Tel: (02501) 9288 320

Wir beraten Sie gern!

Wir sind für Sie da

Montag bis Samstag geöffnet

Versandkostenfrei

Innerhalb Deutschlands ab 50 €

Warenkorb
Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer.

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Zwischensumme
0,00 €

Willkommen in unserem neu gestalteten Online-Shop! Haben Sie Anmerkungen, Fragen oder technische Schwierigkeiten? Schreiben Sie uns gern an info@schachversand.de.

Zur bisherigen Oberfläche geht es hier entlang.

Art.-Nr.: LOIVATMDB

The Modernized Delayed Benoni

240 Seiten, kartoniert, Thinkers Publishing, 1. Auflage 2019.

27,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

My aim in this book is to show that the Delayed Benoni is equally as attractive as its cousin, the Modern Benoni. For some reason - perhaps because “Modern” sounds more exciting than “Delayed”? - my favorite Benoni has been neglected for years, receiving scant coverage in chess publications.

The advantage of “our” Benoni is based on a waiting approach. Black would like to choose a perfect moment to play ... e6xd5, waiting for White to adopt some piece setup that turns out to be inconvenient for him after this exchange. At the same time, we would like to avoid some dangerous or deeply explored variations like the Flick-Knife (a.k.a Taimanov) or systems where White can place his bishop on the optimal f4-square.

A lot of variations in this book can also be useful for King’s Indian players, as a main or alternative way to play. My own journey in the world of the Delayed Benoni started when I was a King’s Indian kind of guy!

As every rose has its thorn, so White can annoy us by answering our ... e6xd5 not with the routine c4xd5 but rather with e4xd5. This produces a completely different pawn formation, with an open e-file. White enjoys a space advantage but Black has his chances. And just as White can depart from the well-trodden path with e4xd5, so Black can dispense with the almost automatic ... e6xd5 and instead play ... e6-e5, producing a sort of King’s Indian formation. In the Main Line, covered in Chapter 4,

White has already played h2-h3 and this pawn can become a target when Black gets his kingside attack moving.

Our opponent can force us into a Modern Benoni, by playing f3 (Sämisch) or f4 (Four Pawns). I think that I have succeeded defending Black’s case, even finding some important nuances improving on the existing theory.

From my personal experience, the only way for White to achieve some advantage is the h3 and Bd3 variation with e4xd5, the Main Variation covered in Chapter 4. The problem for White, though, is that Black can answer that line in many different ways. So White must be thoroughly prepared and acquainted with all the nuances of our system. And even then, White’s advantage is just a “normal” one.

I give a different approach to this variation, three (!) different ways for Black to respond. The reader can also, through the game commentaries, see the development of the variation in my practice.

In my opinion, the Delayed Benoni is a kind of mystery for White also, since it has not been covered deeply enough in chess publications. So I think that this work could be useful for White players, too.

Ivan Ivanisevic

Details
Sprache Englisch
Autor Ivanisevic, Ivan
Verlag Thinkers Publishing
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 450 g
Breite 17 cm
Höhe 23,5 cm
Seiten 240
ISBN-13 9789492510655
Erscheinungsjahr 2019
Einband kartoniert
Inhalte

004 Key to Symbols

006 Preface

009 Chapter 1 - Rare 5th Moves

021 Chapter 2 - The Fianchetto Variation

037 Chapter 3 - White Avoids the Main Variation

055 Chapter 4 - The Main Variation

103 Chapter 5 - Allowing ... Bg4 in the Main Variation

117 Chapter 6 - The Classical 7.Be2

153 Chapter 7 - The Four Pawns Attack

169 Chapter 8 - The Sämisch

213 Appendix 1 - Transpositions and Move Orders

219 Appendix 2 - Classical Modern Benoni

Vor ein paar Jahren war ich wegen eines Schachprojektes für ein paar Tage in Serbien. Neben einem hohen Maß an Gastfreundschaft bemerkte ich auch die Vorliebe der dortigen Spieler für das Königsfianchetto. Wie auch immer ich eröffnete, immer kam irgendwann g6 und Lg7. Für mich war es darum keine große Überraschung, als ich las, dass der serbische Großmeister Ivan Ivanisevic ein Buch verzögertem Benoni veröffentlicht, in dem das Fianchetto natürlich eine tragende Rolle spielt. Nun halte ich "The Modernized Delayed Benoni" aus dem Thinkers Publishing Verlag in meinen Händen und bin begeistert.

Dabei war der Titel für mich erst recht irritierend. Im Onlineblitzschach spiele ich derzeit ganz gerne 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.Sf3 0-0 und nach 6.Le2 oder allem anderen c5, womit die Benoniverteidigung eingeleitet wird. Nach 7.d5 kann ich dann mit e6 oder b5 verschiedene Benoniideen anstreben. In dem Buch geht es aber eher um ein verzögertes Modernes Benoni, das heißt Schwarz spielt nach 1.d4 Sf6 2.c4 bereits c5 und nach 3.d5 g6 4.Sc3 Lg7 ergibt sich die Ausgangsstellung, ab der fleißig analysiert wird. Schwarz plant im Groben d6, 0-0, e6 und dann entweder exd5 oder Te8 oder Sa6, je nachdem, was Weiß so spielt. Im Grunde möchte Schwarz damit kritischen Abspielen aus dem Modernen Benoni aus dem Weg gehen und das macht Sinn. In der klassischen Zugfolge dieser Verteidigung spielt Schwarz nach den obigen Anfangszügen bereits 3. ...e6 und nach 4.Sc3 exd5 5.cxd5 d6 6.e4 g6 ist die Bauernstruktur recht früh festgelegt, weshalb Weiß zum Beispiel mit 7.f4 und der stumpfen Idee e5 bereits recht früh angreifen kann. Auch die Moderne Hauptvariante nach 7.Sf3 Lg7 8.h3 0-0 9.Ld3 ist nicht Jedermanns Sache, wird aber am Ende des Buches sogar als Extra in einem Anhang behandelt.

Der Stil des Buches ist recht variantenlastig, es gibt aber auch hier und dort verbale Erklärungen. Davon hätte ich gerne mehr gehabt, aber es ist dennoch ausreichend, um das Buch gut durcharbeiten zu können. Der Autor hat eine recht lockere Schreibart, die mich stets motivierte weiterzulesen. Der Star des Buches sind aber die vielen Opfervarianten. Es gibt eigentlich nichts, das nicht irgendwo auf den 236 Seiten einmal geopfert wird. Der Autor möchte bei fast jeder Gelegenheit mit b5 eine Art Wolgagambit spielen, oft gibt es auch klassische Qualitätsopfer für die Initiative und in einer Modellpartie erlebt der Autor in einer seiner eigenen Partien des Zorn Harikrishnas, der gegen ihn mit Weiß ein phantastisches positionelles Damenopfer bringt. Dass er diese Verlustpartie in das Buch aufgenommen hat, macht ihn für mich recht sympathisch und zeigt, dass er trotz allen Opferdranges dennoch objektiv bleibt. Zwar gibt er hier und da an, dass er die Engine jeweils überstimmen musste, weil sein Gefühl ihm sagte, dass das Opfer trotz schlechter Bewertungen gut sein müsste, aber ich habe nichts gefunden, wo er nur des Opfers wegen Material investiert. Diese seriöse Verbindung von Mensch und Maschine findet so einige neue Ideen in dieser noch nicht so genau analysierten Eröffnung. Irritierend sind nur ein paar seiner Neuerungen. So preist er zum Beispiel im Kapitel über die Sämischvariante nach 1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d5 g6 4.Sc3 Lg7 5.e4 d6 6.f3 e6 7.Lg5 h6 8.Le3 exd5 9.cxd5 0-0 10.Dd2 Te8 11.Sge2 Sbd7 12.Sc1 a6 13.a4 die "Neuerung" Sxe4 an(natürlich ein Opfer, wobei Weiß die Figur mit Sxe4 De7 nebst f5 besser schnell wieder zurück gibt) die aber im Fernschach schon vor 12 Jahren gespielt wurde un dort in mindestens 3 Partien vorkam, die ich auf die Schnelle fand. Da er in der Folge aber weit über die Erkenntnisse der Partien hinaus analysiert, kann ich ihm diese formale Schlampigkeit, die auch mit einem fehlenden Quellenverzeichnis einhergeht, verzeihen. Ansonsten zeigt er in allen Varianten sehr gut, worauf Schwarz achten muss und bringt viel Dynamik in die Stellungen. Auf frühe weiße Abweichungen wie 1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.Sf3 oder mögliche Abweichungen nach 1.d4 Sf6 2.Sf3 geht der Autor leider nicht ein, da muss der Leser dann selbst schauen, was er anstreben möchte.

Insgesamt gibt es hier ein inspirierendes Buch, das einen in Opferlaune versetzt und dessen Lektüre mir tagelang ein beschwingtes Lächeln auf den Mund zauberte. Für Leute, die bereits die Königsindische oder eine Benoniverteidigung in ihrem Repertoire haben, stellt es eine tolle Erweiterung dar, Neulinge müssten sich noch ein ergänzendes Werk zu den weißen Nebenvarianten und möglicherweise zu dem Maroczysystem, das nach 1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.Sf3 cxd4 4.Sxd4 g6 5.Sc3 Sc6 6.e4 d6 entstehen kann, besorgen, wobei hier auch 4. ...e5 5.Sb5 d5 6.exd5 Lc5 eine Anregung wäre, die zum Geiste des Buches passt und nicht viel Theoriewissen erfordert. Von mir gibt es hierfür eine klare Kaufempfehlung für Spieler ab 1900 DWZ, darunter muss jeder selbst schauen, ob die Erklärungen ausreichend sind!

IM Dirk Schuh

Dezember 2019

Extract

The Modernized Delayed Benoni

EUR

27.95