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LXOLT79S
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79 Schachlektionen

127 Seiten, kartoniert, Ullrich, 1. Auflage 2007

14,95 €
Inkl. 5% MwSt., zzgl. Versandkosten

Frank Oltmans "79 Schachlektionen" sind für den fortgeschrittenen Anfänger bis hin zum Vereinsspieler gedacht. Aber auch Jugendliche und Jugendtrainer können die Lektionen für ihre eigene Arbeit verwenden und so ohne großen Aufwand das Training bereichern. Neben Grundlagen, die das Eröffnungsspiel prägen, gibt dieses Buch auch Einblicke in das Mittelspiel. Ebenfalls kommt die Einführung in die Schachstrategie nicht zu kurz und es werden viele Motive der Schachtaktik an konkreten Beispielen anschaulich dargestellt. Zahlreiche kommentierte Kurzpartien vertiefen das Gelernte und helfen so, schwache Züge und die daraus resultierenden Fehler zu vermeiden. Abgerundet wird der Themenbereich durch wichtige und häufig vorkommende Endspiele. So macht das Schachtraining Spaß, denn es wird abwechslungsreicher und unterhaltsamer und das Gelernte prägt sich gut und dauerhaft ein. Jeder Leser wird in diesem Buch etwas Neues, Interessantes und Nützliches finden, das zur Verbesserung seiner eigenen Spielstärke führt.

Einleitung

Dieses Buch ist sowohl für Autodidakten als auch für Trainer gedacht. Un­erfahrene Spieler wissen noch sehr wenig über Technik und Methoden des Schachspiels in allen Partiephasen und durch diesen Mangel an Kenntnis­sen verlieren sie meistens ihre Partien. Darum wird hier ein breites Spekt­rum an Themen angeboten, damit möglichst schnell etwas Wissen über al­le Phasen der Partie vermittelt werden kann. Was nützt es, wenn man sich nur mit Endspiel befasst und schon in der Eröffnung verliert? Oder nur Er­öffnungen studiert und nach gutem Start im Mittel- und Endspiel grobe Feh­ler macht? Außerdem ist ein breitgefächertes Training interessanter und abwechslungsreicher als ein einseitig ausgerichtetes - und das hilft auch, einfacher zu lernen und besser zu behalten, denn was interessiert und Spaß macht, ist keine lästige Aufgabe und fällt somit viel leichter.

Lesern, die noch sehr wenig Schacherfahrung haben, sollten möglichst mit den ersten Lektionen beginnen, da diese etwas leichter sind und die takti­schen Momente, die in ihnen erklärt werden, Basiswissen darstellen. Für Leser mit etwas mehr Schacherfahrung dagegen spielt die Reihenfolge, in der die Lektionen angeschaut werden, keine besondere Rolle. Jeder kann sich entweder ihn interessierende Themen herauspicken oder das Buch von Anfang bis Ende durcharbeiten, wie es ihm beliebt oder seine Zeit und Möglichkeiten zulassen.

Für Trainer sei empfohlen, zu jedem Trainingstag ein Thema anzubieten. Ist nur wenig Zeit übrig, dann eben nur ein Minitraining von vielleicht 10 Minuten, für die umfangreicheren Themen sollte man zumindest eine halbe bis eine Unterrichtsstunde einplanen. Die Schüler sollten nach jedem Trai­ningstag das Gefühl haben, wieder etwas Neues gelernt zu haben und wieder ein Stück weiter gekommen zu sein. Das hält ihr Interesse am Schach und ihre Motivation sich zu verbessern wach.

Es empfiehlt sich außerdem, nach einigen Wochen einige Fragen zu den zuvor behandelten Themen zu stellen oder eine der Aufgaben zu wiederho­len, damit nicht alles Erlernte schnell wieder vergessen wird. Jeder Päda­goge weiß um die Wichtigkeit der Lernkontrolle und das Wiederholung unerlässlich ist.

Optimal ist natürlich, wenn sich ein praktischer Bezug zum Lernstoff her­stellen lässt. Verliert einer der Schüler z. B. eine Endspielstellung oder eine taktische Position und Sie können danach eine entsprechende Lektion auswählen und vorführen, wird sein Interesse wie auch das seiner Kame­raden wesentlich größer sein als das normalerweise der Fall wäre.

Weitere Informationen
Gewicht 260 g
Hersteller Ullrich
Breite 17 cm
Höhe 23,9 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2007
Autor Frank Oltman
Sprache Deutsch
Auflage 1
ISBN-13 9783940417008
Seiten 127
Einband kartoniert

006 Erläuterungen

007 Einleitung / Ein kurzer Exkurs zum Schachtraining

010 1 Die Partie für's Guinness Buch der Rekorde

012 2 Sinnlose Attacke

013 3 Viele Namen, ein Ergebnis - das Legal Matt

015 4 Die Legal-Falle in modern

016 5 Blinder Bauernraub mit dem Springer

017 6 Turmendspiel - leichter gewonnen als gedacht!

018 7 Ignoranz wird prompt bestraft!

019 8 Der russische Reinfall

020 9 Großer Ärger auf der kleinen Diagonalen

022 10 Der Beweis für die Ungläubigen

024 11 Das Eröffnungsrezept des Apothekers

026 12 Der Damiano Konter - Strafe für schematisches Spiel

027 13Ärger mit der Fesselung

029 14 Ein spätes Schäfermatt verhilft zum Sieg

031 15 Das Königsgambit - alt, aber nicht verrostet!

033 16 Tückische Falle im Damengambit

034 17 Patzerzug oder cleverer Trick?

035 18 Der verrückte Damenausfall

036 19 Ein toller Plan

037 20 Wir wünschen wohl zu speisen: Der vergiftete Bauer

038 21 "Todsichere" Aufbauten

040 22 Nachschlag: Fischer-Reshevsky 1958

041 23 Am seidenen Faden - oder am Gummiband!

042 24 Unglaubliche Rettung

043 25 Die Tücken der Fesselung - aber für wen?

044 26 Das "Erstickte Matt"

047 27 Vom langweiligen Beginn zur schnellen Aktion

048 28 Der Zentrumsfeger

049 29 Zu viele Bauernzüge verderben die Partie

050 30 Verblockte Bauern und ein Durchbruch

052 31 Durchbruch durch die Kette

053 32 Falscher Geiz und verkrampfte Stellungen

055 33 Eine Falle, die mit Vorsicht zu genießen ist!

057 34 Anastasias Matt

060 35 Doppelbauern - oft besser als ihr Ruf!

063 36 Die spanische Flügelzange

064 37 Ist ja logisch!

065 38 Keine Luft für His Majesty

066 39 Der Klassiker auf der kurzen Diagonalen

067 40 Auf schrägem Wege wandeln

068 41 Weg von der Theorie - mit Skandinavisch

071 42 Eröffnungsexperimente - aber aufgepasst!

072 43 Strafe für den Angstzug

073 44 Geben ist seliger den Nehmen

074 45 Angstzug, Überraschung & Doppelschach

076 46 Zu kompliziert gedacht, vom Gegner ausgelacht

077 47 Die englische Vielfalt

078 48 Patt verkehrt rum

079 49 Am Boden zerstört mit Boden's Matt

082 50 Angriff und Gegenangriff

083 51 Reti und Morphy, die Kreativen

085 52 Blinder Eifer kostet den Sieg

087 53 Bauernaufstand

088 54 Läufer, die schrägen Killer!

090 55 Im Kreuzfeuer des Läuferpaars

091 56 Alles zu seiner Zeit

092 57 Nimm den richtigen!

093 58 Doppelt hält besser!

095 59 Rochade oder nicht?

096 60 Verfrühte Fesselung

097 61 Nicht rächen, einsperren!

098 62 Läufer gegen Bauer

099 63 Hart zur Sache mit Froms Gambit

100 64 Absperren und gewinnen

102 65 Offene Linien, das A & O von Taktik und Strategie

106 66 Duell Dame gegen Bauern

107 67Ärger im Doppelpack auf der 7.(2.) Reihe

108 68 Im Griff der Zwickmühle

110 69 Wenn zwei das gleiche tun ...

111 70 Opposition ist alles

112 71 Die goldene Brücke

113 72 Die eigene Figur eingeengt

114 73 Der Brückenkopf auf der offenen Linie

115 74 Patzer sieht Schach, gibt Schach ...

116 75 Gefahr auf der Grundreihe

120 76 Letzte Rettung PATT!

122 77 Wunschdenken

Kleiner Ratschlag: Fehler und wie wir an ihnen wachsen

123 78 Das Loch auf g7 und seine Folgen

125 79 Und zum Schluss der Durchblicker - Test

127 79a Lösung

Wenn Sie wis­sen wollen, wer der Autor des vorliegenden Buches ist, so muss der Unter­zeichner Sie gleich zu Beginn ent­täuschen: das Rezensionsexemplar liefert keinerlei Hinweis auf Identi­tät, Spielstärke oder Qualifikation des Verfassers, und auch in den DWZ-Listen des Deutschen Schach­bundes wird ein gewisser Frank Oltman nicht geführt. Mag sein, dass der gute Mann gar nicht in deut­schen Landen beheimatet ist, das fehlende "n" in seinem Namen lässt jedenfalls Raum für entsprechende Interpretationen.

Diese Nicht-Information seitens des Verlags bleibt aber im Grunde der einzige Kritikpunkt am vorliegenden Werk. Herr Oltman, wer auch immer das sein mag, präsentiert in 79 mit zahlreichen Diagrammen ausgestat­teten Kapiteln alle möglichen takti­schen Fallstricke, in die sich der "fortgeschrittene Anfänger bis hin zum Vereinsspieler" (Zitat Buchrü­cken) verfangen kann. Der Begriff Vereinsspieler sollte hier allerdings nicht zu weit gefasst werden, denn das Buch ist in der Tat nur auf Spie­ler der untersten Leistungskatego­rien zugeschnitten. Mit anderen Worten: dem Leser einer Schach-Gazette, wie es die Rochade ja nun einmal ist, vermögen die dargebote­nen Lektionen nicht das Geringste zu bieten. Aber wer weiß - vielleicht befindet sich ja im Familien- oder Bekanntenkreis ein noch unbedarfter Schachnovize, den man auf das Buch verweisen könnte. Jedenfalls liegt die Bandbreite der potenziellen Leserschaft nach Einschätzung des Rezensenten etwa zwischen den DWZ-Werten 900 und 1200. In die­sen Kategorien trifft man übrigens gar nicht selten Zugfolgen der haarsträubendes Art wie 1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.Sxe5 Sxe4 4.De2 Sf6?? an, auf die der Autor z.B. in Kapitel 8 ("Der russische Reinfall") eingeht.

Also: reichlich Diagramme, reich­lich Text, lockerer Schreibstil - ein Buch, das sicherlich sein Publikum finden wird, zumal der Preis keines­wegs aus dem Rahmen fällt. Ganz zum Schluss gibt es noch einen Selbsttest, wo sich der Lernende an 10 ausgewählten Aufgaben üben kann. Angehenden Vereinsspielern können die "79 Schachlektionen" des Phantoms Frank Oltman beden­kenlos empfohlen werden.

Mit freundlicher Genehmigung

E. Carl, Rochade Europa 1/2008

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Was macht man, wen es draußen schneit wie verrückt und sogar der Hund sich vor dem Gassigehen drückt, indem er sich still und heimlich unterm warmen Sofa versteckt? Man liest ein gutes Buch oder schreibt darüber! Also genau die richtige Zeit für Frank Oltmanns "79 Schachlektionen“. Der Schachverlag Ullrich, bekannt für qualitativ hochwertige Schachbücher, hat sich in letzter Zeit schwerpunktmäßig auf Trainingsbücher im Bereich Taktik, Strategie und Endspiel konzentriert. Sehr lobenswert finde ich dabei, dass es nicht immer gleich ein GM als Autor sein muss, oft können langjährige Trainer im Jugendbereich Lerninhalte besser vermitteln als so manch hoch dekorierter Großmeister, die allzu oft nur ihren Namen für ein Buchprojekt vergolden lassen, die tatsächliche Arbeit verrichtet in vielen Fällen ein Ghostwriter. Frank Oltmann hat bereits einige Erfahrungen auf dem Gebiet des Schachtrainings und als Schachbuchautor.

Die 79 Schachlektionen sind laut Buchrücken für den fortgeschrittenen Anfänger bis hin zum Vereinsspieler gedacht, auch Jugendtrainer können das Werk ohne großen Aufwand für ein eigenes Training verwenden. Dem kann ich nichts hinzufügen.

Um was geht es genau?

Um 79 Schachlektionen, die unterschiedlicher kaum sein können. Angefangen von Eröffnungsfeinheiten über Mittelspielstrategien bis hin zu elementaren Endspielen.

Jede Schachlektion beinhaltet entweder eine Stellung oder eine ganze Partie, je nach vorgegebenem Thema. Der Unterhaltungswert steigt durch die gezielt chaotische Reihenfolge der einzelnen Themen, Eröffnungen wechseln sich ab mit Endspielen, dazwischen immer wieder mal interessante Mittelspiele oder auch schachpsychologische Aspekte, so wird es nie langweilig und man brennt darauf, sofort das nächste Kapitel zu verschlingen. Erfreulicherweise verfügt der Autor über einen unterhaltsamen Schreibstil und lockert durch zahlreiche Texte das Trainingsmaterial vortrefflich auf. Die einzelnen Lektionen tragen Überschriften wie zum Beispiel "Der russische Reinfall“, "Das Eröffnungsrezept des Apothekers“ oder "Zu kompliziert gedacht, vom Gegner ausgelacht“. Alleine der Blick ins Verzeichnis macht Appetit auf dieses prima Buch und mit Sicherheit legt man es erst wieder aus der Hand, wenn man damit fertig ist! So erging es zumindest mir, beim Blick aus dem Fenster und der Frage meiner Frau, ob ich wohl mal kurz mit dem Hund rausgehen könnte, erwiderte ich nicht ganz wahrheitsgemäß, dass ich noch unbedingt dieses Buch zu Ende lesen müsste und ob sie nicht mit dem Hund...

Nun ja, ich habe es auch ein zweites Mal sehr gerne gelesen und das nicht nur wegen des regen Schneefalls draußen.

Uneingeschränkt zu empfehlen!

Mit freundlicher Genehmigung

Martin Rieger, www.freechess.info