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LXDVOMAN

Maneuvering: The Art of Piece Play

212 Seiten, kartoniert, Russel, 1. Auflage 2016

24,48 €
Inkl. 5% MwSt., zzgl. Versandkosten

Find the best Squares for Your Pieces!

To a large extent, the level of any chessplayer’s skill depends on his or her ability to discover and evaluate positional operations as quickly and correctly as possible. In this book, premier chess instructor and trainer Mark Dvoretsky examines one of the most

important aspects of positional skill, namely the art of playing with pieces, of maneuvering and finding the best squares for your pieces. Training your maneuvering skills will help you at every stage of the game - which is why among the exercises there are opening, middlegame and endgame positions, and not only those that are taken from practical games, but also studies.

The conscientious student, carefully working his or her way through this book, will help improve positional mastery and significantly enhance overall playing skill.

About the Author:

Mark Dvoretsky is considered by many to be the premier chess instructor of our era. His works on the middlegame and endgame have set the standard by which other chess books are measured.

Auch in deutscher Sprache erhältlich: "Trainingshandbuch Band 4 - Die Kunst des Manövrierens" (Art.-Nr. LXDVOTRA04, 19,90 €)

Weitere Informationen
Gewicht 300 g
Hersteller Russel
Breite 15,2 cm
Höhe 22 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2016
Autor Mark Dworetski
Sprache Englisch
Auflage 1
ISBN-13 978-1941270370
Seiten 212
Einband kartoniert

004 Signs & Symbols

005 Foreword

007 Introduction

026 Warm-Up

031 Warm-Up: Solutions

039 Studies

044 Studies: Solutions

056 The Opening

060 The Opening: Solutions

070 The Endgame

074 The Endgame: Solutions

083 Queenless Positions

087 Queenless Positions: Solutions

098 Queen and Rooks

100 Queen and Rooks: Solutions

106 Middlegame Positions

114 Middlegame Positions: Solutions

138 Little Masterpieces

141 Little Masterpieces: Solutions

150 Examples with Additional Tasks

157 Examples with Additional Tasks: Solutions

197 Difficult Exercises

200 Difficult Exercises: Solutions

"Maneuvering - The Art of Piece Play" ist ein neues Werk eines der zuletzt besten Schachlehrer unserer Zeit, des im September 2016 verstorbenen Mark Dvoretsky. Mit ihm will er die Spielstärke des Lesers über Schachaufgaben und die jeweils sehr ausführliche Besprechung der Lösungen heben. Gemessen an dem, was ich im Zuge der Erarbeitung von Rezensionen an Büchern dieses Genres in die Hand bekommen habe, war er für mich zumindest der beste unter den Trainern, die ihr Fachwissen als Autoren an die Schachgemeinde zu geben versuchen.

Bereits der Rückentext dieser 2016 von Russell Enterprises herausgegebenen Neuerscheinung zeigt sehr gut an, was der Leser thematisch erwarten darf. Es geht darum, die Fähigkeiten des Spielers auf dem Sektor des Positionsspiels zu fördern, in dem es um Figurenmanöver und darum geht, die besten Felder für die eigenen Kräfte zu finden. Dabei basieren Dvoretskys Ansätze darauf, dass die Spielstärke des einzelnen in erster Linie damit steigt oder fällt, dass er positionelle Möglichkeiten erkennt und diese so schnell und so genau wie möglich ausarbeitet.

"Maneuvering - The Art of Piece Play" enthält insgesamt 228 Diagramme mit Aufgaben, die der Leser lösen soll. Diese decken das Spektrum von leicht bis sehr schwer ab. Dvoretsky erwartet nicht nur, dass der Leser Schlüsselzüge findet, sondern detailliert ausgearbeitete Lösungen. Dies wird auch darin deutlich, dass die von ihm ins Buch genommenen Musterlösungen sehr ausführlich sind und in meinen Augen den größten Anteil am Lernerfolg des Lesers haben werden. Sie lehnen sich "charakterlich" an eine intensive Kommentierung von Partien an. Indem sich der Leser zunächst in die Probleme und Möglichkeiten einer Stellung tief eingedacht hat und er dann die Lösung Dvoretskys, die alles Wesentliche ausführlich thematisiert, mit seinen eigenen Ergebnissen vergleicht, wird er zweifellos profitieren. So ist "Maneuvering - The Art of Piece Play" nicht nur ein Buch, mit dem der Leser seine Fähigkeiten überprüfen kann, sondern auch für das Erlernen von Methoden. Den Anspruch, ein gezieltes Lehrbuch zu sein, erhebt das Werk nicht. Es wird keine Theorie des Positionsspiels aufgearbeitet. So findet der Leser keine Lehrsätze etc. vor, sondern jeweils eine stellungsbezogene Evaluation der Problemlage, der daraus resultierenden Anforderungen und Möglichkeiten sowie die Ausarbeitung des Vorgehens.

Für mich ist "Maneuvering - The Art of Piece Play" kein Werk, dass am Stück durchgearbeitet werden kann oder sollte. Zumindest gilt dies für den Freizeitspieler. Er wird seinen höchsten Nutzen dann daraus ziehen, wenn er sich Zeit nimmt. Mit einem gewissen regelmäßigen Pensum kann er mit dem Buch arbeiten, seine Fähigkeiten Stück für Stück verbessern und so quasi einen Trainings- und Qualifizierungskurs durchlaufen.

Um die Ordnung im Buch zu skizzieren, bilde ich nachfolgend auszugsweise und sinngemäß ins Deutsche übersetzt das Inhaltsverzeichnis ab (kleiner Hinweis dazu: Auf jeden Eintrag im Inhaltsverzeichnis nach der Einführung folgen jeweils die Lösungen auf die Aufgaben des Abschnitts).

Einleitung

Aufwärm-Übungen

Studien

Die Eröffnung

Das Endspiel

Stellungen ohne Damen

Damen und Türme

Mittelspielstellungen

Kleine Meisterstücke

Beispiele mit zusätzlichen Aufgaben

Schwierige Übungen.

Die obengenannte Einführung ist ein Ausblick auf die späteren Buchinhalte und nicht eine solche zum Positionsspiel an sich.

"Maneuvering - The Art of Piece Play" ist nicht das erste Dvoretsky-Buch, in dem er mit Aufgabenstellungen wie hier arbeitet. Jetzt und früher hat er Beispiele aus seiner Trainertätigkeit verwendet. Käufer früherer Bücher können nach Darstellung des Autors davon ausgehen, dass Überschneidungen des verwendeten Materials weitgehend vermieden sind.

Die Buchsprache ist Englisch. Um geschmeidig mit dem Werk arbeiten zu können, sind Fremdsprachkenntnisse auf einem guten Schulniveau von Vorteil.

Fazit: "Maneuvering - The Art of Piece Play" ist ein sehr qualifiziertes Werk, das nach der Methode "learning by doing" arbeitet und dabei höchsten Wert auf die Musterlösung der insgesamt 228 im Buch gestellten Aufgabenstellungen legt. Es richtet sich an Spieler (fast) jeder Leistungsstärke, ein unteres Klubniveau sollte persönlich erreicht sein. Den noch nicht allzu weit fortgeschrittenen Spieler werden die enthaltenen Aufgaben schnell an seine Grenzen oder darüber hinaus führen, doch über die ehrgeizige Arbeit mit den Lösungen wird auch er sich in seinem Leistungsvermögen verbessern.

Uwe Bekemann

Deutscher Fernschachbund

www.bdf-fernschachbund.de


Im September diesen Jahres verstarb der bekannte Schachtrainer Mark Dvoretsky. Nun erschien sein letztes Werk "Maneuvering-The Art of Piece Play" bei Russell Enterprises und das hat es noch einmal in sich.

Die Kunst des Figurenspiels ist schon faszinierend. Manchmal ist das Material ausgeglichen, der Raum ausgeglichen, die Bauernstruktur ausgeglichen und man steht nicht einmal sonderlich passiver, aber die gegnerischen Figuren arbeiten so gut zusammen, dass man klar verliert. Dies ist in allen Bereichen der Schachpartie möglich und darum sollte man sich als Schachspieler schon mit der Frage beschäftigen, wie man seine Figuren bestmöglich koordiniert. Es geht darum, die schlechteste Figur zu verbessern oder abzutauschen, es geht um die Verbindung von Schwerfiguren auf der offenen Linie, die besten Felder für die eigenen Figuren in der jeweiligen Stellung und vieles mehr.

Das Buch ist allerdings kein Lehrbuch. Es gibt lediglich eine 19seitige Einleitung, in der dem Leser mit instruktiven Beispielen erklärt wird, wovon das Buch handelt. Danach gibt es 10 Kapitel, in denen man Aufgaben zu lösen hat. Die Zahl variiert dabei von 12 bis hin zu 45 Aufgaben. Es beginnt mit ein paar einfacheren Aufgaben zum Aufwärmen. Wer die Bücher von Herrn Dvoretsky kennt, wird aber schon ahnen, dass man auch diese nicht so nebenbei lösen sollte. Ich habe es des öfteren in der Bahn innerhalb weniger Minuten versucht und hatte selbst hier nur etwa ein Drittel der Aufgaben richtig. Natürlich sind auch viele Schachstudien in dem Buch enthalten. In recht praxisnahen Stellungen geht es hier darum, seine verbliebenen Figuren optimal zu nutzen, um auf den ersten Blick ausgeglichene oder gar schlechtere Stellungen noch zu gewinnen. auch gibt es hier nur eine richtige Lösung, weshalb sie als Aufgaben optimal sind. Daneben finden sich natürlich Stellungen aus den Partien sehr bekannter Spieler in dem Buch. Mal geht es rein statisch um die Verbesserung der eigenen figuren, dann aber auch wieder um taktische Nuancen, um die schlechte Koordination des Gegners oder schlecht postierte Figuren auszunutzen. Die Lösungen fand ich häufig etwas zu knapp erklärt. Zwar gibt es nicht nur die Lösungsvariante, sondern auch mögliche Abweichungen, die auf den ersten Blick ebenfalls sinnvoll erscheinen, aber schwächer sind, aber es wird schon ein sehr hohes Maß an Spielstärke vorausgesetzt, sodass häufig Fragen zurück bleiben.

Für den ambitionierten Schachspieler, der sich verbessern möchte, ist dieses Buch dennoch ein Muss. Allerdings sollte man schon mindestens 2000 DWZ auf die Waage bringen, um nicht völlig überfordert zu sein.

IM Dirk Schuh

Dezember 2016