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LELUTEFDP

Endspieltraining für die Praxis

176 Seiten, kartoniert, Chessgate, 1. Auflage 1999, Erstauflage 1999

17,80 €
Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Der Autor präsentiert hier 45 Endspiele von unterschiedlicher Schwierigkeit, die als Aufgaben angeordnet sind. Der Leser wird aufgefordert, einen Zug zu finden, einen Plan zu entwickeln oder mehrere Alternativen zu vergleichen. Häufig findet man nur die Anweisung "Analysieren Sie den Partieverlauf". Dann ist man angehalten, die Partie ohne Kommentare nachzuspielen und sich eigene Gedanken zu machen: Wo sind die Wendepunkte? Wo konnte der Verteidiger seine Chancen besser nutzen? War die Stellung wirklich nur remis? Die Beantwortung dieser und ähnlicher Fragen helfen, eine besseres Gespür für das Endspiel zu entwickeln.

Die Endspiele sind ungefähr nach Material geordnet. Am Anfang findet man Bauernendspiele, gefolgt von Endspielen mit Leichtfiguren, Türmen und schließlich Damen. Dabei gibt es innerhalb der Analysen häufig Übergänge zu anderen Materialkonstellationen. Zur gezielten Untersuchung einer Materialverteilung kann der Leser den Index am Ende des Buches benutzen.

Die Beispiele 1 bis 3 zeigen, daß Bauernendspiele selbst auf Großmeisterebene keine Trivialität sind. Besonders Adams-Lutz ist beachtenswert. Da in fast jedem Endspiel der Übergang ins Bauernendspiel zu beachten ist, ist eine sichere Behandlung dies Typus unumgänglich.

Endspiele 4 bis 16 widmen sich den Leichtfiguren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Kampf Springer gegen Läufer.

Partien 17 bis 19 nehmen sich der Turmendspiele an. Von hoher praktischer Bedeutung sind die Endspiele 20 bis 39. Die Endspiele 37 und 38 sind Beispiele für die Überlegenheit des Läufers, während in den Endspielen 36 und 39 der Springer überlegen ist. Endspiele 40 und 41 zeigen den relativen Wert der Qualität. In den Endspielen Endspiele 43 und 44 begegnet man Damen.

Weitere Informationen
Gewicht 350 g
Hersteller Chessgate
Breite 16,5 cm
Höhe 24,2 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 1999
Autor Christopher Lutz
Sprache Deutsch
Auflage 1
ISBN-10 3932861027
ISBN-13 9783932861024
Jahr der Erstauflage 1999
Seiten 176
Einband kartoniert
Jeder Schachspieler hat Stärken und Schwächen. Ob es sich um Taktik oder Strategie, Angriff oder Verteidigung, Eröfnung, Mittelspiel oder Endspiel handelt, der aufstrebende Spieler sollte bemüht sein, auf allen Gebieten ein hohes Niveau zu erreichen. Bei der Durchsicht seiner eigenen Partien stellte der Autor fest, daß oftmals ein Bruch zwischen Mittelspiel und Endspiel auftrat. Ein Vorteil, der im frühem Stadium der Partie errungen wurde, wurde im späteren Stadium leichtfertig vergeben. Eine ausgeglichene Stellung wurde im Endspiel noch verloren. Daher beschloß er, sich verstärkt dem Endspiel zu widmen. Dies umfasste neben dem Studium der bekannten Literatur vor allem die gründliche Analyse einr Vielzahl von eigenen und fremden Endspielen. Aus dieser Arbeit entstand da vorliegende Buch. Christopher Lutz präsentiert hier 45 Endspiele von unterschiedlicher Schwierigkeit, die als Aufgaben angeordnet sind. Sie werden z.B. aufgefordert, einen Zug zu finden, einen Plan zu entwickeln oder mehrere Alternativen zu vergleichen. Häufig finden Sie nur die Anweiung "Analysieren Sie den Partieverlauf". Dann sind Sie angehalten, die Partie ohne Kommetnare nachzuspielen und sich eigene Gedanken zu machen: Wo sind die Wendepunkte? Wo konnte der Verteidiger seine Chancen besser nutzen? War die Stellung wirklich nur remis? Die Beantwortung dieser und ähnlicher Fragen helfen Ihnen, ein besseres Gespür für das Endspiel zu entwickeln. Klappentext

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis 5

Zeichenerklärung 6

Einleitung 7

Endspiel Seite

- 1- Stefanson - Lutz 9

- 2- Degraeve - Hansen 11

- 3- Adams - Lutz 13

- 4- Hort-Bertok (Analyse) 21

- 5- Hickl - Lutz 22

- 6- Lutz - Zude (Analyse) 25

- 7- Schirow - Piket 27

- 8- Piket - Lautier 28

- 9- Ekström - Lutz 31

-10- Jurtajew - Serper 33

-11- Lutz - Ginsburg 35

-12- Karpow - Leko 41

-13- Almasi - Lutz 42

-14- Maiwald - Bischoff 43

-15- Lutz - Schlosser 44

-16- Dwoirys - Tiwjakow 52

-17- Tondivar - Lutz 54

-18- Lutz - Uhlmann 55

-19- Lutz - Luther 57

-20- Suba - Gurewitsch 64

-21- Tseitlin - Finkel 65

-22- Andersson - Tukmakow 67

-23- Nunn - Sadler 70

-24- Fischer - Forintos 73

-25- Jussupow - Christiansen 76

-26- Alexander - Smyslow 78

-27- Kramnik - Kasparow 83

-28- Sokolov - Salow 89

-29- Fischer - Bolbochan 90

-30- Lutz - Dautow 92

-31- Kasparow - Gelfand 95

-32- Keitlinghaus - Lutz 101

-33- Kamsky - Illescas Cordoba 102

-34- Kramnik - Lutz 103

-35- Lutz - Hübner 110

-36- Fischer - Rubinetti 118

-37- Papaioannou - Lutz 119

-38- Timman - Lutz 127

-39- Andersson - Lutz 136

-40- Lutz - Karpow 142

-41- Lautier - Lutz 151

-42- Wahls - Lutz 159

-43- Glek - Lutz 164

-44- Lutz - Rogers 166

-45- Bastian - Zeller 172

Spielerindex 174

Index Materialverteilung 175

Literaturverzeichnis 177

Wie Lutz im Vorwort des Buches seinen Lesern mitteilt, stellte er etwa 1996 bei sich eine relative Schwäche in der Endspielführung fest und beschloß daraufhin, sich verstärkt dem Endspiel zu widmen ("Dies umfaßte neben dem Studium der bekannten Literatur vor allem die gründliche Analyse einer Vielzahl von eigenen und fremden Endspielen."). Eine Auswahl der Ergebnisse seiner Untersuchungen der letzten zwei Jahren bildet der Stoff des Buches, das dem Leser damit nebenbei auch Einblick in die Trainingstätigkeit eines Großmeisters gewährt.

Es enthält eine Auswahl von 45 Endspielen, von denen etwa die Hälfte aus Lutz` eigener Praxis stammt. Die Analysen umfassen dabei von ein bis zu neun Seiten. Dabei wechseln Momentaufnahmen kritischer Positionen mit umfassenden Partieanalysen ab. Aber egal, ob es sich um die eigene Praxis oder die Diskussion der Analysen anderer handelt, immer nimmt Lutz eine kritische Haltung mit dem Bemühen um Objektivität und vor allem um das eigene Verständnis ein, die er auch dem Leser nahelegt ("Wichtig ist, daß Sie jeden einzelnen Zug vorurteilsfrei bewerten. Oftmals sind es gerade die offensichtlichsten Züge, die kritisch hinterfragt werden müssen."). Dabei entdeckt Lutz z. B. bei Klassikern verborgene Ressourcen und macht auch vor der Autorität des amtierenden Weltmeisters (manchmal) keinen Halt.

Was die Materialverhältnisse angeht, decken die 45 Endspiele von den Bauern- bis zu den Damenendspielen alles ab. Den Schwerpunkt des Buches bildet aber die Konstellation Turm und Leichtfigur gegen Turm und Leichtfigur, die in den Endspielen 22 bis 39 ausführlich behandelt wird. Diese in der Praxis weitaus am häufigsten anzutreffende Materialverteilung wurde in der Literatur bislang recht stiefmütterlich behandelt, so daß Lutz` Buch eine Lücke zu schließen hilft.

Da die komplexeren Endspiele oft in einfachere übergehen, enthält das Buch eigentlich deutlich mehr als die im Inhaltsverzeichnis angegebenen 45 Endspiele. Diese werden im Text jeweils durch Diagramme angezeigt und können dank eines ausgezeichneten Index Materialverteilung bequem gefunden werden. Ebenso gut ermittelbar sind die in den Kommentaren angeführten weiteren Beispielpartien über den Spielerindex. Genaue Referenzangaben zu allen Endspielen bilden ein weiteres bemerkenswertes Detail dieses Buches, das Schule machen sollte. Wer möchte kann daher Lutz` Kommentare mit denen seiner eventuellen Vorgänger vergleichen und dadurch weiteren Einblick in seine Arbeitsweise erhalten.

Präsentiert werden die 45 Endspiele, indem ausgehend von einem Diagramm zunächst der Partieverlauf gezeigt wird. Damit verbunden wird eine Aufgabenstellung, die von der konkreten Bewertung eines Zuges bis zum allgemeinen "Analysieren Sie den Partieverlauf" reichen kann. So erhält der Leser zuerst die Gelegenheit, sich nach Belieben eine eigene Meinung zu bilden, ohne sofort durch Kommentare abgelenkt zu werden. Erst anschließend folgen dann Lutz ausführliche Erläuterungen. Mir persönlich gefällt diese Form der Darstellung. Konsequenterweise hätten jedoch meiner Meinung nach Partieverlauf und Kommentar dann auch durch Seitenumbruch getrennt werden sollen. Daß dies (wahrscheinlich aus drucktechnischen Gründen) nicht immer der Fall ist, bildet meine einzige Kritik am Buch.

Kommen wir nun zum wichtigsten Teil, den Kommentaren. Daß die Qualität der Analysen außer Frage steht, kann nach der Entstehungsgeschichte des Buches bereits vermutet werden. Deshalb nur noch einige Bemerkungen zur Form. Lutz bemüht sich gleichermaßen um die analytische Begründung durch Varianten wie um das verbale Verständnis. Ich meine, die Mischung ist ihm sehr gut gelungen. Jeder Dogmatismus ist ihm fremd. Vielmehr ist immer das Bemühen zu spüren, den Geheimnissen des Schachs auf die Schliche zu kommen. Hier werden keine Wahrheiten verkündet, sondern die Suche danach dokumentiert. Aufgelockert werden die Kommentare gerade bei Lutz` eigenen Partien durch die Schilderungen der subjektiven Einschätzungen während und nach der Partie.

Zum Schluß ein kleines Beispiel aus der Einleitung zur Partie Lautier - Lutz, Horgon 1994: "Es stellt sich die Frage, wie die Stellung zu bewerten ist. Bei der Analyse unmittelbar nach der Partie gingen hierüber die Meinungen auseinander. Joel Lautier glaubte, einen leichten Vorteil zu haben. Ich selbst hielt die weiße Stellung für klar vorteilhaft, zu drohend sahen die Freibauern aus. Über mein Urteil noch hinaus ging Viktor Kortschnoj, der ebenfalls der Analyse beiwohnte. Er wähnte Weiß im Besitz eines gewinnbringenden Vorteils. Eine andere Ansicht vertrat der spätere Turniersieger Garry Kasparow. Er hielt die Stellung für remis und sah nach 35. ...Td8 den Schwarzen dank der Kontrolle über die d - Linie sogar im Vorteil. Vier Köpfe, vier Meinungen! Wer hat Recht?" Auf den folgenden sieben Seiten bemüht sich Lutz um eine Antwort. Neugierig geworden?

Ich kann das Buch von Christopher Lutz nur jedem Schachspieler empfehlen. Darüber hinaus wünsche ich dem Buch viele Käufer, erstens in der Hoffnung, daß Lutz bald wieder zur Feder greift, und zweitens, um auch anderen deutschen Spitzenspielern Mut zu machen, sich ebenfalls literarisch zu versuchen.

Schach 6/1999, Wilhelm Schlemermeyer GM Christopher Lutz, seines Zeichens Spitzenspieler des mehrfachen deutschen Mannschaftsmeisters SG Porz, Deutscher Einzelmeister 1995 und vierfacher Olympiateilnehmer, derzeit mit Elo 2587 auf platz fünf der deutschen Rangliste zu finden, analysiert in seinem Buch 45 Endspiele aus praktischen Partien, darunter 22 von ihm selbst gespielte aus den 90er Jahren.

Er präsentiert jeweils das Ausgangsdiagramm und bezieht sodann den Leser ein durch gezielte Fragen zur Stellung bzw. durch Wiedergabe der weiteren Partiezüge mit der Aufforderung zur selbständigen Analyse. Im Anschluss daran folgen die Antworten, Kommentare und Analysen des Verfassers.

Der Umfang der angebotenen Besprechungen schwankt beträchtlich zwischen einer und neun Seiten, wobei Lutz seine eigenen Partien mitunter in extenso zergliedert (z.B. Nr. 35 Lutz - Dr. Hübner, Bundesliga 1994, S. 110 - 117, Nr. 37 Papaioannou - Lutz, Olympiade Elista 1998, S. 119-126 oder Nr. 38 Timman - Lutz, Wijk aan Zee 1995, S. 127 - 135).

Gelegentlich macht er auch von einem seltenen Stilmittel Gebrauch: Er lässt kritische Stellungen von den beiden Bundesligaspielern Arnd Lauber und Kurt Wilhelmi mit beiderseits einer Stunde Bedenkzeit auskämpfen und zieht diese Trainingspartien zum Vergleich mit seinen eigenen Kommentierungen heran.

Die Auswahl der Materialverteilungen orientiert sich "am wirklichen Leben": hauptsächlich finden sich Endspiele mit Türmen und Leichtfiguren auf jeder Seite, gefolgt von reinen Leichtfigurduellen, Bauern- und Damenendspielen.

Wer die sorgsam ausgewählten Beispiele ernsthaft studiert, kann sicherlich sein Gespür für das Endspiel wesentlich verbessern. Allerdings wird er auch dann von Fehleinschätzungen kaum verschont bleiben, wie sie etwa im folgenden Beispiel zwei renommierten Großmeistern unterlaufen sind:

Analyse einer Partiestellung Hort - Bertok, Zagreb 1969, Endspiel Nr. 4, S. 21 f (Weiß: Kg5 / Lb1 / Be6, h4; Schwarz: Kg7 / Le8 / Bg6):

Beljawski und Michaltschischin kommentieren: "Durch Zugzwang verliert Schwarz den Bauern g6 und damit die Partie". Lutz widerlegt diese Einschätzung mit dem überraschenden Zug 1. ...Lf7! "Nun führt 2. e:f7 K:f7 zu einer theoretischen Remisstellung. Im Vergleich zu dem bekannten Endspiel mit dem falschen Läufer besitzt Schwarz noch den g-Bauern zusätzlich. Weiß kann diesen Umstand jedoch nicht ausnutzen, z.B. 3. Kh6 Kg8 4. La2+ Kh8 5. Lb3 g5 und Weiß muß entweder patt setzen oder mit dem König den Bauern schlagen. Aber auch anders ist kein Vorkommen möglich, z.B. 2. e7 Le8 3. La2 (sonst ...Kf7) 2. ...Lb5 3. Le6 Le8 mit Remis".

Rochade Europa 4/2000, Dr. W. Schweizer Das vorliegende Werk behandelt 45 Partiefragmente, die jeweils mit einer Fragestellung verbunden sind. Es handelt sich hier somit nicht um eine leichte Bettlektüre sondern um ein Arbeitsbuch, das von dem Leser einiges an Mitarbeit verlangt.

Der Autor hat bei der Auswahl der "Endspiele" keine strukturellen Vorgaben zugrunde gelegt. Studienartige Konstellationen wechseln sich mit Stellungen ab, die man auch getrost als damenloses Mittelspiel bezeichnen kann. So werden zum Beispiel das Maroczysystem im beschleunigtem Drachen (Endspiel Nr. 15) und die Steinitzvariante der französischen Verteidigung (Endspiel Nr. 19) nach dem 13. bzw. 9. Zug besprochen. Auch die "Endspiele" Nr. 37 und 40 fallen eher in die Kategorie Mittelspiel.

Im Gegensatz zur Eröffnungsliteratur finden sich bei Endspielen selten Vergleichsmöglichkeiten.

Es fehlt schlichtweg die Möglichkeit die Qualität der Analysen anhand anderer Werke zu prüfen. Damit ist man im Endspiel in besonderen Maße auf den Autor angewiesen. Dennoch stellt dieses Buch im gewissen Sinne eine kleine Ausnahme dar, weil Lutz zuweilen auf Partiefragmente zurückgreift, die bereits anderen Ortes analysiert worden sind. Diese Analysen unterzieht er einer kritischen Prüfung und kommt jeweils zum entgegengesetzten Urteil. Als Ausgangspunkt dient ihm dabei vielfach Beljavsky/Mikhalchishin "Winning Endgame Technique". Bemerkenswert ist übrigends, dass von diesem Buch mittlerweile ein zweiter Teil unter den Namen "Winning Endgame Strategy" erschienen ist. Auf Seite 11 wird dort eine Stellung untersucht, die auch bei Lutz (Endspiel Nr. 3) zu finden ist. Es zeigt sich, dass die Analyse von Lutz wesentlich tiefgehender ist und einen Gewinnweg aufzeigt, der von Beljavsky/Mikhalchishin übersehen wurde. Dies spricht natürlich im besonderen Maße für Christopher Lutz. Es lässt sich ohnehin feststellen, dass die Untersuchungen von Lutz sehr umfangreich und tiefgehend sind und in einem positiven Sinne an die Analysen von Robert Hübner erinnern.

Das Konzept von Frage und Antwort ist meiner Ansicht nach jedoch nicht so gut gelungen. Der "normale" Leser wird schlichtweg überfordert, was zwanglos die Überleitung zur Zielgruppe ermöglicht. Das vorliegende Werk ist, sofern man beabsichtigt, es entsprechend der Vorgabe durchzuarbeiten, für Vereinsspieler kaum geeignet. So sagt Lutz selbst, dass Endspiel Nr. 3 das schwierigste Endspiel sei, das er jemals analysiert habe. In solch komplexen Stellungen verliert man nur alzuleicht die Übersicht.

Auf der anderen Seite eignet sich das Werk hervorragend zum Training für ambitionierte Spieler mit den entsprechenden Voraussetzungen (ELO 2250 aufwärts). Lutz erwähnt an einer Stelle, dass er mehrere Stellungsbilder bei Trainingseinheiten mit deutschen Nachwuchstalenten (auf IM Niveau) besprochen habe. Damit wird zugleich die Zielgruppe deutlich, da Lutz diese Spieler sicherlich nicht unterfordern wollte.

Meine abschließende Einschätzung lautet: Von Profis für Profis.

Rochade Europa 6/2000, Markus Domanski