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Hilfe, mein Kind spielt Schach!

142 Seiten, kartoniert, Chessgate, 2005

13,80 €
Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Ein Ratgeber vor allem für Eltern aber auch mit hilfreichen Tips für Trainer und Pädagogen.

Kinderbuchautor und "Schachvater" Sommer und Bernd Rosen, Trainer des Jahres, bilden ein kongeniales Team. Man erfährt in diesem Buch, wie man den richtigen Trainer und Verein findet, was die richtige Trainingsintensität ist, warum Mädchen anders spielen als Jungen und noch vieles andere mehr.

Weitere Informationen
Gewicht 135 g
Hersteller Chessgate
Breite 11 cm
Höhe 18,4 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2005
Autor SommerBernd Rosen
Sprache Deutsch
ISBN-10 3935748124
ISBN-13 9783935748124
Seiten 142
Einband kartoniert

A small pocket from the two German chess players and authors Jörg Sommer, a well known child author who published over the 160 books, and the famous chess trainer Bernd Rosen. They have written together a very useful manual that is overloaded with tips for young chess players and their parents. It is not important if your child is a chess prodigy or he or she is just interested in the game of chess. This book is of great use to lead parents, chess trainers and pedagogues in the correct direction. There is lot of interesting information in this book and I hope it will be translated one day in to the English language. For example there is some difference between boys and girls play. The girls resign much earlier than boys and the girls don’t like to play tournaments, this all could be a reason that girls give up chess. Both authors also discuss the interesting step methods from the two Dutch chess players Rob Brunia and Cor van Wijgerden. Included are tips and advises for chess programs and one thing is sure chess is art!

Conclusion: A very important hand manual for parents of young chess players!

With kind permission of the author John Elburg (www.chessbooks.nl)

Der Untertitel "Ein Handbuch für Eltern, Trainer und Pädagogen" verrät bereits gut, worum es in dem interessanten Buch "Hilfe, mein Kind spielt Schach!" geht.

Die Autoren Jörg Sommer und Bernd Rosen wollen mit ihrem klei­nen Büchlein eine praktische Hilfe für alle geben, die kleine Schachfreunde auf ihrem Weg begleiten wollen.

Allen, die nicht mit dem Schach­spiel vertraut sind, bringen die Auto­ren im ersten Kapitel "Die wundersa­me Welt des Schachs" nahe.

Die nächsten Kapitel helfen bei den ersten Schritten, geben Tipps für den Weg vom Anfänger zum Meister, helfen beim Training und noch vieles mehr.

Das sehr informative und nützliche Buch im handlichen Format hat 142 Seiten und kostet 13,80 Euro, erschie­nen ist es bei Chessgate.

Schach Markt 2/2006

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"Hilfe, mein Kind spielt Schach!" ist der erste Rat­geber für Eltern und als solcher unbedingt zu be­grüßen. Bedarf dafür bestand allemal. Für schachlich nicht vorbelastete Eltern, deren Sprösslinge zufällig durch Schul-AG's o.ä. zum königlichen Spiel gelan­gen, wird ein guter Einstieg in unsere Parallelwelt geboten. Das Buch enthält zudem viele Verweise auf Ansprechpartner und weitere Informationsmöglich­keiten, beispielsweise im Internet. Das schachliche Konzept ist durchdacht und bietet Stoff zum Nach­denken, der Grundtenor (grob vereinfacht: das Kind bestimmt das Tempo seiner Entwicklung) kann über­zeugen. Die Vermittlung der Liebe zum Schachspiel steht im Mittelpunkt, nicht die Züchtung von Kinder­weltmeistern.

Auch ein Blick auf die Internetplattform www.kin derschach.net, deren Diskussionsforum die Anre­gung zu diesem Buch gab, ist lohnenswert. Auf das Kapitel "Schach - ein Jungensport ?", in dem mit Hilfe einer Studie aus dem Jahre 1974 (!) die Überlegenheit von Jungen gegenüber Mädchen "be­wiesen" wird, hätten die Autoren indessen besser verzichtet. Gerade im Grundschulalter erbringen Mädchen - auch in Mathematik - im allgemeinen bessere Leistungen als Jungen.

Einige äußerliche und sprachliche Details stören den guten Gesamteindruck. So habe ich großen Respekt vor Autoren, nicht zuletzt deshalb, weil ich durch die technische Mitarbeit an einigen Büchern den riesigen Aufwand erlebt habe, den sie normalerweise mit "ihrem Kind" betreiben. Es wirkte daher eher ab­schreckend auf mich, als ich auf dem Umschlag las, dass Mitautor Jörg Sommer "bereits über 160 Bü­cher in Millionenauflage veröffentlicht hat". In Formfragen erinnert das Buch dann auch mitunter an einen Schnellschuss. Selbst für solch ein kleines Bü­chlein (11 x 18,5 cm) ist die Schriftgröße sehr gering gewählt, zudem wäre eine Serifen-Schrift leser­freundlicher gewesen. Das Layout wirkt unruhig, es gibt keine einheitliche Spaltenlänge. Daneben finden sich verhältnismäßig viele Rechtschreibfehler. Kyrillische Namen wer­den mal transkribiert (dudengemäße deut­sche Übertragung), mal transliteriert (im Englischen üblich), häufig werden beide Formen auch inner­halb eines Namens gemischt ("Veselin Topalow").

Sprachlich erinnert das Buch an den sug­gestiven Stil eines Dr. Strunz; die Ver­wendung eines Verbes wird nicht in je­dem Satz für notwendig erachtet. Unangenehm sind mir Rundumschläge folgender Art aufgefallen: "Natürlich können sich auch Schachvereine nicht von den typischen Begleit­erscheinungen freimachen, die das Vereinsleben oft mit sich bringt: (...) Geltungssucht von Funktionären, ausgeprägtes Beharren auf festgefahrenen Traditio­nen" (S. 87). Das klingt gut, mit Kritik an Funktionä­ren lässt es sich sowieso leicht punkten, aber stimmt es auch wirklich so? Ich zumindest habe in meinen Vereinen andere, bessere Erfahrungen gemacht.

Sibylle Heyme, Schach 4/2006

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Gleich vorweg: Dies ist kein weite­res aus der langen Reihe von Lehr­büchern für Schach-Anfänger, son­dern ein Leitfaden für die Eltern und Trainer von schachspielenden Kin­dern. Beide Verfasser wissen genau, worüber sie schreiben: Jörg Sommer ist Kinder- und Jugendbuchautor so­wie Vater von vier schachbegeister­ten Kindern, Bernd Rosen fungiert als Landesschachtrainer von Nord­rhein-Westfalen. Beide beleuchten in sieben Kapiteln alle wichtigen Aspekte zum Thema:

1) Die wunderbare Welt des Schachs (S. 10-24): hier wird Schach als My­thos, Geschichte, Literatur, Kunst, Wissenschaft und Sport vorgestellt, an die Giganten auf 64 Feldern erin­nert und vom Nutzen des Königli­chen Spiels gesprochen.

2) Die ersten Schritte (S. 25-40): Das ideale Einstiegsalter dürfte bei vier bis sechs Jahren liegen, danach folgen dann die ersten Schritte, evtl. in einer Schulschachgruppe.

3) Vom Anfänger zum Meister (S. 41-63): Es wird eine sinnvolle Rei­henfolge der Lernschritte angeboten und die aus Holland stammende Stappen- (= Stufen)Methode vorge­stellt; ferner gibt es Tipps zur richti­gen Computernutzung und zur zu­verlässigen Aneignung der Schach-Notation.

4) Das erste Turnier (S. 64-84): Eine einschneidende Erfahrung mit hoch­emotionalen Inhalten, bei welcher die Eltern vorher und nachher Hilfe­stellung geben sollten, aber natürlich nicht während der Partien!

5) Schach im Verein (S. 85-92): Schach als Sport kann eigentlich nur im Verein sinnvoll betrieben wer­den; hilfreiche Vorschläge zur Wahl des richtigen Klubs sind hier zusam­mengestellt.

6) Der Weg zur Perfektion (S. 93-132): Hier stehen Fragen nach dem Talent im Mittelpunkt, ferner DWZ- und Elo-Zahlen, Schach als Leis­tungssport, Trainer und Training für angehende Meister, sowie ein erns­tes Wort zu den Gefahren der "Dro­ge Schach" - Stichworte Vereinseiti­gung, Flucht aus der Wirklichkeit, Lebensersatz.

7) Schach als Beruf (S. 133-137): Dies kommt natürlich nur für sehr, sehr wenige junge Spieler in Frage; trotzdem wird auch die Frage erör­tert: Wie wird man Großmeister? (S. 137)

Im Anhang findet sich u.a. ein Ver­zeichnis über empfehlenswertes Lehrmaterial (S. 139-142). Summa summarum präsentiert sich ein hochinformatives Büchlein mit sehr vielen nützlichen Tipps und Ratschlägen für Eltern und Trainer von hoffnungsvollen Sprösslingen, die sich ernsthaft mit Schach befas­sen wollen.

Erratum: Bei der Weltmeisterliste auf S. 19 haben sich zwei Fehler eingeschlichen: Wassili Smyslow war Weltmeister von 1957-1958 (nicht von 1954-1955, wie angege­ben), und Michail Tal trug den Titel von 1960-1961 (und nicht von 1961-1962). Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 2/2006