausfallen kann. Mark Dworezki schildert den Verlauf zweier Hängepartien (S. 90 ff.) und Artur Jussupow seinen Gewinn im Springer-Läufer - Duell mit Florin Gheorghiu (Luzern 1985, S. 95 ff.).

Um die Endspieltechnik geht es im dritten Abschnitt: Mark Dworezki als erfahrener Trainer listet hier eine Reihe von Gründen auf, weshalb bei der Realisierung eines Vorteils Probleme auftreten können:

Ermüdung, schlechte Nerven, mangelnde Theoriekenntnisse, schwache Technik, Ungeduld sowie fortgesetztes positionell - intuitives Spiel, wo konkretes Zupacken gefordert wäre, nennt er als Hauptpunkt (S. 103 ff.).

Technische Methoden im Kampf der Großmeister erläutert Artur Jussupow anhand seiner Partie gegen Waleri Salow in Linares 1991 (S. 137 ff.), Mark Dworezki führt das berühmte Remis - Turmendspiel zwischen Capablanca und Aljechin (New York 1924 S. 142 ff.) vor, und die extensive Analyse einer Partie ihres Schülers Wasja Jemelin (Vize - Weltmeister der U14 - Jugend 1990 hinter Judit Polgar) gegen Gabriel Schwartzman aus diesem WM - Turnier in Fond du Lac (S. 149 ff.) beschließt dieses äußerst instruktive Kapitel. Der Rezensent ist sich sicher, daß das intensive Nachvollziehen dieser gehaltvollen Analysen das Endspielverständnis wesentlich zu verbessern vermag. Wie in allen Dworezki / Jussupow - Lehrbüchern gehört der Schlußabschnitt dem Schaffen ihrer Schüler, hier Swiaginzew, Kirjakow, Swidler und Makarjew, wobei Endspiele mit ungleichfarbigen Läufern, Turm- und Bauernendspiele behandelt werden.

Zusammenfassend kann dieses noch durch 30 Übungsaufgaben ergänzte ausgezeichnete Lehrbuch nur "in den höchsten Tönen gelobt" und ohne Einschränkungen allen vorwärtsstrebenden Spielern wärmstens empfohlen werden.

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 10/96

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Der Moskauer IM Mark Dworezki (die gängigere Transkription lautet Dworetzki) wird allgemein als der beste Trainer der Welt angesehen, der allerdings nur "Spieler ab Meister aufwärts" zu betreuen pflegt. Ganz so eng wird der Leserkreis, an den sich die Autoren (Dworezki und einer seiner erfolgreichsten Schüler, der Topgroßmeister Jussupow) wenden, nicht gehalten, dennoch erfordert die Lektüre dieses Buches schon eine Menge Anstrengungen und setzt solide Kenntnisse voraus.

Der Titel "Effektives Endspieltraining" ist etwas irreführend. Mit Sicherheit ist dieses Buch kein Leitfaden für umfassendes selbständiges Endspieltraining. Es werden vielmehr einige wenige Endspiele analysiert, dafür mit einem Tiefgang, der dem Ruf des namhaften Autorengespanns gerecht wird. Natürlich hat die Beschäftigung mit solchen Endspielen auch einen Trainingseffekt. Wertvoll ist der pädagogische Aspekt: dem Leser wird vor Augen geführt, wie tief man in eine Stellung "eintauchen" muß, um sie besser zu verstehen.

Fazit: Ein guter Spieler, der Freude an langen, komplizierten Endspielanalysen auf sehr hohem Niveau hat, und/oder es im Schach weit bringen will und dabei anstrengende Arbeit in Kauf zu nehmen bereit ist, wird aus diesem Werk seinen Nutzen ziehen.

Schachmagazin 64 22/96

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Zwei bekannte Schachtrainer zeigen in ihrem Werk vor, wie man richtig mit dem Endspiel arbeiten sollte. Gegenwärtig ist die Bedeutung des Endspiels stark gewachsen, denn die Partien werden nicht mehr vertagt. Also fällt die häusliche Analyse weg und die Spieler müssen ausgezeich­nete Kenntnisse und das Verständnis der Endspiel-Gesetze kennen, um die­se Phase der Partie möglich fehlerfrei zu spielen, Mit Hilfe dieses Buches werden Sie die Technik der Endspiele trainieren und lernen können.

Jerzy Konikowski, Fernschach International 2004/01

------------------ Eine gänzlich andere Zielgruppe vi­siert "Effektives Endspieltraining für Fortgeschrittene" des Autorenduos Dworezki / Jussupow an. Wie der Name schon andeutet erwartet den Leser hier eine anspruchsvolle Arbeit zum Thema Endspiel.

Im ersten Teil des Buches geht es um die "Theorie des Endspiels". Natürlich soll hier nicht die komplette Endspieltheorie vermittelt werden. Es geht vielmehr darum, anhand einiger Beispiele zu zeigen, wie man die Theorie des Endspiels zweckmäßig studiert und seine Technik vervoll­kommnet.

In einem längeren Abschnitt beschäftigen sich die Autoren dann mit der Theorie und Praxis des Tur­mendspiels, wonach der Abschnitt "vom Einfachen zum Schwierigen" Endspiele mit ungleichfarbigen Läufern behandelt.

Der zweite Teil ist der "Analyse des Endspiels" gewidmet, die vier Kapitel erörtern hier typische Turmendspiele mit verbundenen Freibauern, Aben­teuer bei der Hängepartie und zwei­mal nimmermüde Springer.

Der dritte Teil ist praktisch orien­tiert und hat die "Technik des End­spiels" zum Thema. Es geht hier um die Realisierung eines Vorteils, wobei mögliche Fehlerquellen wie Ermüd­ung und Zeitnot oder nützliche Re­geln wie "nichts übereilen" und "das Prinzip der zwei Schwächen" bespro­chen werden.

Weiter folgen noch die Kapitel "technische Methoden im Kampf der Großmeister", "Lehren eines End­spiels" und "Partieanalyse", während zum Abschluss noch einige Beispiele von Schülern der beiden Autoren ana­lysiert werden. Am Ende einiger Ka­pitel findet der Leser übrigens noch einige Übungsaufgaben.

Wer sich ernsthaft und sehr intensiv mit dem Endspiel beschäftigen möchte findet in diesem Buch einen bewährten Helfer.

Schachmarkt 02/2004

------------------ Das ursprünglich in russischer Sprache geschriebene Buch erscheint nunmehr in einer dritten, erweiterten Auflage mit dem Untertitel auf dem Einband "Geheimnisse und Tipps aus einer neu­en Schachschule". Der volle Untertitel lautet "Geheimnisse und Tipps für Fortgeschrittene aus der Dworezki-Jussupow-Schachschule". Ein weite­rer, nicht besonders hervorgehobener Autor ist Wladimir Wulfson mit einem Beitrag über Endspiele mit verbunde­nen Freibauern.

Das Buch basiert auf den thematischen Sessionen der genannten Schachschule und ist in vier Abschnitte unterteilt. Der Abschnitt I - Theorie des End­spiels - befasst sich nach einigen grundsätzlichen Anmerkungen zum Studium des Endspiels mit z.T. neuen Begriffen wie "Abstoßen mit der Schulter" und unter teilweiser Verwen­dung von Studien vorrangig mit den Turmendspielen und streut dabei ver­schiedene Übungen ein. Dann folgen Endspiele mit ungleichfarbigen Läu­fern in gleicher Systematik. Der Ab­schnitt II - Analyse des Endspiels - be­ginnt mit dem vorn erwähnten Beitrag von Wladimir Wulfson, gefolgt von ei­nem Abschnitt über die Beurteilung von Hängepartien wie beispielsweise zur Partie Tal - Smyslow aus 1986 und endet dann bei Springerendspielen. Dieser Abschnitt enthält keine Übun­gen, wohl aber einige schöne Stellun­gen...

Der Abschnitt III - Tech­nik des Endspiels - ist vierfach unter­gliedert, Im ersten Teil - Realisierung eines Vorteils - geht es besonders um psychologische Momente. Daraus ein zufällig gegriffenes Zitat: "Spielen Sie breit, nutzen Sie die Schwächen (falls möglich, provozieren Sie neue) auf den verschiedenen Teilen des Bretts. Die Verteidigung fällt dann viel schwerer." Zum Schluss folgen 8 Übungen. Im zweiten Teil kommen­tiert Artur Jussupow ausführlich eine eigene Partie, die er mit Schwarz ge­wann. Der dritte Teil analysiert eine 1924 gespielte Partie Capablanca - Aljechin, die in einem schweren Turm­endspiel mündete. Der letzte Teil ist wiederum eine komplette Partieanaly­se, diesmal aus der Weltmeisterschaft der Jungen im Jahr 1990, in einem par­tiebegleitenden Dialog der Buchauto­ren mit einem der beiden jungen Spie­ler. Der Abschnitt IV -Endspielpraxis -berichtet anhand einiger Partien aus dem Schaffen der Schüler. 228 klare Diagramme begleiten den zweispaltigen Text. Es fiel trotz aller Vielfalt der Themen auf, dass Damen­endspiele nur ganz selten auftauchen. Die Bindung des Buches ist fast stö­rend fest. Am Lay-out ist nichts zu kri­tisieren, der Text lässt sich bestens le­sen und wird durch eine Kopf- und Fußleiste mit Seiten-, Thema- und Spielerangaben begleitet. Inhaltlich scheint das Buch keine Fehler aufzu­weisen, wie ein stichprobenartiger Computertest bewies. Ein Namensregister enthält das Buch nicht. Schwere inhaltliche Kaliber wie Aljechin, Ca­pablanca oder Karpow deuten wie be­reits der Titel des Buchs darauf hin, dass es nicht für Anfänger geschrieben wurde. Auch manch' ein Vereinsspie­ler dürfte sehr viel Zeit aufwenden müssen, um alle Tiefen der besproche­nen Endspiele zu durchloten. Gänzlich neue Erkenntnisse zum Endspiel wer­den allerdings nicht geboten, auch wenn die Inhaltsangabe des Verlags diesen Anschein mit dem Hinweis er­wecken will, dass die Bedeutung des Endspiels durch neue Turnierregeln zugenommen hätte. Gemeint ist damit der Wegfall von Hängepartien. Ein hochklassiges und hochwertiges Buch also in der Tat für Fortgeschrittene und für diesen Kreis vorbehaltlos zu emp­fehlen.

Gerhard Josten, Rochade Europa 04/2004