Tel: (02501) 9288 320

Wir beraten Sie gern!

Wir sind für Sie da

Montag bis Samstag geöffnet

Versandkostenfrei

Innerhalb Deutschlands ab 50 €

Warenkorb
Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer.

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Zwischensumme
0,00 €

Willkommen in unserem neu gestalteten Online-Shop! Haben Sie Anmerkungen, Fragen oder technische Schwierigkeiten? Schreiben Sie uns gern an info@schachversand.de.

Zur bisherigen Oberfläche geht es hier entlang.

Art.-Nr.: LOPANRLE

Ruy Lopez Exchange

192 Seiten, kartoniert, Everyman, 2005.

16,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

The Ruy Lopez Exchange (or Spanish Exchange) is a classical and well-respected opening that is a favourite amongst Grandmasters and club players alike. It has provided the battle scene for many heavyweight clashes between world's elite, including (amongst others) Alexei Shirov, Jan Timman, Nigel Short and Michael Adams. Very early on in the game, a distinctive pawn structure is obtained, and in this particular opening it's the understanding of key ideas, plans and structures that's more important that the memorisation of long theoretical variations.

In this book, noted opening theoreticians Krzysztof Panczyk and Jacek Ilczuk explain the crucial strategies and tactics of the Ruy Lopez Exchange. Using model games for both White and Black, the authors provide a thorough schooling in the key ideas of both the fashionable lines and the more offbeat variations. In this way, players of all standards can quickly and confidently begin to play the Ruy Lopez Exchange with either colour in their own games.

  • An opening originally championed by the great Bobby Fischer

  • Ideal for club and tournament players

  • Start playing the opening straight away

Details
Sprache Englisch
Autor Ilczuk, Jacek
Panczyk, Krzysztof
Verlag Everyman
Medium Buch
Gewicht 280 g
Breite 15,2 cm
Höhe 22,8 cm
Seiten 192
ISBN-10 1857443896
ISBN-13 9781857443899
Erscheinungsjahr 2005
Einband kartoniert
Inhalte

004 Bibliography

005 Introduction

1 e4 e5 2 Nf3 Nc6 3 Bb5 a6 4 Bxc6

009 1 Sidelines

038 2 4...dxc6 5 0-0: Fifth Move Alternatives for Black

062 3 4...dxc6 5 0-0 Bg4

085 4 4...dxc6 5 0-0 Qd6

124 5 The Main Line: 4...dxc6 5 0-0 f6 6 d4 Bg4

154 6 The Main Line: 4...dxc6 5 0-0 f6 6 d4 exd4

190 Index of Complete Games

Weltmeister machen Moden. Ob­wohl Kasparow nur dreimal Evans-Gambit spielte, ist die Re­naissance dieses Gambits untrennbar mit sei­nem Namen verbunden (siehe SM64, 8/2006, S. 219/220); gleichwohl Bobby Fischer in nur neun Turnierpartien die spanische Abtausch­variante zum Einsatz brachte, etikettieren Verlage diese verpflichtende Spielweise der Spanischen Eröffnung stets als "die" Waffe des amerikanischen Ex-Weltmeisters.

Nach langer Flaute legen gleich zwei Verlage Spezialliteratur vor: Der österreichische Groß­meister Stefan Kindermann fokussiert auf die Variante als "Weißrepertoire für Praktiker"; das polnische Duo, IM Krzysztof Panczyk und Fernschach-IM Jacek Ilczuk, will Spieler beider Farben bedienen. In den Einführungen wird jeweils das Profil der Spielweise umris­sen: Weiß gibt sein Läuferpaar zugunsten ei­ner besseren Bauernstruktur auf; die frühe, un­ausweichliche Festlegung auf eine bestimmte Variante reduziert das notwendige Wissen und den Aktualisierungsbedarf gewaltig. Es wer­den klassische Vorbilder und taktische bzw. strategische Methoden der heutigen Experten dargelegt (Kindermann flicht anhand von 15 Tumierstellungen einen separaten, zehnseitigen Teil zu typischen Positionen ein), in den ver­schiedenen Kapiteln gibt es dezidierte Resü­mees über Vor- und Nachteile (Kindermann selektiert mit seinem Weißblick die Abspiele nach Charakteristika wie "das aktive ...", "das ehrgeizige ...", "das natürliche ..." oder "das aggressive ..."). Wer die verstreuten Bewertungen zusammenfügt, gewinnt die Erkenntnis, dass vor al­lem ein Spielertyp damit zum Erfolg kommt: Man sollte "geduldiges" Schach bevorzugen, welches kleine Vorteile an­sammeln will. Die Neigung, damenlose Mittel- und Endspielstellungen zu mas­sieren, ist auch nicht verkehrt. Gegen ein Läuferpaar zu agieren, sollte dem Weiß­spieler keine Kopfschmerzen bereiten. Das Buch der Polen umfasst 192 Seiten, Kindermann reichen 128 Seiten, wobei an­gemerkt werden muss, dass Edition Olms für diese neue Eröffnungsreihe ein ziemlich "luf­tiges" Layout wählt, welches im Vergleich zum englischen Buch 10-20 Prozent weniger Inhalt pro Seite hat. Die Polen bringen 74 vollständige Modellpartien, der Österreicher kommt mit nur acht aus (doch sind viele kom­plette Begegnungen in ChessBase-Manier -größtenteils unkommentiert - eingelassen). Insgesamt werteten die Polen wesentlich mehr Material aus, relevante Abspiele als Unter­varianten reichen manchmal bis zu den Zü­gen 20-25. Weil Ilczuk aktiver Fernschach­spieler ist, gibt es aus diesem Genre erfreu­lich viele Anregungen! Für den Lernenden stellen Texterläuterungen ein wichtiges Güte­kriterium dar. In dieser Hinsicht muss man beide Werke loben: Sie handeln sowohl kriti­sche Werdegänge der Abspiele ab und sparen nicht mit Empfehlungen über spielbare Al­ternativen sowie ungetestetes Terrain. Wer sich intensiv mit dem "spanischen Ab­tauschhandel" beschäftigen will, sollte die Anschaffung beider Softcover erwägen. Hier auszugsweise ein Beispiel in der Gegenüber­stellung:

1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 a6 4. Lxc6 dxc6 5. 0-0 Dd6 "Ein ehrgeiziger und kämpferischer Zug, der neben 5. .. .f6 die häufigste Fortset­zung darstellt. Schwarz will die mit 5. ...f6 verbundene leichte Schwäche der weißen Fel­der vermeiden und in einigen Abspielen schleunigst die lange Rochade vorbereiten. Zumeist wird der Königsspringer über e7 nach g6 geführt. Doch steht die schwarze Dame ge­rade nach der Öffnung des Zentrums mit d4 recht exponiert, und mit energischem Spiel hat Weiß gute Aussichten, seinen Entwicklungs­vorsprung in konkreten Vorteil umzumünzen. Auf jeden Fall geht Schwarz hier deutlich mehr Risiko als nach 5. ...f6 ein, den es entstehen wesentlich schärfere Positionen, in denen genaue Variantenkenntnis von einiger Bedeu­tung ist." (K) "Die Idee der Damenentwicklung mit 5. ...Dd6 ist David Bronstein geschuldet und relativ neu (die Stammpartie war J. Barendregt - D. Bronstein, Europäische Mannschaftsmeisterschaft, Hamburg 1965). Seither wurde sie ziemlich populär und u. a. haben sie Portisch, Short, Romanischin, Almasi, Malanjuk, Smejkal, Michalschischin und ande­re angewendet. Mit 5. ...Dd6 verteidigt Schwarz den e5-Bauern und entwickelt seine Dame zur Vorbereitung der großen Rochade (gleichwohl ist die kurze Rochade ebenfalls möglich). Anschließend kann er das Spiel mit einem Bauernangriff durch .. .f7-f6, .. -g7-g5 und .. .h7-h5 am Königsflügel or­ganisieren, obwohl dies keine Verpflichtung darstellt. Das Spiel gestaltet sich hier kompli­zierter als in den meisten anderen Spanischen Abtauschvarianten. Schwarz erhält ein inter­essantes, dynamisches Mittelspiel, denn der Übergang ins Endspiel bietet Weiß nicht viele Chancen, einen Vorteil zu erlangen. 5. .. .Dd6 ist eine attraktive Option für jene, die nicht Gefahr laufen wollen, ein leicht schlechteres Endspiel spielen zu müssen. Die meisten Stel­lungen enthalten für beide Seiten Chancen, wobei Schwarz die Möglichkeit hat, nach dem Gewinn zu streben, falls er einiges Risiko ein­geht." (P/I) 6. Sa3! "Der aktivste Zug. Weiß will seinen Entwicklungsvorsprung in die Waagschale werfen und bereitet schnelles d4 vor." (K) "Dieser Zug, der die Drohung c4 schafft, ist die weiße Hauptoption gegen 5. ...Dd6. Um den e5-Bauern zu verteidigen, muss Schwarz für gewöhnlich das c4-Feld kon­trollieren." (P/I) 6. ...b5 "Verhindert ,gründ­lich' die Aktivierung des weißen Springers über c4 und ermöglicht das spätere Fianchetto des Damenläufers (...c5, Lb7)." (K) "Die prinzi­pielle Antwort: Schwarz erlangt Besitz über das c4-Feld und will den Nachweis führen, dass der Springer auf a3 keine Perspektive hat." (P/I) 7. c3 c5 8. Sc2 Die Polen schauen auch auf 8. d3 und 8. d4, was Schwarz jeweils gleiches Spiel bietet. 8... .Lb7 Beide Werke behandeln 8. .. .Se7, 8... c4 und 8. .. ,f6, was Weiß stets im leichten Vorteil sieht. 9. Te1 Se7 10. a4 c4 Hier gehen die Bewertungen auseinander: Während K. dem b4-Vorstoß we­nig Vertrauen entgegenbringt, halten ihn P/I für spielbar im Ausgleichssinn. 10. ...b4 11.De2 Td8 12. cxb4 cxb4 13. d4 exd4 (die Polen plä­dieren für 13. ...b3! 14. dxe5 Dd3 15. Dxd3 Txd3 16. Sb4 Td7 mit Kompensation für den Bauern) 14. Scxd4 c5 15. Sb3 Sg6 16. Lg5 ist lt. K. deutlich besser für Weiß. 11. axb5 axb5 12. Txa8+ Lxa8 13. Sa3! c6 14. b3 cxb3 15. Dxb3 Sg6 16. c4! K. kommentiert nur:"Die starke Idee von Igor Glek stellt das schwarze Konzept in Frage". P/I haben noch einen Hin­weis: 16. d4 Le7 17. Sc2 0-0 18. Se3 De6 19. Dxe6 fxe6 20. Sxe5 Sxe5 21. dxe5 c5 22. f3 Lc6 gab Schwarz gute Kompensation für den Bauern in E. Prie - A. Kolev, Elenite 1994. 16. ...b4 17. c5! Den folgenden Damenzug wählt Kindermann in seiner Modellpartie auf der Grundlage von L. Fressinet-H. Stefansson, Bischwiller 1999: 17. ...Dxc5 Beide Bücher geben Gleks Analyse an - doch mit unter­schiedlichen Zügen (!): 17. ...Db8 18. Sc4 Lxc5 19. Lb2 f6 (19. ...0-0 20. Sfxe5 "mit besserer Stellung für Weiß - Glek" bei P/I.) 20. d4 exd4 21. e5 "mit weißem Angriff ge­mäß Glek" bei K.18. Sc4 Le7 19. Lb2 0-0 20. Sfxe5 und Weiß steht klar besser.

Beide Werke haben ihre Meriten: Kindermann reicht für den Einstieg; Panczyk/Ilczuk erwei­tern den Blick für die Vielfalt der Variante.

Harald Fietz, Schach Magazin 64 9/2006

Ruy Lopez Exchange

EUR

16.95