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LMLASMSS

Moderne Schachstrategie

12. Auflage 2013

207 Seiten, gebunden, Beyer, 12. Auflage 2013

17,80 €
Inkl. 5% MwSt., zzgl. Versandkosten

Bei der Abfassung des vorliegenden Buches dachte ich an Schachamateure, sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene, die nicht genügend mit den allgemeinen strategischen Prinzipien des Spiels vertraut sind. Es soll eine konkrete Basis geschaffen werden, die es dem Spieler gestattet, in jeder Stellung seine und seines Gegners Stärken und Schwächen richtig abzuschätzen.

Der Erfolg dieses Buches zeigt mir, dass ich mich nicht getäuscht habe.

Eduard Lasker

Sicher ist, dass Moderne Schachstrategie heute noch gültig ist und weiterhin vielen Schachspielern Aufbauwissen vermittelt, was für das weitere Schachspiel von Vorteil ist.

Ein Standardwerk der Sonderklasse!

Weitere Informationen
Gewicht 550 g
Hersteller Beyer
Breite 15,5 cm
Höhe 22,3 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2013
Autor Eduard Lasker
Sprache Deutsch
Auflage 12
ISBN-10 3888054206
ISBN-13 978-3940417138
Seiten 207
Einband gebunden
Diagramme 193

0071 Einleitung

0092 Unerlässliche Vorkenntnisse

009 Die Symbole für Felder und Züge

010 Wann ein Mehrbauer gewinnt

011 Der Wert der Steine

0123 Fundamentale Kombinationen

012 Mit Mattsetzung als Ziel

019 Mit Materialgewinn zum Ziel

0264 Die Eröffnung

026 Allgemeine Überlegungen

027 Rasche Figurenentwicklung

027 Kontrolle des Raumes

028 Das Prinzip der Beweglichkeit

031 Verfrühte Angriffszüge

033 Materialopfer, um die feindliche Entwicklung zu erschweren

036 Auswahl der Plätze für die Figuren

036 Das Bauernskelett

037 Bedeutung der Zentralfelder

039 Schwäche rückständiger Bauern

040 Vom Bauerntausch im Zentrum

042 Linienöffnung für die Türme

042Über Vorstöße der Mittelbauern

044 Der schwarze Gegenstoß ..., d5

044 Wo Türme am besten wirken

0475 Königsbauernspiele

047 Das Mittelgambit

048 Die Italienische Partie

049 Max Lange-Angriff

050 Die Spanische Partie

052 Morphy-Verteidigung

053 Tschigorin-Verteidigung

055 Marschalls Gegenangriff

057 Offene Verteidigung

060 Schliemann-Verteidigung

060 Die Russische Partie

061 Das Vierspringerspiel

062 Die Fesselung des Königsspringers

066 Rubinsteins Gegenangriff

068 Das Königsgambit

069 Muzio-Gambit

070 Abgelehntes Königsgambit

071 Falkbeers Gegengambit

072 Die Wiener Partie

073 Evans-Gambit

075 Skandinavische Verteidigung

076 Französische Verteidigung

081 Caro-Kann

083 Sizilianische Verteidigung

086 Moderne Eröffnungsideen

087 Aljechin-Verteidigung

0896 Damenbauernspiele

090 Das Damengambit

092 Tarrasch-Verteidigung

092 Orthodoxe Verteidigung

094 Lasker-Verteidigung

097 Slawische Verteidigung

099 Angenommenes Damengambit

101 Cambridge Springs-Verteidigung

102 Meraner Verteidigung

103 Das Colle-System

104 Albins Gegengambit

104 Die Indischen Verteidigungen

105 Königsindische Verteidigung

107 Nimzowitsch-Verteidigung

108 Damenindische Verteidigung

109 Die Holländische Verteidigung

110 Die Budapester Verteidigung

110 Ben Oni Gegengambit

111 Reti-Eröffnung

113 Englische Eröffnung

114 Froms Gambit

116 Strategische Regeln

1187 Mitteispiel und Endspiel

119 Wo soll man Angriffe beginnen?

119 Rochadeprobleme

120Über die Ausdehnung des Raumes

121 Stärke und Schwäche von Bauernzügen

121 Hervorrufen schwächender Züge

124 Der Nachteil passiven Spiels

131 Wann man keine Figuren tauscht

137 Wann Bauernraub gefährlich ist

141 Angriffsführung in der h-Linie

143 Najdorf-Variante

151 Angriff ohne Dame

152 Der Turm auf der 7. Reihe

153Über den Bauernvorposten auf d5

155 Mehr über d5

158 Der Bauernvorstoß f5

161 Wichtigkeit des Angriffstempos

164 Schwäche vorgerückter Flügelbauern

165 Gefahren der Symmetrie

167 Druck durch Raumvorteil

170 Zwei Läufer gegen Läufer und Springer

177 Die Macht eines entfernten Freibauern

179 Zwei Springer gegen Läufer und Springer

184 Beweglicher Turm plus Läuferpaar übertrumpfen Dame und Springer

185 Könige auf entgegengesetzten Flügeln

187 Wettlauf der Freibauern

190 Zeitnot im Alter

192 Psychologie hilft manchmal mit

193 Bauernabtausch stellt Probleme

195 Die Kraft der Dame

205 Dame gegen zwei Türme

1238 Erläuternde Partien

123 Nr. 1 Eduard Lasker - Efim Bogoljubow Philidors Verteidigung

130 Nr. 2 Eduard Lasker - Savielly Tartakower Slawische Verteidigung

135 Nr. 3 Wassily Smyslow - Michael Botwinnik Französische Verteidigung

141 Nr. 4 Vlastimil Hort - Robert Byrne Königsindische Verteidigung

143 Nr. 5 Robert Byrne - Larry Evans Sizilianisch Najdorf-Variante

146 Nr. 6 Eduard Lasker - Carlos Guimard Französisch Tarrasch-Variante

150 Nr. 7 Simon Alapin - Akiba Rubinstein Sizilianische Verteidigung

153 Nr. 8 Larry Evans - Mark Taimanov System 8. d5 in Königsindisch

156 Nr. 9 Eduard Lasker - Richard Reti Spanisch Tschigorin-Verteidigung

158 Nr. 10 Emanuel Lasker - Jose R. Capablanca Spanisch Abtausch-Variante

162 Nr. 11 Eduard Lasker - Erich Eliskases Sizilianisch Scheveninger System

164 Nr. 12 Reuben Fine - Eduard Lasker Damengambit

166 Nr. 13 Erich Eliskasers - Arturito Pomar Doppeltes Königsfianchetto

168 Nr. 14 Eduard Lasker - Jose R. Capablanca Königsindische Verteidigung

173 Nr. 15 Eduard Lasker - Frank Marshall Damengambit

178 Nr. 16 Alexander Aljechin - Samuel Reshevsky Colle-System

181 Nr. 17 Miguel Najdorf - Reuben Fine Nimzowitsch-lndisch

183 Nr. 18 Machgielis Euwe - Paul Keres Damenindische Verteidigung

185 Nr. 19 Herman Steiner - Reuben Fine Damenbauernspiel

188 Nr. 20 Samuel Reshevsky - Eduard Lasker Angenommenes Damengambit

191 Nr. 21 Eduard Lasker - Nicholas Rossolimo Sizilianisch Najdorf-Variante

193 Nr. 22 Robert Byrne - Robert Fischer Damengambit Abtausch-Variante

196 Nr. 23 Anatoly Karpov - Robert Hübner Sizilianische Verteidigung

199 Nr. 24 Garri Kasparov - Josif Dorfman Slawisch Botwinnik-Variante

202 Nr. 25 Anatoly Karpov - Visvanathan Anand Slawisch Meraner Verteidigung

REZENSIONEN ZUR 11. AUFLAGE, 2003:

Der Hollfelder Beyer-Verlag kann es sich als großes Verdienst zugute schreiben, längst vergriffene Schachbuch-Klassiker in bearbeiteten Neuauflagen herauszubringen und sie damit der deutschen Schachöffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. War im Vorjahr "Mein System" von Aaron Nimzowitsch aus dem Jahre 1925 neu erschienen, so kommt heuer mit der "Modernen Schach-Strategie" ein weiteres Remake heraus, dessen Erstauflage vor mehr als 90 Jahren(!) von Eduard (Edward) Lasker verfasst worden ist, einem Namensvetter und Spielpartner des damaligen deutschen Weltmeisters Dr. Emanuel Lasker, welcher den größten Teil seines langen Lebens in den USA ansässig war.

Willi Kaspar von der Schachschule Erlangen hat sich des Klassikers angenommen, hat mit computergestützten Programmen Partien und Varianten überprüft, Lay-out und Rechtschreibung entstaubt und einige neuere Partien zusätzlich aufgenommen, die Kernsätze Laskers dabei aber unangetastet gelassen, und voilá: Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Einleitend spricht Lasker über unerlässliche Vorkenntnisse und fundamentale Matt- und Materialgewinn-Kombinationen (Kap. 1-3, S. 7-25).

Allgemeine Leitsätze in der Eröffnung (Kap. 4, S. 26-46) sind: rasche Figuren-Entwicklung, Raum-Kontrolle. Zentrumsbeherrschung, Linienöffnung für die Türme, und vor allem das Prinzip der Beweglichkeit.

Sodann erläutert Lasker auf je ein bis zwei Buchseiten die Grundgedanken der gebräuchlichsten Eröffnungen, wobei er zwischen Königsbauernspielen (Kap. 5, S. 47-88) und Damenbauernspielen (Kap. 6, S. 89-117) unterscheidet. In dem kurzen Kapitel 7 (S. 118-122) spricht der Autor allgemeine Überlegungen zum Mittel- und Endspiel an wie das Fallenstellen, Angriffsvorbereitungen, Rochadeprobleme, Raumausdehnung, Stärke und Schwäche von Bauernzügen und das Hervorrufen schwächender Züge beim Gegner.

All dies und noch viel mehr kommt dann im 8. Kapitel "Erläuternde Partien" (S. 123-207) zur Sprache, wo 25 Meisterpartien aus dem großen Zeitraum zwischen 1914 und 1998 relativ ausführlich analysiert und (vor allem!) sehr gut kommentiert werden. Zehn davon hat Eduard Lasker selbst gespielt, zudem finden sich u.a. Spiele der Weltmeister Dr. Lasker, Capablanca, Aljechin, Botwinnik, Smyslow, Fischer, Karpow, Kasparow und Anand in der Auswahl. Stellvertretend sei hier eine Gewinnpartie des Autors angeführt:

Eduard Lasker - Richard Reti, Internationales Meisterturnier New York 1924, Spanisch, Tschigorin-Verteidigung:

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3. Lb5 a6 4.La4 Sf6 5.0-0 Le7 6. Te1 b5 7. Lb3 d6 8.c3 0-0 9.h3 Sa5! 10. Lc2 c5 11.d4 Dc7 12.S1d2 Sd7 13.d5 f5 14.e:f5 Sb6 15.Se4 L:f5 16. Seg5 Dd7 17.g4! L:c2 18.D:c2 g6 19.De4 L:g5 20.S:g5 Db7 21. f4 D:d5 22.f:e5 Tae8 23.D:d5+ S:d5 24.e6 Tf6 25.Td1 Sc7 26.T:d6 h6? 27.Se4! Tf:e6 28.Sf6+ T:f6 29. T:f6 Kg7 30.Td6 Te7 31.b3 c4 32. La3! c:b3 33.a:b3 S:b3 34.Tb1 Sa5 35. T:a6 S:a6 36.L:e7 1:0 (Partie Nr. 9 auf S. 156 f, dort mit Anmerkungen).

Laskers Intention für sein Buch war es, die Spielstärke der Amateure zu heben. Mit der Formulierung strategischer Kernsätze (in erster Linie für die frühen Partiephasen) und mit einer Menge lehrreicher Gedanken aus der Praxis für die Praxis ist ihm dies vortrefflich gelungen (wie auch die bereits neun Auflagen zu Laskers Lebzeiten beweisen!), und auch heute noch kann der Amateur cum grano salis eine ganze Menge von diesem klassischen Lehrbuch profitieren. Die äußere Aufmachung des Bandes mit Hardcover, Fadenheftung und 1a Layout kann man getrost als hervorragend und des profunden Inhaltes würdig bezeichnen.

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 06/2003

Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift "Rochade Europa"

Im Joachim Beyer Verlag sind wieder einige Neuauflagen erfolgreicher Schachbücher erschienen. Beginnen wir mit einem echten Klassiker: "Moderne Schachstrategie" von Eduard Lasker, nicht zu verwechseln mit seinem Namensvetter Weltmeister Emanuel Lasker.

Dieses Buch wurde für die vorliegende Neuauflage neu überarbeitet und erweitert und präsentiert sich nun auch in der Gestaltung in einer zeitgemäßen Form. Eduard Lasker formuliert in "Moderne Schachstrategie" allgemeine Schachprinzipien, die für eine sinnvolle Partieanlage auch heute noch nichts von ihrer Gültigkeit eingebüßt haben.

Da dieses Buch nun bereits in der elften Auflage erscheint wollen wir uns hier mit einer kurzen Zusammenfassung der sieben Kapitel begnügen.

In den ersten zwei recht kurzen Abschnitten finden sich eine Einleitung und eine Zusammenfassung unerlässlicher Vorkenntnisse für dieses Buch, man sollte zumindest die Regeln beherrschen und erste Erfahrungen im Schachspiel gemacht haben.

Auch elementarste Endspielkenntnisse und Vertrautheit mit dem Wert der Figuren werden vorausgesetzt.

Dann werden fundamentale Kombinationen wie z.B. das klassische Läuferopfer und wichtige Mattmotive vorgestellt. Das vierte Kapitel ist der erste größere Abschnitt und beschäftigt sich einleitend mit der Eröffnung. Hier werden allgemeine Überlegungen zu Figurenentwicklung, Beweglichkeit, Kontrolle des Raumes, Bauernskelett, der Schwäche rückständiger Bauern, Linienöffnung für Türme und noch einiges mehr angestellt.

Im den beiden nächsten Kapiteln werden dann alle wichtigen Eröffnungen kurz anhand der aller-wichtigsten Hauptvarianten vorgestellt und gezeigt, wie sich in ihnen die zuvor genannten allgemeinen Überlegungen widerspiegeln.

Das letzte Kapitel ist mit rund 100 Seiten das mit Abstand größte des Buches. Unter der Überschrift "Mittelspiel und Endspiel" werden hier zahlreiche wichtige Themen aus diesen Partiephasen erörtert. Als Grundlage dienen 25 ausführlich kommentierte Meisterpartien, in denen man sehr anschaulich die Entwicklung verschiedener Motive in der Praxis verfolgen kann.

Schachmarkt 03/2003

Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift "Schachmarkt"